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28.12.2011

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KURZNEWS 28. Dezember 2011

Anhaltend gute Nachfrage nach TerraSuisse-Fleisch / Bern lanciert Standesinitiative zu Cassis-de-Dijon / Hygienisch sicher verpflegt in Gemeinschaftseinrichtungen


Anhaltend gute Nachfrage nach TerraSuisse-Fleisch

23.12.2011 - (lid) – Die Migros und IP-Suisse haben ihre Partnerschaft bekräftigt und beschlossen die Labelprämien für TerraSuisse-Fleisch unverändert zu lassen. Die Migros wird künftig mehr IP-Suisse-Schweinefleisch für TerraSuisse abnehmen. Trotz härter werdendem Marktumfeld behalte man die Höhe der Labelprämien bei, so die Migros in einer Medienmitteilung. Die Migros garantiert zudem, noch mehr Labelschweine abzunehmen. Allerdings seien die Produzenten gefordert, die Überangebote abzubauen.



Bern lanciert Standesinitiative zu Cassis-de-Dijon

22.12.2011 - (lid) – Der Regierungsrat des Kantons Bern hat beim Bund eine Standesinitiative zum Cassis-de-Dijon-Prinzip eingereicht. Darin wird verlangt, dass in der Schweiz fürs Inland produzierte Lebensmittel den Schweizer Normen entsprechen müssen. Mit der Initiative soll verhindert werden, dass nach tieferen EU-Normen hergestellte Lebensmittel als „Swiss made“ verkauft werden, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt.

Die Initiative wurde im Auftrag des Kantonsparlamentes eingereicht. Wenn derzeit ein Lebensmittel nach dem Cassis-de-Dijon Prinzip bewilligt wird, so dürfen sich auch Schweizer Produzenten nach den EU-Regeln fürs entsprechende Produkt richten. Kritiker sehen darin eine Aushöhlung der Schweizer Qualitätsstandards.



Hygienisch sicher verpflegt in Gemeinschaftseinrichtungen

BFR 22.12.2011 - Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung BfR hat ein Merkblatt zum Schutz von besonders empfindlichen Personengruppen vor Lebensmittelinfektionen herausgegeben. YOPI (young, old, pregnant, immunosuppressed) steht für besonders empfindliche Personengruppen, die leicht eine lebensmittelbedingte Infektion bekommen, weil ihr Immunsystem beeinträchtigt oder noch nicht vollständig ausgebildet ist.

Dazu zählen Kinder bis zum Alter von 5 Jahren, Senioren, Schwangere und immungeschwächte Menschen. „In Einrichtungen wie Krankenhäusern, Kindertagesstätten oder Seniorenwohnheimen ist daher mit der Gemeinschaftsverpflegung eine hohe Verantwortung für die Gesundheit dieser Verpflegungsteilnehmer verbunden“, so Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Das BfR hat daher ein Merkblatt veröffentlicht, das Handlungsempfehlungen für Einrichtungen zusammenfasst, die regelmässig YOPIs verpflegen.

Fehler bei der Auswahl und Zubereitung von Lebensmitteln können für besonders empfindliche Personengruppen schwerwiegende Folgen haben. Lebensmittelbedingte Infektionen, beispielsweise mit Salmonellen oder Listerien, können in ungünstigen Fällen zu schweren gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod führen. Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung tragen daher eine besondere Verantwortung bei der Auswahl und Herstellung von Speisen.

Das gilt insbesondere für bestimmte kurative und pflegende Einrichtungen, in denen sich die Verpflegungsteilnehmer nur sehr eingeschränkt durch eigenverantwortliche Speisenauswahl vor einer Infektion schützen können.

Das BfR hat daher das Merkblatt „Sicher verpflegt: Besonders empfindliche Personengruppen in Gemeinschaftseinrichtungen“ veröffentlicht. Das Merkblatt fasst Handlungsempfehlungen zusammen, die dem Schutz der YOPIs vor krankmachenden Keimen, die über Lebensmittel übertragen werden könnten, dienen. Zielgruppe sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die Gemeinschaftsverpflegung verantwortlich sind. Die Informationen des BfR sollen sie bei der Umsetzung der rechtlichen Vorgaben unterstützen.

Ursachen für Infektionen durch Lebensmittel sind Krankheitserreger, die über Rohwaren oder infiziertes Personal in die Grossküche gelangen. Durch mangelnde Hygiene können die Keime in der Küche verteilt werden und so in zubereitete Lebensmittel gelangen. Werden die Lebensmittel vor dem Verzehr nicht ausreichend erhitzt, können Keime überleben und Erkrankungen auslösen.

Zum Schutz von besonders empfindlichen Personengruppen vor lebensmittelbedingten Infektionen ist daher eine Gefahrenanalyse von zentraler Bedeutung. Dabei wird jeder Prozessschritt - von der Planung des Speisenangebots bis zur Ausgabe - auf mikrobielle Gefahren geprüft. Das BfR Merkblatt listet die Prozessschritte auf, die bei der Gefahrenanalyse in diesen Betrieben massgeblich zu beachten sind und erläutert die wichtigsten Massnahmen zur Risikominimierung.

Zudem hat das Personal eine Schlüsselposition bei der Vermeidung von lebensmittelbedingten Infektionen: zum einen bei der korrekten Durchführung von Kontrollmassnahmen im Betrieb, zum anderen bei der persönlichen Hygiene. Daher enthält das Merkblatt auch Hinweise für Personalschulungen. Das Merkblatt steht auf der Internetseite des BfR im Bereich Publikationen kostenlos zum Download zur Verfügung und kann dort auch über die Warenkorbfunktion bestellt werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.



Qualitativ ausgezeichnetes 2011 für Schweizer Weine

BLW 22.12.2011 - Die Weinernte 2011 zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Qualität aus und liegt mit 1‘121‘232 hl um 4,3 Prozent über dem fünfjährigen Mittel. Die Gründe für das qualitativ erfolgreiche Rebjahr 2011 sind unter anderem der aussergewöhnlich warme Frühling und der sonnige und trockene Spätsommer und Herbst. Dank den hohen Frühjahrstemperaturen trieben die Reben schweizweit so früh aus wie schon lange nicht mehr (Anfang - Mitte April). Der Vegetationsvorsprung erreichte am Ende des Zyklus rund drei Wochen gegenüber dem Vorjahr. Die Lese war landesweit grösstenteils schon Anfang Oktober zu Ende.

Die Ernte 2011 beläuft sich auf 1‘121‘232 hl und liegt um 90‘294 hl oder 8,8 Prozent über dem letztjährigen Resultat, jedoch nur 4,3 Prozent über dem fünfjährigen Mittel. Die Rebfläche nahm 2011 gegenüber dem Vorjahr leicht zu und beträgt neu 14‘962 ha (20 ha oder 0,1 Prozent mehr als 2010). Im Frühjahr 2012 wird das Bundesamt für Landwirtschaft einen detaillierten Bericht über das Weinjahr 2011 veröffentlichen. Dieser wird ausführliche Auskünfte über Importe, Exporte, Lager und Konsum geben. (gb)


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