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Nachrichten

11.9.2013

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Kassensturz kritisiert «verseuchte Crevetten»

Crevetten von Schweizer Grossverteilern sind mit Salmonellen und Fäkalbakterien verseucht gemäss Labortests im Auftrag von «Kassensturz».



Die Produktion von Biocrevetten ist sicherer und schonender als eine konventionelle unhygienische Massenproduktion


Für Sie gelesen im Kassensturz-online vom 10.9.2013: Früher waren Crevetten noch eine Delikatesse, heute sind sie Massenware. Selbst in Discountern gibt es mittlerweile eine grosse Auswahl. «Kassensturz» hat zusammen mit der Westschweizer Konsumentensendung «A Bon Entendeur» in einem Labor zwölf verschiedene Angebote an rohen Riesen-Crevetten untersuchen lassen.

Das Ergebnis ist alles andere als appetitlich: In zwei Proben fand das Labor sehr viele Bakterien: Salmonellen, E.Coli, Vibrio Vibrio Parahaemolyticus und Staphylokokken. Diese können starke Übelkeit und Durchfall hervorrufen. Kommentar eines getesteten Supermarktes: «Es handelt sich um rohe Crevetten. Diese werden vor dem Essen gekocht, das tötet die krankmachenden Bakterien ab». Zudem habe man eigene Tests durchgeführt: «Das Kantonslabor Zürich bestätigte uns, dass keine Massnahmen nötig sind auf Grund unserer Tests. Wir konnten keine Salmonellen im essbaren Teil der Crevetten nachweisen.»

Greenpeace: «Konventionelle Zucht ist problematisch»

Drei Viertel der in der Schweiz verkauften Crevetten kommen aus Südostasien wie beispielsweise Thailand und Vietnam. Davon stammen die meisten aus konventioneller Zucht. Das heisst: In riesigen künstlich angelegten Becken werden die Crevetten gemästet und täglich mit Fischmehl und Chemie gefüttert. Sie erhalten Wachstumsbeschleuniger, Pestizide und Antibiotika, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.

Konventionelle Zucht sei sehr problematisch, nicht bloss für die Crevetten, sondern auch für die Umwelt, sagt Andrea Rid von Greenpeace Schweiz. Bei der Massenzucht vegetieren die Crevetten sehr eng beieinander zum Teil sogar übereinander. «In den Wasserbecken leben zum Teil sieben bis achtmal mehr Tiere als überhaupt tiergerecht wäre.» Für die Ernte der Crevetten werden die Teiche mit riesigen Pumpen abgesaugt. Das Wasser gelangt ungefiltert ins Meer.

Grundsätzlich seien Bio-Crevetten sicher besser, weil keine Chemikalien benutzt würden sagt Andrea Rid von Greenpeace Schweiz. Aber auch hier sei Vorsicht geboten: «Man sollte darauf achten woher genau die Crevetten stammen und welche Zuchtmethode angewandt wurde.»

Hygienetipps

Nicht nur Meeresfrüchte, sondern auch Fleisch kann mit krank machenden Bakterien verunreinigt sein. Aber man kann sich schützen. Der Berner Kantons-Chemiker Otmar Deflorin nennt die wichtigsten Tipps fürs Kochen und Grillieren. Er empfiehlt, rohes und gekochtes Fleisch immer zu trennen. Wichtig: Durch den Erhitzungsprozess, durch Braten und Kochen, werden die Keime abgetötet. Sie sind dann unproblematisch und können bedenkenlos gegessen werden.

Problematisch ist hingegen, wenn man das rohe Fleisch oder die Meeresfrüchte in Kontakt kommt mit anderen Lebensmitteln, die nicht gekocht oder erhitzt werden. Dann haben andere Keime oder Lebensmittel Keime auf sich drauf. Das gilt es unbedingt zu vermeiden.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt:
Die Hände gründlich waschen mit warmem Wasser und Seife vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln.
Während des Kochens erneutes Händewaschen, z.B. nach dem Zerschneiden von Fleisch oder Fisch. Dabei sollen auch den Fingernägel gut gereinigt werden.
Bei den Küchenutensilien empfiehlt das BAG wenn möglich separate Schneidbretter für pflanzliche und tierische Lebensmittel.
Nie sollen zudem die selben Kochutensilien für das Hantieren mit gekochten und rohen Lebensmittel benutzt werden. (z.B. die Gabel, mit der Fleisch in die Pfanne gelegt und herausgenommen wird).
Das bestreichen mit einer Marinade mit viel Säure (durch Senf oder Essig) vor dem Kochen bekämpft Keime.

Viele Infektionen mit Keimen finden im Sommer statt. Der Grund: Es wird oft gegrillt weitab von Wasserversorgung zum Abwaschen. Hygienisches Arbeiten wie in einer Küche ist nicht möglich. Darum rät Deflorin beim Grillen aus Hygienegründen nicht mit dem Geschirr zu sparen. Es sollten immer zwei verschiedene Teller für das rohe Fleisch und für das fertige Grillgut benutzt werden. Der Teller mit dem rohen Fleisch sollte am Ende besonders gut abgewaschen werden oder (bei Wegwerfgeschirr) entsorgt werden.

Spezialfall «Fondue Chinoise»

Beim in der kalten Jahreszeit traditionellen Fleisch-Fondue besteht eine besondere Situation: Hier landet auch rohes Fleisch auf dem Essteller. Darum empfiehlt Deflorin folgendes Vorgehen: Auch hier unbedingt zwei Teller für das rohe und gekochte Fleisch. Oder man benutzt die für Fondue Chinoise typischen Teller mit verschiedenen, durch erhöhte Stege abgetrennte Sektoren. So kann der Saft von rohem Fleisch nicht mit Gekochtem in Kontakt kommen. (Beitrag vom 10.9.2013, Volltext www.srf.ch)
(gb)


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