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23.2.2012

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Erfolgreiches 2011 für Bell-Gruppe

Der Warenverkaufs-Umsatz von Bell wuchs im 2011 auf CHF 2,52 Mia (+1,8 %). Der Jahresgewinn fiel mit CHF 71,6 Mio (+11,0 %) ebenfalls über dem Vorjahreswert aus.




Der neue Bell-Chef Lorenz Wyss Mitte Februar vor den Medien.

Bell konnte 2011 nahtlos an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen. Der Umsatz aus Warenverkäufen wuchs bereinigt auf CHF 2,52 Milliarden (+1,8 %). Der Jahresgewinn fiel mit CHF 71,6 Millionen (+11,0 %) ebenfalls über dem Vorjahreswert aus. Der Verwaltungsrat beantragt eine Erhöhung der Dividende um CHF 10 auf CHF 60 pro Aktie.

Sowohl in der Schweiz als auch international ist die Bell-Gruppe 2011 weiter gewachsen. Der Umsatz aus Warenverkäufen ist bei Ausklammerung von Änderungen im Konsolidierungskreis und Währungsschwankungen um 1,8 Prozent gewachsen. Nominal sank der Umsatz mit CHF 2,52 Milliarden um 3,8 Prozent (CHF -100,6 Mio.). Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA und EBIT liegt aufgrund der Änderungen im Konsolidierungskreis und dem Nettoeinfluss der Einmaleffekte unter dem Vorjahr.

Der Jahresgewinn ist mit CHF 71,6 Millionen (+11,0 %) über dem Vorjahreswert ausgefallen. Das Absatzvolumen wuchs um 1,9 Prozent auf rund 224,3 Millionen Kilogramm. Per 31.12.2011 beschäftigte die Bell-Gruppe insgesamt 6‘470 Personen in 12 Ländern. Der Verwaltungsrat beantragt zuhanden der Generalversammlung, die Dividende auf CHF 60 pro Aktie (CHF +10) anzuheben.

Positive Ertragslage im Kernmarkt Schweiz

In der Schweiz hat Bell die Leaderposition weiter ausgebaut. Haupttreiber für das Wachstum waren die wachsende Nachfrage nach Produkten mit hoher Wertschöpfung sowie nach Schweizer Fleisch, insbesondere Geflügel. Auch der Erfolg der saisonalen Aktivitäten wie Ostern oder Grill sowie das stabile Rohmaterialpreisniveau haben sich positiv auf die Absatzentwicklung in der Schweiz ausgewirkt.

Das Absatzvolumen wuchs um 2,1 Prozent auf 120,8 Millionen Kilogramm. Die Fleischgewinnung bei Schlachttieren und Geflügel stieg um 1‘532 auf 141‘227 Tonnen (+1,1 %). Der Umsatz aus Warenverkäufen hat nominal um 3,4 Prozent abgenommen. Grund dafür ist die Dekonsolidierung der Geschäftseinheit Bell Convenience. Um diesen Effekt bereinigt, stieg der Umsatz um 1,2 Prozent auf CHF 1,75 Milliarden.

Bell International erschliesst neue Absatzmärkte

Während Bell International die Marktstellung in Europa bezüglich Absatzvolumen weiter ausbauen konnte, wurden die Erwartungen in Bezug auf das Gesamtergebnis insgesamt nicht erfüllt. Hauptgrund dafür sind die stark angestiegenen Rohmaterialpreise in der EU, die nur teilweise und mit Verzögerung weitergegeben werden konnten.

Das Absatzvolumen wuchs um über 5 Prozent auf total 103‘551 Tonnen. Der Warenumsatz in Lokalwährung stieg um 5,7 Prozent auf EUR 624,8 Millionen. Davon sind rund EUR 14 Millionen auf die Akquisition Hoppe zurückzuführen. In Schweizer Franken ausgewiesen, liegt der Warenumsatz aufgrund des durchschnittlich tieferen Euro-Wechselkurses mit CHF 771 Millionen unter Vorjahresniveau (-4,8 % bzw. CHF 38,7 Mio.).

Ausblick 2012

Die konjunkturellen Aussichten für 2012 beurteilt Bell zurückhaltend. Bell erwartet trotzdem ein moderates Absatzwachstum. Dies gilt für die europäischen Märkte genauso wie für den Kernmarkt Schweiz. Die Rohmaterialpreise in Europa werden wahrscheinlich auf hohem Niveau verharren. Mit weiteren Produktivitätssteigerungen kann Bell diese Mehrkosten zum Teil wieder wettmachen. Die Ertragsentwicklung wird weiterhin stark davon abhängen, wie rasch Rohmaterialpreisänderungen im Markt umgesetzt werden können.

Bell arbeitet weiter an der Restrukturierung der Sortimente in Richtung mehr Wertschöpfung, um die Absatzmöglichkeiten zu stärken und auszubauen. Bei der Realisierung von weiteren Synergie-Effekten liegt der Fokus insbesondere in den Bereichen Beschaffung von Waren und Dienstleistungen, internationaler Vertrieb, Logistik sowie administrative Dienste.

Bell über sich selbst

Bell ist der grösste Schweizer Fleischverarbeiter. Das Angebot umfasst Fleisch, Geflügel, Charcuterie, Seafood und Convenience-Produkte. Zu den Kunden zählen der Detail- und Grosshandel, die Gastronomie sowie die Lebensmittelindustrie. In Europa gehören das französische Unternehmen Polette sowie die deutschen Firmen ZIMBO und Abraham zur Bell-Gruppe. Rund 6'500 Mitarbeiter erwirtschafteten 2011 einen konsolidierten Warenumsatz von CHF 2,52 Milliarden. Bell ist an der Schweizer Börse kotiert. (Text: Bell) (gb)


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