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Nachrichten

20.8.2013

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KURZNEWS 20. August 2013

EU-Sanktionen gegen Färöer-Fischer / China schliesst 75% der Milchpulverhersteller / Nanofilter sollen Wasserreinigung revolutionieren / Bundesrat will internationale Haftung bei Gentech-Schäden


EU-Sanktionen gegen Färöer-Fischer

20.08.2013 - (lid) – Die EU hat gegen die Färöer-Inseln Sanktionen erlassen. Fischerboote unter der Flagge der Inseln dürfen keine EU-Häfen mehr anlaufen. Zudem dürfen keine Heringe und Makrelen sowie weiterverarbeitete Fischprodukte aus Färöer mehr eingeführt werden.

Grund für die Sanktionen ist die Missachtung des Überfischungsverbots im Nordostatlantik durch die Färöer-Inseln, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Die Inselgruppe hat dieses Jahr ein Abkommen über Fischereiquoten aufgekündigt und den eigenen Anteil daraufhin verdreifacht. Die Färöer-Inseln gehören zwar zu Dänemark, sind aber autonom und nicht Teil der EU.



Migros startet grösste Solaranlage der Schweiz

Die Migros hat das leistungsstärkste Solarkraftwerk der Schweiz ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Die Anlage auf den Dächern der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG produziert Strom für rund 1'300 Haushalte und setzt ein wichtiges Zeichen für die Energiewende.

Heute nimmt die Migros offiziell das grösste Solarkraftwerk der Schweiz in Vollbetrieb. Die Photovoltaik-Anlage auf den Dächern der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG (MVN AG) liefert Strom für ungefähr 1'300 Haushalte und weist eine Gesamtleistung von 5,21 MWp aus. Der Solar-Strom aus Neuendorf wird ins öffentliche Stromnetz gespiesen. "Wir sind stolz, dass wir fast unsere gesamte Dachfläche für die Solarstrom-Produktion einsetzen konnten", freut sich Hans Kuhn, Geschäftsleiter der MVN AG. "Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende."

Seit dem Frühjahr wurden über 20'000 Solarpanels auf verschiedenen Dächern der MVN AG montiert. Gesamthaft entsprechen die Panels einer Fläche von ungefähr 123 Tennisplätzen. Das Schweizer Solarunternehmen TRITEC war als Generalunternehmer für die gesamte Abwicklung zuständig, von den Auslegeberechnungen, über den Bau bis hin zur Inbetriebnahme. Unterstützt wurde das Projekt zudem durch das Energiebüro Zürich.

Bereits 26 Solaranlagen auf Migros Gebäuden Seit bald vier Jahrzehnten arbeitet die Migros daran, ihren Strom- und Energieverbrauch systematisch zu senken. Aber auch die Förderung von erneuerbaren Energiequellen gehört zum ökologischen Engagement der Migros.

Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M, hat die Migros so auch versprochen, erneuerbare Energien zu fördern. Bereits 25 Solaranlagen sind auf den Dächern von Migros Gebäuden in Betrieb und heute wird die Liste um die grösste Photovoltaik-Anlage der Schweiz verlängert. (MGB 20. August 2013)



Lindt & Sprüngli mit erfolgreichem ersten Halbjahr

20.08.2013 - (lid) – Der Schweizer Schokoladenkonzern Lindt & Sprüngli kann für das erste Semester 2013 deutlich mehr Gewinn und Umsatz verbuchen als im Vorjahr. Der Edelschokoladenhersteller machte einen Betriebsgewinn von 65,5 Millionen Franken, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Das ist eine Steigerung von 42,1 Prozent gegenüber 2012. Mit 1,132 Milliarden Franken konnte der Umsatz um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden.

Auch in den USA, dem weltweit grössten Schokoladenmarkt, konnte Lindt & Sprüngli ein Umsatzplus von 12,7 Prozent verbuchen. Dies stellt, verglichen mit der Gesamtmarkt-Situation, ein sehr gutes Ergebnis dar, wie der Konzern angibt. Insgesamt hat der Schweizer Schokoladenhersteller die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.

Auch die in diesem Jahr neu lancierte Lifestyle-Schokoladenlinie "Hello", die vor allem eine junge Zielgruppe ansprechen will, konnte laut Lindt & Sprüngli einen sehr guten Start hinlegen und soll in den nächsten Monaten weltweit vermarktet werden.



Hügli: Mehr Umsatz im ersten Halbjahr 2013

20.08.2013 - (lid) – Der Nahrungsmittelhersteller Hügli hat im ersten Halbjahr 2013 akquisitionsbedingt den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10,9 Prozent auf 182,4 Mio. Franken gesteigert. Das organische Umsatzwachstum liegt allerdings bei -0,2 Prozent. Dieses Ergebnis sei klar unbefriedigend, teilt Hügli mit.

Das Betriebsergebnis (EBIT) der Hügli Gruppe erhöhte sich im ersten Halbjahr 2013 um 13.8 Prozent auf 14 Mio. Franken. Der Konzerngewinn stieg zudem dank tieferen Zinsaufwendungen um 18.1 Prozent auf 10 Mio. Franken, was einer Gewinnmarge von 5,5 Prozent entspricht. Die Hügli Gruppe beschäftigt in neun Ländern über 1‘300 Mitarbeitende. Das 1935 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert Suppen, Saucen, Bouillons, Fertiggerichte, Desserts und funktionale Nahrungsmittel.



Natura-Beef feiert Jubiläum

20.08.2013 - (lid) – Seit 33 Jahren führt Mutterkuh Schweiz erfolgreich die Produktion und den Verkauf von Qualitäts-Rindfleisch, wie Mutterkuh Schweiz in einer Medienmitteilung schreibt. Mit einer halben Million Natura-Beef-Rindern feiert die Organisation nun einen Meilenstein im Bereich der Mutterkuhhaltung. Das Jubiläums-Rind stammt von einem Mutterkuhbetrieb im Fricktal im Kanton Aargau. 1980 gegründet, entwickelte Mutterkuh Schweiz die Marke Natura-Beef und die Qualitätskriterien, für die sie steht, laufend weiter.



Coop-Kassenzettel künftig ohne Bisphenol A

Coop verzichtet auf bisphenolhaltige Kassenzettel - als erste Detailhändlerin der Schweiz. Testläufe mit Kassenzettelpapier ohne Bisphenole haben ergeben, dass es mittlerweile valable Alternativen zum bisherigen Thermopapier gibt. Nach wie vor ist die Wirkung der Substanz Bisphenol A zwar wissenschaftlich umstritten. Coop nimmt aber die Bedenken der Kunden und Mitarbeitenden ernst und nutzt die Chance, die der Fortschritt bietet.

Das neue Kassenzettelpapier kommt in allen Coop Supermärkten zum Einsatz. Ebenso verzichten Coop Bau+Hobby, die Coop City Warenhäuser, Interdiscount, die Import Parfumerie sowie Toptip/Lumimart auf bisphenolhaltiges Papier. Ende 2013 soll die Umstellung abgeschlossen sein. Fust, Christ Uhren & Schmuck, The Body Shop und Coop Vitality verwenden bereits heute Kassenzettel ohne Bisphenol A.

Coop will Alternativen zu bisphenolhaltigen Produkten bieten, wo immer dies möglich ist. Bereits vor drei Jahren hat Coop Schoppenflaschen für Babys aus dem Sortiment genommen und auf bisphenolfreie Produkte gesetzt. «Nun folgt mit den Kassenzetteln der nächste logische Schritt», folgert der Leiter Qualitätsmanagement bei Coop, Silvio Raggini.

Ab Anfang 2013 testete Coop bisphenolfreie Kassenzettel in einem Pilotprojekt mehrere Monate lang in ausgewählten Filialen. Diese Probeläufe haben gezeigt, dass es mittlerweile gute Alternativen zum bisherigen Papier gibt, die den gewünschten Anforderungen entsprechen. «Wenn auch die genaue Wirkung der Bisphenole wissenschaftlich nach wie vor umstritten ist und die Behörden die Substanzen nicht verboten haben, nutzen wir nun diese Möglichkeit proaktiv für eine Umstellung», erklärt Silvio Raggini.

Bereits jetzt drucken einige Kassen in mehreren Coop Supermärkten auf phenolfreies Kassenzettelpapier. Voraussichtlich Ende Jahr werden alle Kassen mit dem neuen Papier ausgestattet sein. Dieses sieht gleich aus und fühlt sich gleich an wie das alte, enthält aber statt Bisphenol A neu die Entwicklersubstanz Pergafast. Beide Substanzen werden für Thermopapier bei Kassenzetteln verwendet. (Coop 19.8.2013)



China schliesst 75% der Milchpulverhersteller

Die chinesische Regierung will etwa 150 der rund 200 Milchpulver-Firmen der Volksrepublik schliessen. Der Prozess wird laut Medienberichten die nächsten fünf Jahre in Anspruch nehmen. Weniger Produzenten sollen künftig mehr Qualität bieten. 2018 sollen 80 Prozent des Milchpulvers aus dem heimischen Markt stammen, mehr als es aktuell der Fall ist.

Der chinesische Babynahrungs-Markt hat 2012 etwa 12,4 Mrd. Dollar umgesetzt. Bis 2017 rechnen Marktanalysten von Euromonitor mit einer Verdoppelung des Umsatzes. Sie halten den Konsolidierungsplan für eine Massnahme, um wieder mehr Vertrauen in den chinesischen Markt für Babynahrung zu schaffen. 2008 sorgte mit Melamin verseuchtes Milchpulver für einen massiven Vertrauensverlust unter chinesischen Eltern. Medienberichten zufolge starben mindestens sechs Kleinkinder an vergiftetem Milchpulver, tausende waren erkrankt.

"Die Regierung sieht viel Raum nach oben für eine Konsolidierung, das Motiv dahinter ist allgemein die Qualität von Milchprodukten für Kleinkinder zu verbessern", sagt Sandy Chen, Nahrungsmittelanalyst der Rabobank in Shanghai. Die chinesische Regierung verhängte letzte Woche gegen ausländische Milchpulver-Hersteller Rekordstrafen. Mead Johnson, Danone und der neuseeländische Konzern Fonterra sind davon betroffen.

Auf Nachfrage von pressetext bestätigten die Babynahrungshersteller Hipp und Danone gleichermassen, dass sie den chinesischen Markt nicht beliefern. Das Milchpulver deutscher Hersteller gelangt über einen Umweg nach China: Den deutschen Einzelhandel. "Chinesen haben mir erzählt, dass jeder Verwandte und Bekannte in Deutschland angehalten ist, Babynahrung zu beschaffen" erklärt Hanne Holm vom Lebensmittelkonzern Danone. Das Milchpulver werde auf dem chinesischen Markt teilweise zum doppelten Preis verkauft (in Deutschland kostet eine 800-Gramm-Packung Milchpulver zwischen zehn und 15 Euro).

Momentan sei die Situation aber "wieder entspannt" sagt Holm - in Irland baute das Unternehmen eine neue Produktionslinie, um der gesteigerten Nachfrage gerecht zu werden. Bis zu 30 Prozent ist die Nachfrage in den vergangenen Jahren nach oben geklettert. Anstatt mit Proteinen reicherten chinesische Milchpulver-Hersteller ihr Produkt mit Melamin an.

Der erhöhte Stickstoffgehalt im Produkt täuscht bei Lebensmitteltests einen höheren Proteingehalt vor. Auf Nachfrage von pressetext hat das chinesische Gesundheitsamt erklärt, "keine Auskunftsbefugnis" zu haben. Ebenfalls keine Antwort erhielt pressetext von der Kommission für Reformen und Nationale Entwicklung. (pte 16.8.2013 http://english.gov.cn/)



Nanofilter sollen Wasserreinigung revolutionieren

Eine kleine, erschwingliche Anlage zur Wasserentsalzung und -reinigung haben Forscher der Singapore University of Technology and Design (NUS) erfunden. Das Gerät besteht aus plasmabehandelten Nano-Carbonröhren. Laut Mitentwickler Zhaojun Han ist das Gerät nur so gross wie eine Teetasse. Zudem ist es wiederaufladbar und nicht teuer. Vor allem die Filterwirkung ist überzeugend.

"Kleine, tragbare Filtergeräte gelten immer mehr als beste Möglichkeit, die Bedürfnisse von Entwicklungsländern zu befriedigen. Mit den Geräten kann das Ansteckungsrisiko mit vielen schwerwiegenden Krankheiten minimiert werden", so Han. Industrialisierte Wasseraufbereitungsanlagen sind laut Han unpraktisch. Sie würden viel Energie verbrauchen und die Instandhaltungskosten seien zu hoch.

Des Weiteren kann die Nanoröhre auch Ionen verschiedener Grösse herausfiltern. Salz und andere Verunreinigungen lassen sich herausfiltern. Genau hier sieht Manfred Eisenhut von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach Probleme: "Ob die Filter nicht zu rasch verstopfen?", fragt sich der Wasserexperte. Auch könne man mikrobiologische Beeinträchtigungen nicht komplett herausfiltern.

Fachmann Eisenhut sieht nicht nur Vorteile in der Filterlösung, denn schliesslich würden auch Härtebildner aus dem Wasser herausgefiltert. "Dann hat man destilliertes Wasser", hält der Spezialist vor allem aus gesundheitlichen Gründen für bedenklich. Laut Entwickler Han wird es zwar schon Filter geben, die durch umgekehrte Osmose und thermische Prozesse Salz-Ionen aus Wasser filtern können, doch sind sie nicht in der Lage, organische Verschmutzungen zu beseitigen.

Auch kompaktere, mobile Filteranlagen, die bereits auf dem Markt sind, haben laut Kostya Ostrikov, Teammitglied von Han, ein gemeinsames Problem: Um zu funktionieren, brauchen sie eine kontinuierliche Energieversorgung. Nanoröhren-Systeme hingegen könnten auch so konstruiert werden, dass sie in wiederaufladbare Geräte passen. (Singapore University of Technology and Design (NUS) http://sutd.edu.sg 16.8.2013)



Bundesrat will internationale Haftung bei Gentech-Schäden

14.08.2013 - (lid) – Der Bundesrat hat das Nagoya/Kuala-Zusatzprotokoll an das Parlament verabschiedet. Das Protokoll sieht internationale Mindeststandards für die Haftung bei durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) verursachten Schäden an der Biodiversität vor.

Die Stossrichtung des Zusatzprotokolls entspreche der Strategie der Schweiz, teilte das Bundesamt für Umwelt (BAFU) heute mit. Diese sieht im Umgang mit GVO klare Rahmenbedingungen, Sicherheitsvorschriften und Verantwortlichkeitsregeln vor. Laut BAFU steht das Schweizer Recht mit dem Zusatzprotokoll im Einklang, ist allerdings noch umfassender und konkreter ausgearbeitet. Das Schweizer Recht muss daher nicht angepasst werden.



Fischbestände in Nord- und Ostsee erholen sich

(aid 14.8.2013) - Der Zustand der Fischbestände im Nordostatlantik entwickelt sich positiv. Dennoch sind weiterhin knapp 40 Prozent überfischt, informiert die Europäische Kommission in einer Mitteilung über die Fangmöglichkeiten im kommenden Jahr. Im Jahr 2012 lag der Anteil noch bei 47 Prozent und in 2011 bei 63 Prozent.

Ist ein Fischbestand "überfischt", übertrifft die Fangmenge definitionsgemäss den Wert, der den maximalen Dauerertrag garantiert. Für weitere elf Bestände wird empfohlen, die Fänge auf das niedrigste Niveau zu senken. Dazu gehören Kabeljau und Seezunge in der Irischen See, Hering in der Keltischen See, Garnelen in der nördlichen Nordsee und Wittling westlich von Schottland.

Ein positives Beispiel ist der Ostsee-Dorsch, dessen östlicher Bestand sich mehr als verdreifacht hat. Auch beim Nordseekabeljau ist eine erfreuliche Entwicklung zu beobachten, erklärt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Der Fisch der Gattung Gadus morhua wird übrigens in der Ostsee Dorsch genannt und in der Nordsee Kabeljau. Es handelt sich aber dabei um dieselbe Art. Seit 2006 nimmt der Bestand langsam zu und liegt seit Anfang 2013 mit 72.000 Tonnen erstmals seit 1996 wieder oberhalb der Grenze, ab der eine rasche Erholung möglich ist.

Der Schollenbestand der Nordsee hat Anfang 2013 mit 663.000 Tonnen den höchsten Wert seit fünf Jahrzehnten erreicht. Sorgen bereiten dagegen Seelachs und Hering in der westlichen Ostsee, die nur wenig Nachwuchs produzieren konnten. Wissenschaftler führen die negative Bestandsentwicklung vor allem auf ungünstige Umweltbedingungen zurück.

Die Europäische Kommission wird für 2013 die Fangquoten der Mitgliedstaaten kürzen, die im vergangenen Jahr mehr Fisch gefangen haben als erlaubt. Das langfristige Ziel ist eine nachhaltige Nutzung gemeinsamer Fischereiressourcen. Die Überfischung ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen und der positive Trend soll fortgesetzt werden, erklärt EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki. Basis ist eine konsequente Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik.

Ab 2015 darf nur so viel Fisch gefangen werden, wie auch nachwachsen kann. Bis zum Jahr 2020 sollen die Bestände ein Niveau erreichen, auf dem sie langfristig stabil sind. Das Zurückwerfen von ungewollt gefangenem Fisch ins Meer, das häufig zum Tod der Tiere führt, soll ab Januar 2015 weitestgehend verboten werden. Die Umweltorganisation WWF bemängelt dagegen, dass Ausnahmen dieses Rückwurfverbot verwässern.

Denn mit Ausnahmegenehmigung ist es weiterhin erlaubt, bis zu fünf Prozent der jährlichen Gesamtfangmenge über Bord zu werfen. Die Regeln sollen für alle Schiffe unter europäischer Flagge gelten, auch wenn sie ausserhalb der EU-Gewässer fischen.
(gb)


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