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Nachrichten

17.2.2009

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KURZNEWS 17. Februar 2009

Noch keine Lösung bei der Ferkelkastration / Ursache für Bienensterben geklärt? / Entlassungen bei Hochdorf / Gentech-Moratorium / Migros streicht «Engagement» / Schweizer Bauern melken Rekordmenge


Ferkelkastration: Keine Lösung in Sicht

Die Krisensitzung, zu der das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) am Freitag, 13. Februar eingeladen hat, hat keine Ergebnisse gebracht. Die Branche ist im Streit darüber, wie Ferkel künftig kastriert werden sollen. Weil die Schlachthöfe die chirurgische Kastration mit Gasnarkose umsetzen möchten, sprechen Schweineproduzenten, Tierschützer und Tierärzte von einem „Methodendiktat“ der Abnehmer. Aus tierärztlicher Sicht ist die Alternativmethode, die Impfung gegen Ebergeruch, aus Gründen des Tierwohls der chirurgischen Kastration klar vorzuziehen. Xaver Sidler, Leiter der Abteilung Schweinemedizin an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich und Teilnehmer an der Sitzung, zeigte sich gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung“ ernüchtert. Die Enttäuschung darüber, dass man inhaltlich nicht gross weitergekommen sei, sei riesengross, sagt er. Nun sei rasch ein Verbot der chirurgischen Kastration anzustreben, um der Suche nach besseren Lösungen neue Impulse zu verleihen. (LID 16. Februar 2009)



Pestizid möglicherweise für Bienensterben verantwortlich

Bienenzüchter machen ein Pflanzenschutzmittel für Mais für den Tod von ganzen Bienenvölkern verantwortlich. Eine italienische Studie unterstützt diese These. "Seit drei oder vier Jahren verschwinden ganze Bienenvölker aus ungeklärten Gründen", sagte Willy Debély, Präsident des Westschweizers Imkereivereins, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA zu einem Bericht des "SonntagsBlick" vom 15. Februar 2009. Die Ergebnisse der Studie aus Italien sind für ihn eine seriöse Spur für dieses Verschwinden. Die Studie der Universität Padua (I) stellt einen Zusammenhang zwischen dem Mittel "Clothianidin" und dem plötzlichen Tod von Bienenvölkern her. Nach der Behandlung mit dem Nervengift, das den Mais vor Insekten schützen soll, scheiden die Pflanzen eine Flüssigkeit aus. Trinken Bienen von dieser Flüssigkeit, sterben sie laut der Studie innert fünf Minuten.

"Wir interessieren uns für die Ergebnisse der Studie", sagte Olivier Félix vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) gegenüber der SDA. Der Beweis für den Zusammenhang sei aber noch nicht erbracht: "Die Maisfelder werden im Mai mit dem Mittel behandelt, die Fälle von verschwundenen Bienenvölkern traten aber meist Ende Winter auf." Massnahmen will das BLW noch nicht anordnen. Der Imker Debély bezeichnet dies als typisch für die Schweiz: Während andere europäische Länder rasch handelten, wenn solche Studien bekannt würden, warte die Schweiz ab. Er fordert ein rasches Handeln, da die Bienen für die Bestäubung der Pflanzen unerlässlich seien. (LID 16. Februar 2009)



Hochdorf reorganisiert und schliesst Werk in Steinhausen

Auch die Nahrungsmittelbranche ist einem immer rascheren Wandel und Globalisierungs- und damit Öffnungsprozess ausgesetzt. Die früher oder später zu erwartenden Freihandelsabkommen (z.B. mit der EU) im Nahrungsmittelbereich ermöglichen jedoch schlagkräftigen und fokussierten Schweizer Unternehmen mit hochqualitativen Swiss Made-Produkten ausgezeichnete Marktchancen, welche die HOCHDORF-Gruppe wahrnehmen will. Die HOCHDORF Holding AG besteht zurzeit aus fünf Verkaufsgesellschaften und einer Produktions-AG mit drei Produktionsstandorten. Diese Struktur wird den neuen bzw. zukünftig zu erwartenden Marktverhältnissen angepasst.

Die Verkaufsgesellschaften HOCHDORF Nutrifood AG und HOCHDORF Nutrition AG werden rückwirkend per 01.01.2009 am Standort Hochdorf unter dem Namen HOCHDORF Nutrifood AG zusammengeführt. Mit diesem Schritt können zahlreiche Synergien genutzt werden. Die zur Kernkompetenz der HOCHDORF-Gruppe zählenden Geschäftsbereiche werden in der Nutrifood AG weitergeführt.

Die HOCHDORF-Gruppe produziert aktuell an drei Standorten: Hochdorf LU, Steinhausen ZG und Sulgen TG. Die Produktivität kann mit der Aufgabe des Standortes Steinhausen signifikant verbessert werden. Die Weizenkeimverarbeitung wird spätestens ab Mitte 2010 am Standort Hochdorf aufgenommen. Die Kunden sind von diesem Umzug nicht betroffen. Die Lieferbereitschaft wird jederzeit aufrecht erhalten. Weizenkeime sind reich an Folsäure und Vitamin E. Sie besitzen dank dem Trend hin zu gesunden Nahrungsmitteln über ein grosses weltweites Wettbewerbs- und Marktpotential und werden mit einem einzigartigen Kaltpress-Verfahren hergestellt.

Die strategische Fokussierung nimmt Einfluss auf die Personalsituation der HOCHDORF-Gruppe. Insgesamt können dank der Fusion und dank Personalaufstockungen in strategischen Geschäftsbereichen mindestens 28 Arbeitsstellen erhalten bleiben. Trotzdem hat die Fokussierung insgesamt einen Abbau von 36 Arbeitsstellen bis zum Ende dieses Geschäftsjahres zur Folge, was sehr bedauerlich ist. Die mittel- und langfristig wirksamen Personaleinsparungen steigern die EU-Kompatibilität, die Wettbewerbsfähigkeit und die Ertragskraft der Gruppe massiv. Die betroffenen Personen erhalten Unterstützung von der HOCHDORF-Gruppe. Zudem wurde ein Sozialplan erstellt. (Hochdorf 16. Februar 2009)



Migros gibt Dachmarke "Engagement" auf

Die Migros streichte die Dachmarke "Engagement" von ihren Produkten. Der Grund liegt "in der geringen Bekanntheit und der Konkurrenz zur eigentlichen Aussage der einzelnen Labels", wie die "Bilanz" aus einem Migros-Papier zitiert. Die entsprechenden Migros-Artikel sind zurzeit doppelt gelabelt. Das Label "Engagement" war vor 4 Jahren eingeführt worden. Migros-Sprecher Urs Peter Naef bestätigt gegenüber der "Bilanz": "Ja, die Dachmarke Engagement erscheint nicht mehr in der Kommunikation und verschwindet auf Verpackungen bis Ende 2009." Es würden keine Verpackungen vernichtet, sondern "Engagement" lebe weiter, bis alle aufgedruckten Schachteln und Tüten aufgebraucht seien. (LID 13.2.2009)



Gentech-Moratorium: Die alten Fronten

Die Rechte, die Forschung und die Wirtschaft sind gegen die Verlängerung der Gentech-Moratoriums, Umwelt- und Bauernverbände sowie die Linke dafür. Der Bundesrat möchte das Gentech-Moratorium um drei Jahre bis Ende November 2013 verlängern. Die entsprechende Vernehmlassung geht am 13. Februar zu Ende. Unterstützung findet der Bundesrat bei den Grünen, der SP, den Grünliberalen sowie der Schweizerischen Arbeitsgruppe Gentechnologie (SAG), die aus gentechkritischen Umwelt-, Bauern- und Konsumentenorganisationen besteht.

Die Parteien und die SAG wollen allerdings noch weiter gehen: Sie fordern eine Verlängerung des Moratoriums um fünf Jahre bis 2015. Nur so bleibe genug Zeit, die Erkenntnisse des Nationalen Forschungsprogramms zu den Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen zu diskutieren. Der Schlussbericht dieser breit angelegten Studie wird Mitte 2012 erwartet. Für die SAG reichen die eineinhalb Jahre zwischen voraussichtlichem Schluss der Studie und dem Wegfall des Moratoriums nicht aus. Auch der Bauernverband unterstützt den Bundesrat. Er verzichtet im Gegensatz der Kleinbauern-Vereinigung in der SAG allerdings darauf, eine Verlängerung um fünf Jahre zu fordern.

Die FDP, die SVP sowie Forscher- und Wirtschaftsverbände wollen das Gentech-Moratorium hingegen auslaufen lassen. Zahlreiche Forschungsarbeiten hätten gezeigt, dass ein Nebeneinander von gentechnisch veränderten und gentechnikfreien Pflanzen möglich sei. Auch gesundheitliche Bedenken seien an den Haaren herbeigezogen. Heute konsumierten Millionen von Menschen gentechnisch veränderte Produkte - und zwar ohne Beeinträchtigung der Gesundheit. Zudem verfüge die Schweiz bereits heute über ein strenges Gentechnikgesetz. (LID 13. Februar 2009)



European FoodTec Award 2009: DLG gibt Preisträger bekannt

Der European FoodTec Award wird in einem dreijährlichen Turnus vergeben. Mit dem renommierten Technologie-Preis werden vorbildliche Innovationsprojekte von Unternehmen der europäischen Lebensmittel- und Zulieferindustrie ausgezeichnet. Der „European FoodTec Award“ wird von der DLG gemeinsam mit der EFFoST (European Federation of Food Science and Technology), den im Deutschen Fachverlag erscheinenden Zeitschriften „Fleischwirtschaft“ und „Fleischwirtschaft international“ sowie den im Verlag Th. Mann (Gelsenkirchen) erscheinenden Fachzeitschriften „Deutsche Milchwirtschaft“ und „European Dairy Magazine“ und der im LT Food Medien-Verlag (Hamburg) herausgegebenen Zeitschrift „Lebensmitteltechnik“ vergeben.

Den European FoodTec Award in Gold erhalten:
• GRS Software GmbH (Homburg an der Saar):
GRS Signum Software für automatisierte Produktdeklarationen
• Hertel GmbH (Salzburg/Österreich):
Rektifikationswürzekochsystem

European FoodTec Award in Silber:
• K+G Wetter GmbH (Biedenkopf-Breidenstein):
Softwarepaket CutControl und Cutvision – praxistaugliche Automatisierung des Kutterprozesses
• Intralox L.L.C. Europe (Amsterdam/Niederlande):
Förderbänder Serien 850 und 1650
• Mettler-Toledo Garvens GmbH (Giesen):
X-ray CombiWeigher XS3 AdvanCheK – präzises dynamisches Wägen in Kombination mit Fremdkörpererkennung auf Basis von Röntgenstrahlen

Die Auswahl der Preisträger erfolgt über eine siebenköpfige international besetzte Jury, der renommierte Experten verschiedener Fachrichtungen angehören. Dies sind Prof. Dr. Emmerich Berghofer (Abteilung für Lebensmitteltechnologie, Universität für Bodenkultur, Wien/Österreich), Prof. Dr. Petr Dejmek (Abteilung für Lebensmitteltechnik, Universität Lund/Schweden), Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kulozik (Lebensmittelverfahrenstechnik und Molkereitechnologie, TU München, Freising-Weihenstephan), Prof. Dr. Horst-Christian Langowski (Fraunhofer Institut für Verpackungstechnik und Verpackung, Freising-Weihenstephan), Prof. Dr.-Ing. Achim Stiebing (Fleischtechnologie, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo), Prof. Dr. Fons A.G.J. Voragen (Food Chemistry Group, Universität Wageningen/Niederlande) und Prof. Dr.-Ing. Erich J. Windhab (Institut für Lebensmittelwissenschaft/Verfahrenstechnik, ETH Zürich/Schweiz). Die Gewinner der Gold- und Silbermedaillen werden auf der Anuga FoodTec auf dem Stand der DLG (Halle 7.1, Stand J 30 / K31) präsentiert. (DLG 13.2.2009)



Bio Suisse fordert im Gentechnikgesetz Verlängerung des Moratoriums um fünf Jahre

Das Moratorium „für eine gentechnikfreie Landwirtschaft“ läuft am 27. November 2010 aus. Kurze Zeit nach Beginn des Moratoriums lancierte der Bundesrat das „Nationale Forschungsprogramm über Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen“ (NFP 59). Die Ergebnisse und der Schlussbericht des NFP 59 sollen bis Mitte 2012 vorliegen. Im Mai 2008 hat der Bundesrat beschlossen, dem Parlament eine Verlängerung des Moratoriums um drei Jahre vorzuschlagen, damit das NFP 59 ohne politischen Druck abgeschlossen werden kann. Die Vernehmlassungsfrist zu dieser geplanten Änderung des Gentechnikgesetzes läuft morgen Freitag ab.

Bio Suisse ist der Meinung, dass eine Verlängerung um drei Jahre zu knapp ist und fordert deshalb eine Moratoriumsverlängerung um fünf Jahre. Das NFP 59 wird seine Schlussfolgerungen und Vorschläge erst kurz vor Ablauf des um drei Jahre verlängerten Moratoriums vorlegen. Der Zeitraum bis zur politischen Umsetzung der Koexistenz ist danach viel zu kurz. Es braucht genügend Zeit, um eine seriöse politische und öffentliche Diskussion zu führen. Noch völlig offen ist die Frage, ob die Schweiz Gentechnik-Produkte in der Landwirtschaft überhaupt zulassen will.

Zur Zeit findet sich weder bei der Bevölkerung, noch bei den Grossverteilern, noch bei landwirtschaftlichen Verbänden eine genügende Akzeptanz. Bio Suisse lehnt den Einsatz von Gentechnik grundsätzlich ab. Diese Haltung ist auch im EU-Raum weit vertreten. Kommt die Politik zum Schluss, dass der Verzicht auf GVO für die Schweiz die bessere Lösung ist, muss das Gentechnikgesetz entsprechend angepasst werden, was wiederum Zeit beansprucht.

Die Haltung der Schweiz zur Gentechnik hängt auch eng mit dem geplanten Freihandelsabkommen (FHAL) zusammen. Bio Suisse und ihre Partner der Agrarallianz verlangen die Verfolgung einer Qualitätsstrategie. Darunter werden das hohe ökologische Niveau und die Gentechnikfreiheit der Schweizer Landwirtschaft verstanden. Das Gentechnikgesetz darf diese übergeordneten Interessen nicht torpedieren. (Bio Suisse 12. Februar 2009)



Streit um die Ferkelkastration: Quälmethode droht

Ein Jahr vor dem gesetzlichen Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration herrscht Chaos. Verlierer sind die Tiere. Es drohen Quälkastrationen, befürchtet KAGfreiland, die schweizerische Nutztierschutz-Organisation. Die tierfreundlichste Lösung – die Ebermast – und die zweitbeste Lösung – die Impfung – werden links liegen gelassen. Denn die grossen Fleischverarbeiter akzeptieren nur die drittbeste Lösung, die Gasnarkose. KAGfreiland appelliert an Micarna und Bell, auch die Impfung und die Ebermast zuzulassen und ruft den Konsumentenschutz auf, die Forderung nach einer Deklarationspflicht fallen zu lassen. Scharf kritisiert KAGfreiland die Ankündigung der Schweineproduzenten, Ferkel à la EU unter Anwendung einer simplen Schmerzspritze zu kastrieren. «Diese Quälkastration werden wir bekämpfen», kündigt KAG-Geschäftsleiter Roman Weibel seinen Widerstand an. (KAGfreiland 12. Februar 2009)



Schweizer Bauern melken Rekordmenge

Im 2008 wurde in der Schweiz so viel Milch produziert wie noch nie. Ingesamt 3,423 Millionen Tonnen Milch molken die Schweizer Milchbauern, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 163'000 Tonnen oder fünf Prozent bedeutet. Dies schreibt die TSM Treuhand in einer Medienmitteilung. Höhere Kuhbestände und bessere Milchpreise hätten zu dem Rekordergebnis beigetragen. Die Zahl der Milchproduzenten hat im Vergleich zum Vorjahr um rund 1'000 abgenommen, die durchschnittliche Milchablieferung pro Betrieb betrug rund 113'000 Kilogramm.

Die Verwertung der Milch entwickelte sich unterschiedlich. Die Käseproduktion nahm leicht zu und erreichte eine Menge von 179'000 Tonnen. Davon wurden 61'200 Tonnen exportiert, 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings stiegen die Importe um zehn Prozent auf 41'000 Tonnen. Um über 20 Prozent angestiegen ist die Butterproduktion, auf 46'000 Tonnen. Auch die Milchpulverproduktion nahm stark zu. (LID 12.2.2009)



Lidl setzt auf Suisse Garantie

Der deutsche Discounter Lidl, der voraussichtlich Mitte März die ersten Schweizer Filialen eröffnet, wird Schweizer Produkte, die die entsprechenden Anforderungen erfüllen, mit dem Suisse Garantie-Herkunftszeichen versehen. Man habe sich "mit den Vorlieben der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten beschäftigt" und festgestellt, dass ihnen hohe Qualität und Produkte aus der Region besonders am Herzen lägen, schreibt Lidl in einem aktuellen Newsletter. Die Kunden würden im Lidl-Sortiment eine breite Auswahl an Schweizer Produkten finden, daher seien viele Lidl-Produkte Suisse Garantie zertifiziert. Suisse Garantie steht für die Herkunft Schweiz, für umweltschonende und tiergerechte Produktion und für Gentechnikfreiheit. Das Suisse Garantie-Herkunftszeichen ist bisher bei Grossverteiler Coop auf vielen Produkten zu finden, bei Migros dagegen werden nur wenige Produkte damit ausgezeichnet. Ferner will Lidl unter dem Namen BioTrend eine Bioproduktelinie anbieten, deren Produkte nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung produziert werden. (LID 10.2.2009)



A.Vogel-Produkte neu im Coop

Coop integriert die führende Fachhandelsmarke A. Vogel ins Supermarkt-Sortiment. Die natürlichen Produkte enthalten wirksame Pflanzenkombinationen, entwickelt und hergestellt von A. Vogel, dem Pionier für die natürliche Gesundheit. A. Vogel passt mit seiner langjährigen Erfahrung in biologischem Anbau und nachhaltiger Herstellung ausgezeichnet zu Coop. Die pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel werden von 10 auf 14 Artikel ausgebaut und präsentieren sich bei Coop in neuem Kleid.

Die A. Vogel-Wohlfühlprodukte unterstützen darin, individuelle, körperliche Schwachstellen zu stärken und sorgen so für ein rundum gutes und gesundes Lebensgefühl. Mit Produkten für die Verdauung, Magen und Darmflora, für die Haut, bei Erkältungen, bei Müdigkeit und vielen weiteren Beschw erden oder Mangelerscheinungen bietet A. Vogel täglich natürliche Unterstützung. Zu den beliebtesten Artikeln gehört das malzextrakthaltige Vita Force. Reich an Vitamin E liefert es Energie bei erhöhter geistiger und körperlicher Beanspruchung. Bis anhin führte Coop die A. Vogel Nahrungsergänzungsmittel in den Coop City Warenhäusern. Aktuell wird die Palette von 10 Artikeln weiter ausgebaut und um 4 Neuheiten erweitert. Die gesamte A. Vogel-Wohlfühllinie ist ab sofort in rund 300 grösseren Coop Supermärkten erhältlich.

A. Vogel ist Pionier der Naturheilkunde. Seit 1923 stehen seine Produkte traditionell für natürliche Gesundheit. Die A. Vogel Produkte passen ideal zu Coop, denn beide Unternehmen haben langjährige Erfahrung in biologischem Anbau und nachhaltiger Herstellung. Ganz nach der Philosophie von A. Vogel, dass Gesundheit auf dem harmonischen Zusammenwirken von ausgeglichener Lebensweise, seelischer Zufriedenheit, gesunder Ernährung und natürlichen Heilmitteln beruht, wird seine Linie auch heute noch sorgfältig weiterentwickelt. Das breite Sortiment wird neu in aufgefrischtem, modernem Verpackungsdesign der A. Vogel-Wohlfühlprodukte präsentiert. (Coop 9. Februar 2009) (gb)


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9.2.2016
Wenn das Essen die Gene verändert
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