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Nachrichten

3.3.2009

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KURZNEWS 3. März 2009

Marken-Strategie bei Früchten hat Potenzial / Überfischung der Meere / BSE – EU lockert Futtermittelvorschriften / Neuer Chef bei „Betty Bossi“ / Biomarkt bleibt stabil / Weinkonsum erhöht Krebsrisiko bei Frauen / Tee und Kaffee trinken gegen Schlaganfall


Schweizer wollen auch bei Früchten Markenqualität

Für Markenartikel und Qualität sind die Konsumenten auch bei Früchten und Gemüse bereit, mehr zu zahlen. Zu diesem Schluss kommt gemeinsame Studie der htp St.Gallen und der ETH Zürich. Marken spielten bei Früchten und Gemüse bisher nur eine untergeordnete Rolle. Die Studienautoren wollten wissen, ob Marken in diesen Produktkategorien generell keinen wesentlichen Mehrwert vermitteln können oder ob das Potenzial einer Markenstrategie bisher verkannt wurde. Am Beispiel von Erdbeeren wurde das Potenzial von Marken im Bereich Früchte und Gemüse untersucht.

529 Kunden wurden direkt nach dem Kauf von Erdbeeren gefragt, inwieweit sie Markenerdbeeren im Vergleich zu ungebrandeten Erdbeeren bevorzugen. Für die Markenerdbeere wurde mit der Marke „Sélection“ der Migros eine bekannte und auch für Erdbeeren denkbare Premiummarke genutzt.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass bei gleichem Preis eine Mehrheit der Konsumenten ein Markenangebot bevorzugen würde. 48 Prozent der Befragten wählten in dieser Situation die Markenerdbeeren, 38 Prozent die Standarderdbeeren und 14 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bei gleichem Preis keines der beiden Angebote bevorzugten.

Interessant ist beim Angebot von Markenartikeln die Frage, ob und inwiefern markenaffine Konsumenten eine höhere Zahlungsbereitschaft für ein solches Produkt aufweisen. Hier zeigt sich erwartungsgemäss, dass mit steigendem Preisunterschied der Anteil der Markenkäufer sinkt.

Es wurde auch gefragt, welche Eigenschaften Markenerdbeeren aus Konsumentensicht im Vergleich mit Standarderdbeeren zusätzlich zu erfüllen haben. Es zeigte sich dabei, dass sowohl von der inneren (besser im Geschmack) als auch von der äusseren Qualität (schönes Aussehen, Grösse, Gleichmässigkeit, Reifegrad, Makellosigkeit etc.) ein deutliches Mehr erwartet wird, welches schliesslich den Zusatznutzen im Vergleich mit einer Standarderdbeere ausmacht.
(Quelle: LID / 02.03.2009)



Ozeane sind keine Selbstbedienungsläden

Die neusten Zahlen des Weltfischerei-Reports zeigen: Mehr als drei Viertel der weltweiten Fischbestände sind überfischt oder von Überfischung bedroht. Es ist deshalb allerhöchste Zeit zum Handeln.

Die neusten Zahlen des Weltfischerei-Reports, den die Welternährungsorganisation FAO der Vereinten Nationen heute in Rom vorstellte, sind alarmierend: bereits 80 Prozent der weltweiten Fischbestände sind überfischt oder bis an ihre Grenzen ausgebeutet. Die Zahl der nur moderat ausgebeuteten Fischbestände ist laut FAO in den letzten 34 Jahren von 40 auf 20 Prozent gesunken, jene der überfischten im gleichen Zeitraum von 9 auf 28 Prozent gestiegen.

„Der Druck auf die kommerziell genutzten Fischbestände wird immer grösser, unser Guthabenkonto immer kleiner“, sagt WWF-Expertin Jennifer Zimmermann. Das geht auch unser Land etwas an, denn auch der Konsum von Herrn und Frau Schweizer ist in den letzten 20 Jahren um 20 Prozent gestiegen. Heute essen wir pro Person jährlich rund 7,6 Kilo Fisch und Meeresfrüchte, wovon über 95 Prozent aus internationalen Märkten stammen.

Die Aquakultur ist der am schnellsten wachsende Lebensmittelproduktionssektor weltweit. 1970 stammten nicht einmal 4 Prozent der Fische, Krebse und Weichtiere aus Aquakulturen – heute sind es laut FAO 47 Prozent. Weil Zuchtfische in der Regel mit Fischmehl und Fischöl gefüttert werden, tragen auch Aquakulturen zum Leerfischen der Meere bei. Umso wichtiger ist es, dass auch Zuchten Kriterien für eine umweltgerechte Fischhaltung erfüllen.

Der UN-Report zeigt deutlich, dass die Zeit zum Handeln immer knapper wird. Dazu Zimmermann: „Wir verhalten uns so, als wären die Ozeane ein Selbstbedienungsladen. Wenn die Menschheit so weiter macht, könnten die globalen Fischbestände bis Mitte des Jahrhunderts komplett zusammenbrechen.“

Der WWF fordert deshalb eine radikale Umkehr in der globalen Fischereipolitik. Auch Konsumentinnen und Konsumenten können einen Beitrag leisten – indem sie Fische und Meeresfrüchte mit Marine Stewardship (MSC)- oder Bio-Label kaufen oder auf einheimische Fische setzen. Um das Angebot an nachhaltig gefangenen Fischen zu vergrössern, hat der WWF die Seafood Group gegründet, der neben Coop und Migros auch wichtige Lieferfirmen der Gastronomie angehören.
(Quelle: LID / 2.3.2009)



Bio-Käserei im Puschlav GR ausgezeichnet

Die Käsereigenossenschaft Valposchiavo hat mit Hartkäse aus Bio-Milch grossen Erfolg. Sie ist am 27. Februar in Lavin im Unterengadin mit dem Bio-Grischun-Preis 2009 ausgezeichnet worden.

Der biolgische Landbau hat sich im Puschlav in den letzten zwei Jahrzehnten immer stärker durchgesetzt. Inzwischen wird im Tal ausschliesslich Bio-Milch produziert. 15 Landwirte liefern ihre Milch in die Sennerei in San Carlo. Pro Jahr werden 750'000 Kilogramm zu 75 Tonnen Hartkäse verarbeitet.

Die Umstellung auf Bio nützt der Umwelt, zahlt sich aber auch wirtschaftlich aus. Die Genossenschaft kann den Bauern mit 90 Rappen für den Liter Milch einen hohen Preis bezahlen. Laut Alfons Cotti, Präsident von Bio Grischun, wurde der Preis der Käserei verliehen, weil sie die erste in Graubünden war, welche ausschliesslich Bio-Milch verarbeitete. Zudem sei es gelungen, fast alle Landwirte des Südtales zur Umstellung auf die Bioproduktion zu bewegen, erklärte Cotti in Lavin.

Der Bio-Grischun-Preis wird Personen und Institutionen verliehen, die sich um den biologischen Landbau verdient gemacht haben. Er wurde zum fünften Mal vergeben. Die Preissumme wird vom Jahr der Vergabe bestimmt: Dieses Jahr gab es mit 2009 Franken einen Franken mehr als 2008.

In Graubünden werden 56 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe biologisch bestellt. Laut Bio Grischun, der Bündner Sektion von Bio Suisse, sind Biobauern nirgendwo in Europa stärker vertreten. Mit 60 Prozent noch höher liegt im flächenmässig grössten Kanton der Schweiz der Anteil biologisch bewirtschafteter Böden.
(Quelle: LID / 27.02.2009)



EU-Kommission lockert BSE-Auflagen für Futtermittel

Knochensplitter in Futtermitteln stellen in Zukunft kein Problem mehr dar. Die EU-Kommission hat am Donnerstag, 26. Februar 2009 in Brüssel die Nulltoleranz für tierische Proteine in allen pflanzlichen Futtermitteln aufgehoben.

Bisher gab es nur eine Ausnahmeregelung für Rübenschnitzel. Da BSE weiter auf dem Rückzug sei, könnten die Schutzmassnahmen gelockert werden, erklärte die Kommission gemäss einer Meldung des Agrarpressedienstes AIZ. Reste von Knochen im Boden gelangten immer wieder durch die Ernte ins Heu, ins Getreide oder in andere pflanzliche Futtermittel. Zudem hätten verbesserte Analysemethoden für Spuren von Proteinen vereinzelt rechtschaffene Futtermittelhändler in Schwierigkeiten gebracht.
(Quelle: LID / 26.02.2009)



Christian Ryser neuer SGE-Geschäftsführer

Es freut uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE in Christian Ryser ihren neuen Geschäftsführer gefunden hat. Christian Ryser ist Sekundarlehrer, Turn- und Sportlehrer und hat ein Nachdiplomstudium in BWL und Sport an der ETH Zürich absolviert. Er leitet seit 2005 das nationale Gesundheitsförderungsprogramm Suisse Balance (www.suissebalance.ch). Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Herrn Ryser für die SGE gewinnen konnten!

Christian Ryser wird die Geschäftsführung der SGE am 1. Juni übernehmen (80%-Anstellung). Pascale Mühlemann bleibt noch bis Ende Juni bei der SGE, so dass eine gute Übergabe der Dossiers gewährleistet ist.

Es freut uns ebenso, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ab 1. Juni 2009 Frau Sophie Frei die Leitung des Programms Suisse Balance übernehmen wird. Sophie Frei ist zurzeit bei Suisse Balance zuständig für die Projekte und stellvertretende Programmleiterin.
(Quelle: SGE / 26.2.2009)



Frauen: Bereits ein Glas Wein erhöht Krebsrisiko

Ein Glas Wein jeden Abend reicht aus, um das Krebsrisiko bei Frauen zu erhöhen. Allein in Großbritannien erkranken laut Wissenschaftlern von Cancer Research UK (www.cancerresearchuk.org) dadurch zusätzlich 7.000 Frauen, meistens an Brustkrebs. Je mehr man trinkt, egal ob Spirituosen, Wein oder Bier, desto höher ist das Risiko. Für die aktuelle Studie wurden die Daten von mehr als einer Mio. Frauen ausgewertet. Insgesamt ist der Alkohol für rund 13 Prozent aller Brust-, Leber-, Mastdarm-, Mund und Rachenkrebserkrankungen verantwortlich.

Das Team um Naomi Allen von der University of Oxford (www.ox.ac.uk) schätzt, dass rund 5.000 Brustkrebserkrankungen in Großbritannien, das entspricht elf Prozent der 45.000 jährlich diagnostizierten Fälle, auf den Alkoholkonsum der Frauen zurückzuführen sind. Die Studie konzentrierte sich auf Frauen, die geringe bis mittlere Mengen Alkohol konsumierten.

Diese Menge wurde mit höchstens drei alkoholischen Getränken täglich oder weniger definiert. Während der sieben Jahre laufenden Studie gab ein Viertel der teilnehmenden 1,3 Mio. Frauen an, keinen Alkohol zu trinken. Details der Studie wurden im Journal of the National Cancer Institute veröffentlicht.

Von den Frauen, die Alkohol tranken, nahmen fast alle weniger als 21 Drinks in der Woche zu sich. Durchschnittlich war es eine Menge von zehn Gramm Alkohol pro Tag. Das ist etwas mehr als in einem kleinen Bier, 125 Milliliter Wein oder einer Spirituose enthalten ist. Fast 70.000 der Frauen mittleren Alters erkrankten an Krebs. Mit dem Alkoholkonsum bildete sich ein entsprechendes Muster heraus.

Ein alkoholisches Getränk erhöhte bei Frauen bis 75 das Risiko bei allen Krebsarten um sechs Prozent. Die Prozentsätze für die einzelnen Formen waren unterschiedlich. Ein alkoholisches Getränk am Tag erhöhte das Brustkrebsrisiko um zwölf Prozent, bei Mastdarmkrebs waren es zehn Prozent, bei Speiseröhrenkrebs 22 Prozent, bei Mundkrebs 29 Prozent und bei Rachenkrebs 44 Prozent. Auf die Bevölkerung umgelegt bedeutet das 15 zusätzliche Erkrankungen pro 1.000 Frauen.
(Quelle: pressetext-austria / 25.2.2009)



Biomarkt bleibt stabil

Der Biomarkt wird von der Wirtschaftskrise nicht stark betroffen sein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von GfK Switzerland. Mit einem Marktanteil von 5,4 Prozent bleibe der Markt für Bioprodukte auch 2009 konstant, heisst es in einer Medienmitteilung.

Fast die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer kaufen mindestens einmal pro Woche Bio-Produkte. Die beliebtesten Produkte sind frisches Brot, Eier, Gemüse, Milchprodukte und Babynahrung. Dies sind die Ergebnisse des "GfK-Retailscan" sowie einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung von 1'000 Schweizern, die das Hergiswiler Marktforschungsinstitut GfK Switzerland durchgführte.

Bio-Produkte haben seit einigen Jahren einen relativ konstanten Anteil von rund fünfeinhalb Prozent am von Marktforscher untersuchten Lebensmittelmarkt. Die beliebtesten Produkte sind frisches Brot (14,4 Prozent wertmässiger Anteil an den Verkäufen), Eier (16,1 Prozent), Gemüse (10,3 Prozent) sowie Milch (15,4 Prozent) und Butter (8,1 Prozent). Der Anteil von Fertig-Babynahrung aus Biolandbau beträgt bereits 15 Prozent des untersuchten Marktes.
(Quelle: LID / 24.02.2009)



AOC-Vereinigung wird 10 Jahre alt

Die Schweizerische Vereinigung zur Förderung der AOC-IGP feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Die Organisation unterstützt seit dem 24. Februar 1999 zertifizierte AOC-Produzenten mit Marketingmassnahmen, Promomaterial und Medienarbeit. Ihr Ziel ist es, die Bekanntheit der AOC- und IGP-Logos zu stärken, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Höhepunkt des Jubiläumsjahres soll im Oktober der Auftritt an der Gourmesse in Zürich sein. Dort werden die Mitglieder der Vereinigung vertreten sein, das Rahmenprogramm bietet eine prominent besetzte Diskussionsrunde und einen Wettbewerb.

Die Wertschöpfungskette der Produkte mit geschützter Herkunftsangabe umfasst laut der Organisation heute 10'000 Bauernbetriebe, 700 Verarbeitungsbetriebe, produziert werden 70'000 Tonnen Spezialitäten, davon wird die Hälfte exportiert. Der jährliche Umsatz habe bereits die 700 Millionen Franken-Marke überschritten.
(Quelle: LID / 24.02.2009)



Kaffee und Tee senken das Schlaganfall-Risiko

Los Angeles (pte/23.02.2009/17:15) - Drei tägliche Tassen Tee senken das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um ein Fünftel. Dieselbe Wirkung hat auch Kaffee. Zu diesem Schluss kommen zwei aktuelle Studien der UCLA David Geffen School of Medicine (dgsom.healthsciences.ucla.edu), die Datenmaterial aus großen Gesundheitsstudien von knapp 200.000 US-Amerikanern analysierten. Veröffentlicht wurden die Studien in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift der American Heart Association http://americanheart.org.

Die Forscher beobachteten den positiven Effekt bei grünem und schwarzem Tee, die beide von der echten Teepflanze Camellia Sinensis hergestellt wird. Bei Kräutertee wurde diese Wirkung nicht festgestellt. Verantwortlich für die höhere Gesundheit seien die im Tee enthaltene Antioxidationsmittel Epigallocatechin Gallate oder die Aminosäure Theanin. Frühere Studien hätten bereits gezeigt, dass die Antioxidante sich positiv bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken.

"Die Wirkung, die wir bei Tee beobachteten, war konstant und deutlich", berichtet die Studienleiterin Leonore Arab. Drei Tassen grüner oder schwarzer Tee würden das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um 21 Prozent senken, bei jeder weiteren Tasse sinke laut Forschern das Risiko weiter. Arab wertet dies als Schritt zu besserer Prävention der Herzkrankheit. "Es wäre ein großer Fortschritt, ein Mittel zu entdecken, das ganz auf einfache statt auf giftige Weise Schlaganfall oder darauf zurückführende Schädigungen vorbeugen kann", so die Medizinerin.

Auch der Kaffeegenuss trägt anscheinend zu einer geringeren Schlaganfall-Wahrscheinlichkeit bei. Die Verbreitung von Schlaganfällen und mehreren Gefäßrisiken sinke parallel zur täglich getrunkenen Kaffeemenge, heißt es in der vom UCLA-Mediziner David Liebeskind geleiteten Studie. Problematisch ist jedoch, dass die meisten überzeugten Kaffeetrinker auch Raucher sind, denn die gesundheitsfördernden Effekte verschwanden mit dem blauen Dunst wieder. (Ende)
(Quelle: pressetext-austria / 24.2.09)



Neuer Marketingleiter bei Betty Bossi

Lars Feldmann tritt per 1. April 2009 als Marketingleiter in die Betty Bossi Verlag AG ein. In seiner Funktion trägt der 37-jährige die Verantwortung für die Marketingaktivitäten sämtlicher Betty Bossi Geschäftsfelder und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Er tritt die Nachfolge des bisherigen Marketingleiters Ueli Vetsch an, der auf eigenen Wunsch in Frühpension geht.

Lars Feldmann ist Gründer und geschäftsführender Partner des Beratungsunternehmens b&f concepts GmbH und Mitinhaber der Handelsagentur best foods trading GmbH. Als Senior Researcher und Consultant am Gottlieb Duttweiler Institut und seit 2003 in seiner aktuellen Beratungstätigkeit begleitet und gestaltet er Wachstumsinitiativen von Unternehmen in der Lebensmittelbranche.

Als Marketingleiter von Betty Bossi wird Feldmann seine vielfältige Branchen- und Marketingerfahrung nutzen, um sämtliche Geschäftsbereiche des Verlags noch intensiver am Markt und an den Kunden auszurichten und die Weiterentwicklung der Marktleistung von Betty Bossi mitzugestalten.

(Quelle: Betty Bossi Verlag / 24.2.2009)



Chocolat Frey AG mit Umsatzrekord

Schweizer Schokoladenprimus lanciert die Stamm-Marke "Frey" auch international erfolgreich. In einem herausfordernden Jahr konnte sich die Chocolat Frey AG im Inland als Marktführer, aber auch auf den internationalen Märkten behaupten und schliesst umsatzmässig auf Rekordniveau ab. Eine besondere Herausforderung stellten die volatilen Rohstoffmärkte dar. An den internationalen Rohstoff-börsen erfuhren die Preise für Kakaoprodukte eine nie da gewesene Steigerung.

Der allgemeine Sog wirkte sich auch auf die schweizerischen Rohstoffe aus, wo insbesondere die Milchpreise im 2008 stark unter Aufwärtsdruck gerieten. Auf Grund des hohen Marktanteils kann die Chocolat Frey AG quasi als "Schokoladen-Grundversorger" der Bevölkerung in der Schweiz betrachtet werden.

Diese Stellung als Schweizer-Schokoladenprimus wurde durch weitere Absatzkanäle und starke Saisonauftritte zusätzlich unterstützt. Ganz nach dem Motto: "jeder Einwohnerin, jedem Einwohner der Schweiz ein Osterhase aus dem Hause Frey", wurden für Ostern 2008 weit über 6 Mio. Schokoladenhohlfiguren produziert und verkauft - was auch für die anstehenden Ostern 2009 Gültigkeit haben wird. Zudem konnte die Schokoladen-Vormachtstellung in der Schweiz auch im Weihnachtsgeschäft behauptet und ausgebaut werden.

Das internationale Geschäft wurde durch den hohen Schweizerfranken geprägt. Das gesunde Wachstum in Lokalwährung (+6.4% zu VJ-Kursen; Basis gesamtes internationales Geschäft) wurde durch Kurseffekte mehr als neutralisiert. Die Ende 2007 begonnene Internationalisierung der Stamm-Marke "Frey", konnte erfolgreich weitergeführt werden. Der primäre Fokus im 2008 lag auf dem Auf- und Ausbau des Travel-Retail-Geschäfts.

In der Ferne kommen sofort heimatliche Gefühle auf, wenn die Schokolade des Marktführers auch auf den internationalen Flughäfen und in den Travel-Centers gekauft werden kann. Damit dies und anderes möglich wurden, investierte die Chocolat Frey AG auch in diesem Jahr massgeblich in den Produktionsstandort Schweiz. So wurde u.a. die Schokoladengrundfabrikation aus- und umgebaut, einerseits zwecks Kapazitätserweiterung, andererseits damit das hohe Qualitätsversprechen von Schokolade "100% hergestellt in der Schweiz" auch in Zukunft eingehalten werden kann.

Bedingt durch das Wachstum wurden die Platzverhältnisse im Verkauf knapp, und im Frühjahr 2008 konnte den Mitarbeitenden ein neues Administrationsgebäude nach Minergie-Standard übergeben werden. Die Umweltbestrebungen der Chocolat Frey AG wurden auch mit der im 2008 erlangten Zertifizierung ihres Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 belohnt.

Chocolat Frey AG ist der einzige Kaugummiproduzent der Schweiz. Dank einer aussergewöhnlichen Umsatz- und Absatzentwicklung erreichten wir in diesem Geschäftsfeld im 2008 die Kapazitätsgrenze, welche nun in einem ersten Ausbauschritt stark erweitert wurde.

Die anhaltende Finanzkrise, schwankende Rohstoffpreise und Währungseffekte werden uns auch im 2009 begleiten. Die Folgen sind noch nicht überall abschätzbar. Jedoch etwas ist sicher: mit einem guten Stück echter Schweizer Schokolade lassen sich auch die grössten Hürden etwas leichter nehmen.

Chocolat Frey AG ist ein Unternehmen der Migros und ist Marktleader unter den Schweizer Schokoladenherstellern. Das Unternehmen wurde 1887 gegründet und trägt seit dieser Zeit massgeblich zur Entwicklung der heutigen Schweizer Schokoladenkompetenz bei.

Nettoumsatz in Mio CHF - 2008: 380.0
Nettoumsatz Inland - 2008: 265.0
Nettoumsatz International - 2008: 115.0
Ansatz in Tonnen - 2008: 43'991

(Quelle: Chocolat Frey / 9.2.2009) (fma)


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9.2.2016
Wenn das Essen die Gene verändert
Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
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8.2.2016
KURZNEWS 8. Februar 2016
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4.2.2016
KURZNEWS 4. Februar 2016
Micarna-Gruppe übernimmt Gabriel Fleury SA / Tête de Moine erhält eigenes Fest / Weichmacher fördern Übergewicht
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2.2.2016
KURZNEWS 2. Februar 2016
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