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11.8.2009

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KURZNEWS 11.8.2009

Fleischkonsum steigt weltweit / Mediterrane Ernährung / Resistenz gegen Antibiotika / Gentechkulturen in USA / Lebensmittel-Preisvergleich CH-EU / Kraft Foods mit Gewinn / Bier haltbarer machen


Fleischkonsum wird weltweit steigen

In den nächsten zehn Jahren wird der weltweite Fleischkonsum mit der wachsenden Bevölkerung zunehmen. Davon gehen Experten aus. Um 1,9 Prozent dürfte der Fleischkonsum jedes Jahr ansteigen. In den letzten Jahren wurde ein Anstieg von 2,1 Prozent vermerkt. Diese Zahlen stammen aus der Marktanalyse "Agricultural Outlook 2009-2018". Der Prognose zufolge würde die Fleischproduktion weltweit im Jahr 2018 bei 328 Tonnen liegen. Die Wirtschaftskrise werde sich zwar kurzfristig negativ auf den Fleischhandel auswirken, zitiert der Schweizerbauer aus der Studie. Bis 2018 soll sich der Handel jedoch ausweiten. Besonders Brasilien wird Berechnungen zufolge mit einem Anteil von 64 Prozent an den weltweiten Fleischexporten zu den grossen Exporteuren zählen. Die Experten rechnen ausserdem damit, dass die Fleischpreise kontinuierlich und stärker als in den vergangenen zehn Jahren ansteigen werden. (LID 11.8.2009)



Kein Antibiotikum im Aargauer Honig

Wie im letzten Jahr wurde auch 2009 der Einsatz des Antibiotikums Streptomycin zur Bekämpfung des Feuerbrandes in Kernobstanlagen erlaubt. Die kontrollierten Honigproben enthalten keine Rückstände davon. Bis zum 1. Juli 2009 war der Einsatz von Streptomycin gegen Bewilligung und unter Einhaltung strenger Kriterien erlaubt. Im Kanton Aargau wurden 17 Gesuche zugelassen und 11,4 Hektaren Kernobst mit dem Antibiotikum behandelt. Vorsorglich wurden sämtliche Bienenbestände im Umkreis von zwei Kilometern auf allfällige Rückstände beprobt, heisst es in einer Medienmitteilung des aargauischen Departements für Finanzen und Ressourcen. Die Untersuchungen des Amts für Verbraucherschutz in Aarau fand in keiner der 93 Proben Streptomycin-Rückstände. Im Kanton Aargau sind laut Mitteilung in diesem Jahr in 60 Gemeinden Feuerbrand-Befallsherde entdeckt worden. Wichtig ist, dass feuerbrandverdächtige Pflanzen markiert und gemeldet werden. Befallene Pflanzen sollten nicht überwintert werden. (LID 11.8.2009)



Einfluss mediterraner Ernährung auf Gesamtsterblichkeit

In einer Kohortenstudie mit über 23‘000 Teilnehmern konnte der Nachweis erbracht werden, dass die mediterranen Ernährung die Gesamtsterblichkeit bedeutend vermindert. Als Hauptauslöser für die Senkung der Gesamtsterblichkeit gelten laut Studienergebnissen der gemässigte Alkoholkonsum, der niedrige Konsum an Fleisch und Fleischwaren und der hohe Verbrauch an Gemüse, Früchten, Nüssen, Olivenöl und Hülsenfrüchten. Eine minimale Beeinflussung wurde dem Getreide und den Milchprodukten sowie dem Fisch- und Meeresfrüchtekonsum – der in dieser Population sehr gering war – zugeschrieben. Quelle: Trichopoulou A. et al. Anatomy of health effects of Mediterranean diet: Greek EPIC prospective cohort study. BMJ 2009;338:b2337 (SGE 7. August 2009)



Resistenzproblematik: Antibiotika sparsamer verordnen

Tiermediziner haben einen strengeren Umgang bei der Verschreibung von Antibiotika für Menschen gefordert. Während der Einsatz bei Tieren inzwischen stark reduziert worden ist, muss der Einsatz beim Menschen kritischer hinterfragt werden, um Resistenzen so weit wie möglich ausschliessen zu können, sagte Manfred Kietzmann (Tierärztliche Hochschule Hannover) in Leipzig am Rande des europäischen Kongresses der Veterinärpharmakologen. In der Vergangenheit hat es Todesfälle gegeben, weil Patienten mit resistenten Bakterien infiziert waren, gegen die keine Antibiotika mehr wirkten.

Nach Angaben von Tagungspräsident Fritz Ungemach (Universität Leipzig) beträgt die Tagesdosis bei Tieren mittlerweile nur rund ein Sechstel von der des Menschen, und seit 2005 sind leistungssteigernde Antibiotika generell verboten. Resistenzen beim Menschen hingegen sind in erster Linie hausgemacht, beispielsweise in Krankenhäusern, sagte Ungemach. Auch bei herkömmlichen bakteriellen Infektionen über Lebensmittel sind in den meisten Fällen die Verbraucher selber schuld. Fleisch wird beispielsweise in vielen Haushalten falsch gelagert und falsch verarbeitet, wodurch Salmonelleninfektionen ausgelöst werden könnten, sagte Gerd Hamscher (Tierärztliche Hochschule Hannover / Behr’s, 6.8.2009).



Fast nur noch Gentechsorten in den USA

Bei wichtigen Kulturen wie Soja, Mais, Zuckerrüben und Baumwolle kommen in den USA fast nur noch gentechnisch veränderte Sorten zum Einsatz. Seit 1996 werden in den USA transgene Kulturpflanzen angebaut. Während der Gentechanteil bei den etablierten Sorten wie Mais und Soja über die Jahre hinweg kontinuierlich auf ein hohes Niveau von 80 bis 90 % gestiegen ist, verlief die Umstellung auf herbizidtolerante Zuckerrüben geradezu sprunghaft, berichtet der Schweizerische Arbeitskreis für Forschung und Ernährung Internutrition. In 2007 wurde weniger als 0,5 % der Zuckerrübenanbaufläche mit Gensorten bepflanzt − in 2009 sind es 90 %. Diese Biotechzuckerrüben sind in der EU als Futter- und Lebensmittel zum Import zugelassen, in der Schweiz jedoch nicht. Der kommerzielle Anbau der Pflanzen ist aber in ganz Europa verboten. (Internutrition / Behr’s, 6.8.2009)



EU: Grosse Preisunterschiede bei Lebensmitteln

Obwohl die EU ein Binnenmarkt ist, sind die Preise von Lebensmitteln zwischen den Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich. Gemäss einer Veröffentlichung des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften Eurostat muss in Dänemarkt doppelt so viel Geld für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ausgegeben werden wie in Rumänien, zitiert Agra-Europe eine Mitteilung des Deutschen Bauernverbandes DBV. Das Preisniveau sei in Dänemark im EU-Schnitt mit 147 Prozent am höchsten, gefolgt von Irland und Finnland. Das tiefste Preisniveau aller 27 Mitgliedstaaten habe Bulgarien mit 67 Prozent, Rumänien und Polen. Diese niedrigeren Werte der neuen Beitrittsländer sind laut DBV auf die geringere Kaufkraft der Länder zurückzuführen. Obwohl in Deutschland eine hohe Kaufkraft herrscht, liegen die Preise im Mittelfeld. Der Grund dafür sei der starke Preiskampf der Discounter. Aufgrund unterschiedlicher Mehrwertsteuersätze könne nicht ein direkter Rückschluss auf den Wettbewerb in der Wertschöpfungskette gezogen werden, zitiert Agra-Europe. (LID 6.8.2009)



Migros ruft Gorgonzola zurück

In einem Migros Weichkäse Gorgonzola Dolce hat das firmeneigene Labor krankheitserregende Listerien-Bakterien nachgewiesen. Produkte dieser Marke werden sofort aus dem Verkauf zurückgezogen. Gorgonzola Dolce wird in allen Schweizer Filialen angeboten. Die Migros fordert ihre Kunden auf, Gorgonzolakäse (Artikel-Nr. 2125.843.220) der seit dem 26. Juli 2009 gekauft wurde und ein Verbrauchsdatum bis 5. September tragen, nicht mehr zu essen und in die Migros-Filialen zurückzubringen. Auch offen verkaufter Gorgonzola Dolce wird zurückgezogen. Der Verkaufspreis wird vollumfänglich zurückerstattet. Listerien-Bakterien können für schwangere Frauen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem gesundheitliche Konsequenzen haben, schreibt die Migros in einer Medienmitteilung vom 6. August. Personen mit den Symptomen Fieber, Kopfschmerzen oder Übelkeit, die vom fraglichen Käse gegessen haben, sollten einen Arzt aufsuchen. Alle anderen Gorgonzola-Sorten, welche die Migros im Sortiment führt, können weiterhin bedenkenlos konsumiert werden. (LID 6.8.2009)



Australien entwickelt ein salztolerantes Getreide

Ein internationales Forscherteam der australischen Universität Adelaide hat mittels Gentechnik offenbar Fortschritte bei der Entwicklung von salztolerantem Getreide gemacht. Die Versalzung der Böden betrifft die Landwirtschaft weltweit und wird ein zunehmendes Problem. Deshalb könnten die Forschungsergebnisse wesentlichen Einfluss auf die globale Lebensmittelproduktion und die Versorgungssicherheit haben, heisst es im Medienbericht des Australisch-Neuseeländischen Hochschulverbunds aus Berlin vom 28. Juli 2009. Mithilfe einer genetischen Modifikation verändern die Wissenschaftler das gezielt das Gewebe der Pflanzen so, dass Salz nur an Stellen ablagern kann, in denen es der Pflanze weniger schadet. Die Pflanzen besitzen bereits diese Eigenschaft, um Salz möglichst von ihren Trieben fern zu halten. Mit der genetischen Modifikation würde dieser Prozess aber verstärkt, so die Mitteilung. Das Forscherteam versucht, das Verfahren auf Getreide wie Reis, Weizen und Gerste zu übertragen. Die Ergebnisse beim Reis seien bereits vielversprechend. (LID 6.8.2009)



Kraft Foods macht Gewinn

Der weltweit zweitgrösste Lebensmittelkonzern Kraft Foods hat gute Gewinne erzielt. Die Strategie des US-Unternehmens ist es, Preise zu erhöhen und Kosten zu sparen. Dies hat sich besonders in Europa ausgezahlt. Im zweiten Quartal 2009 ist der Gewinn um elf Prozent auf 827 Millionen Dollar gestiegen, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Im Europa-Geschäft habe sich der operative Gewinn fast verdoppelt. Der Umsatz ist aber wegen des stärkeren Dollars trotz höherer Preise um sechs Prozent zurückgegangen. Weniger rentable Produkte sind eingestellt worden. Der über 100-jährige Konzern besitzt Käsemarken wie "Kraft" und "Philadelphia" und Klassiker wie "Jacobs"-Kaffee und "Milka"-Schokolade. (LID 5.8.2009)



Dokumentarfilm über Lebensmittelindustrie rüttelt auf

Der kritische Dokumentarfilm "Food, Inc." aus den USA erhebt massive Vorwürfe gegen die Nahrungsmittelindustrie. Regisseur Robert Kenner arbeitet mit erschütternden Bilden. Die Szenen sind teilweise schummrig, offensichtlich mit versteckter Kamera im Halbdunkel gefilmt. Sie bringen eine schwerverdauliche Realität ans Licht: Bilder aus Schachthöfen und erschütternde Fakten. "Food, Inc" zeichnet ein schlechtes Bild der Nahrungsmittelindustrie: Einige Grosskonzerne, die den Markt kontrollieren und den Farmern beinahe diktatorisch vorschreiben können, was sie zu produzieren haben. Gesetze, die Kritiker der Branche mundtot machen.

Regisseur Kenners Film komme in den USA gut an, schreibt der Tages-Anzeiger online am 02. August. Einige kritisierte Lebensmittelkonzerne wie zum Beispiel Monanto versuchen nun, ihr Image zu retten und geben Stellungnahmen auf ihren Homepages. Der Film macht aber deutlich, wer der Hauptverantwortliche der Misere ist: Der Konsument, der alles jederzeit und überall möglichst billig kaufen können will. (LID 4.8.2009)



Bier haltbarer machen

Viele Getränke verderben schnell, verlieren ihren Geschmack oder werden trübe. Schuld daran trägt unter anderem das Vitamin B2, auch bekannt als Riboflavin. Das könnte sich bald ändern. Denn Privatdozent Dr. Börje Sellergren und seinem Team am Institut für Umweltforschung (INFU) an der TU Dortmund ist es jetzt gelungen, das Riboflavin mit Hilfe eines neuentwickelten Polymers aus den Getränken zu entfernen, um sie so länger haltbar zu machen.

Getestet wurde die neue Methode an Bier, Milch und Multivitamin-Säften. Dr. Sellergren erklärt dazu in der neusten Online-Ausgabe der "Chemical Technology", dass das am INFU entwickelte Polymer bis zu 86 Prozent des Riboflavins in den Getränken entfernen kann. Das sogenannte molekular geprägte Polymer (MIP) wurde für diesen Zweck so modelliert, dass es in der Lage ist, kleinste molekulare Ziele auszumachen und einzuschliessen. Bisher waren mit herkömmlichen Polymeren maximal 47 Prozent des Vitamins B2 entfernt worden.

Die Arbeitsgruppe um Börje Sellergren ist sich sicher, dass gerade Lebensmittelhersteller in Zukunft von dieser Entwicklung profitieren werden. "Die Möglichkeit, vollkommen wasserkompatible MIP herzustellen, wird in Zukunft immer wichtiger werden", so Sellergren in "Chemical Technology". Unterstützung bekommt der Dortmunder Forscher auch aus den USA: Nicholas Snow, Spezialist für "separation science" an der Seton Hall University. Der US-Wissenschaftler ist sich sicher, dass das Dortmunder Forschungsergebnis einen wichtigen Übergang für MIPs darstellt, da sie nicht mehr nur im Labor genutzt werden können, sondern als Adsorbentien fungieren, die aus vielen alltäglichen Produkten ungewollte, schädliche oder störende Stoffe entfernen können. (Technische Uni Dortmund 3. August 2009)



Eiskaffee hat so viele Kalorien wie ein Abendessen

Der World Cancer Research Fund (WCRF) http://www.wcrf.org hat mehrere Eiskaffeesorten in Grossbritannien auf ihren Kaloriengehalt untersucht und kam dabei zu überraschenden Ergebnissen. Der kalorienreichste Drink enthält laut WCRF exakt 561 Kalorien, dies entspricht etwa einem Viertel des täglichen Kalorienbedarfs einer erwachsenen Frau. "Der Umstand, dass so ein Eiskaffee angeboten wird, ist beunruhigend", so Rachel Thompson, wissenschaftliche Leiterin bei WCRF. "Solch ein hoher Kalorienwert ist normalerweise in einem warmen Abendessen zu finden und nicht in einem Getränk."

Der "böse Bube" mit 561 Kalorien ist der "Venti", die grösste Version des bei Starbucks http://www.starbucks.com erhältlichen Dark Berry Mocha Frapuccino. Ohne Schlagsahne kommt der Eiskaffee auch noch auf stolze 457 Kalorien. Die kleinste Version des Frapuccino, ebenfalls ohne Sahne, käme immerhin noch auf 288. Selbst Drinks mit fettarmer Milch enthalten viele Kalorien, so WCRF. Bei Caffe Nero http://www.caffenero.com enthielten die untersuchten Double Chocolate Frappe und der Mocha Frappe Latte je 452 Kalorien. Starbucks ist mittlerweile um Beschwichtigung bemüht: "Der Dark Berry Mocha Frapuccino ist nur einer von über 87.000 Getränke-Variationen, die wir anbieten", so ein Sprecher des Unternehmens. Unter anderem biete man auch herkömmlichen Kaffee mit nur vier, einen Iced Americano mit elf und einen Eiskaffee Latte mit fettarmer Milch mit nur 69 Kalorien an.

Antje Gahl, Ernährungswissenschafterin und Pressesprecherin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) http://www.dge.de, hält den gemässigten Genuss von Eiskaffee für nicht weiter bedenklich: "Wenn man sich einen Eiskaffee bestellt, dann möchte man ihn ja auch geniessen. Viele Konsumenten wollen auf Schlagsahne, Vollmilch und Zucker nicht verzichten - es ist einfach eine Frage des Geschmacks", so Gahl im Gespräch mit pressetext. Dies sei aus ernährungswissenschaftlicher Sicht keineswegs problematisch, solange der Konsum mit Mass und Ziel erfolgt. Die von der WCRF-Studie aufgestellte These, wonach die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung durch das Reduzierung von Übergewicht gesenkt werden könnte, sieht Gahl zwiegespalten: "Ich wäre mit solchen Aussagen vorsichtig. Bei der Krebsentstehung spielen mehrere Faktoren, unter anderem die Ernährung und sogar Übergewicht, eine Rolle."

Ein weiteres Problem in der Thematik um kalorienreiche Eiskaffees ist die oft unzureichende Kennzeichnung mit ernährungsbezogenen Angaben zu Kalorien-, Vitamin- und Fettgehalt der Getränke. Eine vom WCRF ebenfalls untersuchte britische Kaffeeshop-Kette, Costa Coffee (Spitzenreiter: Massimo Coffee Frescato mit 332 Kalorien) http://www.costa.co.uk , arbeitet momentan daran, ihr gesamtes Angebot ausreichend mit ernährungstechnischen Angaben zu kennzeichnen. Gahl hält Verbraucherinformation in der Tat für sehr bedeutend: "Man muss aber abwägen, welche Unternehmen man zur Kennzeichnung ihrer Produkte zwingt, da ein grosser Aufwand damit verbunden ist." Besonders Franchise-Unternehmen mit weltweit standardisierter Produktpalette, wie etwa McDonald's oder Subway, sind bei der Kennzeichnung ihrer Produkte Vorreiter. Auch Kaffeeketten wie Starbucks wären gut beraten, nachzuziehen, so die Expertin. (pte, 29.7.2009) (gb)


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