foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche Dienstag, 20. Oktober 2020
Fleisch & Delikatessen
Aktuell: Sensation beim Trockenfleisch-Test
Report:
Frischeverlängerung mit Vakuum oder Schutzgas?


Tipps & Wissen: IFFA 2016: Metzgerei-Trends
Backwaren & Confiserie
Aktuell: Innovationen an der ISM 2016: Rückblick
Report:
Neue Stevia-Generation ohne Bitterkeit


Tipps & Wissen: Undeklarierte Allergene in Broten beanstandet
Gastronomie
Aktuell: Kantonslabor Basel prüft Restaurant-Hygiene
Report:
Metzgereiprodukte in der Patientenernährung?


Tipps & Wissen: Geschmacks-Trends von morgen
Inhalt
Home
Nachrichten
Fleisch & ...
Backwaren & ...
Gastronomie
Über uns, Werbung
Archiv, Suche
Impressum
3.2.2016
Messetipp: IFFA 2016 in Frankfurt

„Fleischindustrie 4.0“ nimmt Fahrt auf
anzeigen...

Partner/Sponsoren

Cash+Carry Angehrn: Frische für Profis an neun Standorten in der Deutschschweiz.
Direkt zur CCA-Website:
www.cca-angehrn.ch


Empfohlene Links:

Fachschule für Bäckerei,
Konditorei, Confiserie:
www.richemont.cc


Fachschule für Metzgerei:
www.abzspiez.ch


Internationale Privat-Fachschule für Koch-Profis: European Culinary Center DCT in Vitznau LU
Deutsch: http://german.dct.ch
English: www.culinary.ch


Internet- und Socialmedia-Auftritte:
www.chrisign.ch







Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband


Nachrichten

24.6.2009

Druckansicht
2008 war gutes Jahr für Verpackungsbranche

Die Verpackungsbranche setzte im 2008 6.5 Mia Franken um, ein Plus von 3.3%. Kunststoff ist nach wie vor der Leader, Metallepackstoffe wuchsen leicht, stabil blieben Kartonverpackungen.



Die zumeist kleinen und mittelgrossen Unternehmen der Schweizer Verpackungsindustrie haben im vergangenen Jahr gut gearbeitet. Die rund 240 in der Statistik des Branchenverbandes Schweizerisches Verpackungsinstitut SVI erfassten Betriebe setzten 6,5 Mrd. CHF um. Das entspricht einem Zuwachs von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Umsatzmässig am stärksten zu expandieren vermochten die Verpackungssegmente Kunststoff, Glas und Stahlblech.

Die sehr heterogene Verpackungsbranche verkauft ihre Produkte zu 70 Prozent an die abpackenden Konsumgüterproduzenten (Pharma, Kosmetika, Getränke, Nahrungsmittel). Die restlichen 30 Prozent entfallen auf den Industriesektor. Auch die in robuster Verfassung befindliche Branche kann sich der rezessiven Wirtschafts-entwicklung nicht entziehen. Nach stabilen Jahren der Hochkonjunktur rechnet die Industrie mit einer verhaltenen, unsicheren Entwicklung.

Nur vier der in der gesamten Branche angesiedelten Unternehmen sind börsenkotiert: Bobst SA in Lausanne, die BOSCH - Sigpack-Gruppe, die Alcan Packaging mit Werken in Rorschach und Kreuzlingen sowie der Glashersteller Vetropack AG. Ansonsten wird die Branche von KMUs beherrscht, die wie die gossen Marktplayer internationale Wettbewerbsfähigkeit und viel Know-how besitzen, eine grosse Innovationskraft und einen hohen Exportanteil aufweisen.

Mit einer starken Verankerung in den konsumnahen Bereichen Lebensmittel und Pharma bewegt sich die Industrie in relativ krisenresistenten Märkten. «Dies ist eine gute Ausgangsposition in Krisensituationen, aus der flexibel mit adäquaten Marktmassnahmen agiert werden muss», so Claude Cornaz, Präsident des Schweiz. Verpackungsinstituts am Jahresmedienfrühstück des Verbandes. «Insgesamt können wir für 2008 mit einem Umsatzwachstum von 3,3 Prozent von einem guten Verpackungsgeschäft sprechen.»

«Das Bild war in allen Verpackungssegmenten 2008 etwa gleich. Die starke Nachfrage zu Jahresbeginn, die teils zu Lieferengpässen führte, kühlte sich im Gefolge der Wirtschaftskrise zu einer moderateren Nachfrage ab», erläutert Wolfgang Durrer, Geschäftsführer des SVI. «Sämtliche Teilbranchen und Materialien mit Ausnahme von Holz und den Verpackungsmaschinen verzeichnen ein Wachstum zwischen 10,8 und 0,8 Prozent.

Kunststoff weiter Verpackungsleader

Kunststoff beherrscht den Verpackungsbereich und 2008 war das Segment dank seiner Konsumnähe erfolgreich. Die Situation hat sich jedoch im 4. Quartal eingetrübt und durch eine Abschwächung des Konsumklimas wird mit einem rückläufigen Geschäftsgang im laufenden Jahr gerechnet. Der Packstoff generierte mit 3,58 Mrd. CHF über die Hälfte des Branchenumsatzes und konnte letztes Jahr den Umsatz um + 6,1 Prozent verbessern.

Stabil hat sich die Kartonverpackung entwickelt. Mit 635 Mio. liegt sie leicht über dem Niveau vom letzten Jahr. Die Produzenten rechnen mit einer negativen Entwicklung im 2009. Beim Holz war die Auftragslage bis Ende Oktober gut. Der weltweite Preiszerfall und rückläufige Exporte bewirkten aber allgemein eine Umsatzreduktion von 3,8 Prozent auf 550 Mio. CHF.

Die Metallpackstoffe Aluminium und Stahlblech wuchsen moderat. Sieben Unternehmen der Stahlindustrie weisen einen Umsatz von + 7,9 Prozent auf 205 Mio. CHF auf. Aluminium hat sich um 1,4 Prozent auf 370 Mio. CHF verbessert. Ganz vorn im Rennen liegt Glas. Mit einem Wachstum von 10,9 Prozent setzte das einzige Werk in der Schweiz – die Vetropack-Gruppe – 112 Mio. CHF um.

Für 2009 geht man von einem etwas tieferen Niveau aus. Dabei rechnet man mit stabileren Märkten in Westeuropa und volatileren in Zentral- und Osteuropa. Die Verpackungsmaschinen spürten die zurückhaltende Investitionstätigkeit besonders im Export. Der Umsatz fiel leicht um 1,3 Prozent auf 1,03 Mrd. CHF. Die negative Situation dürfte sich im laufenden Jahr noch verstärken. Gemäss Wolfgang Durrrer hat die Wellkartonindustrie der Schweiz mit ihren 6 Betrieben erstmals darauf verzichtet, dem Branchenverband die Zahlen bekannt zu geben. Deshalb sind diese auch nicht mehr in der Statistik enthalten.

Konsumverhalten prägt die Entwicklung

Die Abnehmermärkte liegen mit rund 70 Prozent im Konsumbereich wie Nahrungsmittel, Getränke und weitere Verbrauchsgüter. Die restlichen 30 Prozent entfallen auf den Industriesektor. Die abpackenden Pharma-, Getränke- und Nahrungsmittelproduzenten zählen zu den wichtigsten Kunden, wobei der Pharmamarkt in letzter Zeit überdurchschnittlich gewachsen ist.

«Das Konsumverhalten prägt stark die Entwicklung unserer Industrie im laufenden Jahr», betont Claude Cornaz. «Noch ist Konsumzurückhaltung bei Food- und Pharmaprodukten kaum ein Thema. Wir befürchten aber, dass die zunehmende Kurzarbeit auf dem Markt in den nächsten Monaten auf die Nachfrage drücken wird. Deshalb sehen wir für 2009 eine rückläufige Entwicklung des Marktes.» Auch Wolfgang Durrer äussert sich in diese Richtung: «Nach guten Jahren geht die Branche mit verhaltener Zuversicht in die sich abzeichnende wirtschaftliche Baisse. Doch Verpackungen werden immer gebraucht – gerade auch in schwierigen Zeiten.»

SVI über sich selbst

Im Branchenverband, dem Schweizerischen Verpackungsinstitut SVI, sind rund 220 Unternehmen der Industrie organisiert, die den gesamten Life-Cycle der Verpackung – vom Rohstoff bis zu Entsorgung und Recycling – repräsentieren. Neben vielen andern Fachbereichen sind die Aus- und Weiterbildung, die Kommunikation und das Lobbying wichtige Eckpfeiler in der Verbandsarbeit. In der branchenspezifischen Aus- und Weiterbildung spielt der Verband mit einem breit gefächerten Angebot eine zentrale Rolle.

Im Licht der Öffentlichkeit steht die Verpackungsindustrie durch die jeweils im Herbst stattfindende Verleihung des Verpackungspreises SWISS STAR. Mit diesem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Verpackungs-Award, der packstoffübergreifend und ganzheitlich ausgerichtet ist, regt das SVI die brancheninterne Kreativität an. Die Ausschreibung für den diesjährigen SWISS STAR läuft. Noch bis zum 6. August 2009 nimmt das SVI neue und innovative Verpackungslösungen für den bedeutendsten schweizerischen Verpackungswettbewerb entgegen. Mehr unter www.svi-verpackung.ch (Mitteilung SVI) (gb)


__________________________________________


9.2.2016
Wenn das Essen die Gene verändert
Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
weiter...

8.2.2016
KURZNEWS 8. Februar 2016
Olivenöl-Preise um 20 Prozent gestiegen / Desinfektionsmittelrückstände in Lebensmitteln nachgewiesen / 23 Mio. Europäer pro Jahr erleiden Lebensmittel-Infektionen
weiter...

4.2.2016
KURZNEWS 4. Februar 2016
Micarna-Gruppe übernimmt Gabriel Fleury SA / Tête de Moine erhält eigenes Fest / Weichmacher fördern Übergewicht
weiter...

2.2.2016
KURZNEWS 2. Februar 2016
Lidl steigert Export von Schweizer Lebensmitteln / Täuschungen mit geschützten Bezeichnungen GUB / GGA / Zu viel Milch produziert / Warum schützt Rohmilch vor Allergien und Asthma?
weiter...

1.2.2016
Schwieriges 2015 für Schweizer Käseexporte
Der geringe Käseexportzuwachs von +0.3% im 2015 wurde dank einer Exportsteigerung ausserhalb der EU erzielt. Mengenmässig wurde 1.5% weniger in die EU exportiert.
weiter...

28.1.2016Hopfenextrakt als natürliches Konservierungsmittel
26.1.2016KURZNEWS 26. Januar 2016
21.1.2016Regelmässiges Streicheln beschleunigt Kälbermast
19.1.2016KURZNEWS 19. Januar 2016
18.1.2016Migros mit stabilem Umsatz im 2015
14.1.2016Wurstwaren wegen Deklarationsmängeln beanstandet
12.1.2016KURZNEWS 12. Januar 2016
8.1.2016Coop im 2015 mit weniger Umsatz
6.1.2016KURZNEWS 6. Januar 2016
5.1.2016Kaffee wirkt entzündungshemmend und zellschützend
30.12.2015fial gegen Nahrungsmittel-Spekulation-Initiative
28.12.2015KURZNEWS 28. Dezember 2015
24.12.2015KURZNEWS 24. Dezember 2015
22.12.2015Alternativen zum abzuschaffenden Schoggigesetz
17.12.2015KURZNEWS 17. Dezember 2015
15.12.2015KURZNEWS 15. Dezember 2015
8.12.2015KURZNEWS 8. Dezember 2015
3.12.2015KURZNEWS 3. Dezember 2015
1.12.2015KURZNEWS 1. Dezember 2015
30.11.2015Offiziell beste Jung-Metzgerin: Manuel Riedweg
26.11.2015KURZNEWS 26. November 2015
24.11.2015Ernst Sutter: offiziell beste Schweizer Metzgerei
19.11.2015KURZNEWS 19. November 2015
17.11.2015KURZNEWS 17. November 2015
11.11.2015Erforscht: Zartheit von vakuum-gegartem Fleisch

Eine vollständige Liste aller älteren Nachrichten finden Sie im Archiv


Die Redaktion empfiehlt:

Archiv der Nachrichten

Archiv der Varia-Beiträge

foodaktuell.ch-Newsletter

foodaktuell Journal (Print)

Delikatessen-Führer delikatessenschweiz.ch






Copyright Codex flores, Huobstr. 15, CH-8808 Pfäffikon (SZ)