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1.2.2012

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Feldschlösschen-Biere teurer, Wirte verärgert

Aufgrund hoher Marktinvestitionen erhöht Feldschlösschen die Preise für seine in der Schweiz produzierten Biere um durchschnittlich 4,4%.



Feldschlösschen-Brauerei in Rheinfelden AG


Die ab 1. Mai 2012 gültige Preisanpassung umfasst die eigenen, in der Schweiz produzierten Markenbiere und beträgt durchschnittlich 4,4 Prozent. Sie betrifft sämtliche Gebinde (Einweg- und Mehrwegflaschen, Dosen, Fass) und alle Verkaufskanäle (Gastronomie, Detailhandel, Getränkehandel). Feldschlösschen hat die Investitionen in den Biermarkt in den vergangenen Jahren markant erhöht und wird diese Politik auch in den kommenden Jahren konsequent weiter verfolgen, um so die eigenen, in der Schweiz produzierten Markenbiere zu stärken.

Die führende Brauerei der Schweiz tritt damit dem steigenden Anteil der Importbiere im Schweizer Markt entgegen, der sich in den letzten zehn Jahren deutlich erhöht hat. Zudem können die steigenden Transportkosten nicht allein mit Effizienzsteigerungen wettgemacht werden.

«Als Marktführer ist es unsere Aufgabe, mit attraktiven Promotionen und einer breiten Werbeunterstützung unsere eigenen Marken zu stärken und gleichzeitig die Bierkategorie mit Innovationen weiterzuentwickeln», betont Feldschlösschen- CEO Thomas Metzger.

Feldschlösschen setzt auch in Zukunft konsequent auf den Produktionsstandort Schweiz. Neben den nationalen Marken Feldschlösschen und Cardinal sowie den regionalen Marken Hürlimann, Valaisanne, Gurten und Warteck werden auch die Carlsberg- und Tuborg-Biere für den hiesigen Markt in der Schweiz produziert. (Feldschlösschen 31.1.2012)

Die Wirte sind verärgert

Diese Preispolitik von Feldschlösschen verärgert die Branche. Feldschlösschen benutzt auch diese Preisrunde, um die Bierpreise anzuheben. Das geht nicht nur zu Lasten des einfachen Mannes, der für sein wohlverdientes Feierabendbier in seiner Lieblingsbeiz tiefer in die Tasche greifen muss; dieser markante Preisanstieg wird auch die vielen kleinen und mittleren Gastrobetriebe belasten. Feldschlösschen wird aufgerufen, die massive Preiserhöhung in dieser Form zurückzunehmen.

"Die neueste Preisrunde ist schwer nachvollziehbar", urteilt GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli. Der Zeitpunkt sei sehr schlecht gewählt, hält er fest. Die Frankenstärke setzt dem Gastgewerbe schwer zu. Die Branche kämpft vehement für faire Preise und unter anderem auch dafür, dass Währungsgewinne bei Importbier weitergegeben werden. Wie die erfolgreiche Initiative des Wirteverbandes Basel-Stadt zeigt, sind Parallelimporte ein grosses Thema.

Das Gastgewerbe zahlt schon heute im Einkauf überteuerte Preise. Der offizielle Listenpreis für den Wirt ist oft im Einstand höher als der Verkaufspreis desselben Biers im Detailhandel. Inländisches Bier müsste für das Gastgewerbe aufgrund der überzogenen Preise also günstiger werden. Die gegenteilige Preispolitik verärgert die Branche und treibt das Gastgewerbe noch stärker an, Alternativen zu prüfen.

Feldschlösschen begründet die Preiserhöhung mit den gestiegenen Transportkosten und vor allem mit Marketinganstrengungen im Kampf gegen die qualitativ einwandfreien Importbiere. Auch das Gastgewerbe ist einem immer noch härteren Wettbewerbsdruck ausgesetzt und kann Preisanpassungen nicht ohne Weiteres an die Gäste weitergeben. Das Gastgewerbe ist nicht bereit, die teuren Marketingmassnahmen von Feldschlösschen zu berappen, das ist Sache des Unternehmens.

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Über 20'000 Mitglieder (rund 3000 Hotels), organisiert in 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an. (GastroSuisse) (gb)


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