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7.8.2008

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Man soll Früchte aber nicht Fructose essen

Der Fruchtzucker Fructose dient als Süssungsmittel, da er billiger und süsser ist als andere Zucker. Aber er wird im Körper schneller in Fett umgewandelt als Glucose.




Abspeckwillige sollten zwar nicht aufhören, Früchte zu essen, aber sie sollten Nahrungsmittel mit hohen Fruchtzuckeranteilen meiden.


Fruktose wird vom Körper sehr viel schneller in Fett umgewandelt als der Traubenzucker Glukose. Das haben US-amerikanische Forscher in einer kleinen Studie gezeigt, in der sechs gesunde Probanden zusätzlich zu ihren Mahlzeiten Fruchtsäfte mit unterschiedlichen Zuckeranteilen bekamen.

Fruktose stimulierte zudem die Einlagerung von Fetten aus der Nahrung stärker als Glukose, entdeckten die Wissenschaftler. Demnach ist es möglicherweise vor allem der geringere Konsum von Fruktose, der bei kohlenhydratreduzierten Diäten zu dem häufig enormen Abnehmerfolg beiträgt.

In ihrer Studie gaben die Wissenschaftler den Probanden vier Stunden vor ihren ansonsten normalen Mahlzeiten Fruchtsäfte zu trinken, die verschiedene Verhältnisse der beiden Zucker Glukose und Fruktose aufwiesen. Zuerst bekamen sie Säfte mit 100 Prozent Glukoseanteil. Danach enthielten die Getränke je 50 Prozent Glukose und Fruktose. Zuletzt erhöhten die Wissenschaftler den Fruktoseanteil auf 75 Prozent.

Bereits ab einem Fruktosegehalt von 50 Prozent wird der Prozess, durch den die Zucker in Fett umgewandelt werden, extrem beschleunigt, zeigte die Auswertung. Ausserdem steigert die Fruktoseaufnahme auch die Einlagerung von Fetten aus der Nahrung, die der Körper ansonsten für andere Zwecke verwendet.

Unterschiedliche Zuckerarten werden vom Körper unterschiedlich verarbeitet, erläutern die Wissenschaftler. Glukose etwa wird hauptsächlich in der Leber verwertet, die wie eine Art Verkehrpolizist kontrolliert, was mit den Zuckern geschieht. Der Traubenzucker wird abhängig vom Bedarf entweder direkt zur Energiegewinnung eingesetzt, in Glykogen umgewandelt – einem Mehrfachzucker, der zur Energiespeicherung dient – oder zu Fettsäuren verarbeitet.

Fruktose wird zwar auch grösstenteils in der Leber umgesetzt, umgeht jedoch die Kontrollstelle des Organs und wird deshalb schneller in Fett umgewandelt. "Unsere Studie zeigt erstmals die überraschende Geschwindigkeit, mit der bei Menschen Körperfett aus Fruktose entsteht", erklärt Studienleiterin Parks.

Fruktose kommt in besonders hohen Konzentrationen in Früchten vor, spielt aber als Süssungsmittel auch in der Nahrungsmittelindustrie eine immer wichtigere Rolle, da sie billiger und süsser ist als andere Zucker.

Menschen, die Gewicht verlieren wollen, sollten jetzt aber nicht aufhören, Früchte zu essen, mahnt Parks. Vielmehr sollten sollten Nahrungsmittel mit hohen Fruchtzuckeranteilen vermieden werden. Der Hauptgrund für das Übergewicht so vieler Menschen ist jedoch nach wie vor, dass sie einfach zu viel essen, so die Wissenschaftlerin. (Quelle: Elizabeth Parks (Universität von Texas in Dallas) et al.: The Journal of Nutrition, Bd. 138, S. 1039. wissenschaft.de) (gb)


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