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24.10.2012

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SV-Group: mehr Nachhaltigkeit, weniger Fleisch

Weniger Fleisch und Flugwaren, weniger Produkte aus fossil beheizten Gewächshäusern, weniger Energieverbrauch und Abfall: Das sind Ziele des Grosscaterers SV Group fürs 20213.




In der Mensa der ETH Zürich, wo SV Schweiz catert und täglich über 6000 Gerichte verkauft: die Studierenden wählen oft das billigste oder das am meisten sättigende wie Fritiertes. Sie sollen umdenken.


«Klimaschutz beginnt auf dem Teller», heisst das neue Motto der SV-Group. Der GV-Caterer lanciert 2013 in der Schweiz gemeinsam mit dem WWF Schweiz das Programm ONE TWO WE für eine klimafreundliche Personalgastronomie. Gemeinsam mit Lieferanten, Kunden und Gästen möchte die SV Group in der Schweiz den CO2-Fussabdruck verkleinern und so aktiv zum Umweltschutz beitragen. Dafür tritt die SV Group in der Schweiz der WWF Climate Group bei.

In Zusammenarbeit mit dem Hauptpartner WWF Schweiz und mit Dr. Niels Jungbluth von der ESU-services GmbH wurden in den vier Umweltfeldern Angebot, Beschaffung, Betrieb und Logistik jeweils Umweltstandards auf wissenschaftlicher Basis definiert. Beim Einstieg ins Programm wird für jeden Umweltstandard ein Status quo erhoben und bewertet. Pro Restaurant oder Mensa entsteht anschliessend ein individueller Nachhaltigkeitsplan. In diesem Plan werden die vom Auftraggeber vorgegebenen Leitlinien und Firmenwerte auf Massnahmen in der Gastronomie angewendet.


Konkret heisst das: Von Experten zusammengestellte Lösungen werden nach dem Baukastenprinzip ideal für den jeweiligen Betrieb kombiniert. Dabei wurden mit dem WWF Mindeststandards definiert. Das Ziel: 20 Prozent CO2-Reduktion, das entspricht 3000 Tonnen CO2 jährlich (ab 2015).

Umdenken statt verbieten

Die Gäste haben weiterhin die Wahl. Es wird auch weiterhin Fleisch und Fisch geben, jedoch wird das Angebot an fleischlosen und fleischarmen Produkten ausgebaut und attraktiver gestaltet, damit sich Gäste öfter für ein fleischloses Menu entscheiden. Begleitet wird dies von einem wissenschaftlich optimierten Beschaffungsmix für Gemüse und Früchte. Denn ein Drittel der persönlichen Umweltbelastung stammt aus unserer Ernährung. Flugwaren oder Produkte aus fossil beheizten Gewächshäusern und auch der Fleischkonsum fördern die Freisetzung von Treibhausgasen, was massgeblich zur Klimaerwärmung beiträgt.


Die Gastronomie hat bisher wenig zu Lösungen beigetragen, obwohl der Ausser-Haus-Konsum stetig wächst. Die SV Group in der Schweiz sieht sich als führendes Cateringunternehmen der Schweiz verpflichtet, hier eine Vorreiterrolle einzunehmen. «Wir möchten möglichst viele Kunden überzeugen, unser Programm ONE TWO WE gemeinsam mit uns und unseren Experten in ihrem Personalrestaurant oder ihrer Mensa umzusetzen», sagt Patrick Camele, CEO SV (Schweiz) AG. «Unser Ziel ist es, dass das Programm bis 2015 in 100 Betrieben umgesetzt wird.»

«Mit ONE TWO WE kommen wir unserem Ziel einer nachhaltigeren Mensa einen wichtigen Schritt näher», meint Denise Bienz, die Leiterin der Fachstelle für Nachhaltigkeit der Uni Basel, die das Programm 2013 als Erste umsetzen wird. Mittels einer gemeinsamen Gästekommunikation mit dem WWF Schweiz werden Gäste in den teilnehmenden Betrieben auf sympathische Weise zu einem klimaschonenderen Konsum ermuntert.

Attraktivere Vegimenus sollen vermehrt zum Einsatz kommen, Abfall wird reduziert und erneuerbarer Strom gefördert. «Schnitzel mit Pommes» bleibt auf dem Speiseplan, aber die SV Group verpflichtet sich, mehr fleischlose Gerichte beim meistverkauften Menu 1 zu offerieren – ein Anliegen, das dem WWF Schweiz besonders am Herzen liegt.

Auf Grund der Studie schlägt der SV Group vor:

Fleischanteil reduzieren
Angebot vegetarischer / veganer Mahlzeiten erhöhen
Fleisch aller Qualitäten anbieten und Fleischmenge pro Mahlzeit verringern
Verminderung Treibhausgase aus Transportleistungen
Verzicht auf eingeflogene Produkte bzw. klare Deklaration
Anteil von Produkten aus fossil beheizten Gewächshäuser reduzieren
Einkaufskalender für saisonale Produkte

Die SV Group AG mit Holdingsitz in Dübendorf ist in der Schweiz, Deutschland und Österreich im Business, Care und Event Catering, im Hotelmanagement und in der Gastronomie tätig. 2011 erwirtschaftete der Konzern mit rund 8200 Beschäftigten einen Nettoumsatz von CHF 626 Mio.

In der Schweiz ist die SV Group mit rund 336 geführten Betrieben Marktführerin in der Gemeinschaftsgastronomie. Sie besitzt die Konzept- und Markenrechte von SPIGA und ist Franchisenehmerin für wagamama sowie für die Hotelmarken Courtyard by Marriott, Renaissance und Residence Inn.

Der WWF wurde 1961 in Zürich gegründet. Sein Ziel: Die weltweite Naturzerstörung stoppen und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang leben. Der WWF Schweiz betreut zusammen mit den kantonalen Sektionen knapp 100 Umweltprojekte. Im Mittelpunkt stehen Wald, Wasser, Klima, Alpen, Meere und der Artenschutz.

Die Umweltorganisation engagiert sich regional, national und international. 260000 Mitglieder und Gönner ermöglichen die Arbeit von rund 140 Mitarbeitenden. Zusätzlich setzen sich über 1000 Freiwillige für den WWF Schweiz ein. Grossen Wert legt er auch auf die Zusammenarbeit mit befreundeten Organisationen, staatlichen Stellen und der Wirtschaft. (Text und Diagramme: SV Group) (gb)


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