foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche Donnerstag, 22. Oktober 2020
Fleisch & Delikatessen
Aktuell: Sensation beim Trockenfleisch-Test
Report:
Frischeverlängerung mit Vakuum oder Schutzgas?


Tipps & Wissen: IFFA 2016: Metzgerei-Trends
Backwaren & Confiserie
Aktuell: Innovationen an der ISM 2016: Rückblick
Report:
Neue Stevia-Generation ohne Bitterkeit


Tipps & Wissen: Undeklarierte Allergene in Broten beanstandet
Gastronomie
Aktuell: Kantonslabor Basel prüft Restaurant-Hygiene
Report:
Metzgereiprodukte in der Patientenernährung?


Tipps & Wissen: Geschmacks-Trends von morgen
Inhalt
Home
Nachrichten
Fleisch & ...
Backwaren & ...
Gastronomie
Über uns, Werbung
Archiv, Suche
Impressum
3.2.2016
Messetipp: IFFA 2016 in Frankfurt

„Fleischindustrie 4.0“ nimmt Fahrt auf
anzeigen...

Partner/Sponsoren

Cash+Carry Angehrn: Frische für Profis an neun Standorten in der Deutschschweiz.
Direkt zur CCA-Website:
www.cca-angehrn.ch


Empfohlene Links:

Fachschule für Bäckerei,
Konditorei, Confiserie:
www.richemont.cc


Fachschule für Metzgerei:
www.abzspiez.ch


Internationale Privat-Fachschule für Koch-Profis: European Culinary Center DCT in Vitznau LU
Deutsch: http://german.dct.ch
English: www.culinary.ch


Internet- und Socialmedia-Auftritte:
www.chrisign.ch







Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband


Nachrichten

12.6.2009

Druckansicht
Cassis-de-Dijon mit Verbesserung für Agrarprodukte

National- und Ständerat haben das Cassis-de-Dijon-Prinzip endgültig beschlossen. Damit sollen Import-Handicaps abgebaut und die importierten Produkte zwei Mia Franken billiger werden.



National- und Ständerat (Bild) haben anlässlich der Schlussabstimmungen am 12. Juni die Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzip endgültig beschlossen. Damit sollen Behinderungen im Importverkehr aus der Europäischen Union abgebaut und die importierten Produkte rund zwei Milliarden Franken billiger werden.

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) kritisiert zwar, dass das Prinzip nicht gegenseitig eingeführt wurde. Damit hätten auch in der Schweiz hergestellte Produkte frei in die EU exportiert werden können, womit die Inlandproduktion gleich lange Spiesse wie die europäische Konkurrenz gehabt hätte.

Trotzdem hält der SBV fest, dass gegenüber der ursprünglichen Fassung substantielle Verbesserungen zugunsten der Landwirtschaft bewirkt werden konnten. Dazu gehört die Deklaration des Produktionslands für Lebensmittel und deren Rohstoffe. Der Import von Lebensmitteln verlangt zudem eine Bewilligung des Bundesamts für Gesundheit.

Weil die Schweizer Landwirtschaft wegen Auflagen teurer produzieren muss, habe sie gegenüber dem Ausland einen Wettbewerbsnachteil. Deshalb forderte der Bauernverband ursprünglich, dass Lebensmittel bei der Anwendung des Cassis-de-Dijon-Prinzips ausgenommen werden sollten. Diese Forderung ging der Mehrheit der Parlamentarier aber zu weit. Der SBV wertet es als Teilerfolg, dass bezüglich der Deklaration des Produktionslandes das Parlament einlenkte.

Bewilligungspflicht für Import-Agrarprodukte

Mit der Übernahme des Cassis-de-Dijon-Prinzips dürfen Waren, die in einem EU-Land zugelassen sind, künftig automatisch auch in der Schweiz verkauft werden. Spezifische Schweizer Vorschriften fallen für importierte Produkte weg.

Für Agrarprodukte gilt ein Sonderrecht. Importe müssen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Bewilligung erhalten, um auf den Markt gebracht werden zu können. Dies bestimmt das Bundesgesetz über die Beseitigung technischer Handelshemmnisse (THG), das beide Räte auf Antrag der Einigungskonferenz gebilligt haben. Weil für den Import sämtlicher Lebensmittel eine BAG-Bewilligung vorgesehen ist, gibt es nun laut SBV ein Instrument, das die Einhaltung der Deklaration sicherstellt.

Die Übernahme des in der EU geltenden Cassis-de-Dijon-Prinzips gehört zum Kampf gegen die "Hochpreisinsel Schweiz". Es geht darum, Behinderungen des Warenverkehrs abzubauen. Es wird damit gerechnet, dass sich die Importe um rund 2 Milliarden Franken verbilligen. Flankierend zum THG verabschiedete das Parlament ein Produktesicherheitsgesetz, das die EU-Normen des europäischen Binnenmarktes übernimmt. Danach werden Schweizer Produkte den gleichen Sicherheitsanforderungen genügen müssen wie Erzeugnisse der EU. Damit entfallen kostentreibende Doppelprüfungen. (Quelle LID) (gb)


__________________________________________


9.2.2016
Wenn das Essen die Gene verändert
Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
weiter...

8.2.2016
KURZNEWS 8. Februar 2016
Olivenöl-Preise um 20 Prozent gestiegen / Desinfektionsmittelrückstände in Lebensmitteln nachgewiesen / 23 Mio. Europäer pro Jahr erleiden Lebensmittel-Infektionen
weiter...

4.2.2016
KURZNEWS 4. Februar 2016
Micarna-Gruppe übernimmt Gabriel Fleury SA / Tête de Moine erhält eigenes Fest / Weichmacher fördern Übergewicht
weiter...

2.2.2016
KURZNEWS 2. Februar 2016
Lidl steigert Export von Schweizer Lebensmitteln / Täuschungen mit geschützten Bezeichnungen GUB / GGA / Zu viel Milch produziert / Warum schützt Rohmilch vor Allergien und Asthma?
weiter...

1.2.2016
Schwieriges 2015 für Schweizer Käseexporte
Der geringe Käseexportzuwachs von +0.3% im 2015 wurde dank einer Exportsteigerung ausserhalb der EU erzielt. Mengenmässig wurde 1.5% weniger in die EU exportiert.
weiter...

28.1.2016Hopfenextrakt als natürliches Konservierungsmittel
26.1.2016KURZNEWS 26. Januar 2016
21.1.2016Regelmässiges Streicheln beschleunigt Kälbermast
19.1.2016KURZNEWS 19. Januar 2016
18.1.2016Migros mit stabilem Umsatz im 2015
14.1.2016Wurstwaren wegen Deklarationsmängeln beanstandet
12.1.2016KURZNEWS 12. Januar 2016
8.1.2016Coop im 2015 mit weniger Umsatz
6.1.2016KURZNEWS 6. Januar 2016
5.1.2016Kaffee wirkt entzündungshemmend und zellschützend
30.12.2015fial gegen Nahrungsmittel-Spekulation-Initiative
28.12.2015KURZNEWS 28. Dezember 2015
24.12.2015KURZNEWS 24. Dezember 2015
22.12.2015Alternativen zum abzuschaffenden Schoggigesetz
17.12.2015KURZNEWS 17. Dezember 2015
15.12.2015KURZNEWS 15. Dezember 2015
8.12.2015KURZNEWS 8. Dezember 2015
3.12.2015KURZNEWS 3. Dezember 2015
1.12.2015KURZNEWS 1. Dezember 2015
30.11.2015Offiziell beste Jung-Metzgerin: Manuel Riedweg
26.11.2015KURZNEWS 26. November 2015
24.11.2015Ernst Sutter: offiziell beste Schweizer Metzgerei
19.11.2015KURZNEWS 19. November 2015
17.11.2015KURZNEWS 17. November 2015
11.11.2015Erforscht: Zartheit von vakuum-gegartem Fleisch

Eine vollständige Liste aller älteren Nachrichten finden Sie im Archiv


Die Redaktion empfiehlt:

Archiv der Nachrichten

Archiv der Varia-Beiträge

foodaktuell.ch-Newsletter

foodaktuell Journal (Print)

Delikatessen-Führer delikatessenschweiz.ch






Copyright Codex flores, Huobstr. 15, CH-8808 Pfäffikon (SZ)