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4.12.2012

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KURZNEWS 4. Dezember 2012

Schweizer Erfolg bei den «World Cheese Awards 2012» / Milch ist jetzt Mangelware / Migros gewinnt Swiss Logistics Award 2012 / Klimawandel fördert Trüffelwachstum in der Schweiz


Erfolg bei den «World Cheese Awards 2012»

In der vergangenen Woche erhielten gleich drei Käse der innovativen Urnäscher Milchspezialitäten AG eine Medaille an den World Cheese Awards in Birmingham, England. Ein weiterer Riesenerfolg für die kleine Appenzeller Käserei. Auch bei der dritten Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb erreichte die Käserei aus Urnäsch Bestnoten – und dies gleich mit drei Produkten. Eine Goldmedaille gewann der Urnäscher Schwarzkäse, ein über 12 Monate gereifter, sehr würziger Bergkäse. Weiter wurde der Urnäscher Brauchtumskäse mit Silber und der Urnäscher Hornkuhkäse mit Bronze ausgezeichnet.

Nicht zum ersten Mal kehrt die Urnäscher Milchspezialitäten AG mit einer Auszeichnung von einem internationalen Wettbewerb zurück. Bereits Anfang Jahr gewann der Urnäscher Holzfasskäse Gold am «World Champion Cheese Contest» in Amerika und auch an den Swiss Cheese Awards 2012 in Bellinzona konnten einige Medaillen und Diplome gefeiert werden.

Diese Erfolge gaben auch den Anstoss zur erneuten Teilnahme an einem weltweiten Wettbewerb. Käser Johannes Schefer: «Für uns sind solche Wettbewerbe immer wieder ein Gradmesser für unsere tägliche Arbeit. Für mich ist besonders erfreulich, dass von unserem breiten Sortiment immer alle Käse ganz weit vorne mit dabei sind.»

World Cheese Awards: In Birmingham (England) findet jedes Jahr der weltweit grösste Käse-Wettbewerb statt. Dabei stehen sich über 3‘000 verschiedene Käsesorten aus 36 Ländern gegenüber und kämpfen um die Gunst der Expertenjury, die sich aus über 200 Fachleuten aus der ganzen Welt zusammensetzt. (4. Dezember 2012 Urnäscher Milchspezialitäten AG)



Selection Walo Von Mühlenen am World Cheese Award 2012

Ein unglaubliches Comeback des Käseaffineurs Walo von Mühlenen am World Cheese Award WCA 2012 in Birmingham! Nachdem die Familie von Mühlenen sich 2011 vom gleichnamigen Unternehmen trennte, stellte sie ein neues Sortiment unter der Marke Selection Walo von Mühlenen zusammen und meldete dieses am World Cheese Award an. Gleich drei Käsearten dieses Sortimentes schafften es in die Finalrunde der besten 16 von insgesamt 2780 weltweiten Käsesorten.

Damit ist Selection Walo von Mühlenen mit Abstand der erfolgreichste Teilnehmer. Niemand hatte mehr als eine Käsesorte in der Finalrunde. Auch wenn es am Schluss für den Weltmeistertitel nicht ganz reichte, es fehlten 5 Punkte von 109, so ist es doch ein grossartiges Ergebnis für ein so junges Sortiment. Folgende Gold-Auszeichnungen gingen an Selection Walo von Mühlenen am World Cheese Award 2012:

Super Gold Zertifikat für:
- Stärnächäs extra würzig von Marcel Gabriel
- Rotwii Bärgler, ein mit Rotwein affinierter Hartkäse von Eicher Christian
- Le Gruyère Selection Extra, 14 Monate höhlengereift produziert von Vincent Tyrode

Goldzertifikate für:
- Vacherin Mont d'Or produzeirt von Vincent Tyrode
- Seisetaler produziert von Serge Bongarrd
- Fumettli produziert bei Eicher Christian

Die erneuten Auszeichnungen unterstreichen eindrucksvoll den hohen Qualitätsstandard, welcher das Sortiment Selection Walo von Mühlenen ausmacht. Die Familie von Mühlenen hat bereits in früheren Jahren zahlreiche Auszeichnungen gewonnen. Zu den wichtigsten zählen sicher die drei Weltmeistertitel der World Championship 2006 in Wisconsin. (Walo Von Mühlenen 30. November 2012)



WCA-Medaillen für Emmi

Die Käse von Emmi vermochten die Jury der World Cheese Awards in Birmingham (UK) auch dieses Jahr zu überzeugen. Insgesamt konnten zehn Medaillen errungen werden, wovon drei sogenannte „Super Gold“. Besonders erfreulich ist das Abschneiden von KALTBACH Le Gruyère AOC, der vier Medaillen gewann. Auch zeigte sich wie bereits an der diesjährigen Nantwich International Cheese Show, dass das Le-Gruyère-AOC-Sortiment von Emmi qualitativ überzeugt (sechs Medaillen).

Nachdem Emmi diesen Sommer an der International Cheese Show in Nantwich (UK) bereits sieben Medaillen nach Hause brachte, konnte nun an den World Cheese Awards in Birmingham (UK) ein weiterer Erfolg gefeiert werden: Am weltweit grössten Wettbewerb der Käse-Branche gewannen die Spezialitäten aus dem Hause Emmi acht Auszeichnungen. Insbesondere die vier goldenen Medaillen, wovon drei für den höhlengereiften Le Gruyère AOC aus Kaltbach (LU), sind sehr erfreulich. Die goldprämierten Käse stammen von Didier Germain (Les Ponts-de-Martel/NE), Etienne Aebischer (Ballens/VD) Philippe Denervaud (Villaz-St-Pierre/FR) und René Pernet (Peney-le-Jorat/VD).

Othmar Dubach, Leiter Geschäftsbereich Käse, ist erfreut: Solche internationalen Auszeichnungen sind beste Werbung für den Schweizer Käse. Als grösster Exporteur von Le Gruyère AOC freut es uns natürlich besonders, dass wir bei diesem Käse ein nachweislich hochwertiges Sortiment anbieten können.“

Gold für Emmi an den 2012 World Cheese Awards
Super Gold KALTBACH Le Gruyère AOC Gruyère produziert vor Dezember 2011 (Nr. 5241) Etienne Aebischer, Ballens/VD
Super Gold KALTBACH Le Gruyère AOC Hartkäse mit geschützter Ursprungsbezeichnung (Nr. 5506) Philippe Denervaud, Villaz-St- Pierre/FR
Super Gold Le Gruyère AOC Gruyère produziert ab Dezember 2011 (Nr. 5240) Didier Germain, Les Ponts-de-Martel/NE
Gold KALTBACH Le Gruyère AOC Gruyère produziert vor Dezember 2011 (Nr. 5241) René Pernet, Peney-le-Jorat/VD
(Emmi Schweiz AG 29. November 2012)



Milch ist jetzt Mangelware

30.11.2012 - (lid) – In der Schweiz gibt es seit einigen Wochen zu wenig Milch. ktuell werden drei bis fünf Prozent weniger Milch angeliefert als im letzten Jahr. „Beim Rohstoff Milch besteht zur Zeit eine Mangelsituation“, sagt Daniel Gerber, Geschäftsführer der Branchenorganisation Milch (BOM). Das spüren auch die verschiedenen Organisationen: Bei der Nordostmilch fehlen derzeit fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, bei den Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) zwei Prozent und bei der Nordwestschweizer MIBA sechs Prozent.

Laut MIBA-Geschäftsführer Christophe Eggenschwiler ist die Milchmenge in einem Teilgebiet gar um 20 Prozent eingebrochen. Dennoch erhalten die Bauern derzeit nur einen bis drei Rappen mehr für ihre Milch. Zudem fallen teilweise Strafabgaben an, wenn die vereinbarte Liefermenge deutlich unterschritten wird.



PRRS-infizierte Schweine auch in der Schweiz

Bern, 30.11.2012 - Bei den gestern vorsorglich geschlachteten Sauen, welche mit infiziertem Sperma aus einer deutschen Eberstation belegt wurden, ist das PRRS Virus entdeckt worden. Damit ist die Seuche auch in der Schweiz angekommen. Der Veterinärdienst Schweiz hat umfangreiche Vorsorgemassnahmen getroffen und arbeitet intensiv daran, dass sich das Virus nicht weiter ausbreiten kann.

Porcines reproduktives und respiratorisches Syndrom (PRRS) ist eine Virusinfektion der Schweine, die Fruchtbarkeitsstörungen, Aborte, Geburten lebensschwacher Ferkel und milde Atemwegserkrankungen verursachen kann. Sie ist weltweit eine der bedeutendsten Schweinekrankheiten. Die Krankheit verbreitet sich über infizierte Tiere. Sie kann aber auch über Samen und im Körper von Mutterschweinen auf ungeborene Ferkel übertragen werden. PRRS ist gemäss Tierseuchenverordnung als auszurottende Seuche eingestuft. Im Verdachts- und Seuchenfall werden Betriebs- und Importsperren verhängt, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Für den Menschen ist das Virus nicht gefährlich und das Fleisch kann bedenkenlos gegessen werden.

Durch den Import von Sperma von infizierten Ebern gelangte das PRRS -Virus in die Schweiz. Gestern wurden deshalb die 72 Sauen, welche mit dem positiven Sperma belegt wurden, vorsorglich geschlachtet. Die Untersuchungen der Blutproben dieser Sauen bestätigten, dass bis jetzt bei 6 Tieren aus 2 Betrieben eine PRRS-Infektion stattgefunden hat. Die zwei Betriebe werden gemäss Tierseuchenverordnung als Seuchenbetriebe eingestuft. Das heisst, der ganze Bestand muss nun untersucht werden und alle Kontaktbetriebe, welche von diesen Seuchenbetrieben Sauen oder Ferkel geliefert bekommen haben, werden ausfindig gemacht und ebenfalls gesperrt.

Weiter gesperrt bleiben alle 27 Schweinezuchtbetriebe, in denen Spermalieferungen aus der deutschen Eberstation zum Einsatz kamen. Die Untersuchungen der Muttersauen in diesen Betrieben läuft in den nächsten Tagen an. In verschiedenen Kantonen der Ostschweiz muss ungefähr 4000 Sauen Blut entnommen und untersucht werden. Mit dieser gross angelegten Untersuchung will der Veterinärdienst Schweiz in Zusammenarbeit mit der Branche alles daran setzen, die infizierten Betriebe aufzudecken und damit die Seuche mit grösstmöglicher Sicherheit wieder aus den Schweizer Schweineställen zu verbannen. (BVET 30. November 2012)



Migros gewinnt Swiss Logistics Award 2012

An der gestrigen Preisverleihung der GS1 Schweiz hat die Migros gemeinsam mit ihrem Software-Partner Cantaluppi & Hug AG für ihr Projekt "Transportplanung mit Ameisenlogik" den Swiss Logistics Award 2012 gewonnen. Die ausgeklügelte Software erlaubt eine dynamische Tourenplanung für LKWs, die tagtäglich für die Migros auf den Strassen unterwegs sind.

Die Planung der Transportrouten stellt an die Transport-Disponenten hohe Anforderungen: Sie müssen unter grossem Zeitdruck täglich für weit mehr als 500 mehrere Fahrten bzw. für rund 2000 Transportaufträge an 600 Filialen optimale Routen planen. Um diese Herausforderung bewältigen zu können, bedient sich die Direktion Logistik Transport vom Migros-Genossenschafts-Bund einer neuen Software, die sich an die Arbeitsweise der Ameisen anlehnt.

Die Ameisen haben die Fähigkeit, stets den direktesten Weg zwischen Futterquelle und ihrem Nest zu wählen. Diese Vorgehensweise der Ameisen haben die Software-Partner der Migros, Cantaluppi & Hug AG, in ein ausgeklügeltes Computerprogramm umgemünzt. Das Programm kann nicht nur den kürzesten Weg zu den Filialen bestimmen, sondern gleichzeitig auch verschiedenste Restriktionen berücksichtigen.

Die Jury hat das Projekt "Transportplanung mit Ameisenlogik" als zukunftsweisend beurteilt. Sie spricht von einer "Innovation, einer einmaligen und wegweisenden Entwicklung". Dank dem Algorithmus, basierend auf der Logik der Ameisen, können die Tour-Kilometer minimiert und die Auslastung der Fahrzeuge optimiert werden. Das bewirkt auch Einsparungen bei den Transportkosten und für die Umwelt bedeutet dies eine Reduktion von CO2-Emissionen. Bernhard Metzger, Leiter Direktion Logistik Transport: "Die Auszeichnung honoriert, dass die Migros als innovative Unternehmung zum Wohl unserer Kunden funktioniert".

Der Swiss Logistics Award wurde dieses Jahr bereits zum 17. Mal verliehen. Er zeichnet einmal pro Jahr herausragende Logistiklösungen aus, die nachweislich einen überdurchschnittlichen Markterfolg eingeleitet oder erzielt haben. Ausgeschrieben wird der Preis von GS1 Schweiz, der Kompetenzplattform für nachhaltige Wertschöpfung auf der Basis von optimierten Waren- und Informationsflüssen. (29. November 2012 Migros-Genossenschafts-Bund)



Gentechfutterfreie Lebensmittel sollen gekennzeichnet werden

28.11.2012 - (lid) – Der Schweizerische Bauernverband (SBV) und Coop haben sich zu Gesprächen getroffen. Themen waren unter anderem die Qualitätsstrategie, Gentech und der Milchmarkt. Mit dem in der Qualitätscharta deklarierten Verzicht auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) müsse nun die gesetzliche Möglichkeit zur Auslobung von tierischen Produkten, die ohne GVO-Futter produziert werden, geschaffen werden, sind sich die beiden Parteien laut einer Medienmitteilung einig. Dies schaffe gleich lange Spiesse mit dem Ausland und setze ein wichtiges Anliegen der Konsumenten um.



Erster Schweizer Kaffee

28.11.2012 - (lid) – Im Tropenhaus Frutigen ist erstmals Schweizer Kaffee produziert worden. Es habe schon bisher etliche Versuche gegeben, in der Schweiz Kaffee zu produzieren, trinkbar gewesen sei dieser aber kaum, sagte Matthias Lübke von Blaser Café gegenüber dem „Berner Oberländer“. Dies hat sich durch den Kaffee aus Frutigen nun geändert. Ziel des Tropenhauses ist es, künftig in den eigenen Restaurants auch eigenen Kaffee anbieten zu können. Das werde aber kaum jederzeit und nur in beschränkten Mengen möglich sein.



Coop setzt auf Schweizer Hochstammobst

Seit 2008 arbeitet der Detailhändler Coop mit der Organisation Hochstamm Suisse zusammen, die sich für die Erhaltung der Hochstammbäume einsetzt. Diese Partnerschaft trägt nun Früchte. Neu bietet Coop alle Qualité & Prix Apfelsäfte ausschliesslich in Hochstamm-Qualität an. Sie ist damit die einzige Detailhändlerin, welche im Saftsektor konsequent auf den Hochstammanbau setzt.

„Die Umstellung unserer Eigenmarken stellt für Coop ein klares Zeichen für die Zukunftsfähigkeit dieser traditionellen Anbauform, aber auch für Schweizer Früchte dar“, meint Philipp Schenker, verantwortlich für Grundnahrungsmittel und Getränke bei Coop. „Dafür sind wir bereit, den Mostobstproduzenten einen höheren Preis zu zahlen“. Die Produkte sind durch die Umstellung also nicht teurer geworden. Der Anbau auf Hochstammbäumen ist eine nachhaltige Anbauform, die ohne aufwendige Bewässerung auskommt. Die stolzen Bäume tragen zum charakteristischen Landschaftsbild vieler Schweizer Regionen bei und sind für Tier- und Pflanzenarten ein wichtiger Lebensraum.

Coop setzt auch bei anderen Produkten – wo immer möglich – auf Hochstamm-Obst. So werden bereits seit einem Jahr Schweizer Hochstammkirschen für verschiedene Produkte eingesetzt. Neu lanciert Coop diesen Herbst auch ein Jogurt mit Zwetschgen aus Schweizer Hochstammanbau. Damit betritt Coop Neuland, werden Schweizer Industriezwetschgen doch seit Jahren kaum mehr gehandelt. Coop und Hochstamm Suisse hoffen, damit die einzigartigen Zwetschgenhaine zu retten. Das Engagement von Coop für den Hochstammanbau wird damit auch in der Landschaft sichtbar. (Coop 27.11.2012)



Klimawandel fördert Trüffelwachstum in der Schweiz

27.11.2012 - (lid) – Aufgrund des Klimawandels könnte die hochwertige Trüffel-Sorte Périgord bald in der Schweiz wachsen. Aufgrund des Klimawandels erwarten Forscher günstigere ökologische Bedingungen für Trüffel nördlich der Alpen, wie die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in einer Medienmitteilung schreibt. Dadurch könnte sich sowohl das natürliche Vorkommen als auch die Zucht der Périgord-Trüffel unter anderem in die Schweiz verschieben. Bereits aktuell kommt die heimische Burgunder-Trüffel häufiger vor als in früheren Jahren.

Unter dem Klimawandel leiden aber die südlichen Länder, in denen die Périgord-Trüffel ursprünglich heimisch ist. Die immer stärkere Sommertrockenheit führte nach Erkentnissen einer Forschergruppe unter Leitung der WSL in Spanien, Italien und Frankreich zu einem Rückgang der Trüffel-Ernte.



KOMMENTAR

Mineralöl-Migration in Lebensmittel

BfR schätzt die Untersuchungsergebnisse von Stiftung Warentest ein Nach Untersuchungen von Stiftung Warentest wurden in Schokoladenfiguren, die in einigen der untersuchten Adventskalender enthalten sind, unterschiedliche Kohlenwasserstoffgemische (Mineralöl) nachgewiesen. Die Gehalte betrugen bis zu 7 Milligramm aromatische Kohlenwasserstoffe pro Kilogramm Schokolade.

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Basis der von Stiftung Warentest übermittelten Daten eine vorläufige Einschätzung des gesundheitlichen Risikos dieser Kontamination vorgenommen. Das Institut hatte bereits im Dezember 2009 darauf hingewiesen, dass der Übergang von Mineralölbestandteilen wie aromatischen Kohlenwasserstoffen und nicht aromatischen Kohlenwasserstoffen aus Verpackungen von Recyclingkarton grundsätzlich zu erwarten ist.

„Die aktuelle Untersuchung bestätigt, dass eine Vermeidung dieses Übergangs prinzipiell möglich ist, da bei einem Teil der untersuchten Kalender in den Schokoladen keine dieser Substanzen nachgewiesen wurde“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

Nimmt man den „Worst Case“ an und berechnet den Gehalt des einzelnen Schokoladeteilchens aus den Kalendern mit den höchsten Gehalten von ca. 7 Milligramm je Kilogramm Schokolade, so ergibt sich ein Gehalt von 0,022 Milligramm aromatischer Kohlenwasserstoffe je Schokoladenteilchen. Aus diesem Gehalt ergibt sich unter der Annahme des Verzehrs von einem Schokoladenteilchen pro Tag nur ein sehr geringer zusätzlicher Anteil zu der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (2012) abgeschätzten täglichen Aufnahme von aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen über die Nahrung.

Der Anteil an der Hintergrundbelastung ist zwar gering, dennoch sind aromatische Kohlenwasserstoffe in Lebensmitteln unerwünscht. Mineralöle sind Gemische aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen. Diese Kohlenwasserstoffgemische sind toxikologisch nicht ausreichend untersucht. Insofern kann auch ein mögliches krebserzeugendes Potential der aromatischen Kohlenwasserstofffraktion in Lebensmittel nicht ausgeschlossen werden. (BfR 29.11.2012)
(gb)


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