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Nachrichten

17.3.2009

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KURZNEWS 17. März 2009

Starkes Wachstum bei Tiefkühl-Beck Aryzta / Schweiz rottet Virus-Diarrhoe bei Rindern aus / EFSA: Risikobewertung von Nanoteilchen in Lebensmitteln / Schweizer Eier knapp / EU verzichtet auf neue Regeln bei Stallneubauten


Schweiz bald frei von Diarrhoe bei Rindern

Um die Tierseuche Bovine Virus-Diarrhoe (BVD) auszurotten, hat der Bund im Jahr 2008 rund 15’000 infizierte Rinder vorzeitig schlachten lassen. Getestet wurde praktisch der gesamte Rindvieh-Bestand der Schweiz von 1,5 Millionen Stück. Bei 7’219 Beständen ergaben die Tests positive Befunde, wie das BVET am 13. März mitteilte.

Pro Bestand könnten mehrere Tiere von der Seuche betroffen sein, sagte BVET-Sprecher Marcel Falk gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Wie erwartet sei ungefähr ein Prozent aller Tiere betroffen. Diese mussten zur Schlachtbank, damit sie nicht weitere anstecken können. Bis im Herbst 2009 werden in einer nächsten Phase nur noch Kälber getestet. Laut Falk dürften dabei noch einige hundert positive Fälle auftreten. Danach sollte die Schweiz BVD-frei sein.
(Quelle: LID / 16.03.2009)



BAG-Direktor Thomas Zeltner tritt zurück

Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), wird sein Amt am 31. Dezember 2009 niederlegen. Der Bundesrat hat heute vom Rücktritt von Herrn Zeltner Kenntnis genommen und hat ihm für seinen engagierten Einsatz im Dienste der schweizerischen Gesundheitspolitik seinen Dank ausgesprochen.

Thomas Zeltner (geb. 15. November 1947), leitet das Bundesamt für Gesundheit seit dem 1. Januar 1991. Das Amt ist das Kompetenzzentrum des Bundes im Bereich der Gesundheitsfragen, der Gesundheitsförderung sowie des Konsumentenschutzes. Seit 2004 ist das Bundesamt auch zuständig für den Bereich der Krankheits- und Unfallversicherung. Herr Zeltner verlässt seinen Posten in der Gewissheit, dass das BAG über eine starke Führungsequipe verfügt, welche es unter neuer Leitung erfolgreich in die Zukunft führen wird.

Der Posten des Direktors oder der Direktorin des BAG wird demnächst öffentlich ausgeschrieben. Der Bundesrat wird, auf Vorschlag des Eidgenössischen Departements des Innern, eine neue Amtsleitung wählen.
(Quelle: Bundesamt für Gesundheit, Bern / 13.03.2009)



Aryzta-Gruppe meldet Umsatzplus für 2009

Die Aryzta AG, Zürich, veröffentlichte Anfang März die Zahlen für das 1.Halbjahr (Geschäftsjahr endet am 31. Januar 2009). Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 1.571 Mio. Euro, was einem Anstieg um 15,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Gestützt worden sei diese Entwicklung durch die Akquisitionen (Masstock innerhalb von Origin), die ein Wachstum von 18,8 Prozent beigesteuert hätten, während die Währungen einen negativen Beitrag von -4,3 Prozent geleistet hätten.

Innerhalb des Kerngeschäfts der Backwaren habe das organische Wachstum mit 6,7 Prozent etwas unter der Prognose der Analysten von 7,8 Prozent gelegen, heisst es nach der Veröffentlichung der Zahlen an der Börse. Origin Enterprises habe einen organischen Umsatzrückgang von -6,9 Prozent verzeichnet, während Experten einen positiven Beitrag erwartet haben. Erwartungsgemäss sei das Wachstum im Kerngeschäft der Backwaren in Europa mit einem organischen Wachstum von 2,8 Prozent (1Q08/09: +4,2 Prozent) schwach gewesen. Die Schwäche sei auf Grossbritannien und Irland zurückzuführen.

In Frankreich, der Schweiz und Deutschland sei das Wachstum robust gewesen. Nach einem Zuwachs von 19,5 Prozent im ersten Quartal habe Nordamerika mit 16,6 Prozent ein starkes organisches Wachstum fortsetzen können. In dieser Region profitiere das Unternehmen von seiner starken Marktposition bei Keksen (Otis Spunkmeyer) und bei Broten (La Bréa). ARYZTA wurde im Zuge der strategischen Fusion zwischen der IAWS Group plc. und der Hiestand AG im August 2008 gegründet. Weitere Infos unter: www.aryzta.com
(Quelle: Backspiegel / 12. März 2009)



EFSA-Gutachten über Nanomaterialien in Lebensmitteln

(aid) - Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 5. März 2009 ihre wissenschaftliche Stellungnahme zu Nanomaterialien in Lebens- und Futtermitteln veröffentlicht. Sie beschäftigt sich darin mit den allgemeinen Risiken, die zum Einsatz nanotechnologischer Verfahren in Lebens- und Futtermitteln diskutiert werden. Eine Bewertung bestimmter Produktgruppen oder spezifischer Anwendungen der neuen Technologie enthält die Stellungnahme nicht.

Nanomaterialien messen in mindestens einer Dimension weniger als 100 Nanometer. Ein Nanometer steht für ein milliardstel Meter (1/1.000.000.000 m = 10-9m). Stoffe mit Teilchen in Nanogrössenordnung haben neue chemische und physikalische Eigenschaften, die vielfältige Anwendungen ermöglichen. Beispiele sind Veränderungen im Geschmack oder in der Textur, eine verbesserte Kontrolle von Frische und Qualität oder die gesteigerte Bioverfügbarkeit von Nährstoffen. Es werden jedoch auch Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie für die Umwelt gesehen.

Die EFSA kommt in ihrer Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass insgesamt bislang zu wenige Informationen über Nanomaterialien vorliegen. Es fehlten verlässliche Analyseverfahren, Methoden der Risikocharakterisierung sowie Daten zur Toxikologie, insbesondere darüber wie sich Nanomaterialien im Körper verhalten. Herkömmliche Toxizitäts-Tests müssten zum Teil methodisch angepasst werden. Dennoch hält die EFSA ihre Vorgehensweise zur Risikobewertung grundsätzlich auch bei Nanomaterialien für anwendbar.

Ein besonderes Augenmerk müsse aber auf die Teilchengrösse der jeweiligen Substanzen gerichtet werden, betonen die Risikobewerter. Sie plädieren generell für eine Einzelfallentscheidung bei der Bewertung von Stoffen in Nanogrösse. Hier sei insbesondere zu bedenken, dass Nanomaterialien gegenüber Stoffen mit grösseren Teilchen vollkommen andere Dosis-Wirkungs-Beziehungen aufweisen können.

Der wissenschaftliche Ausschuss der EFSA fasst zusammen, dass eine Risikobewertung von Nanomaterialien zum aktuellen Zeitpunkt aufgrund der unzureichenden Datenlage noch mit grossen Unsicherheiten behaftet sei. Er empfiehlt, insbesondere die Entwicklung einer verlässlichen Messmethodik als Grundlage für weitere Untersuchungen zu verfolgen. Laut EFSA sind die Kenntnisse über die praktische Verwendung und die Exposition von Nanomaterialien noch sehr begrenzt. Zu dieser Frage gibt es unterschiedliche Auffassungen.
(Quelle: aid / 11.3.2009)



Hershey vertreibt für Barry Callebaut die Marke Van Houten (Singapore)

Barry Callebaut, der weltweit führende Hersteller von qualitativ hochwertigen Kakao- und Schokoladenprodukten, veräusserte per 28. Februar 2009 100% seiner im Verbrauchergeschäft tätigen Tochtergesellschaft Van Houten (Singapore) an The Hershey Company (NYSE: HSY). Die traditionelle Marke Van Houten verbleibt im Besitz von Barry Callebaut.

Barry Callebaut gewährt jedoch The Hershey Company eine unbefristete, exklusive Lizenz am Markennamen Van Houten und den entsprechenden Warenzeichen für Endverbraucherprodukte in Asien-Pazifik, dem Nahen Osten und in Australien/Neuseeland. Barry Callebaut wird die bekannte Marke Van Houten weiterhin in seinem weltweiten Gourmet- und Vending-Mix-Geschäft nutzen. Die beiden Parteien gaben keine finanziellen Details der Transaktion bekannt.
(Quelle: Barry Callebaut / 11.3.2009)



Migros verpflichtet sich zu tierfreundlicher Kaninchenhaltung

Nach einem knapp viermonatigen Importstopp für ausländisches Kaninchenfleisch öffnet die Migros wieder den Import. Seit November 2008 hat die Migros zusammen mit ihrem Lieferanten Delimpex Massnahmen definiert, damit die Missstände der Vergangenheit nicht mehr vorkommen. Gleichzeitig wurde ein System entwickelt, das eine Kaninchenhaltung nach Schweizer Tierschutzverordnung vorsieht.

Die Migros hat aus den Fehlern in der ausländischen Kaninchenhaltung gelernt: Seit dem selbstauferlegten Importstopp vom November 2008 hat sie mit ihrem ungarischen Lieferanten ein strenges Kontrollsystem entwickelt, um sicher zu stellen, dass in Zukunft keine Unzulänglichkeiten in der Kaninchenhaltung mehr vorkommen. Das verschärfte Kontrollsystem ist bereits seit Dezember 2008 in Kraft. Es beinhaltet eine verbesserte Tierbetreuung wie auch eine bessere Früherkennung von Krankheiten und Rangkämpfen unter den Tieren. Nach Abschluss dieser ersten Massnahme verkauft die Migros ab kommenden Montag wieder Kaninchenfleisch aus Ungarn.

Als langfristiges Ziel verpflichtet sich die Migros, sämtliches Kaninchenfleisch, das in den Migros-Verkaufskanal gelangt, nur noch aus artgerechter Tierhaltung, die der Schweizer Tierschutzverordnung entspricht, anzubieten. Der ungarische Lieferant Delimpex hat diese Forderung als erster Lieferant der Migros aufgenommen. Er baut in Ungarn für die Migros eine ganze Kaninchenfarm mit einem neuen Haltungssystem um, bei welchem die sogenannte Familienhaltung praktiziert wird (Muttertiere bleiben lange bei den Jungen).

Das einzelne Gehege ist neu viel grösser und mit verschiedenen Ebenen strukturiert, so dass sich die Tiere auch beschäftigen können. Der Umbau der Kaninchenfarm beginnt bereits diesen Monat. Mit dem ersten Kaninchenfleisch nach Schweizer Tierschutz-Standard kann im Oktober 2009 gerechnet werden. Der komplette Umbau der Stallungen für Mast- und Zuchttiere wird in Etappen erfolgen und sollte bis Herbst 2011 abgeschlossen sein. Die Migros wird die Umsetzung der geforderten Massnahmen laufend überprüfen.

KAGfreiland wurde in das Vorgehen von Delimpex miteinbezogen und begrüsst die geplanten Massnahmen. Diese seien in der neuen Form im europäischen Vergleich pionierhaft. KAGfreiland beurteilt somit die Aufhebung des Lieferstopps positiv, vorausgesetzt dass die Tierhaltung auch wirklich auf Schweizer Tierschutzniveau umgestellt wird.
(Quelle: LID / 10. März 2009)



Technische Handelshemmnisse vorab beseitigen

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) verlangt vom Bundesrat, dass in einem ersten Schritt technische Handelshemmnisse im Handel mit der EU beseitigt werden, bevor mit einem Agrarfreihandelsabkommen Zölle aufgehoben werden.

Der Export werde durch nicht-tarifäre Handelshemmnisse erheblich beschränkt, das würden auch die bilateralen Verträge mit der EU zeigen, schreibt der SBV in einer Medienmitteilung. Bei zahlreichen Produkten bestünden zollfreie Exportkontingente, die heute nicht ausgenützt würden.

Der Bauernverband habe eine Liste der bestehenden Hemmnisse Bundesrätin Doris Leuthard zugestellt. Es sei vordringlich, im Gespräch mit der EU diese Probleme zuerst zu lösen.
(Quelle: LID / 10.03.2009)



Schweizer Eier sind bereits vor der Ostersaison knapp

Der Osterhase kommt erst am 12. April. Schon vor der Ostereier-Hochsaison jedoch sind Schweizer Eier gefragt wie noch nie. Im Januar herrscht auf dem Eiermarkt üblicherweise Flaute. "Die Weihnachtszeit ist vorbei, es braucht weniger Eier für Backwaren", sagt Eiermarkt-Experte Alois Mettler gegenüber dem LID.

Erst im Februar steige die Nachfrage wegen des anlaufenden Ostergeschäfts wieder an. Dieses Jahr ist die Situation aussergewöhnlich: Die Nachfrage nach Eiern hat das Angebot bereits im Januar überstiegen, wie es im aktuellen Marktbericht des Eierproduzentenverbandes Gallo Suisse heisst.

Die Produzenten würden alles unternehmen, um mehr Eier zu produzieren. In den nächsten Wochen steige die Produktion deutlich an – bis Ostern würden pro Monat fast 9 Prozent oder 3 Millionen Eier mehr anfallen als letztes Jahr. "Trotzdem ist jetzt schon klar, dass Schweizer Eier an Ostern knapp sein werden", heisst es im Marktbericht weiter.

Obwohl Schweizer Eier gefragt sind, seien die Produzenten vorsichtig mit dem Bau von neuen Ställen. Denn im Sommer legen die Hühner auch Eier, die Konsumenten haben in dieser Jahreszeit jedoch weniger Lust auf das Produkt.

Im Jahr 2007 sind insgesamt 654 Millionen Stück Eier aus inländischer Produktion konsumiert worden.
(Quelle: LID / 10.03.2009)



EU: Keine neuen Auflagen für Geflügelhalter

Das Europäische Parlament (EP) hat es abgelehnt, Veredelungsbetriebe schärferen Umweltbestimmungen zu unterstellen. Die Mehrheit der Abgeordneten lehnte am Dienstag, den 10. März, in Strassburg einen Vorschlag der EU-Kommission ab, gemäss diesem neu errichtete Betriebe unter die EU-Richtlinie für Industrieemissionen fallen sollten.

Das EP möchte es bei den bestehenden Schwellen von 40'000 Plätzen für Geflügel oder 2'000 Schweinemastplätzen belassen. Damit soll verhindert werden, dass nicht noch mehr Stallneubauten mit einem aufwendigen Regelwerk verbunden werden, berichtet der Agrarpressedienst AIZ.

Die Mehrheit der Parlamentarier stoppte zudem einen Vorschlag der Kommission, demzufolge die grossen Viehhalter die oben genannte Zahlen überschreiten und somit unter die Richtlinie für Industrieemissionen fallen, Gülle künftig nur noch mit Genehmigung ausbringen dürften. Das EP argumentierte mit der Nitratrichtlinie, in der die Ausbringung von Wirtschaftsdünger bereits ausreichend geregelt sei.
(Quelle: LID / 10.03.2009)



MARKTPLATZ:
EUROPÄISCHE FRÜHKARTOFFEL EROBERT SCHWEIZER MARKT

Die Schweiz öffnet ihren Markt für die Frühkartoffel der Europäischen Union, die durch einen hohen Nährwert und ausgezeichnete Qualitätsstandards gekennzeichnet ist. Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 44 Kilogramm, einem wachsenden Interesse für eine Ernährung auf der Grundlage natürlicher Erzeugnisse und der hohen Kaufkraft ihrer Konsumenten stellt die Helvetische Republik einen höchst interessanten Markt für die Förderung dieses Erzeugnisses dar.

Die kommerziellen Möglichkeiten der Frühkartoffeln werden noch dadurch gesteigert, dass es zum Zeitpunkt der grössten EU-Marktpräsenz des Produkts, das von Februar bis Juni geerntet wird, keine einheimische Produktion gibt.

Ausgehend von diesen ermutigenden Voraussetzungen haben die italienischen Kartoffelerzeugerverbände Italpatate und Unapa das europäische Projekt “La Patata Novella” (Die Neue Kartoffel) ins Leben gerufen, das die ausgezeichneten Eigenschaften der Produkte bekannt machen soll, die in den Mittelmeerländern der EU angebaut werden. Unter diesen spielt Italien mit einer Jahresproduktion von rund 600.000 Tonnen (das entspricht über 30% der gesamten Speisekartoffelproduktion des Landes) eine grosse Rolle, aber auch in anderen Mittelmeerländern, wie Frankreich, Spanien und Zypern, ist ihr Anbau verbreitet.

“Die von Italpatate und Unapa betriebene und mit Beiträgen der Europäischen Union und des italienischen Staates finanzierte Werbe- und Informationskampagne – unterstreicht Gioacchino Russo, Präsident von Italpatate – macht es sich zur Aufgabe, die Frühkartoffelproduktion, die unter Beachtung der Gesundheit des Verbrauchers und der Umwelt erfolgt, auch für das Ausland schmackhaft zu machen”.

“Zu diesem Zweck – so Augusto Renella, Direktor der italienischen Beobachtungsstelle für Kartoffeln in Bologna – setzt das europäische Projekt auf die wichtigen Pluspunkte der Frühkartoffeln aus den Mittelmeerländern der EU, wie ihre absolute Natürlichkeit”. “Durch den Einsatz umweltfreundlicher Anbautechniken und eines modernen Rückverfolgungssystems – fährt Renella – garantiert dieses EU-Erzeugnis, das in allen Phasen der Produktionskette gründlich kontrolliert wird, die maximale Lebensmittelsicherheit”.

“Ausserdem – behauptet der Agronom Ruedi Schwaerzel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Agroscope Changins-Wädenswil ACW) – stammen die Frühkartoffeln, auch neue Kartoffeln genannt, aus dem Anbau frühreifer Sorten, die vor der Vollreife geerntet und sofort dem Konsum zugeführt werden, ohne Einlagerung in Kühlzellen und konservierende Behandlung”.

Neben ihrer Gesundheit und Natürlichkeit weisen diese Kartoffeln auch wichtige Nährstoffe auf. Die Ernährungswissenschaftlerin Andrea Schmid (Dipl.-Ernährungsberaterin HF) bestätigt, dass Frühkartoffeln den normalen Kartoffeln vorzuziehen sind, weil sie weniger Kalorien enthalten; ausserdem unterscheiden sich die Frühkartoffeln von den normalen in einigen Eigenschaften, wie dem höheren Vitamin-C-Gehalt, der geringeren Menge an Gesamtzucker und Stärke, dem höheren Wassergehalt und einer besseren Eignung für die Zubereitung bestimmter Gerichte auf Grund ihrer guten Kochfestigkeit.

“Diese Eigenschaften machen zusammen mit ihrer Frische – fährt Andrea Schmid fort – die Frühkartoffeln zu einem kompletten und idealen Produkt für jeden, der sich nach mediterranem Vorbild ernähren möchte. Und angesichts der Trends der europäischen Verbraucher, die immer mehr zu Frischprodukten neigen, könnte diese Produktion in nächster Zukunft eine beachtliche Entwicklung nehmen”.

Die Frühkartoffel, die im Vergleich zur gewöhnlichen Kartoffel eine zartere Schale und ein süsseres Fruchtfleisch besitzt, spielt also tatsächlich eine bedeutende Rolle in der Küche und bietet sich als idealer Bestandteil für die Zubereitung leckerer und innovativer Gerichte an.

“Das Werbeprojekt für die Frühkartoffel – sagt Augusto Renella, Direktor der italienischen Beobachtungsstelle für Kartoffeln in Bologna – stützt sich auf diesen aussichtsreichen Mix aus Elementen und sieht ein reichhaltiges Programm an Initiativen vor, die sich an Verbraucher, Gaststätten, Meinungsführer und Wirtschaftsfachleute richten und die Nachfrage nach diesem Produkt erhöhen sollen.

Zu den zahlreichen Aktionen, die von der Informationskampagne vorgesehen sind, sind zu nennen die Einrichtung von speziellen Frühkartoffel-Verkostungen für Verbraucher, die Organisation von Kochkursen für Gaststättenbetriebe und von Initiativen zum Thema ‘Woche der Neuen Kartoffel’ in einigen eigens ausgewählten Restaurants, die appetitliche Menüs auf der Grundlage dieses Produkts anbieten.

Schliesslich sieht das Projekt die Programmierung von Info-Touren in die Anbaugebiete der Frühkartoffeln vor, bei denen man die verschiedenen Etappen einer kontrollierten Produktionskette, die ein Produkt von hoher Sicherheit und Qualität auf den Tisch des Verbrauchers bringt, direkt bei den wichtigsten Beteiligten kennen lernen kann”.
(Fruitecom 11. März 2009) (fma)


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