foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche Dienstag, 20. Oktober 2020
Fleisch & Delikatessen
Aktuell: Sensation beim Trockenfleisch-Test
Report:
Frischeverlängerung mit Vakuum oder Schutzgas?


Tipps & Wissen: IFFA 2016: Metzgerei-Trends
Backwaren & Confiserie
Aktuell: Innovationen an der ISM 2016: Rückblick
Report:
Neue Stevia-Generation ohne Bitterkeit


Tipps & Wissen: Undeklarierte Allergene in Broten beanstandet
Gastronomie
Aktuell: Kantonslabor Basel prüft Restaurant-Hygiene
Report:
Metzgereiprodukte in der Patientenernährung?


Tipps & Wissen: Geschmacks-Trends von morgen
Inhalt
Home
Nachrichten
Fleisch & ...
Backwaren & ...
Gastronomie
Über uns, Werbung
Archiv, Suche
Impressum
3.2.2016
Messetipp: IFFA 2016 in Frankfurt

„Fleischindustrie 4.0“ nimmt Fahrt auf
anzeigen...

Partner/Sponsoren

Cash+Carry Angehrn: Frische für Profis an neun Standorten in der Deutschschweiz.
Direkt zur CCA-Website:
www.cca-angehrn.ch


Empfohlene Links:

Fachschule für Bäckerei,
Konditorei, Confiserie:
www.richemont.cc


Fachschule für Metzgerei:
www.abzspiez.ch


Internationale Privat-Fachschule für Koch-Profis: European Culinary Center DCT in Vitznau LU
Deutsch: http://german.dct.ch
English: www.culinary.ch


Internet- und Socialmedia-Auftritte:
www.chrisign.ch







Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband


Nachrichten

17.11.2011

Druckansicht
Fial bietet den Bauern Swissness-Kompromiss

Die SBV-Delegierten haben für die Swissness-Initiative gestimmt. Ein vom Industrie-Dachverband fial angebotener Kompromiss jedoch «mache die Bauerninitiative überflüssig».



Swisnessabstimmung an der heutige SBV-Delegiertenversammlung (Bild zvg)


(LID 17. November 2011) - Die Delegierten des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV) haben an ihrer Delegiertenversammlung in Fribourg der Lancierung einer Swissness-Initiative grünes Licht erteilt. Die Delegierten waren sich einig und beschlossen die Freigabe zur Lancierung ohne Gegenstimme.

SBV-Präsident Hansjörg Walter sagte in seiner Eröffnungsrede, es sei unverständlich, dass grosse Teile der Lebensmittelindustrie das Gefühl hätten, eine Auszeichnung mit dem Schweizer Kreuz solle auch ohne jegliche Schweizer Inhaltstoffe möglich sein. Wann und ob die Initiative tatsächlich lanciert wird, hängt davon ab, wie sich das das Geschäft im Parlament weiterentwickelt.

Die Delegierten stimmten auch einer Beitragserhöhung um 40 Rappen pro Hektare für den SBV deutlich zu. Dies ist die erste Anpassung der Beiträge seit 20 Jahren. Zudem wurden drei neue Vorstandsmitglieder bestimmt: Christine Bühler als neue Präsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes löst Ruth Streit ab, Anne Roy folgt für Jean-Paul Lachat und Yves Pellaux zieht für Ueli Niklaus in den Vorstand ein.

Gastreferent war Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Er plädierte dafür, Veränderungen mit Offenheit und unternehmerischem Handeln anzupacken. Gleichzeitig hob Schneider-Ammann die Wichtigkeit der Landwirtschaft für die Schweizer Volkswirtschaft hervor und versicherte den Delegierten, dass sich der Bundesrat für eine glaubwürdige Swissness-Regelung einsetzen werde.

Swissnesskompromiss macht Bauerninitiative überflüssig

(Mitteilung fial 17. November 2011) - Die Schweizer Nahrungsmittel-Industrie kommt den Bauern in der Swissnessvorlage einen grossen Schritt entgegen. Um die Swissnessvorlage, über die seit zwei Jahren gestritten wird, voranzubringen, akzeptiert sie den von den Bauern und Konsumentenorganisationen für stark verarbeitete Lebensmittel geforderten kumulativen Ansatz.

Dies bedeutet, dass alle Lebensmittel schweizerischer Herkunft zwingend signifikante Anteile verfügbarer einheimischer Agrarrohstoffe enthalten müssen. Dieser, in der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates erreichte Kompromiss macht die heute vom Bauernverband vorgestellte Initiative überflüssig.

Die Firmen der Schweizer Nahrungsmittel-Industrie, die ihre Produkte an rund 200 Standorten in der Schweiz herstellen und etwas über 35'000 Mitarbeitende beschäftigen, setzen sich für eine glaubwürdige, auf klaren Prinzipien basierende Swissnessregelung mit möglichst wenig administrativen Umtrieben und hoher Rechtssicherheit ein. Schweizer Produkte stehen namentlich im Ausland neben der Herstellung in der Schweiz und dem "Savoir faire" für Werte wie "Zuverlässigkeit", "Exklusivität" und "internationale Spitzenqualität".

Es ist deshalb insbesondere für die exportorientierten Herstellerfirmen wichtig, dass in der Schweiz hergestellte Produkte mit dem Schweizer Kreuz gekennzeichnet werden dürfen. Mit der Zustimmung zur Vorgabe, dass Lebensmittel, die mit dem Schweizer Kreuz vermarktet werden, zwingend in der erforderlichen Qualität verfügbare Schweizer Agrarrohstoffe enthalten müssen, macht die Nahrungsmittel- Industrie den Bauern ein grosses Zugeständnis.

Im Klartext akzeptiert die Nahrungsmittel-Industrie, dass ein stark verarbeitetes Lebensmittel zu 60 Prozent aus Schweizer Rohstoffen oder Zutaten zu bestehen hat und dass die Herstellkosten dafür zu 60 Prozent in der Schweiz angefallen sein müssen. Die jüngsten Entscheide der nationalrätlichen Kommission für Rechtsfragen lassen die heute vom Bauernverband vorgestellte Swissness-Initiative als überholt und unnötig erscheinen.

Darüber hinaus besteht auch die Gefahr, dass dieses Vorhaben die Entscheidfindung in der Swissnessvorlage verzögert. Die Schweizer Nahrungsmittel-Industrie setzt auf eine zügige, sich am Gesamtinteresse der Schweiz orientierende parlamentarische Beratung und auf vernünftige, für die Industrie gut umsetzbare Ausführungsbestimmungen, damit schon bald gezielter und wirksamer gegen Firmen vorgegangen werden kann, die mit im Ausland hergestellten Produkten den Wert der Marke Schweiz ungestraft aushöhlen. (gb)


__________________________________________


9.2.2016
Wenn das Essen die Gene verändert
Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
weiter...

8.2.2016
KURZNEWS 8. Februar 2016
Olivenöl-Preise um 20 Prozent gestiegen / Desinfektionsmittelrückstände in Lebensmitteln nachgewiesen / 23 Mio. Europäer pro Jahr erleiden Lebensmittel-Infektionen
weiter...

4.2.2016
KURZNEWS 4. Februar 2016
Micarna-Gruppe übernimmt Gabriel Fleury SA / Tête de Moine erhält eigenes Fest / Weichmacher fördern Übergewicht
weiter...

2.2.2016
KURZNEWS 2. Februar 2016
Lidl steigert Export von Schweizer Lebensmitteln / Täuschungen mit geschützten Bezeichnungen GUB / GGA / Zu viel Milch produziert / Warum schützt Rohmilch vor Allergien und Asthma?
weiter...

1.2.2016
Schwieriges 2015 für Schweizer Käseexporte
Der geringe Käseexportzuwachs von +0.3% im 2015 wurde dank einer Exportsteigerung ausserhalb der EU erzielt. Mengenmässig wurde 1.5% weniger in die EU exportiert.
weiter...

28.1.2016Hopfenextrakt als natürliches Konservierungsmittel
26.1.2016KURZNEWS 26. Januar 2016
21.1.2016Regelmässiges Streicheln beschleunigt Kälbermast
19.1.2016KURZNEWS 19. Januar 2016
18.1.2016Migros mit stabilem Umsatz im 2015
14.1.2016Wurstwaren wegen Deklarationsmängeln beanstandet
12.1.2016KURZNEWS 12. Januar 2016
8.1.2016Coop im 2015 mit weniger Umsatz
6.1.2016KURZNEWS 6. Januar 2016
5.1.2016Kaffee wirkt entzündungshemmend und zellschützend
30.12.2015fial gegen Nahrungsmittel-Spekulation-Initiative
28.12.2015KURZNEWS 28. Dezember 2015
24.12.2015KURZNEWS 24. Dezember 2015
22.12.2015Alternativen zum abzuschaffenden Schoggigesetz
17.12.2015KURZNEWS 17. Dezember 2015
15.12.2015KURZNEWS 15. Dezember 2015
8.12.2015KURZNEWS 8. Dezember 2015
3.12.2015KURZNEWS 3. Dezember 2015
1.12.2015KURZNEWS 1. Dezember 2015
30.11.2015Offiziell beste Jung-Metzgerin: Manuel Riedweg
26.11.2015KURZNEWS 26. November 2015
24.11.2015Ernst Sutter: offiziell beste Schweizer Metzgerei
19.11.2015KURZNEWS 19. November 2015
17.11.2015KURZNEWS 17. November 2015
11.11.2015Erforscht: Zartheit von vakuum-gegartem Fleisch

Eine vollständige Liste aller älteren Nachrichten finden Sie im Archiv


Die Redaktion empfiehlt:

Archiv der Nachrichten

Archiv der Varia-Beiträge

foodaktuell.ch-Newsletter

foodaktuell Journal (Print)

Delikatessen-Führer delikatessenschweiz.ch






Copyright Codex flores, Huobstr. 15, CH-8808 Pfäffikon (SZ)