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Nachrichten

24.9.2013

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KURZNEWS 24. September 2013

Antibiotika: Mehr Resistenzen trotz sinkendem Einsatz / Flexitarier: Essen mit Moral / Schweizer Käse-Export in der Krise


Antibiotika: Mehr Resistenzen trotz sinkendem Einsatz

24.09.2013 - (lid) – Im Jahr 2012 gingen die Verkäufe der in der Veterinärmedizin eingesetzten Antibiotika um acht Prozent zurück. Aber: Die Situation bei den Resistenzen bleibt kritisch. 57‘157 kg Antibiotika wurden im Jahr 2012 für die Veterinärmedizin verkauft. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Abnahme von 8 Prozent, teilt das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) mit. Im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2008 entspricht dies sogar einem Rückgang um 21 Prozent.

Trotz des Rückgangs der Menge an verkauften Antibiotika hat sich laut BVET die Situation bei den Antibiotikaresistenzen nicht verbessert. Die Ausbreitung von multiresistenten Keimen, die auch beim Menschen in zunehmendem Masse gefunden werden und nur noch mit wenigen Reserveantibiotika behandelbar sind, würden weltweit Sorge bereiten. Resistenzen gegenüber wichtigen Antibiotika würden weiterhin zunehmen.

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat im Juli 2013 zusammen mit dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft Bildung und Forschung (WBF) ein breit abgestütztes, nationales Programm zur Erarbeitung von Strategien gegen Antibiotikaresistenz lanciert. Bis 2015 sollen die Ergebnisse vorliegen.



Auszeichnung des besten Schweizer Bioladens

24.09.2013 - (lid) – Auch dieses Jahr haben die Leser der Zeitschrift „oliv“ den besten Schweizer Bioladen gekürt. Gewonnen hat wie im Vorjahr „Regenbogen“ aus Schwyz. Der Laden aus Schwyz setzte sich in der Leserwahl gegen 157 andere Biofachgeschäfte durch, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Auf Rang zwei landete „Oasis Santé“ aus St. Imier. An der Leserumfrage nahmen rund 2‘200 Personen teil. Bewertet wurden die Läden unter anderem in den Kategorien „Freundlichkeit“, „Sortiment“ und „Kundenservice“.



Gruyère-Marke erlangt Anerkennung in USA und Südafrika

BLW 19.09.2013 - Nach Jahren der Bemühungen konnte die Marke «Gruyère» resp. «Le Gruyère Switzerland» in Südafrika und den USA eingetragen werden. Die Bundesbehörden freuen sich über diesen Erfolg, der einen Durchbruch in der Verbesserung des Schutzes von Erzeugnissen mit starker Identität gegen Nachahmungen oder missbräuchliche Verwendungen ihres Namens darstellt.

Die Europäische Union und die Schweiz kennen beide das System der «Geschützten Ursprungsbezeichnungen» für typische, mit einem bestimmten «Terroir» verbundene Erzeugnisse. Dank des Abkommens zur gegenseitigen Anerkennung konnte der Schutz dieser Erzeugnisse, darunter auch der Gruyère GUB, auf den gesamten europäischen Raum ausgedehnt werden. Den Schutz auf Kontinente auszuweiten, die keine ähnliche gesetzliche Reglementierung kennen, ist eine grosse Herausforderung.

Die Bundesbehörden gratulieren der Interprofession du Gruyère IPG zu ihrer Beharrlichkeit, die nun in Südafrika und den USA Früchte trägt. Dieser Erfolg gründet auf einer gemeinsamen Strategie der Gruyère-Branche, vertreten durch die IPG, der Bundesbehörden und der betroffenen Kantonen. Der Bund stand voll und ganz hinter dem Vorhaben der IPG und bemühte seine internationalen Beziehungen, um das Dossier voranzubringen.

Die Eintragung als Marke ist ein Etappensieg: Der Bund setzt gleichzeitig seine Anstrengungen im Hinblick auf die Ausweitung des internationalen Schutzes der Bezeichnungen GUB und GGA («Geschützte geografische Angabe») auf dem multilateralen Weg und mittels bilateraler Abkommen fort.

Einzigartige Erzeugnisse schweizerischen Ursprungs gegen Nachahmungen zu schützen und ihre Marktpositionierung im In- und Ausland zu verbessern, ist ein wichtiger Pfeiler der Qualitätsstrategie der Agrar- und Lebensmittelbranche. Dies entspricht auch der legitimen Nachfrage von Seiten der Konsumentinnen und Konsumenten nach authentischen Lebensmitteln, die im Einklang mit der Natur, dem Tierwohl und dem traditionellen Knowhow hergestellt werden.



Aktionsplan Grüne Wirtschaft gegen Foodwaste

In der Schweiz werden zu viele Lebensmittel weggeworfen. Der Bund will zusammen mit wichtigen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft und in Abstimmung auf internationale Anstrengungen Lösungen zur Reduktion der Abfälle entwickeln. An einer Tagung in Bern wurde heute entschieden, ergänzend zu privaten Initiativen die Themen Datierung von Nahrungsmitteln, Bildung, Sensibilisierung und Information der Bevölkerung sowie die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen zu vertiefen. Erste Resultate sollen im Frühling 2014 vorliegen.

Studien schätzen, dass weltweit ein Drittel der produzierten Nahrungsmittel auf dem Weg vom Feld bis auf den Teller verloren geht. Auch in der Schweiz wird von Nahrungsmittelabfällen in einer ähnlichen Grössenordnung ausgegangen. Die Verringerung dieser Abfälle ist eine Massnahme im Aktionsplan Grüne Wirtschaft, welcher der Bundesrat am 8. März 2013 verabschiedet hat. Der vom Bund lancierte Stakeholderdialog ist der zentrale Ansatz dieser Massnahme.

Nachdem zwischen Dezember 2012 und März 2013 Einzelgespräche mit Akteuren der gesamten Nahrungsmittelkette geführt und Handlungsfelder identifiziert wurden, wird nun zu übergreifenden Themen gemeinsam mit allen Betroffenen nach Lösungen gesucht. Die von den Bundesämtern für Landwirtschaft BLW, Umwelt BAFU, Gesundheit BAG und Veterinärwesen BVET sowie der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA organisierte Tagung bildete den Auftakt zur zweiten Phase des Stakeholderdialogs.

An der Tagung nahmen Vertreter der Landwirtschaft, der Nahrungsmittelindustrie, des Gross- und Detailhandels, der Gastronomie, der Konsumenten- und Umweltorganisationen sowie von Hilfsorganisationen teil. Die Arbeitsgruppen zu den drei Vertiefungsthemen nehmen ihre Arbeit im Oktober 2013 auf. Ein Zwischenfazit wird im Frühling 2014 gezogen werden.

Der Auswertungsbericht der Einzelgespräche mit detaillierten Informationen zu den identifizierten Handlungsfeldern ist auf der Internetseite des Bundesamts für Landwirtschaft aufgeschaltet www.blw.admin.ch > Themen > Nachhaltigkeit > Nahrungsmittelabfälle > Stakeholderdialog. (BLW, BAFU 16.9.2013)



TAGUNGS-TIPP

Fachtagung von CafetierSuisse: 27. September 2013 zum Tag des Kaffees

Freitag, 27. September 2013, findet zum sechsten Mal der Schweizer Tag des Kaffees statt. Zur Feier des Tages und aufgrund des 75-jährigen Verbandsjubiläums organisiert CafetierSuisse an diesem Tag die erste Zukunftstagung der Schweizer Kaffeebranche. Moderiert von Daniela Lager (10vor10) werden Experten und Branchenkenner im GDI in Rüschlikon über die Trends und Entwicklung des Kaffeemarktes diskutieren. www.cafetier.ch



PRESSESCHAU

Zuerst kommt das Fressen und dann die Moral (Bertold Brecht) – oder ist es heute umgekehrt?

Für Sie gelesen im Tagesanzeiger 24.9.2013: Flexitarier essen bewusst selten Fleisch, und wenn, dann nur qualitativ hochwertiges aus der Region. Die Zahl dieser Teilzeit-Vegetarier nimmt zu. Das spüren auch die Gastronomen.

Wie soll der interessierte Konsument denn wissen, ob das Kalb ein artgerechtes Leben führte, keine Kraftnahrung erhielt und vor dem Schlachten nicht stundenlang in einem Transporter eingeschlossen war? Fleischskandale, Tierschutz und ein wachsendes ökologisches Bewusstsein zeigen Wirkung: Die Einstellung gegenüber dem täglichen Fleisch auf dem Teller hat sich verändert. Ethik und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein hat zahlreichen Menschen den Appetit darauf verdorben.

Der Schweizer verzichtet immer häufiger auf sein Schweinskotelett, stattdessen verspeist er über Mittag einen Gemüseteller oder eine Portion Pasta. Am Wochenende gönnt er sich allenfalls ein Stück Fleisch. Dann aber soll es ein richtig gutes sein – und zwar bio, aus der Region. Das reine Gewissen ist beim Fleischverzehr genauso wichtig wie der gute Geschmack. Die Rede ist vom Teilzeit-Vegetarier, auch Flexitarier genannt.

Menschen mit einem solchen Essverhalten gibt es viele – und es werden immer mehr, glaubt man den Ergebnissen des aktuellen European Food Trends Report, den das Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) kürzlich publizierte. Die Wissenschaftler kamen darin zu dem Schluss, dass die Schweizer gegenüber den vergangenen fünf Jahren allgemein mehr übers Essen wissen – und grösseren Wert auf gesunde Ernährung legen. Dazu gehört auch, nicht täglich Fleisch zu essen.

Eine Umfrage von Coop im letzten Jahr kam zu dem Schluss, dass sich bereits 40 Prozent der Schweizer im Flexitarier-Stil ernährten. Diese Menschen gaben an, «an gewissen Tagen kein Fleisch zu essen». Konsequent vegetarisch ernähren sich dagegen lediglich 3 Prozent der Schweizer.

Ein Mann, der das veränderte Essverhalten direkt zu spüren bekommt, ist der Gastronom Michel Péclard. Auch er stellt seit wenigen Jahren fest, dass insbesondere Männer auf eine gesunde und leicht bekömmliche Kost achten. Péclard betreibt mehrere angesagte Restaurants in Zürich. Eine davon ist die Pumpstation, eine Sommerbeiz an der Seepromenade, die vorwiegend Grillspezialitäten anbietet. Der Gastronom sagt, die Gäste hätten seit einigen Jahren viel weniger Lust auf Wurst. Verkaufte die Pumpstation noch vor fünf Jahren 1000 Würste täglich, waren es in diesem Sommer bloss halb so viele. Stattdessen bestellten die Gäste häufiger Salat- und Gemüseteller – sowie dreimal mehr Pouletbrüstchen als zuvor.

Michel Péclard stellt mit seinen Köchen deshalb seit längerem eine, wie er es nennt, frauenfreundliche Speisekarte zusammen: Viele der Speisen enthalten kein Fleisch – und wenn, dann ist das Fleisch von ausgesuchter Qualität.

Ein verändertes Essverhalten stellt auch die Migros fest. Die Mediensprecherin gibt auf Anfrage bekannt, Wurstwaren seien bei den Kunden zwar noch immer beliebt. Die Nachfrage bei Gemüse, Geflügel und Fisch sei in den letzten fünf Jahren jedoch stetig gestiegen. In der Jahresstatistik schlägt sich der Trend, weniger Fleisch zu essen, nicht stark nieder. Der Fleischverzehr der Schweizer ist mit 3,4 Prozent zwar leicht rückläufig, aber immer noch hoch: Im vergangenen Jahr ass jede Person im Schnitt 51,7 Kilogramm. Man schlachtete weniger Schweine, aber mehr Geflügel.

Auch den Metzgern scheint das veränderte Essverhalten der Bevölkerung bewusst zu sein. Einige reagieren darauf, indem sie die Wursthäute mit Gemüse und Käse zu füllen beginnen. Eine Wurst, die Fleisch sowie Gemüse enthält, ist die Kartoffelwurst. Das entsprechende Rezept kommt aus dem Bündner Oberland und stammt aus dem Zweiten Weltkrieg. Weil die Metzger damals zu wenig Schweinefleisch hatten, gab man der Wurstmasse 50 Prozent Kartoffeln bei. Heute beträgt dieser Anteil noch 10 Prozent.

Der Kartoffelanteil in der Wurst sei gut für das Gewissen des Flexitariers, dieser verkleinere den ökologischen Fussabdruck beim Konsum. Dem Geschmack merke man das jedoch nicht an – der sei ganz Wurst. Dem Teilzeitvegetarier kann dies nur recht sein. Als Flexitarier wird er kein Problem damit haben, dass der Fleischanteil den Grossteil der Wurst ausmacht. (Volltext: www.tagesanzeiger.ch)



Käse-Export in der Krise

Für Sie gelesen in der NZZ am Sonntag, 22. September 2013: Die traditionellen Käsesorten Emmentaler, Tilsiter und Sbrinz sind im Ausland nur noch wenig gefragt und werden als billiges Gattungsprodukt wahrgenommen. Ein Kilo milder Tilsiter kostet im Detailhandel nur 12 Fr., Emmentaler 13 Fr. Bei Aktionen wird ein Nachlass von 30% gewährt. Trotzdem sind die Verkäufe stagnierend bis rückläufig. Der Export von Emmentaler hat sich seit 2000 praktisch halbiert. Parallel dazu brachen die Milchpreise für Emmentaler, Tilsiter und Sbrinz seit 2008 um bis zu 20% ein (Grafik rechts).

Nicht aufhalten lässt sich der Strukturwandel. Es gibt offenbar zu viele Käsereien, welche die drei Sorten produzieren. Entweder werden Betriebe verschwinden, oder die Käsereien können dank höherem Absatz besser ausgelastet werden. Die 19 Hersteller etwa, die den sogenannt Roten Tilsiter erzeugen, sind zur Hälfte ausgelastet.

Die Sortenorganisation Tilsiter will jetzt handeln. «Wir werden Tilsiter Switzerland hin zu einer Käsemarke weiterentwickeln», sagt Geschäftsführer Peter Rüegg nach einer Strategiesitzung der Tilsiter-Kommission. «Als Marke wollen wir ein gewichtiges Wort bei der Preisgestaltung mitreden», betont Rüegg. Im Moment sieht es anders aus: Einzelne Gesellschafter der Sortenorganisation liefern sich einen Preiswettbewerb – was die Preise nach unten drückt.

Mit der neuen Positionierung will die Sortenorganisation künftig wieder Preise erzielen, die nicht nur ein Überleben der Käsereien, sondern auch dringend benötigte Investitionen ermöglichen. Waren Ende der neunziger Jahre 6000 Tonnen Käse produziert worden, so sind es heute nur noch 3000 Tonnen.

Auch beim Emmentaler sind die Mengen massiv gesunken: Wurden im Jahr 2000 noch 45000 Tonnen des Käses mit den typischen Löchern hergestellt, waren es letztes Jahr bloss noch 26 000 Tonnen. Dass der Absatz im Ausland so stark eingebrochen ist, begründet Franziska Borer, Direktorin von Emmentaler Switzerland, mit der Wirtschaftsflaute und der Euro-Krise. Insbesondere der Kernmarkt Italien habe stark gelitten. «Unser Produkt wird durch günstigere Grossloch-Käse ersetzt», klagt Borer.

Emmentaler hat zwar in der Schweiz einen AOC-Herkunftsschutz. Trotzdem dürfen Frankreich oder Deutschland ihren eigenen Emmentaler herstellen (sie dürfen ihn bloss nicht «Schweizer Emmentaler» nennen). Die Konkurrenz aus dem Ausland setzt dem einheimischen Produkt zu, denn als Sortenkäse ist er in den Augen der Konsumenten relativ leicht austauschbar mit dem billigeren deutschen oder französischen Emmentaler. Als Reaktion darauf wollen die Schweizer Käser nun das Markenprofil im Inland stärken und vermehrt eine jüngere Kundschaft ansprechen.

Hoffnungen setzt die Organisation auf planwirtschaftliche Instrumente: Am 1. Juli ist eine neue Mengensteuerung eingeführt worden, die Käsereien produzieren nur noch die Hälfte. Im Gegenzug wurde der Richtpreis ab Käserei von 5.60 auf 7 Fr. pro kg erhöht. Ab Oktober werden die Konsumenten deshalb höhere Preise für den Käse zahlen müssen. Borer hofft, die gewerblichen Käsereien mit den dazugehörenden bäuerlichen Strukturen langfristig erhalten zu können. Ob alle 140 Käsehersteller überleben, ist eine andere Frage.

Nur zu 75 bis 80% ausgelastet sind auch die 28 Sbrinz-Käsereien. «Wir streben knapp 90% an», erklärt Markus Baumann, Geschäftsführer der Sortenorganisation Sbrinz. Er versucht nun, mit über 700 Degustationstagen in den Läden die Vorzüge des Käses anzupreise und räumt ein, dass die Italiener in der Vergangenheit mit dem Konkurrenzprodukt Parmesan ein hervorragendes Marketing betrieben hätten. «Wir haben zu lange geschlafen und brav Steuern für Subventionen bezahlt.» www.nzz.ch 22.9. und www.20min.ch 23.9.
(gb)


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