foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche Sonntag, 25. Oktober 2020
Fleisch & Delikatessen
Aktuell: Sensation beim Trockenfleisch-Test
Report:
Frischeverlängerung mit Vakuum oder Schutzgas?


Tipps & Wissen: IFFA 2016: Metzgerei-Trends
Backwaren & Confiserie
Aktuell: Innovationen an der ISM 2016: Rückblick
Report:
Neue Stevia-Generation ohne Bitterkeit


Tipps & Wissen: Undeklarierte Allergene in Broten beanstandet
Gastronomie
Aktuell: Kantonslabor Basel prüft Restaurant-Hygiene
Report:
Metzgereiprodukte in der Patientenernährung?


Tipps & Wissen: Geschmacks-Trends von morgen
Inhalt
Home
Nachrichten
Fleisch & ...
Backwaren & ...
Gastronomie
Über uns, Werbung
Archiv, Suche
Impressum
3.2.2016
Messetipp: IFFA 2016 in Frankfurt

„Fleischindustrie 4.0“ nimmt Fahrt auf
anzeigen...

Partner/Sponsoren

Cash+Carry Angehrn: Frische für Profis an neun Standorten in der Deutschschweiz.
Direkt zur CCA-Website:
www.cca-angehrn.ch


Empfohlene Links:

Fachschule für Bäckerei,
Konditorei, Confiserie:
www.richemont.cc


Fachschule für Metzgerei:
www.abzspiez.ch


Internationale Privat-Fachschule für Koch-Profis: European Culinary Center DCT in Vitznau LU
Deutsch: http://german.dct.ch
English: www.culinary.ch


Internet- und Socialmedia-Auftritte:
www.chrisign.ch







Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband


Nachrichten

30.12.2008

Druckansicht
Kurznews 30. Dezember 2008

Swiss Chocolate Masters 2009 / Milch-Ladenpreis sinkt / Allergen-reduzierte Gentech-Erdnüsse / geschlechtsspezifische Wirkung von Coffein / Forscher fordern Fangstopp für grosse Fische


Swiss Chocolate Masters 2009 an der FBK-Messe

Im Rahmen der 29. Schweizer Fachmesse für Bäckerei-, Konditorei- und Confiseriebedarf (FBK 09), die vom 25. bis 29. Januar 2009 in Bern (BEA bern expo) stattfinden wird, werden hochkarätige Berufswettkämpfe durchgeführt. An den Swiss Chocolate Masters 2009, organisiert von der Barry Callebaut Schweiz AG unter dem Patronat des Schweizerischen Konditor-Confiseurmeister-Verbands, wird die beste Schweizer Confiseurin oder der beste Schweizer Confiseur des Jahres auserkoren. Nach dem erfolgten Qualifikationsverfahren werden sich die sechs kreativen, talentierten Finalisten am Finale vom 25. und 26. Januar 2009 zum Thema „Haute Couture“ messen. Die Preisübergabe findet am Montag, 26. Januar 2009, um 16.00 Uhr, statt. Der/die Gewinner/in hat die Ehre, die Schweiz an den World Chocolate Masters, 14. bis 16. Oktober 2009, in Paris, zu vertreten. Informationen: www.swisschocolatemasters.com.

Die sechs Finalisten:
Mathieu Wermuth von Chexbres (VD), Pâtissier bei Moutarlier in Chexbres
Grégory Bourguet von Epalinges (VD), Chocolatier bei der Manuel SA in Epalinges
Gaëlle Emery von Flanthey (VS), Confiseurin bei der Zenhäusern Frères AG in Sion
Angela Brühlmann von Wittenbach (SG), Stellvertreterin des Chefs in der Konditorei-Confiserie Doessegger in St. Gallen
Fabian Sänger von Luzern, Produktentwickler bei der Kambly AG in Trubschachen
Thomas Schwarzenberger von Rotkreuz (ZG), Eidg. Dipl. Konditor-Confiseur in der Konditorei Nussbaumer in Cham
(Quelle: SBKV)



Migros und Coop senken Milchpreis

29.12.2008 - (lid) - Die beiden Grossverteiler Migros und Coop senken den Milchpreis erneut. Bei Coop kostet die Milch ab dem 29. Dezember 2008 5 bis 10 Rappen weniger pro Liter, bei Migros tritt die Milchpreissenkung von bis zu 15 Rappen pro Liter ab Montag, 5. Januar 2009 in Kraft.

Die Coop Halbfett-Pastmilch und Prix Garantie Vollmilch Past kosten neu 1.25 statt 1.35 Franken, wie es in einer Mitteilung vom Montag, 29. Dezember 2008 heisst. Die Coop Vollmilch Past wird 5 Rappen günstiger und kostet neu Fr. 1.45. Der Preisabschlag beim Käse folge gestaffelt und hänge vom jeweiligen Reifegrad ab, schreibt Coop weiter. Seien die Käseprodukte im Laden, die aus der günstigeren Milch gefertigt worden seien, sinke auch der Verkaufspreis. Die Preissenkung begründet Coop mit dem Angebotsüberhang. Weil der Milchpreis für die Bauern im letzten Jahr um 12 Rappen pro Liter gestiegen sei, sei die Produktion von Milch attraktiv geworden.

Die Migros gibt als Grund für die Milchpreissenkung die vollen Milchpulverlager an, wie es in einer Mitteilung heisst. Die jüngste Vereinbarung zwischen den Verarbeitern und den Milchproduzenten sehe vor, dass die Milchbauern ab 1. Januar 2009 pro Kilogramm Milch 9 Rappen weniger bekommen als im vergangenen Sommer ausgehandelt. Die Preise für Butter bleiben sowohl bei Coop und bei Migros unverändert. Bei Migros kann man es nicht verstehen, warum nicht auch die Butter vom tieferen Milchpreis profitieren könne.



Firmenpleite nach Skandal um verseuchte Milch

29.12.2008 - (lid) - Der chinesische Milchkonzern Sanlu, der im Mittelpunkt eines Skandals um Melamin verseuchtes Milchpulver steht, ist pleite. Wie sein australischer Teileigentümer Fonterra mitteilte, stellte ein Gericht in Shijazhuang das Unternehmen unter Gläubigerschutz. Sanlu werde nun einem Insolvenzverwalter unterstellt, berichtet die Nachrichtenagentur SDA am Mittwoch, 24. Dezember 2008. Fonterra-Chef Andrew Ferrier sagte, sein Konzern habe seine Investitionen in das chinesische Unternehmen bereits abgeschrieben. In der Volksrepublik China waren Milch und Milchprodukte offenbar flächendeckend mit der gefährlichen Industriechemikalie Melamin versetzt worden, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen. Insgesamt waren 22 Unternehmen darin verwickelt.

Gerade für kleine Kinder ist die Chemikalie gefährlich, unter anderem kann sie bei ihnen Nierensteine hervorrufen. Nach Angaben der chinesischen Behörden sind insgesamt 294'000 Kinder nach dem Genuss der Milchprodukte erkrankt. 861 davon mussten Anfang Dezember immer noch im Spital behandelt werden. Sechs Babys starben wahrscheinlich daran, der Zustand von 154 weiteren Kindern wurde als "ernst" beschrieben. Fonterra hatte den Skandal im August öffentlich gemacht.



Allergen-reduzierte Erdnüsse könnten das Leben für Viele einfacher machen

Erdnussallergien gehören zu den häufigsten Lebensmittel-Allergien. In den USA, wo viele Erdnüsse verzehrt werden, muss etwa eine von 200 Personen streng darauf achten, in der Nahrung jede Spur von Erdnüssen zu vermeiden – bereits wenige tausendstel Gramm Erdnusseiweiss können bei diesen Personen eine allergische Reaktion auslösen. Etwa 15.000 Menschen jährlich müssen wegen heftigen Reaktionen auf Erdnussverzehr in die Notfallabteilung des Spitals, etwa 100 Personen sterben. Auch in Europa nimmt die Zahl der Erdnussallergiker deutlich zu.

Elf verschiedene Eiweisse wurden in Erdnüssen als Allergene identifiziert. Der Gehalt der beiden wichtigsten, Ara h 2 und Ara h 6, in den Nüssen konnte jetzt von US-amerikanischen Forschern unter der Leitung von Peggy Ozias-Akins deutlich reduziert werden. Sie brachten die Ablesung der Erbinformation für diese Eiweisse mit dem RNAi-Verfahren zum Verstummen, bei dem strukturell veränderte Genschnipsel in die Pflanze eingebaut werden. Um die mögliche Auswirkung der gentechnischen Veränderung auf eine Allergie-Auslösung zu prüfen, wurde die Reaktion von Erdnussextrakten mit Seren von Erdnussallergie-Patienten untersucht. Bei unveränderten Erdnüssen zeigen sich hier starke Reaktionen mit den Allergenen Ara h 2 und Ara h 6. Diese waren mit Extrakten der GVO-Erdnüsse deutlich reduziert. Ein wichtiges Resultat dieser Versuche war, dass die transgenen Pflanzen normal wuchsen und normale Erdnüsse produzieren. Damit konnte ausgeschlossen werden, dass diese allergieauslösenden Eiweisse unersetzliche Funktionen in der Pflanze spielen.

Allerdings würden nicht alle Allergiker unmittelbar von diesen Pflanzen profitieren: nur etwa ein Drittel aller Erdnuss- Allergiker reagieren ausschliesslich auf diese beiden Allergene, alle anderen reagieren auch auf andere der neun noch vorhandenen Allergene in diesen Nüssen. Die Forscher vermuten trotzdem, dass Erdnüsse ohne Ara h 2 und Ara h 6 für die breite Öffentlichkeit nützlich sein könnten: da diese beiden Eiweisse die stärksten Erdnuss-Allergene sind, würden Erdnüsse ohne sie wohl deutlich weniger Personen gegen Erdnüsse sensibilisieren. Ob dies tatsächlich so ist, muss allerdings erst nachgewiesen werden. Auch sei es für eine landwirtschaftliche Nutzung ihrer Erkenntnisse sicherer, die Ablesung der Allergen-Erbanlagen nicht nur wie in den beschriebenen Pilotversuchen stark zu drosseln, sondern diese Gene ganz auszuschalten. Quellen: Internutrition / Ye Chu et al. 2008, "Reduction of IgE Binding and Nonpromotion of Aspergillus flavus Fungal Growth by Simultaneously Silencing Ara h 2 and Ara h 6 in Peanut", J. Agric. Food Chem. 56:11225–11233; "Genetically Modified Peanuts Could Save Lives", Wired Science, 30. 11. 2008



Verzögerungstaktik bei der Gentech-Stärke-Kartoffel?

Bereits vor über einem Jahrzehnt wurde eine neuartige Kartoffelsorte entwickelt, die durch einen gesteigerten Gehalt an Amylopektin besser für eine industrielle Verarbeitung zu hochwertigen Stärkeprodukten für industrielle Anwendungen geeignet ist. Die Produktion der hierbei nicht erwünschten Amylose-Stärke wurde durch eine gentechnische Veränderung unterdrückt (siehe POINT Oktober 2006) – dies ermöglicht eine wirtschaftlichere und umweltschonendere Stärkeherstellung.

Nachdem die neue, als "Amflora" bekannt gewordene Kartoffelsorte ausgiebig von der Herstellerfirma BASF Plant Science in grossen Freilandversuchen auf Herz und Nieren geprüft worden war, wurde 1996 ein Antrag auf Zulassung in der EU eingereicht. 2003 folgte aufgrund inzwischen geänderter rechtlicher Bedingungen ein neuer Antrag auf Anbau. 2005 wurde zudem ein Antrag für eine Genehmigung als Lebens- und Futtermittel eingereicht, damit Verarbeitungsreste der Amflora auch verfüttert werden dürfen. Für die menschliche Ernährung ist Amflora als reine Industriestärke-Kartoffel nicht vorgesehen, wäre aber unproblematisch.

Im Dezember 2005 bestätigte die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA, dass von Amflora keine höheren Risiken für Mensch, Tier oder Umwelt ausgehen als von herkömmlichen Kartoffeln. BASF erhoffte sich daraufhin einen raschen Abschluss des Zulassungsverfahrens, und den Start des kommerziellen Anbaus im Jahr 2007. Daraus wurde nichts. Die EU-Agrarminister konnten sich 2007 über den Zulassungsantrag nicht einigen, und schoben die Entscheidung der EU Kommission zu, die in diesen Fällen aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen Informationen rasch entscheiden sollte. Auch hier wollte man sich offenbar vor einer Entscheidung drücken, und forderte immer wieder neue Sicherheitsbeurteilungen an.

Das bereits fünfte derartige Gutachten wurde im Frühjahr 2008 bei der EFSA in Auftrag gegeben, nachdem alle vorherigen Stellungnahmen positiv ausgefallen waren. Dieses Gutachten sollte ursprünglich im September 2008 vorliegen, dann wurde die Frist auf Dezember 2008 verschoben. Jetzt hat die EU Kommission der EFSA die Frist bis zum März 2009 verlängert. Dies bedeutet, dass ein möglicher Entschluss über den Anbau der Amflora zu spät kommt, um damit im Jahr 2009 zu beginnen – wieder einmal waren alle aufwendigen Vorbereitungen und die Produktion der Saatknollen für die kommende Anbausaison umsonst.

BASF- Vorstandsmitglied Stefan Marcinowski schätzt, dass den europäischen Landwirten und der Kartoffelstärkeindustrie Mehreinnahmen von über EUR 100 – 200 Millionen verwehrt werden. Es gäbe keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Sicherheit von Amflora in Frage stellen. Bereits im Sommer war der Herstellerfirma der Kragen geplatzt: wegen des schleppenden Zulassungsverfahrens für die Amflora-Kartoffel hat BASF vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg eine Untätigkeitsklage gegen die EU-Kommission eingereicht. (Quellen: Internutrition / "BASF: Weitere Verzögerung im Zulassungsprozess für Amflora nicht akzeptabel", BASF Medienmitteilung, 10. 12. 2008; "Zulassung Amflora-Kartoffel: BASF zieht vor Gericht", www.transgen.de, 24. 7. 2008)



Die Wirkung von Coffein ist bei den Geschlechtern unterschiedlich

Koffein wirkt bei Männern stärker als bei Frauen. Außerdem setzen erhöhte Wachsamkeit und Aufmerksamkeit schon zehn Minuten nach der ersten Tasse Espresso oder Cappuccino ein, haben spanische Forscher mit Hilfe einiger Hundert kaffeetrinkender Studenten herausgefunden. Selbst entkoffeinierter Kaffee, der lediglich noch eine geringe Restmenge an Koffein enthält, erhöht den Forschern zufolge die Aufmerksamkeit – allerdings nur für kurze Zeit und auch nur bei Frauen. Ob dies allerdings einer subjektiven Erwartungshaltung zuzuschreiben ist oder ein realer physiologischer Effekt, ist noch nicht klar.

Die Forscher luden 238 männliche und 450 weibliche Studenten zum Kaffeeprobetrinken ein. Die Probanden erfuhren allerdings nicht, ob sie einen koffeinhaltigen Espresso oder ein entkoffeiniertes Getränk zu sich nehmen sollten. Vor und nach dem Trinken erfassten die Forscher mit Fragebögen die Agilität und Wachsamkeit der Teilnehmer. Das Ergebnis: Schon nach zehn Minuten erreichten sowohl Männer als auch Frauen ein deutlich höheres Aktivitätsniveau, wobei Männer messbar mehr von der Genussdroge profitierten als Frauen. Früheren Studien zufolge gingen Wissenschaftler bislang davon aus, dass die Kaffeewirkung erst nach 30 bis 45 Minuten einsetzt.

Die Wirkung von einem bis zwei Tassen Espresso oder Kaffee mit einem typischen Gehalt von etwa hundert Milligramm Koffein hält für rund zwei bis drei Stunden an, schätzen die Forscher. Überraschenderweise zeigte auch eine Tasse entkoffeinierter Espresso mit einem Restgehalt von nur fünf Milligramm Koffein eine, wenn auch geringe Wirkung auf die Wachsamkeit der Testpersonen. Ob dieser Effekt allerdings ausreicht, um auch die Leistungsfähigkeit eines Menschen zu steigern, wollen die Forscher in weiteren Untersuchungen klären. (Wissenschaft.de / Ana Adan (Universität in Barcelona) et al.: Progress in Neuro-Psychopharmacology & Biological Psychiatry, Bd. 32, S. 1698)



Forscher fordern Fangstopp für grosse Fische

Ein Forscherteam der Universität Toronto (http://www.utoronto.ca) ist auf der Suche nach nachhaltigeren Fischerei-Systemen zu einem entscheidenden Schluss gekommen: Die Fischer sollten nur kleinere Fische entnehmen und die grossen dürfen nicht gefischt werden. Nur die Einhaltung dieser Regeln kann das Überleben von Arten tatsächlich gewährleisten, berichten sie im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the Royal Society B.

"Der Grund, warum gerade die grossen Fische so wichtig sind, liegt in der hohen Reproduktionsrate von älteren Tieren", erklärt Greenpeace-Meeresbiologin (http://www.greenpeace.at Antje Helms) im pressetext-Interview. "Kleinere Weibchen produzieren deutlich weniger Eier als die grossen." Experten sprechen bei älteren weiblichen Fischen auch von "Big Mamas" wie Helms erklärt. Solche Big Mamas legen bis zu zehn Mal mehr Eier als ihre jüngeren Artgenossinnen. "Tragisch ist natürlich in diesem Zusammenhang, dass die grösseren Fische wesentlich höhere Marktpreise erzielen", erklärt die Meeresbiologin.

Die Forscher um Paul Venturelli vom Department of Ecology and Evolutionary Biology an der Universität Toronto haben die Daten von insgesamt 25 Meeresfischarten untersucht. Eine Fischpopulation, die aus älteren Fischen besteht, bringt wesentlich mehr Jungfische hervor als eine, die aus mehreren jüngeren besteht. "Ein grosser Fisch im Wasser ist so viel Wert wie zwei Fische im Netz", so die Biologen. Die Fischer müssten sich an diesen Gegebenheiten orientieren, nur so könne Fischerei in Zukunft nachhaltig werden.

Greenpeace fordere seit Jahren Schritte gegen die Ausbeutung der Meere, betont Helms. "Der Fischfang muss selektiver werden." Es dürfe nicht sein, dass tonnenschwere Metallreusen Ozeanböden umpflügen und alle Lebewesen, die am Meeresgrund leben - von Weichtieren bis hin zu Fischlaich - in Netzen fangen. "Anschliessend geht ein Grossteil als toter Beifang wieder über Bord", meint Helms. Das geschehe etwa beim Fang der Scholle so.

Ein weiteres Beispiel zur Eindämmung des Raubbaus in den Ozeanen sei der geforderte Stopp der Tiefseefischerei. "Grosse Teile der Tiefsee sind nicht erforscht, werden aber heute schon geplündert. Besonders betroffen sind Regionen um unterseeische Bergrücken. Greenpeace stehe der Schaffung des weltgrössten Meeresschutzgebietes im Pazifik, den scharzüngige Forscher als einziges Umweltprokt der Projekt der Bush-Regierung bezeichnet hatten, sehr positiv gegenüber. "Gerade solche Zonen sind für den Erhalt der Fischbestände absolut notwendig", erklärt Helms abschliessend gegenüber pressetext. (pte 1.12.08) (gb)


__________________________________________


9.2.2016
Wenn das Essen die Gene verändert
Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
weiter...

8.2.2016
KURZNEWS 8. Februar 2016
Olivenöl-Preise um 20 Prozent gestiegen / Desinfektionsmittelrückstände in Lebensmitteln nachgewiesen / 23 Mio. Europäer pro Jahr erleiden Lebensmittel-Infektionen
weiter...

4.2.2016
KURZNEWS 4. Februar 2016
Micarna-Gruppe übernimmt Gabriel Fleury SA / Tête de Moine erhält eigenes Fest / Weichmacher fördern Übergewicht
weiter...

2.2.2016
KURZNEWS 2. Februar 2016
Lidl steigert Export von Schweizer Lebensmitteln / Täuschungen mit geschützten Bezeichnungen GUB / GGA / Zu viel Milch produziert / Warum schützt Rohmilch vor Allergien und Asthma?
weiter...

1.2.2016
Schwieriges 2015 für Schweizer Käseexporte
Der geringe Käseexportzuwachs von +0.3% im 2015 wurde dank einer Exportsteigerung ausserhalb der EU erzielt. Mengenmässig wurde 1.5% weniger in die EU exportiert.
weiter...

28.1.2016Hopfenextrakt als natürliches Konservierungsmittel
26.1.2016KURZNEWS 26. Januar 2016
21.1.2016Regelmässiges Streicheln beschleunigt Kälbermast
19.1.2016KURZNEWS 19. Januar 2016
18.1.2016Migros mit stabilem Umsatz im 2015
14.1.2016Wurstwaren wegen Deklarationsmängeln beanstandet
12.1.2016KURZNEWS 12. Januar 2016
8.1.2016Coop im 2015 mit weniger Umsatz
6.1.2016KURZNEWS 6. Januar 2016
5.1.2016Kaffee wirkt entzündungshemmend und zellschützend
30.12.2015fial gegen Nahrungsmittel-Spekulation-Initiative
28.12.2015KURZNEWS 28. Dezember 2015
24.12.2015KURZNEWS 24. Dezember 2015
22.12.2015Alternativen zum abzuschaffenden Schoggigesetz
17.12.2015KURZNEWS 17. Dezember 2015
15.12.2015KURZNEWS 15. Dezember 2015
8.12.2015KURZNEWS 8. Dezember 2015
3.12.2015KURZNEWS 3. Dezember 2015
1.12.2015KURZNEWS 1. Dezember 2015
30.11.2015Offiziell beste Jung-Metzgerin: Manuel Riedweg
26.11.2015KURZNEWS 26. November 2015
24.11.2015Ernst Sutter: offiziell beste Schweizer Metzgerei
19.11.2015KURZNEWS 19. November 2015
17.11.2015KURZNEWS 17. November 2015
11.11.2015Erforscht: Zartheit von vakuum-gegartem Fleisch

Eine vollständige Liste aller älteren Nachrichten finden Sie im Archiv


Die Redaktion empfiehlt:

Archiv der Nachrichten

Archiv der Varia-Beiträge

foodaktuell.ch-Newsletter

foodaktuell Journal (Print)

Delikatessen-Führer delikatessenschweiz.ch






Copyright Codex flores, Huobstr. 15, CH-8808 Pfäffikon (SZ)