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6.12.2011

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KURZNEWS 6. Dezember 2011

Zuckerreduzierte Joghurts punkten / Stevia - Viel Lärm um nichts? / Klimasteuer für Fleisch und andere Denkanstösse / Migros weiht Grossprojektes ELSAvenir der ELSA ein


Zuckerreduzierte Joghurts punkten

Agroscope, 06.12.2011 - Die Verbraucher wissen Joghurt mit weniger Zucker und Geschmackszusätzen zu schätzen. So das Ergebnis einer von der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP-Haras bei der breiten Öffentlichkeit durchgeführten Abklärung.

Im Jahre 2010 durchgeführte Verkostungen mit über 400 Personen haben gezeigt, dass Joghurts mit einem Zuckerzusatz von 7% anstelle der üblichen 10 % von den Verkostern als angenehm empfunden werden. Wird der Zuckerzusatz jedoch bis auf 5 % abgesenkt, so wird der Geschmack des Joghurts als leicht unangenehm und nicht ausreichend aromatisch eingestuft, obgleich der Geschmacksstoffgehalt bei allen getesteten Joghurts gleich war. Diese Aussagen bestätigen folglich, dass Zucker aromaverstärkend wirkt.

Im Rahmen einer nachfolgenden Untersuchung hat ALP-Haras verschiedene Joghurts mit identischem Zuckerzusatz (7%), aber unterschiedlich intensiver Aromatisierung, verkosten lassen. Getestet wurden die Geschmacksrichtungen Erdbeere und Mokka. Die Joghurts fanden grossen Anklang, denn 99 % der Verkoster (500 Teilnehmer, davon 55 % aus der Westschweiz) gaben an, dass sie einen der angebotenen Joghurts kaufen würden. Am beliebtesten waren die Joghurts mit reduziertem Geschmacksstoffgehalt.

Des Weiteren wurden die Verkoster zur idealen Gewichtung von Aroma und Süsse befragt. Hierzu wurde die Menge an Erdbeergrundstoff oder Kaffeeextrakt bei gleichbleibendem Zuckergehalt aller Joghurts mehr als verdoppelt. Die Joghurts mit der höchsten Geschmacksstoffkonzentration wurden von der überwiegenden Mehrheit der Testpersonen als zu wenig süss empfunden, während die Joghurts mit der geringsten Geschmacksstoffmenge als leicht zu süss beurteilt wurden. Aus dieser Untersuchung geht also hervor, dass der Aromastoffgehalt nicht gesteigert, sondern vielmehr leicht gesenkt werden muss, wenn man den Zuckergehalt von Joghurts reduzieren möchte. Nur so bleibt das Gleichgewicht von Zucker und Geschmacksstoffen gewahrt.



Meilensteine für die Knospe

BioSuisse 5.12.2011 - Die steigende Nachfrage nach Bio-Produkten und damit verbunden die positive Entwicklung am Markt zeigt Wirkung auch bei den Knospe-Lizenznehmern. Erstmals seit dem 30-jährigen Bestehen von Bio Suisse stehen in Verarbeitung und Handel über 800 Betriebe unter Knospe-Lizenzvertrag. Und mit der offiziellen Aufnahme in die „IFOAM Family of Standards“ gehören die Richtlinien von Bio Suisse seit kurzen weltweit zum „state of the art“.

Das Interesse für die Knospe wächst kontinuierlich. Einerseits verzeichnet die Vereinigung der Schweizer Biolandbau-Organisationen auf Anfang des Jahres erstmals wieder eine steigende Zahl Knospe- Landwirtschaftsbetriebe. Andererseits hat auf Ende Jahr zum ersten Mal die Zahl der Knospe- Lizenznehmer bei den Verarbeitungs- und Handelsbetrieben die 800er Marke erreicht und überschritten.

Während in den letzten fünf Jahren die Anzahl Lizenznehmer aus Verarbeitung und Handel mit durchschnittlich 750 Betrieben stabil blieb, ist 2011 mit über fünfzig zusätzlichen Lizenznehmern ein neuer Meilenstein erreicht. Ob bei gewerblichen Lebensmittelverarbeitern oder bei den Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie: Sämtliche Knospe-Lizenzen werden von eingehenden Prüfungen und Kontrollen begleitet, so zum Beispiel punkto Rezeptur, schonende Verarbeitung, Einsatz von Zusatzstoffen oder auch Verpackungsmaterial. Damit müssen alle Lizenznehmer den strengen Richtlinien und hohen Qualitätsansprüchen von Bio Suisse Genüge leisten.



Starbucks mehrmals prämiert

Starbucks, 30. November 2011 – Die Starbucks Coffee Company wurde von den «Allegra Strategies»-Experten zum dritten Mal in Folge als «Most Ethical Company» ausgezeichnet. Das Unternehmen wird für die nachhaltigsten und ethisch korrektesten Geschäftspraktiken in der europäischen Kaffeeindustrie gerühmt. Starbucks gewann ausserdem den Preis für die «Best Branded Coffee Shop Chain», die beliebteste Kaffeehauskette in der Schweiz und in Frankreich. Die Preise wurden im Rahmen des European Coffee Symposiums in Berlin (Deutschland) verliehen.



Grüne Woche Berlin: Schweiz und Liechtenstein treten gemeinsam auf

LID 30.11.2011 - Das „Ländle“ und die Schweiz gehen gemeinsam an die Internationale Grüne Woche nach Berlin, der grössten Messe für Lebensmittel und essbare Spezialitäten in Deutschland. Für die Schweizer Landwirtschaft ist es bereits das 14. Mal. Die Liechtensteiner hingegen betreten Neuland.

Botschafter Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, die liechtensteinische Regierungsrätin Renate Müssner, SBV-Präsident Hansjörg Walter, die Verantwortliche Schweiz der Grünen Woche Heidi Schmieding und AMS-Präsident Urs Schneider (von links). (bl) Vom 20. bis 29. Januar 2012 trifft sich die Welt der Land- und Ernährungswirtschaft an der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Mit dabei werden auch die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein sein. „Liechtenstein und die Schweiz sind sehr eng miteinander verbunden“, erklärte Regierungsrätin Renate Müssner und fügte an, dass im „Ländle“ am meisten Rösti produziert werde. Jedoch stammen 80 Prozent der Kartoffeln aus der Schweiz. Dem konnte Hansjörg Walter, Präsident des Schweizerischen Bauernverbands, nur beipflichten. „Die Land- und Ernährungswirtschaft der beiden Länder produziert qualitativ hochstehende Produkte, deshalb wurde es Zeit für einen gemeinsamen Auftritt.“ Von der Qualität dieser Produkte kann sich der Messebesucher im „Le Restaurant Suisse“ überzeugen lassen.

Liechtensteins Botschafter in Berlin, Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, möchte neben den Lebensmitteln auch den Tourismus und die Kultur des Ländles vorstellen. Und auch die Schweizer Landwirtschaft präsentiert sich nicht nur als Käse- und Schokoladenland, sondern: „Wir zeigen auch andere Dienstleistungen wie die zahlreichen touristischen Angebot auf“, betonte Urs Schneider, Präsident von Agro-Marketing-Schweiz.



Stevia - Viel Lärm um nichts?

(aid 30.11.2011) - Stevia hat ein echtes Problem: Der Mythos der natürlichen Süsse bröckelt, ist der süssende Extrakt des südamerikanischen Krauts doch nun mit einer E-Nummer gestraft. Also ein ganz normaler Zusatzstoff mit Namen E 960. Doch Stevia - und das ist im allgemeinen Sprachgebrauch alles, was irgendwie mit der süssenden Wirkung der Stevia-Pflanze zu tun hat - ist anders. Vielleicht, weil seine Verwendung über Jahre verboten war. Vielleicht, weil die Süsse südamerikanischer Herkunft ist und somit einen Hauch von Exotik in die triste Alltagskost bringt. Vielleicht aber auch, weil sich die Idee, Zucker und Süssstoffe seien der Ursprung allen Ernährungsübels, im Volksglauben so wacker hält.

Mit Stevia scheint die Lösung nun greifbar nahe: rein natürlich, frei von Kalorien, keine Karies erzeugende Wirkung und dazu rund 300 Mal süsser als Zucker. Doch wie natürlich ist ein Stoff noch, der aus den getrockneten Blättern einer Pflanze ziemlich chemisch erzeugt wird? Von einem mehrstufigen Verfahren berichtet der Deutsche Süssstoffverband auf seiner Internetseite: erst Trocknung, dann Mazeration (Einweichen), Fällung und Entfärbung, Ionenaustausch und mehrfache Kristallisation.

Ohne Lösungsmittel und andere chemische Stoffe, die Farbstoffe und sonstige unerwünschte Substanzen aus dem Gemisch fischen, läuft da also gar nichts. Soviel dürfte klar sein. Doch das Ergebnis spricht für sich: Die isolierten Steviolglycoside sind - die Einhaltung definierter Höchstmengen vorausgesetzt - sicher, sagt die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit im Einklang mit dem Gemeinsamen Sachverständigenausschuss für Zusatzstoffe der WHO/FAO (JECFA).

Man darf gespannt sein, wie sich die Hersteller ökologischer Lebensmittel positionieren werden, wenn es darum geht, ob das neue E 960 in den Anhang der für Bio-Produkte erlaubten Zusatzstoffe aufgenommen wird. Die Branche fragt gerade ihre Mitglieder nach deren Einschätzung. Ob E 960 wirklich jemand braucht?

Doch zurück zur Natur. Die Verwendung der reinen Blätter von Stevia ist immer noch illegal. Was nicht bedeutet, dass sie auf dem Markt nicht zu haben sind: "getarnt" als Badezusatz oder für rein kosmetische Zwecke bietet sie mancher Laden oder Internethändler an - direkt neben Stevia-Kochbüchern. Zum Teil steht auch schlicht "Stevia" auf der Packung. Was für eine Art von Produkt das eigentlich ist, mag dann der Käufer selbst entscheiden. Seit kurzem ist auch ein Stevia-Joghurt auf dem Markt, gesüsst mit Stevia-Tee. Was das ist oder soll? Wenn das reine Kraut wegen Sicherheitsbedenken (noch?) verboten ist, ist es schon seltsam, dass eine einzelne Bio-Molkerei zwei Joghurts damit - auch, wenn es dann Stevia-Tee heisst - süssen darf.



Klimasteuer für Fleisch und andere Denkanstösse

(aid 30.11.2011) - Ein Strohhalm, an den sich die westliche Welt klammert, ist das Thema "erneuerbare Energien". Doch die allein helfen nicht aus dem Klimadilemma, liest man im "Bericht zur Lage der Welt 2010" des Worldwatch Institute, Washington DC. Um dem fortschreitenden Klimawandel zu begegnen, ist ein grundlegender Wandel unserer westlichen Konsumkultur erforderlich, so Erik Assadourian, der Hauptautor des Berichtes. Er hielt den Abschlussvortrag auf der Konferenz "Sustainable Consumption 2011", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF.

Kultur, so Assadourian, ist alles, was künstlich geschaffen wurde, uns aber normal und natürlich vorkommt. So liegt es in der Natur der Menschen, dass sie essen müssen. Die Kultur aber bestimmt, was Menschen essen, seien es Maden, Heuschrecken, Kühe oder Schweine, Katzen oder Hunde, Schnecken oder Shrimps. "In Zukunft muss nachhaltiges Handeln zur Normalität werden", sagte der Psychologe und Antrophologe. Das erfordere eine Vielzahl von Massnahmen. Möglicherweise gehören Insekten auf den Speiseplan der Zukunft, meinte er, "vielleicht brauchen wir aber auch eine Klimasteuer für Fleisch".

Tatsächlich hätte eine Fleischsteuer zahlreiche positive Effekte, so die Ergebnisse von Nuray Duman und Prof. Harald Grethe von der Universität Hohenheim. In einer explorativen Studie berechneten sie die Effekte, die ein verringerter Fleischkonsum auf Weltmarktpreise und den globalen Fleischkonsum hätte. Das Ernährungsverhalten in Industrieländern würde sich positiv verändern, Ackerland und Grünland würden frei gesetzt bzw. weniger intensiv bewirtschaftet und Entwicklungsländer hätten aufgrund sinkender Preise, die Möglichkeit mehr Fleisch und auch mehr Getreide zu konsumieren.

Der Fleischverbrauch weltweit würde sich verringern, was sich positiv auf die Umwelt auswirke. Den Konsum allein durch eine Steuer in die gewünschte Richtung zu lenken, sehen die Wissenschaftler jedoch kritisch. Um den Fleischverbrauch der Industrienationen zu senken, empfehlen sie einen Massnahmenmix, der zum Beispiel Steuern, Verbraucherinformation, Forschung nach alternativen Eiweissquellen und Kennzeichnung beinhalten könnte.



Linda Fäh zieht Gewinner der CCA-Harley-Davidson

CCA 30.11.2011 - Nur CCA-Kunden konnten am grossen Wettbewerb mitmachen, der seit Mai alle in Staunen versetzte. Der Engrosspezialist verloste als Hauptpreis nichts Geringeres als eine Harley-Davidson XL Forty-Eight, das Symbol für Freiheit, Unabhängigkeit und Genuss. Am letzten Igeho-Tag stieg die Spannung, bis Linda Fäh endlich den glücklichen Gewinner zog. Er heisst Musa Tozman und führt die Pizzeria Eufrat in Amriswil. Damit geht die grüne CCA-Harley-Davidson in die Ostschweiz, wo ihr neuer Besitzer bereits die Tage bis zur ersten Ausfahrt entlang des Bodensees zählt.



Martin Angehrn und Linda Fäh kurz vor der Verlosung der CCA-Harley-Davidson.





SHL: neuer Name und Infotag im Januar 2012

SHL 29.11.2011 - Die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL in Zollikofen ändert ihren Namen: Ab Januar 2012 heisst sie Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL. Alles über die Neuerungen an der HAFL, ihre Studienangebote und die Berufs-Chancen danach erfährt man am Infotag: Samstag, 21. Januar 2012.

Umfragen belegen es: Die beruflichen Perspektiven mit einem HAFL-Bachelor sind hervorragend. Das ist jedoch nur einer der Pluspunkte der HAFL, über die sich Interessierte am Infotag am 21. Januar 2012 informieren können. An Führungen durch den Campus kann man auch entdecken, wie sich die Infrastruktur an der HAFL entwickelt: Weil sich die Zahl der Studierenden allein in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt hat, wird zurzeit ein grosser Erweiterungsbau erstellt.

Das Wachstum hat seine Gründe: Die HAFL bietet drei in der Schweiz einzigartige Bachelor-Studiengänge in Agronomie, Forstwirtschaft, sowie Food Science & Management (Lebensmitteltechnologie) an. Zudem führt sie einen Master-Studiengang in angewandten Agrar- und Forstwissenschaften (Life Sciences). Am 21. Januar 2012 ab 9 Uhr können sich Interessierte an Informationsständen, Führungen, in Präsentationen und Gesprächen mit Dozierenden, Studierenden und Ehemaligen ein Bild vom vielfältigen Angebot in Zollikofen machen.

Die Hochschule in Zollikofen – ein Departement der Berner Fachhochschule – lädt ein, die Atmosphäre der HAFL zu erleben, sei es beim Kaffee oder dem kostenlosen Mittagessen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erwünscht. Das Online-Formular findet sich auf www.hafl.bfh.ch (Veranstaltungen). Auf der Website finden sich auch Programm und Anfahrtsplan. Die HAFL in Zollikofen ist in wenigen Minuten von Bern erreichbar.

Am 1. Januar 2012 wird die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft ein voll integriertes Departement der Berner Fachhochschule BFH. Deshalb ändert sie auch ihren Namen in: Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL. Bisher von einem Konkordat aller Kantone und Liechtenstein getragen, ist der neue Träger der HAFL der Kanton Bern. Neben der Lehre betreibt die HAFL angewandte Forschung und erbringt Dienstleistungen – in der Schweiz und rund um die Welt. Ihre Stärke ist es, fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischem Wissen zu vereinen und die Synergien zwischen Bildung und Forschung zu nutzen.



Migros weiht Grossprojektes ELSAvenir der ELSA ein

MGB 29.11.2011 - Die Migros investiert jährlich über eine Milliarde Franken in den Wirtschaftsstandort Schweiz. Gegen 100 Millionen Franken flossen in den letzten fünf Jahren allein in die ELSA und das Grossprojekt ELSAvenir, das am 29. November im Beisein von Bundesrat Ueli Maurer offiziell eingeweiht wird.

Die ELSA gehört zu den modernsten Milchverarbeitungsbetrieben in Europa. Mit dem Abschluss des Projektes ELSAvenir profiliert sich das Unternehmen mit neuen Technologien und Anlagen, aber auch mit einer optimierten Logistikkette und effizienten Materialflüssen. Zudem hält sie mit Ausbau den stetig steigenden gesetzlichen Qualitäts- und Hygienenormen, Zertifizierungen und Standards Schritt, ja, übertrifft sie nun sogar deutlich.

Kernstück von ELSAvenir ist die neue Logistikzone, die quasi als Gürtel um das ganze Produktionsgebäude gebaut wurde. Bemerkenswert dabei: Während der ganzen Bauzeit wurde der Produktionsbetrieb aufrechterhalten. Die Mitarbeitenden schätzen die neuen, lichtdurchfluteten Pausenräume, die klimatisierten Produktionshallen mit einer klaren Trennung der reinen und unreinen Zonen sowie die vereinfachten Materialflüsse und Produktionsprozesse.

"Wir glauben an die Marktchancen der Milchbranche und verdeutlichen dies mit Grossinvestitionen wie in ELSAvenir", sagt Walter Huber, Leiter Departement Industrie im Migros-Genossenschafts-Bund. "Wir setzen weiterhin auf den Industriestandort Schweiz und wollen hierzulande auch in Zukunft den Hauptteil unserer Wertschöpfung generieren."

Die Migros ist mit ihren Industriebetrieben ELSA, Mifroma und Micarna sowie mit der Genossenschaft Freiburg-Neuenburg die wichtigste private Arbeitgeberin im Kanton Freiburg. Sie beschäftigt mehr als 3'000 Mitarbeitende und generiert einen Umsatz von 2'393 Mio. CHF (2010). Mit Projekten wie ELSAvenir unterstützt sie zudem das regionale Gewerbe und hat damit eine wichtige volkswirtschaftliche Bedeutung für die Region.

"Wir freuen uns, dass wir mit dem Abschluss von ELSAvenir für die Zukunft gut gerüstet sind," sagt Matthew Robin, CEO der ELSA-Mifroma-Gruppe. "Bei allen Neuerungen im Rahmen von ELSAvenir haben wir einen visionären Ansatz verfolgt und Möglichkeiten für weiteres Wachstum bereits berücksichtigt. Wir sind überzeugt, dass wir uns damit und mit unserem vielfältigen Sortiment an Standard- und Mehrwertartikeln wie zum Beispiel Laktosefreie Produkte oder Produkte auf Sojabasis auch in Zukunft im hart umkämpften schweizerischen und ausländischen Markt behaupten können."

Als Frischespezialist für ein breit gefächertes Spektrum an Molkereiprodukten verarbeitet ELSA gegen 300 Millionen Kilo Milch pro Jahr und beschäftigt über 600 Mitarbeitende. Ihr überaus vielfältiges Sortiment umfasst mehr als 550 Produkte: Trinkmilch und Rahm, Joghurt und Trinkjoghurt, Desserts, Frischkäse und Quark sowie eine ganze Palette an weiteren Lebensmitteln wie Essig, Salatsaucen, Bourguignonne-Saucen, Mayonnaisen, Tofu und Sojagetränke. Die Produkte werden nach Schweizer Qualitätskriterien und Zuverlässigkeit in ganz Europa vertrieben. Die ELSA garantiert eine lückenlose Rückverfolgbarkeit für alle Produkte vom Produzenten bis auf den Teller. (gb)


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