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Nachrichten

26.8.2009

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Lindt & Sprüngli auf Kurs trotz Krise

Umsatz- und Gewinnziele gemäss Prognosen vom März 2009 bestätigt. Organisches Wachstum von 0,2% in schwierigem Marktumfeld. Weiterführung der bewährten Geschäftsstrategie.




Kreative Tafel-Neuheiten von Lindt: dunkle Schokolade mit Chili oder Delikatess-Salz


Vor dem Hintergrund eines sich immer weiter ausdehnenden konjunkturellen Rückgangs, bleibt Lindt & Sprüngli im ersten Semester 2009 auf Kurs und bestätigt damit die im März 2009 veröffentlichten Wachstums- und Gewinnvorgaben für 2009.

Das organische Wachstum der Gruppe in Lokalwährungen erreichte per Ende Juni 2009 ein Plus gegenüber der Vorjahresperiode von 0,2%. Aufgrund der zum Teil im hohen zweistelligen Bereich angesiedelten Abschwächung verschiedener wichtiger Währungen wie EUR, GBP, CAD und AUD ergibt sich für die ersten sechs Monate des Jahres, trotz leicht gestärkten US-Dollars, ein konsolidierter Umsatz in Schweizer Franken von insgesamt CHF 979.0 Mio. (–5.4%).

Bedingt durch das wirtschaftliche Umfeld reduzierten die meisten Handelspartner ihre Lagerbestände; damit liegt das Abverkaufswachstum des Handels über den Verkäufen von Lindt & Sprüngli an den Handel, was im Markt zu Anteilsgewinnen für LINDT führte. Preiserhöhungen infolge steigender Kakaonotierungen wurden angesichts der misslichen weltweiten Wirtschaftslage nur teilweise weitergegeben, so dass die höheren Rohstoffkosten und die negativen Währungseinflüsse nicht vollumfänglich kompensiert werden konnten.

Die Umsatzleistung zeigt aber deutlich, dass die Nachfrage nach innovativen, hochqualitativen und vertrauenswürdigen Produkten auch in einem widrigen Marktumfeld weiterhin ausgeprägt ist und das Unternehmen dank seiner Premium-Strategie, selbst unter schwierigsten Voraussetzungen, eine intakte Wettbewerbsfähigkeit bewahrt.

Das operative Ergebnis (EBIT) vor den bereits im März 2009 gemeldeten Sonderaufwendungen beträgt CHF 24,1 Mio. (Vorjahresperiode CHF 33,6 Mio.). Dieser Rückgang beruht auf einem grösseren Materialaufwand, negativen Währungseinflüssen und leicht höheren Abschreibungen, die nur teilweise durch die Optimierung des Betriebs- und Personalaufwands sowie durch Effizienzsteigerungen kompensiert werden konnten.

Die Sonderaufwendungen betreffen Schliessungen von LINDT Boutiquen in den USA (CHF 14,7 Mio.) wie auch eine Wertberichtigung auf das Lagergebäude in Italien (CHF 7,5 Mio.) und belaufen sich im ersten Semester 2009 auf insgesamt CHF 22,2 Mio. Nach diesen Sonderaufwendungen beträgt das operative Ergebnis (EBIT) CHF 1,9 Mio.

Die eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen, gekoppelt mit der kompromisslosen Premium-Positionierung und der konsequenten Verfolgung des erfolgreichen Geschäftsmodells, das auf Qualität, Markenpflege und Innovation beruht, werden die Unternehmensgruppe bezüglich Wettbewerbsfähigkeit sowie Marktstellung weiter stärken und im Hinblick auf den zukünftigen wirtschaftlichen Aufschwung bestens positionieren.

Unter der Voraussetzung, dass sich die weltweite Konjunktur, wenngleich auf tiefem Niveau, in der zweiten Jahreshälfte 2009 weiter stabilisiert und die Schweinegrippe-Pandemie keine drastische Entwicklung annimmt, hält Lindt & Sprüngli an den im März 2009 bekannt gegebenen Umsatz- und Gewinnvorgaben für ein Wachstum von 2 bis 5%, respektive ein operatives Ergebnis (EBIT) von CHF 260 bis 280 Mio. für das Gesamtjahr 2009 fest.

Lindt & Sprüngli ist überzeugt, mit ihrer marktorientierten Wachstumsstrategie gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine einmalige Chance zu haben, ihre Position im Premium- Schokoladesegment weiter auszubauen und damit die Grundlage für nachhaltig profitables Wachstum zu festigen.

Bei der Interpretation des Gewinnausweises für das erste Semester (Halbjahresgewinn –88.2%) muss wie immer berücksichtigt werden, dass die Lindt & Sprüngli Gruppe im saisonalen, geschenkorientierten Premium-Schokoladesegment tätig ist, in dem unter 40% des Gesamtjahresumsatzes im ersten Halbjahr erzielt werden. Diesen Halbjahresumsätzen steht per Ende Juni jedoch bereits rund die Hälfte der Fixkosten aus Produktion, Administration und Marketing gegenüber. Die Profitabilitätskennzahlen im Verhältnis zum Umsatz liegen deshalb im ersten Halbjahr stets deutlich unter dem Ausweis für das Gesamtjahr. (Mitteilung Lindt) (gb)


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