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Nachrichten

10.9.2013

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KURZNEWS 10. September 2013

Schlachtrinder tragen antibiotikaresistente Bakterien / Soziales Engagement wird wichtiger / Geringerer Fettgehalt bei Pommes mit Infrarot / Stallhaltung verdrängt Weidehaltung von Milchkühen


Micarna erhält Preis für Ausbildungsprojekt

09.09.2013 - (lid) – Der zur Migros gehörende Fleischverarbeiter Micarna erhält für sein Projekt Mazubi den „Prix de l’innovation RH 2013“. Mazubi ist eine Lernendenfirma, mit der unter anderem die Eigenverantwortung und –initiative der Auszubildenden gefördert werden soll. Dabei produzieren und verkaufen die Lernenden reale Produkte, wie Micarna in einer Medienmitteilung schreibt. Der Preis wird von der Zeitschrift Bilan und CRQP (Cours romand pour les questions du personnel) vergeben.



Schlachtrinder tragen antibiotikaresistente Bakterien

06.09.2013 - (lid) – Laut einer Studie hat jedes zwölfte Schweizer Schlachtrind antibiotikaresistente Darmbakterien. In einer Studie der Vetsuisse-Fakultäten Bern und Zürich wurden die Darmbakterien von 571 Schlachtrindern untersucht, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Bei 48 Tieren wurden ESBL-produzierende Bakterien gefunden, welche ein Antibiotika zerstörendes Enzym produzieren.

Die Bakterien wurden vor allem bei jungen Rindern aus Milchbetrieben gefunden, was mit dem Einsatz von Antibiotika bei Euterentzündungen zu erklären sei, so die Studie. Die Forscher raten deshalb zu sparsamerem Einsatz von Antibiotika in Milchbetrieben. Für den Menschen sind die Bakterien nur indirekt gefährlich, sie werden beim Erhitzen zerstört. Krankheitsausbrüche sind daher unwahrscheinlich.



Dänemark: Schlachthof-Mitarbeiter investieren in Schweinemast

06.09.2013 - (lid) – Weil sie um ihre Arbeitsplätze fürchten, wollen Mitarbeiter des dänischen Schlachtkonzerns Danish Crown nun selbst in die Schweinemast investieren. In Dänemark gibt es immer weniger Schweinehalter, zudem können aufgrund steigender Lebendexporte Schlachtbetriebe ihre Kapazitäten nicht mehr auslasten.

Weil sie um ihre Jobs fürchten, planen nun Mitarbeiter von Danish Crown eigene Investitionen in die Schweineproduktion. In den nächsten vier Jahren soll ein Fonds mit einem Volumen von 80 Millionen Euro eingerichtet werden. Finanziert werden soll dieser über einen auf vier Jahre befristeten Gehaltsverzicht oder eine Minderung der Rentenleistungen. Die Mitarbeiter werden Ende September darüber abstimmen, ob das Vorhaben umgesetzt werden soll.



Soziales Engagement wird wichtig für Unternehmenserfolg

(Nielsen, 5. September 2013) – Umweltschutz fördern, ein kulturelles Ereignis sponsern oder Jugendliche unterstützen – soziales Engagement kann viele Facetten haben. Sicher ist, dass es sich für Viele rechnet – für die Umwelt, für die Gesellschaft und nicht zuletzt für die Firmen, für die soziales Engagement ein zunehmend wichtiges Erfolgskriterium ist. Denn immer mehr Österreicher und Schweizer sind bereit, CSR-orientierte Unternehmen – also solche, die sozial verantwortlich handeln (CSR steht für Corporate Social Responsibility) – durch den Kauf ihrer Produkte und Leistungen zu belohnen.

50 Prozent der Österreicher und 46 Prozent der Eidgenossen sagen, dass sie hierfür mehr Geld ausgeben würden; vor zwei Jahren waren es erst 41 bzw. 38 Prozent. Weltweit ist sogar die Hälfte aller Verbraucher dazu bereit. Zu diesem Ergebnis kommt Nielsen, ein führender Anbieter von Informationen zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern, in seinem aktuellen CSR-Report. Nielsen hat hierfür in 58 Ländern analysiert, wie sich Käufer verhalten und wie sich dies im Zeitverlauf ändert.

Die gestiegene Bereitschaft, mehr Geld für Produkte von Unternehmen auszugeben, die der Gesellschaft etwas zurückgeben, kommt nicht von ungefähr. Denn es glauben deutlich mehr Befragte (Österreich 41 Prozent, Schweiz 44 Prozent), dass Unternehmen durch ihre Geschäfte zu den globalen Problemen beitragen, als dass sie diese lösten (18 bzw. 22 Prozent). Interessant ist allerdings, dass dennoch nur 36 Prozent der Österreicher angeben, in den vergangenen sechs Monaten ein Produkt gekauft zu haben, weil sie von einer CSR-motivierten Aktivität des Unternehmens wussten.

„Natürlich wird jemand, der die Bereitschaft dazu signalisiert, in der Realität nicht unbedingt tatsächlich mehr Geld für solche Produkte ausgeben“, analysiert Andreas Leisi, Market Leader Nielsen Alpine. „Dennoch ist das Umfrage-Ergebnis für Unternehmen ein klares Signal, dass es hierzulande noch viel Spielraum für die richtigen CSR-Engagements gibt, um Verbraucher zu gewinnen und zu binden.“

Die Bereitschaft, mehr Geld für Produkte oder Leistungen von CSR-bewussten Firmen auszugeben, variiert weltweit sehr stark, hat Nielsen herausgefunden. Während der europäische Durchschnitt bei lediglich 37 Prozent liegt, sind beispielsweise über zwei Drittel der Bewohner der Philippinen, Thailands und Indonesiens bereit, mehr Geld auszugeben; in Indien sind es sogar drei Viertel.

„In Ländern mit einer vergleichsweise starken Skepsis gegenüber CSR haben soziale Alibi-Engagements keine Chance“, sagt Leisi. „In diesen Märkten müssen soziale Programme unbedingt authentisch und in Übereinstimmung mit den Zielen, Visionen und Werten des Unternehmens stehen, um Verbraucher anzusprechen.“ Während Unternehmen versuchen, soziales Handeln in ihre Strategie zu integrieren, gewinnt laut Leisi auch traditionelle Unternehmensphilanthropie – also beispielsweise das Spenden von Geld, Produkten oder Leistungen an Non-Profit-Organisationen – weiterhin an Beliebtheit.

„Die Frage lautet heute nicht mehr, ob Verbrauchern soziales Wirken von Unternehmen wichtig ist, sondern welches genau und in welchem Umfang dieses stattfindet. Die Antwort muss nicht unbedingt klassisches soziales Engagement sein, sondern kann auch generell in erhöhtem Verantwortungsbewusstsein, bewussterem Wirtschaften oder nachhaltiger Innovation liegen. Egal welcher Ansatz verfolgt wird: Clevere Unternehmen untersuchen heutzutage sehr genau, wie sie diesen wichtigen Nerv der Verbraucher treffen können“, so Leisi.

Der Nielsen Global Survey zu Corporate Social Responsibility wurde zwischen dem 17. Februar und dem 8. März 2013 durchgeführt. Dabei hat Nielsen mehr als 29.000 regelmässige Internetnutzer in 58 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet. Sie repräsentiert damit die Internetnutzer des Landes und hat eine maximale Abweichung von ±0,6 %.



Swisscom lanciert digitales Portemonnaie fürs Handy

Der Telekomkonzern macht mit «Tapit» das Mobiltelefon zum Zahlungsmittel. Das digitale Portemonnaie Tapit übernehme «die Brückenfunktion zwischen Zahlungsinstitut und Händler» und sei ein Produkt für ein «gesamtes Ökosystem», bestätigt Swisscom Recherchen der «Handelszeitung». Derzeit testet der blaue Riese die Handy-Anwendung mit Kreditkartenfirmen wie Viseca und dem Detailhandel. «Wir arbeiten beim kontaktlosen Bezahlen per Mobiltelefon mit der Swisscom zusammen», sagt Coop-Sprecher Urs Meier. Man sei «nahe an einer zuverlässigen Lösung».

Als Starttermin für Tapit nennt Swisscom 2014. Dann will der Telekomkonzern auch neue SIM-Karten lancieren, auf denen die Zahlungsdetails der Plastikkarten gespeichert sind. Bereits sind fast zwei Drittel aller 120000 Terminals in der Schweiz für den kontaktlosen Zahlungsverkehr mit Tapit fähig. Migros rüstet dieses Jahr alle ihre Filialen um, Coop bis im nächsten Frühjahr. 2015 soll der gesamte Handel Tapit-fähige Terminals besitzen. (Handelszeitung 4.9.2013)



Geringerer Fettgehalt bei Pommes mit Infrarot

(aid 4.9.2013) - In der Fritteuse nehmen Pommes frites viel Fett auf, bevor sie eine perfekt goldene Bräune erhalten. Durch eine Vorbehandlung mit Infrarotstrahlung kann der Fettgehalt um ein Drittel reduziert werden, haben Wissenschaftler eines Forschungsinstituts in Albany, Kalifornien festgestellt. Das einfache Prinzip: Durch die Infrarothitze bekommen die Frites eine mikroskopisch kleine Kruste, die die spätere Ölaufnahme verringert.

Für ihr Experiment haben die Wissenschaftler insgesamt etwa zehn Kilogramm Fritten gemacht. Die rohen Kartoffeln wurden geschält, in Streifen geschnitten und erst nach einer Infrarotbehandlung in die Fritteuse getaucht. Die Wissenschaftler variierten Dauer und Intensität der Infrarotbestrahlung, Frittierdauer und -temperatur, um schmackhafte Pommes mit möglichst wenig Fett zu erhalten.

Bei einer dreiminütigen Infrarotbestrahlung und einer Frittiertemperatur von 146 Grad Celsius für sieben Minuten verringerte sich der Ölgehalt um 37 Prozent im Vergleich zu konventionell zubereiteten Fritten. Vermutlich könnte der Fettgehalt noch weiter gesenkt werden, wenn die gesamte Oberfläche der Pommes mit Infrarot behandelt wird. Im Experiment wurden nur Ende und Unterseite der Kartoffelstreifen bestrahlt.

77 Testesser verglichen die Pommes frites - mit und ohne Infrarotbehandlung. Über die Hälfte fand keinen Unterschied in Farbe und Geschmack. Mehr als jeder Zweite bevorzugte sogar die etwas knusprigere Konsistenz der Fritten, die mit Infrarot vorbehandelt wurden. Die kalifornischen Wissenschaftler nehmen an, dass die Ergebnisse auch für gefrorene, industriell verarbeitete Fritten gelten. Die Infrarotbehandlung könnte die industrielle Vorbereitung der Kartoffelprodukte sogar vereinfachen und Kosten senken, so die Wissenschaftler. Infos: www.ars.usda.gov/ is/AR/archive/jul13/fries0713.htm



ESL-Milch: mehr Kochgeschmack als Pastmilch

(aid 4.9.2013) - ESL-Milch (extended shelf life, hochpasteurisiert) ist geschmacklich deutlich von pasteurisierter Milch zu unterscheiden und daher als eigenständige Sorte zu sehen. Die Qualität ist in der Regel einwandfrei. So lautet das Resultat einer Studie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Im Handel finden Verbraucher drei verschiedene Sorten wärmebehandelter Milch. Unter Frischmilch versteht man im Allgemeinen die traditionell hergestellte pasteurisierte Milch, die auch als solche beworben wird. Sie wird kurzzeitig auf bis zu 75 Grad Celsius erhitzt und ist ungeöffnet bis zu sieben Tage haltbar. Die länger haltbare ESL-Milch ist rund drei Wochen haltbar, da sie bis auf rund 130 Grad Celsius hocherhitzt oder die Keime vor dem Pasteurisieren durch Mikrofiltration entfernt werden.

Seit ihrer Markteinführung ist ihr Anteil am gesamten Konsummilchsortiment gestiegen. Sie wird häufig als "die Längerfrische" oder "die Maxifrische" vermarktet. H-Milch (UHT, ultrahocherhitzt) dagegen ist sterilisierte Milch, die wochenlang ohne Kühlung aufbewahrt werden kann.

Für ihre Studie kauften die Wissenschaftler je fünf Packungen der drei Konsummilchsorten von einem gemeinsamen Hersteller. Sie untersuchten Eigenschaften, die deren Qualität widerspiegeln - zum Beispiel Fett-, Eiweiss-, Milchzucker- und Kalziumgehalt sowie den pH-Wert. Zusätzlich wurden pasteurisierte (Frischmilch) und ESL-Milch von 45 freiwilligen Personen verkostet, um eventuelle geschmackliche Unterschiede festzustellen.

Das Resultat: Jede Milchsorte hat eine individuelle Zusammensetzung, die die jeweilige Hitzebehandlung widerspiegelt. In der Regel liegt das Profil der ESL-Milch zwischen dem der Frischmilch und der H-Milch. Der Kalziumgehalt ist dagegen relativ konstant und die gesetzlichen Qualitätsanforderungen werden stets erfüllt.

Im Geschmack gab es deutliche Unterschiede: Für 67 Prozent der Befragten schmeckte ESL-Milch anders als die Frischmilch. Demnach ist die länger haltbare ESL-Milch nicht als Variante der pasteurisierten Milch zu sehen, sondern als eigenständige Sorte. Die Ergebnisse der Verkostung müssen jedoch mit Vorsicht interpretiert werden, da diese nicht unter Standardbedingungen, sondern im Rahmen einer Universitätsveranstaltung durchgeführt wurde. Weitere Informationen: Journal of Food Safety and Food Quality - Archiv für Lebensmittelhygiene, Bd. 64, Nr. 4, S. 96-102, 2013



Stallhaltung verdrängt Weidehaltung von Milchkühen

(aid 4.9.2013) - In Europa kommen immer weniger Kühe auf die Weide. So lautet das Fazit einer Studie der Universität Wageningen im Auftrag der Weltgesellschaft für Tierschutz, kurz WSPA. Die Wissenschaftler untersuchten den aktuellen Zustand der Weidehaltung von Milchkühen und deren voraussichtliche Entwicklung bis 2025 in sechs nordwesteuropäischen Ländern (Niederlande, Nordwest-Deutschland, Schweden, Dänemark, Irland, England und Nordirland).

Dazu nutzten sie statistische Daten und führten Interviews mit Experten. Danach lag der Anteil der Kühe mit Weidegang im Jahr 2012 zwischen 30 Prozent in Dänemark und 100 Prozent in Irland. In Nordwest-Deutschland waren es etwa 50 Prozent. Bis zum Jahr 2025 wird aber ein Rückgang auf zwei Prozent erwartet. Auch in Dänemark, in den Niederlanden und in Grossbritannien sollen in Zukunft deutlich weniger Kühe auf den Wiesen grasen.

Der zunehmende Trend zur ganzjährigen Stallhaltung sei vor allem auf die Intensivierung der Landwirtschaft zurückzuführen. Die Betriebe stehen unter Druck, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und höhere Erträge pro Kuh zu erzielen, so die Wissenschaftler. Doch nach den Ergebnissen der Studie ist auch die Weidehaltung finanziell lohnend.

Zum einen haben die Erzeuger geringere Fütterungs- und Stallhaltungskosten und können daher mehr Gewinn pro Liter Milch erzielen. Ein weiterer Vorteil sind Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere. Auf der Weide können die Rinder eher ihren natürlichen Verhaltensweisen nachgehen. Sie produzieren zwar weniger Milch, sind aber auch gesünder und leben länger.

In den Niederlanden zum Beispiel gibt es einige erfolgreiche Modelle wie Weideprämien, die Anreize für Weidehaltung schaffen. Regierungen und die Milchindustrie sollten in Forschung und technologische Neuerungen investieren, um diese traditionellen Haltungssysteme zu erhalten, rät die WSPA.

Nach einer Landwirtschaftszählung des Deutschen Bauernverbands aus dem Jahr 2010 werden in ganz Deutschland 42 Prozent der Milchkühe mit Weidegang gehalten. Regional gibt es allerdings Unterschiede. So weiden in Bayern nur 16 Prozent der Tiere, in Nordrhein-Westfalen dagegen 82 Prozent und in Schleswig-Holstein 77 Prozent. In Ostdeutschland mit vorwiegend grossen Beständen ist Weidegang weniger verbreitet. www.aid.de



Rund ein Drittel Gentech-Mais in Spanien

(aid 4.9.2013) - Im Jahr 2013 haben die Landwirte in Spanien deutlich mehr gentechnisch veränderten Mais angebaut. Die Flächen sind im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf über 138.000 Hektar gestiegen, geht aus der Anbaustatistik des Spanischen Landwirtschaftsministeriums hervor. Damit entfällt rund ein Drittel der spanischen Maiserzeugung auf die insektenresistente Gentechnik-Variante.

Die angepflanzten Sorten sind aus dem Bt-Mais MON810 hervorgegangen. In den Mais wurde ein Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) eingeschleust. Er ist resistent gegen den Maiszünsler. Der gentechnisch veränderte Mais hat sich in Spanien in Regionen mit einem starken Zünslerbefall fast flächendeckend durchgesetzt. Die Landwirte müssen zwar mehr für das Saatgut bezahlen, berichten aber über geringere Ertragsausfälle und Einsparungen bei Pflanzenschutzmitteln, Maschineneinsatz und Arbeitszeit.

Bei der landwirtschaftlichen Nutzung von gentechnisch verändertem Mais unterscheidet sich Spanien stark von den übrigen EU-Staaten. Bis auf kleinere Flächen in Portugal und Tschechien wird in keinem anderen europäischen Land Gentechnik-Mais angebaut. In mehreren Staaten wie auch Deutschland, Frankreich und Italien wurden nationale Verbote verhängt und damit die Anbauzulassung für den MON810-Mais ausser Kraft gesetzt. Weitere Informationen: www.transgen.de



TIPP

Verpackungswettbewerb Swiss Star 2013: Innovativste Verpackung gesucht!

Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis des Verpackungswettbewerbs Swiss Star 2013 ist eröffnet: Jeder kann bis zum 1. Oktober auf www.svi-verpackung.ch für eine innovative Verpackungslösung stimmen. Es gibt attraktive Preise zu gewinnen.

Der Publikumspreis wird seit 2003 als zusätzliche Sonderauszeichnung im Rahmen des Verpackungswettbewerbs Swiss Star verliehen. Hier entscheiden die Konsumenten und Konsumentinnen über den Gewinner und nicht die Jury. Auf der Homepage www.svi-verpackung.ch kann jeder für seine favorisierte Verpackung abstimmen. Die jährlich vom Schweizerischen Verpackungsinstitut SVI organisierte Abstimmung läuft bis zum 1. Oktober 2013. 20 Verpackungen stehen zur Auswahl.

Zum 44. Mal wird dieses Jahr wieder der Verpackungsaward Swiss Star vergeben. Dieses Jahr erreichte der Wettbewerb einen überdurchschnittlichen Eingang von 51 Anmeldungen. Mit dem Swiss Star zeichnet das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI herausragende Leistungen im Verpackungswesen aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kreativität und Innovationskraft der Schweizer Verpackungsindustrie aufzuzeigen. So stellt der Preis das Aushängeschild der Branche dar. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 17. Oktober 2013, im Seedamm Plaza in Pfäffikon statt. (Schweizerisches Verpackungsinstitut SVI 10. September 2013)

(gb)


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9.2.2016
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