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Nachrichten

9.10.2012

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KURZNEWS 9. Oktober 2012

Emmentaler scheitert vor Bundesgericht / Vermisst: 21'000 Milchkühe / Hygiene-Portal in Niedersachsen startet / Schlachthof Zürich bleibt bis 2029 / Handys etablieren sich als Shopping-Berater


Emmentaler scheitert vor Bundesgericht

09.10.2012 - (lid) – Emmentaler Switzerland kann die Bezeichnung „Ein Stück Schweiz“ für seinen AOC-Käse nicht ins Markenregister eintragen lassen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Sortenorganisation definitiv abgewiesen.

Laut Bundesgericht ist der Begriff „Ein Stück Schweiz“ dem Gemeingut zuzurechnen, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Bereits 2011 war ein Gesuch von Emmentaler Switzerland um Eintragung ins Markenregister vom Eidgenössischen Institut für geistiges Eigentum (IGE) abgewiesen worden. Eine nachfolgende Beschwerde wurde vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen, nun hat auch das Bundesgericht in diesem Sinne entschieden.



Europaweit rückläufige Schweinefleischproduktion prognostiziert

Europaweit wird im Moment über Probleme am Markt für Schlachtschweine und Schweinefleisch geklagt. Die hohen Futter‐ und Rohstoffpreise sowie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise machen den Erzeugern, aber auch vielen Fleischproduzenten, zu schaffen. Die Folge sind mehrheitlich rückläufige Bestände an Schlachtschweinen und Sauen, reduzierte Schlachtzahlen und Schlachtschweinepreise auf Rekordniveau. Die neue Tierschutzverordnung, die ab 2013 europaweit in Kraft treten wird, könnte diese Tendenzen weiter verstärken.

Um die kommenden Entwicklungen besser abschätzen zu können, fand zum Ende der 40. Kalenderwoche der europäische Prognoseauschuss für Schweinefleisch statt. Hierzu werden Marktexperten aller europäischer Nationen eingeladen, um über die weitere Entwicklung des Marktes zu diskutieren. Die Mehrheit der Teilnehmer erwarten dabei für ihr Land einen Rückgang der Produktion im kommenden Jahr.

Im Mittel wird für das erste Halbjahr 2013 eine um 0,8 Prozent niedrigere Bruttoeigenproduktion prognostiziert. Dabei gehen gerade die grossen Produzenten, Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen und selbst Spanien von einer deutlich rückläufigen Produktion aus. Eine steigende Eigenproduktion erwartet einzig Dänemark. Dies ist zu grossen Teilen der umfangreichen Ferkelerzeugung geschuldet. Dänemark ist dabei inzwischen europaweit führend in Produktion und Export.

Auch preislich sind sich die Teilnehmer des Prognoseausschusse weitestgehend einig. Der aktuell europaweit hohe Preis für Schlachtschweine wird auch über 2012 hinaus Bestand haben. Weiterhin knappe Stückzahlen, rege nationale und internationale Konkurrenz um das Produkt, sowie stetig steigende Kosten werden zumeist als Gründe genannt. Spitzenreiter in den Preisprognosen ist Frankreich. Der Mittelmeerstaat erwartet im ersten Quartal 2013 einen um über 25 Prozent höheren Preis als im Vergleichszeitraum 2012.

Wie es am EU-Schweinemarkt weitergeht und ob die Prognosen eintreffen, verfolgen Sie am besten mit dem Internetportal AMI Markt aktuell Vieh und Fleisch, welches tagesaktuelle Informationen zu den nationalen und internationalen Vieh- und Fleischmärkten bietet. www.AMI-informiert.de/schweineprognose

Die AMI wurde auf Initiative der Wirtschaft am 2. Juni 2009 gegründet. Die Geschäftsfelder umfassen die Bereitstellung neutraler, unabhängiger Marktfakten und Informationen über die nationalen und internationalen Agrarmärkte. Insgesamt werden 15 Märkte in über 70 Marktprodukten analysiert, bewertet und kommentiert. Rund 40 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten Bonn (Hauptsitz), Hamburg und Berlin. Geschäftsführer ist Christian Alter. (AMI 8.10.2012)



Hygiene-Portal in Niedersachsen startet

Nach dem verschiedene Bundesländern bereits neue Verbraucherportale freigeschaltet haben, auf denen Hygiene-Sünder veröffentlicht werden, hat nun auch Niedersachsen ein neues Portal. Unter www.verstoesse.lebensmittel-futtermittel-sicherheit.niedersachsen.de werden künftig Betriebe aufgelistet, die gegen das Lebensmittel- oder Tierfutter-Recht verstossen. Wie das Verbraucherschutzministerium in Hannover erklärte, werden nur Fälle veröffentlicht, bei denen ein Bussgeld von mehr als 350 EUR fällig ist. (Backspiegel 5.10.2012)



Vermisst: 21'000 Milchkühe

In den Ställen der Bauern stehen deutlich weniger Milchkühe als in den Vorjahren. Das zumindest sagen die Statistiken. Nur: Die Landwirte produzieren so viel Milch wie noch nie, und die Metzger haben nicht mehr Tiere geschlachtet.

Tierbeiträge würden Anreize zur Haltung von möglichst vielen Kühen und Rindern setzen, was wiederum zu Überproduktion führe, beklagte Kathrin Bertschy (GLP, BE) während der Agrardebatte im Nationalrat Ende September. Recht hat die Parlamentarierin, was die Milchmenge anbelangt: Die Schweizer Bauern melken von Jahr zu Jahr mehr – mehr als sie am Markt kostendeckend absetzen können.

Unrecht hat die Nationalrätin hingegen punkto Tierbestände. Das zeigt ein Blick auf die Statistiken. In den Jahren 2009 bis 2011 blieb die Anzahl Milchkühe erstaunlich konstant. Im laufenden Jahr hingegen liegen die Bestände deutlich unter denjenigen der Vorjahre (siehe Grafik auf nächster Seite). So gab es im August gerade noch 564'280 Milchkühe. Das sind rund 21'000 Tiere (-3,6 Prozent) weniger als im gleichen Vorjahresmonat.

Die deutlich tieferen Milchkuhbestände sorgen in der Branche einhellig für Stirnrunzeln. Stephan Hagenbuch, Vizedirektor des Verbands der Schweizer Milchproduzenten (SMP), hält die Zahlen für wenig plausibel. Er verweist auf die aktuelle Milchproduktion, die 2,2 Prozent über derjenigen des letztjährigen Rekordjahres liegt. Dank Zuchtfortschritt würden Kühe zwar immer mehr Milch geben. Eine Steigerung der Produktion bei derart sinkenden Beständen sei indes kaum möglich.

Glaubt man den Zahlen, sind seit Anfang Jahr rund 34'000 Milchkühe "verschwunden". Nur: In den Statistiken der Metzger tauchen sie nicht auf. "Von Januar bis Juli ist weniger Rindvieh geschlachtet worden, insbesondere weniger Kühe", erklärt Mike Schneider, Leiter Statistik bei der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, Proviande.

Haben sich die Kühe also in Luft aufgelöst? Fest steht: Das System zur Erfassung der Tierbestände wurde generalüberholt. Bis Anfang Jahr wurden Rinder in der so genannten Tierverkehrsdatenbank (TVD) erfasst. Im letzten Februar wurde die neu gebaute Tierverkehrsdatenbank ins Portal "Agate" integriert – eine neue Internet-Plattform, wo Bauern und Verwaltung sämtliche Daten der Landwirtschaft zentral verwalten können, von Tierbewegungen über Direktzahlungen bis zu Aufzeichnungen zu Ökologie und Tierwohl.

Für die Betreiberin der Tierverkehrsdatenbank, die Identitas AG, bedeutete dies eine Grossübung. Kam es bei der Umstellung der Datenbank zu Erfassungsfehlern? "Diesem Verdacht sind wir nachgegangen", erklärt Identitas-Geschäftsführer Christian Beglinger. Man habe abgeklärt, ob allenfalls Rinder nach der Geburt des ersten Kalbes versehentlich nicht als Milchkühe verbucht worden seien. Der Verdacht habe sich indes nicht bestätigt.

Warum es aktuell weniger Milchkühe gebe als in den Jahren zuvor, wisse man zurzeit nicht. Möglich, dass die statistischen Bestände in den Vorjahren zu hoch gewesen seien. Das sei jedoch Spekulation. Sicher ist hingegen: Bald dürften wieder mehr Mutter-, Ammen- und Milchkühe in den Ställen der Bauern stehen. Denn im August wurden 61'500 Kälber geboren – so viele wie noch nie in den letzten zwölf Jahren. (5.10.2012 LID / Michael Wahl)



Rekordpreise für Agrarprodukte erwartet

04.10.2012 - (lid) – Eine Studie der Rabobank erwartet 2013 ein neues Allzeithoch für Preise von landwirtschaftlichen Produkten. Als Grund werden unter anderem die schlechten Ernten in den USA, Südamerika, Russland und Teilen Australiens genannt, wie Agra Europe schreibt. Für die zweite Jahreshälfte rechnet Rabobank mit einem Preisrückgang, allerdings auf immer noch hohem Niveau. Heute wurde zudem bekannt, dass der Lebensmittelpreisindex der Organisation für Landwirtschaft und Ernährung der UNO (FAO) zwar seit dem Vormonat um 1,4 Prozent gestiegen ist, aber immer noch unter dem Vorjahresstand liegt.



PRESSESCHAU

Schlachthof Zürich bleibt bis 2029

Der Schlachthof Zürich kann in den nächsten 17 Jahren weiter betrieben werden. Gestützt auf eine Strategiestudie hat der Stadtrat die Betriebsbewilligung bis 2029 verlängert, wie er am Mittwoch mitteilte. Die Analyse von Areal, Gebäuden und Betrieben habe ergeben, dass der Standort für den Grossraum Zürich optimal sei, heisst es in der Mitteilung. Für die Region und das lokale Metzgergewerbe erfülle der Schlachthof einen wichtigen Versorgungsauftrag. Zudem sei der Schlachthof insgesamt in einem guten Zustand.

Mit einigen Erneuerungen und Ersatzinvestitionen zur Verbesserung der Infrastruktur könne der Betrieb, der rund 500 gewerbliche Arbeitsplätze anbietet, die nächsten Jahre weitergeführt werden. Von grossen Investitionen werde abgesehen, weil sich diese nicht rechnen würden. Ob und in welcher Form die später erstellten Pavillon- und Annexbauten weiter bestehen bleiben sollen, ist laut Stadtrat noch offen. Ab etwa 2030 werde eine Gesamtinstandsetzung notwendig, die aus heutiger Sicht rund 72 Millionen Franken kosten werde.

Der Schlachthof Zürich im Hardquartier wurde 1906 eröffnet. Mit einem jährlichen Schlachtvolumen von fast 30 Millionen Kilogramm Fleisch gehört er zu den grössten Schlachtbetrieben der Schweiz. Er wird seit 1985 von der Schlachtbetrieb Zürich AG geführt und vom Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ) verwaltet. (SDA 3.10.2012)



Handys etablieren sich als Shopping-Berater

In Deutschland gibt ein Viertel der Smartphone-Nutzer an, inzwischen komplette Kaufprozesse über das Handy abzuwickeln – eine ernst zu nehmende Erlösquelle. Entsprechend stürmisch entwickelt sich digitale Werbeformate. Eine aktuelle Auswertung aus dem Nielsen Haushaltspanel belegt, dass von rund 30 Millionen Online-Haushalten in Deutschland bereits über 70 Prozent QR-Codes (Quick-Response-Codes) kennen, und gut ein Drittel dieser Haushalte hat auch schon mindestens einmal einen Code gescannt.

Ein Viertel der Befragten scannte nach eigenen Angaben einen QR-Code direkt im Geschäft oder sogar am Regal, um sich direkt über ein Produkt näher zu informieren oder Preisvergleiche anzustellen. Die grösste Aufmerksamkeit für QR-Codes erzeugen Werbeanzeigen in Zeitschriften: 83 Prozent der Befragten geben an, hier QR-Codes wahrgenommen zu haben. Aber auch Produktverpackungen (70 Prozent) und Plakate (64 Prozent) sind offenbar erfolgreiche Träger von QR-Codes. (AFZ 9.10.2012) (gb)


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9.2.2016
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