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Nachrichten

22.9.2009

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KURZNEWS 22. September 2009

Brotpreise sinken / Fenaco übernimmt nicht ganze Kartoffelernte / Produkte aus Eberfleisch werden salonfähig / Bund hilft Butterberg abtragen / Micarna übernimmt Fleischverarbeitung von Migros ZH / Aussprache zur Situation des Milchmarkts



Brot wird bei Coop und Migros billiger

Coop und Migros senken die Brotpreise. Beide Grossverteiler begründen dies mit der guten Getreideernte, die zu tieferen Preisen für Weizen und Mehl führe. Coop rechnet mit niedrigeren Beschaffungskosten von rund vier Millionen Franken, bei Migros sind es sieben Millionen Franken. Die Preise sinken je nach Brotart um zwischen fünf und 20 Rappen.
(Quelle: LID / 21.9.2009)



Branchenorganisation Milch teilt Richtpreis mit

Der Vorstand der Branchenorganisation Milch (BO Milch) hat heute wichtige Beschlüsse für den Schweizer Milchmarkt gefasst. Er hat den Richtpreis für Molkereimilch für die Periode Oktober bis Dezember 2009 bei 62.0 Rp./kg festgelegt. Im Weitern hat der Vorstand beschlossen die Überhänge bei den Butterlagern zu beseitigen und Massnahmen zur marktgerechten Versorgung des Milchmarktes umzusetzen.
(Quelle: BO Milch / 18.9.09)



Groupe Minoteries macht weniger Gewinn

Die Westschweizer Mühlegruppe Groupe Minoteries kann im ersten Halbjahr 2009 einen Nettogewinn von 2,4 Millionen Franken verbuchen. Er liegt 0,9 Millionen Franken tiefer als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Der Umsatz beträgt 65,8 Millionen Franken gegenüber 67,6 Mio. in der entsprechenden Vorjahresperiode, wie es in einer Medienmitteilung vom Freitag, 18. September 2009 heisst. Mengenmässig habe der Absatz zugenommen, nämlich 0,3 Prozent im Weichweizenmehl-Sektor und 7 Prozent im Pet-Food-Segment. Der Gewinnrückgang sei der um 1 Mio. Franken rückläufigen Bruttomarge zuzuschreiben. Die Hauptursache dafür liege in der Senkung der Mehlpreise per 1. November 2008.
(Quelle: LID / 18.09.2009)



Branche kämpft mit Kartoffelüberschüssen

Die sehr grosse Kartoffelernte führt bereits zu ersten Verstimmungen in der Branche. Weil vor allem bei der fest kochenden Speisesorte Charlotte grosse Überschüsse erwartet werden, übernimmt der grösste Kartoffelhändler Fenaco vorerst nur die Hälfte der anfallenden Menge.

Es seien 5'000 Tonnen zu viel festkochende Sorten gemeldet, begründete die Fenaco den Schritt gegenüber dem "Schweizer Bauer". Man werde auch später noch Charlotte-Kartoffeln benötigen, diese müssten dann allerdings Top-Qualität sein, damit man sie möglichst lange lagern könne. Kartoffeln, die bereits im August bei sehr hohen Temperaturen geerntet worden seien, würden diesen Ansprüchen kaum genügen.

Ferner kündigt die Fenaco kurzfristig an, die Sorten Victoria und Jelly, die an Verarbeiter wie Hilcona für Rösti geliefert werden, nur nach den Bedingungen für grob sortierte Kartoffeln zu übernehmen. Das entspricht einem Preis von 25 Franken pro 100 Kilogramm und ist gut die Hälfte des regulären Preises für sortierte Ware von 44.15 Franken pro 100 Kilogramm. Bei einem Speiseanteil von über 90 Prozent kommen 8 Franken dazu.

Die Fenaco erntet damit Kritik, vor allem weil die Ankündigung relativ spät kam. Man bezahle den Bauern den regulären Preis für die ganze Ernte, wird Walter Steiner vom Lagerhaus Lohn zitiert. Wenn man bei der Fenaco Victoria offeriere, habe man so kaum Chancen. Das einzige Ziel der Massnahme sei, günstige Kartoffeln einzulagern, ärgert sich Steiner im "Schweizer Bauer". Niemand könne kontrollieren, für welchen Kanal die Fenaco die Ware einsetze.
(Quelle: LID / 16.09.2009)



Produkte aus Eberfleisch werden salonfähig

Ab dem 1.1.2010 wird es in der Schweiz verboten sein, männliche Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Als Alternative setzt die Fleischbranche auf die Kastration unter Gasnarkosen-Betäubung. KAGfreiland, die schweizerische Nutztierschutz-Organisation, ging einen Schritt weiter. Innovative KAG-Bauern lassen die Ferkel unversehrt und verzichten ganz auf die Kastration. Sie betreiben Ebermast.

KAGfreiland hat eine breite Palette von Rohess-Produkten aus Eberfleisch entwickelt. Neu sind solche Eber-Trockenfleisch-Produkte auch an der Bahnhofstrasse in Zürich in der Metzgerei Kauffmann – nur gerade 100 m vom Hauptbahnhof entfernt – erhältlich. Ein weiterer Erfolg für das KAGfreiland-Eberprojekt.

Die Aufnahme der Eberprodukte ins Sortiment der Metzgerei Kauffmann zeigt zweierlei: Erstens, dass auch ohne Kastration qualitativ hoch stehende Schweinefleischprodukte hergestellt werden können. Und zweitens, dass tierfreundlich hergestellte Produkte auch in traditionellen Metzgereien Anklang finden.
(Quelle: KAG-Freiland / 16.9.2009)



Fisch und Meeresfrüchte / Immer beliebter und öfter vom Discounter

Fisch und Meeresfrüchte sind bei deutschen Konsumenten gefragt: Im Jahr 2008 hat jeder Bürger im Durchschnitt mehr als 15 Kilogramm gegessen. Für das Jahr 2009 rechnet das Fisch-Informationszentrum mit einem weiteren Zuwachs. Der beliebteste Fisch ist der Alaska-Seelachs mit einem Marktanteil von knapp 25 Prozent, gefolgt von Hering (21 %) und Lachs (11 %). Auch Thunfisch landet mit einem Anteil von rund zehn Prozent häufig im Einkaufskorb. Besonders stark hat der Konsum von Pangasius zugenommen.

Der Süsswasserfisch aus Südostasien ist erstmals unter den Top 5 der beliebtesten Speisefische. Die Hälfte der Fischerzeugnisse wurde im Discounter eingekauft, gefolgt vom Supermarkt (37 %) und dem Fischfachgeschäft (5 %). Insgesamt entscheiden sich die Kunden meist für Tiefkühlprodukte oder Marinaden und Dauerkonserven und nur selten für frische Ware.

Wer Fisch und Meeresfrüchte bewusst einkauft, kann einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Bestände leisten. So sind immer mehr Produkte aus zertifizierten Fischereien und Aquakulturen im Handel erhältlich. Eine gute Wahl sind beispielsweise Fische mit dem blauen Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) und solche aus ökologischer Aquakultur mit dem Naturland-Zeichen.
(Quelle: aid / Heike Kreutz / 16.9.2009)



Stammen Grippeviren aus Massentierhaltung?

Das Virus heisst H1N1. Fälschlicherweise Schweinegrippe genannt. Denn in Wahrheit handelt es sich um eine menschliche Grippe. H1N1 ist zurzeit in aller Munde. Vor vier Jahren war es das Virus H5N1, die Vogelgrippe.

Woher kommen diese Viren? In Forscherkreisen bestehen kontroverse Theorien. Einige Fachleute zeigen auf die Tierfabriken. In Massentierhaltungen sei das Risiko für eine gefährliche Mutation oder Vermischung verschiedener Viren gross. Andere sehen das enge Zusammenleben von Mensch und Tier unter schlechten hygienischen Verhältnissen als Risikofaktor.

Unbestritten ist, dass die industrielle Tierhaltung, die Globalisierung und die weltweite Reisetätigkeit massgeblich für die Verbreitung von Seuchen verantwortlich sind.

KAGfreiland ging den Theorien nach und befragte Dr. Christian Griot, den obersten Schweizer Virenexperten des Bundes (Leiter des eidg. Instituts für Virologie und Imunprophylaxe). Der Text stammt aus der soeben erschienenen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift von KAGfreiland. Siehe auch www.kagfreiland.ch
(Quelle: KAG Freiland / 16.9.2009)



Im Kotelett steckt CO2

Die vierte Ökobilanzplattform zum Thema Nahrungsmittelproduktion tagte heute am Zürcher Standort von Agroscope Reckenholz-Tänikon ART. Forschende aus der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden belegten mit ihren Ökobilanzen, welche gravierenden Folgen ein falscher Griff ins Regal hat.

Rindfleisch aus Brasilien beeinflusst unser Klima stark, weil die Rinder aufgrund anderer Produktionsverfahren später geschlachtet werden und so während ihrer verlängerten Lebenszeit auch mehr Methan ausstossen, ein starkes Treibhausgas. Zudem wird wegen der grossen ausländischen Nachfrage nach Fleisch mehr Regenwald gerodet, um den inländischen Markt zu versorgen. Neben einem grossen Verlust an Vielfalt von Pflanzen und Tieren ist dies auch sehr schädlich für das Klima.

Auch Früchte und Gemüse lassen sich bilanzieren. Transport, Energie, Wasser, Dünger und Pestizideinsatz spielen eine Rolle bei seinem CO2-Ausstoss. So verursacht der Anbau von brasilianischen Papayas grundsätzlich wenig Treibhausgas, doch der Transport mit dem Flugzeug in die Schweiz lässt dieses in die Höhe schnellen und es weit über dem aller anderen Früchte

Auch von Bio-Äpfeln aus Argentinien sollte man sich nicht täuschen lassen. Sie schneiden in ihrer CO2 Bilanz wegen des Transports ebenfalls schlechter ab als unsere heimischen Äpfel aus integrierter Produktion. Von den Avocados aus Südafrika sollte man berücksichtigen, dass die Produktion viel Bewässerung benötigen und reichlich Pestizide. Gurken und Tomaten mitten im Winter - eher nicht, denn sie stammen aus beheizten Treibhäusern und sind damit Klimakiller.

Kühe und Rinder sind eine Selbstverständlichkeit für die Schweiz mit ihren vielen Wiesen und Weiden. Doch mit Schweinefleischeinkauf lägen die Konsumierenden ökologisch gesehen nicht falsch: Eine Untersuchung von ART zeigt, dass pro Kilogramm Fleisch die Umweltwirkungen von Rindern bis zu vier Mal höher sind als beim Schwein.

Einerseits ist der Methanausstoss von Schweinen um ein Vielfaches geringer, andererseits verwerten sie das Futter besser und schneller. Aber dafür helfen Schweine nicht, unser Grasland zu pflegen. Sich ökologisch zu verhalten, ist also auch eine Frage des Standpunktes.
(Quelle: Forschungsanstalt ARP / 15.9.09)



Aussprache zur Situation auf dem Milchmarkt

- Bundesrätin Doris Leuthard hat sich heute mit Exponenten der Milchbranche zu einer Aussprache getroffen. Dabei wurde die Situation auf dem Milchmarkt analysiert und eine Auslegeordnung zum weiteren Vorgehen vorgenommen.

Bundesrätin Doris Leuthard hat die Session genutzt, um mit verschiedenen Parlamentariern, Vertretern des Bauernverbands, Exponenten der Milchbranche und der Verarbeitungsindustrie über die Probleme auf dem Milchmarkt zu sprechen. Über deren Ursachen waren sich die Anwesenden weitgehend einig.

Der Milchpreis ist heute stark abhängig von den ausländischen Märkten. Die Wirtschaftskrise hat weltweit zu einer sinkenden Nachfrage nach Milchprodukten geführt, was seit Mitte 2008 auch in der Schweiz einen Preisdruck ausgelöst und zu hohen Lagerbeständen an Milchpulver und Butter geführt hat.

Der Bund war und ist sich der Probleme bewusst und hat einen Beitrag zur Lösung geleistet: Dank einem Nachtragskredit von 14 Millionen Franken konnten der Butterabsatz im Inland gefördert und Rahmexporte unterstützt werden. Der Bundesrat hat zudem die von den Milchproduzenten beschlossenen Selbsthilfebeiträge (1 Rp./kg vermarktete Milch = ca. 33 Mio. Fr.) zur Stützung des Milchmarktes für Nichtmitglieder bis Ende 2009 allgemeinverbindlich erklärt. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat den Aufbau der Branchenorganisation Milch aktiv unterstützt, neu einen Molkereipreisindex zu veröffentlichten, der zur besseren Transparenz auf dem Milchmarkt beiträgt.

Zu berücksichtigen ist weiter, dass die Direktzahlungen für Raufutter verzehrende Tiere (Kuhbeiträge) per 1. Januar 2009 von 200.- auf 450.- Franken je Milchkuh erhöht worden sind. Das macht für die Milchproduzenten zusammen mit den Anpassungen der Beiträge an die Tierhalter mit erschwerten Produktionsbedingungen zusätzliche 200 Millionen Franken Direktzahlungen aus, was einem Äquivalent von durchschnittlich 7 Rappen pro Kilo produzierter Milch entspricht.

Zudem stehen dem Sektor weiterhin jährlich 270 Mio. an Verkäsungs- und Siloverbotszulagen zur Verfügung. Dank einer Aufstockung des entsprechenden Kredites können zusätzlich rund 1000 Tiere exportiert werden. Inzwischen zeichnet sich auf dem internationalen Milchpulver- und Buttermarkt eine Erholung ab.

Um die Probleme auf dem Milchmarkt weiter zu entschärfen, geht es nun darum, die hohen Milchpulver- und Butterlager abzubauen. Bundesrätin Doris Leuthard ist bereit, im Rahmen der bestehenden Kredite eine Beteiligung an einer Butterabräumungsaktion der Branche zu prüfen, sofern sich auch die Branche substanziell beteiligt. Im Weiteren gilt es, den Milchmarkt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und volle Transparenz herzustellen. Bundesrätin Leuthard erwartet von der Branchenorganisation Milch bis spätestens Mitte Oktober Vorschläge dazu. Das BLW wird die Arbeiten begleiten.

Bundesrätin Doris Leuthard hat signalisiert, dass sie gesetzeskonforme Massnahmen, die das von der Branchenorganisation Milch anvisierte Marktmodell unterstützen, dem Bundesrat unterbreiten wird. Die Akteure sind sich einig, dass der Branchenorganisation Milch nun die Chance eingeräumt werden soll, konkrete Beschlüsse zu fassen und entsprechende Konsenslösungen vorzuschlagen.

Zyklusartige Preisentwicklungen und eine hohe Volatilität sind heute auch für den Milchpreis in der Schweiz eine Realität. Insbesondere die Massenwaren Milchpulver und Butter sind davon betroffen. Weil zudem weite Teile der Schweizer Milchwirtschaft der ausländischen Konkurrenz ausgesetzt sind, wird der durchschnittliche Schweizer Milchpreis ebenfalls von den internationalen Preisentwicklungen und speziell der Absatzsituation in der EU beeinflusst.

Ein Blick zurück illustriert diesen Sachverhalt: Im Juni 2007 betrug der durchschnittliche Produzentenpreis 69 Rappen. Ein weltweit eingeschränktes Angebot sowie eine gesteigerte Nachfrage liessen den Preis darauf bis Mitte 2008 auf 76 Rappen steigen.

Die Wirtschaftskrise wiederum führte zu einer sinkenden Nachfrage und löste einen entsprechenden Preisdruck aus, so dass der Preis im Juni dieses Jahres wiederum auf dem Niveau von 2007 (65 Rappen) zu liegen kam. Mit den zusätzlichen Mitteln für die Direktzahlungen ist der Erlös der Milchproduzenten im ersten Halbjahr 2009 etwas höher als 2007.
(Quelle: EVD / BLW / 15.09.2009)



Master of Science in Life Sciences gestartet

48 Studierende haben am Montag, 14. September 2009 an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil den neuen konsekutiven Masterstudiengang in Life Sciences in Angriff genommen. Schweizweit haben sich 104 Personen für dieses neue Angebot eingeschrieben. Sie werden nach Abschluss des Studiums in ein bis drei Jahren die ersten Fachhochschul-Master dieser Disziplin sein.

Nach der Bewilligung durch das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement im Frühjahr 2008 konnte nun erstmals gestartet werden. Der Master of Science in Life Sciences wird gesamtschweizerisch koordiniert und von vier Fachhochschulen angeboten. Die 105 Studierenden sind an der ZHAW in Wädenswil (48), an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW (30), an Berner Fachhochschule BFH (19) und an der Fachhochschule Westschweiz HES-SO (7) eingeschrieben.

Die ZHAW in Wädenswil ist seit vielen Jahren ein Kompetenzzentrum für Life Sciences. Der Fokus in Bildung und Forschung liegt auf den Schwerpunkten Umwelt, Lebensmittel/Ernährung, Gesundheit und Gesellschaft. Mit den angebotenen Vertiefungsrichtungen „Food and Beverage Innovation“, „Pharmaceutical Biotechnology“, „Chemistry for the Life Sciences“ und „Natural Resource Sciences“ passt der neue Masterstudiengang ausgezeichnet ins Profil der Hochschule.

Das Master Studium ist modular aufgebaut und dauert als Vollzeitstudium in der Regel drei Semester. Während die fachliche Vertiefung in einem der Institute in Wädenswil erfolgt, werden die allgemeinen Grundlagen zusammen mit den anderen Fachhochschulen als Seminarwochen in Spiez, bzw. die erweiterten theoretischen Grundlagen als Ganztages-Kurse in Bern durchgeführt.

Die abschliessende Master Thesis kann dann in einer internen Forschungsgruppe oder extern in einem Unternehmen erfolgen. Erfolgreiche Master-Studierende erhalten 90 Credits.

Das neue Studienprogramm verbindet fachliche Vertiefung, wissenschaftliche Kompetenz und Praxisorientierung. „Mit dem neuen Bildungsangebot kommen wir den Bedürfnissen der Wirtschaft entgegen“ ist die Studiengangleiterin Ursula Frick überzeugt. „Denn speziell in den Life Sciences sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte, die sich durch fundiertes Fachwissen, analytische Fähigkeiten, Führungskompetenz und eine ausgeprägte Handlungsorientierung auszeichnen gesucht.“
(Quelle: ZHAW / 15.9.09)



Micarna übernimmt Fleisch- und Fischproduktion der Migros Zürich

Die Genossenschaft Migros Zürich und die Micarna S.A. kooperieren seit Januar 2009 in der Verarbeitung von Fleisch und Fisch. Nun haben die beiden Partner entschieden, dass die Produktion Fleischwaren/Fisch per 1. Januar 2010 an die Micarna S.A. übergeht. Die Micarna übernimmt dabei sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Micarna S.A. übernimmt per 1. Januar 2010 die Produktion Fleischwaren/Fisch von der Migros Zürich. Micarna erwirbt alle Anlagen und Betriebsmittel und mietet die aktuell durch die Fleisch- und Fischproduktionen belegten Räumlichkeiten. Der Entscheid, diesen Betriebsteil an die Micarna zu übertragen, ist eine konsequente Reaktion auf Veränderungen im EU-Wirtschaftsraum – der Druck auf Preise und Margen steigt unaufhaltsam.

Die Fleischbranche entwickelt sich zudem in Richtung Konzentration, das heisst, es wird zunehmend weniger, dafür grössere Betriebe geben. Mit diesem Schritt stärkt die Migros ihre Kompetenzen in der Fleisch- und Fischproduktion. Das Werk Zürich wird weitergeführt und für die Zukunft optimal positioniert.

Die Micarna S.A. übernimmt sämtliche Arbeitsverträge und untersteht demselben Landes- Gesamtarbeitsvertrag wie die Migros Zürich. Deshalb bleiben die wichtigsten L-GAV-Bestimmungen gültig (Arbeitszeit, Pensionskasse, Versicherung, Lohn-System, Ferien, M-Partizipation, 13. Monatslohn sowie Mutterschaftsurlaub).
(Quelle: Genossenschaft Migros Zürich / 15.9.09)



TAGUNGSTIPP

Einladung an die Fachtagung anlässlich der 6. Olympiade der Bergkäse – Internationales Käsefest vom 22 bis 25 Oktober 2009 Der Käse und seine Region – was hängt wie zusammen? Welche Erwartungen bestehen?

Bergprodukte, besonders die Käse, profitieren von einem positiven Image und werden gezielt unterstützt. Wirkt das genügend effizient? Oder sollte die Positionierung der Bergprodukte und ihre Beiträge überdacht werden, um eine bessere Synergie zu erzielen?
Die Systeme variieren in der Schweiz, der EU und in einigen unserer Nachbarländer, und esist spannend, die jeweiligen Ziele dahinter kennen zu lernen. Im Rahmen der 6. Olympiade der Bergkäse, die in der Heimat des Tête de Moine vom 22. bis 25. Oktober stattfindet, wird eine Fachtagung organisiert.

Diese ist optimale Plattform, über verschiedene Aspekte zu reflektieren: Über die Konsumentenhaltung, die eigenbestimmten (intrinsischen) Produktqualitäten, über den legalen Rechtsrahmen in Europa und seiner Entwicklung, die Produktpositionierung im Zusammenspiel mit den regionalen Naturparks, über den Einfluss der öffentlichen Hilfe und über viele weitere Aspekte.

Die Fachtagung bietet auch die gute Möglichkeit, sich mit Menschen zu unterhalten, die fundierte Sachkenntnisse vorweisen. Folgende ReferentInnen und Themen stehen im Programm:

Marie Guitton von Euromontana stellt Resultate aus ihren europäischen Konsumentenstudien vor, Ueli Bütikofer von ALP präsentiert die intrinsische Qualität von verschiedenen Bergkäsen, und Marion Zalay, Direktorin vom INAO (Institut National des Appellations d’Origine), legt die Konsequenzen aus dem Europäischen Energie-Grünbuch dar. Am zweiten Tag widmet sich die Fachtagung den regionalen Naturparks und ihren Produkten.

Das am Beispiel von Österreich, präsentiert von Franz Handler, und am Beispiel der Gastgeberregion, des Regionalparks Chasseral, vorgestellt von Fabian Vogelsberger. Am runden Tisch wird das Thema «Berggebiete - Wertschöpfung für die Landwirtschaft, Erholung für die Gesellschaft» behandelt.

Dazu sind eingeladen: Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft, Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus und André Marcon, Präsident von Euromontana. Politische Vertreter und Verantwortliche von Caseus Montanus werden diese Debatte bereichern.

Anmeldungen zur Fachtagung sind optimalerweise bis zum 15. September 2009 vorzunehmen. Alle praktischen Informationen zu Aufenthalt und Anreise befinden sich auf www.caseusmontanus.ch
(Quelle: CASEUS MONTANUS / Fromarte / 17.9.2009) (fma)


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9.2.2016
Wenn das Essen die Gene verändert
Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
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8.2.2016
KURZNEWS 8. Februar 2016
Olivenöl-Preise um 20 Prozent gestiegen / Desinfektionsmittelrückstände in Lebensmitteln nachgewiesen / 23 Mio. Europäer pro Jahr erleiden Lebensmittel-Infektionen
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4.2.2016
KURZNEWS 4. Februar 2016
Micarna-Gruppe übernimmt Gabriel Fleury SA / Tête de Moine erhält eigenes Fest / Weichmacher fördern Übergewicht
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2.2.2016
KURZNEWS 2. Februar 2016
Lidl steigert Export von Schweizer Lebensmitteln / Täuschungen mit geschützten Bezeichnungen GUB / GGA / Zu viel Milch produziert / Warum schützt Rohmilch vor Allergien und Asthma?
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1.2.2016
Schwieriges 2015 für Schweizer Käseexporte
Der geringe Käseexportzuwachs von +0.3% im 2015 wurde dank einer Exportsteigerung ausserhalb der EU erzielt. Mengenmässig wurde 1.5% weniger in die EU exportiert.
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11.11.2015Erforscht: Zartheit von vakuum-gegartem Fleisch

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