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Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband


Nachrichten

25.11.2013

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KURZNEWS 25. November 2013

Migros eröffnet weitere Alnatura-Filialen / Natascha Collenberg ist offiziell beste Jungbäckerin 2013 / Gentech-freie Soja ist ein Kostentreiber


Migros eröffnet weitere Alnatura-Filialen

25.11.2013 - (lid) – Etwas mehr als ein Jahr nach der Eröffnung eines Testladens in Zürich eröffnet die Migros weitere Filialen der Bio-Kette Alnatura. Am Donnerstag werden in Regensdorf und Zug neue Alnatura-Filialen eröffnet, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Bis Ende 2017 sollen in der Schweiz 35 Alnatura-Läden in Betrieb sein. Das sind mehr als zunächst kommuniziert worden war.



59 Tonnen Zwiebeln am Berner Zibelemärit

25.11.2013 - (lid) – Rund 59 Tonnen Zwiebeln wurden heute am Zibelemärit in Berns Altstadt feilgeboten. Die Rekordmarke aus dem Jahr 2008 (59‘143 kg) wurde knapp nicht geknackt. Der Zibelemärit begann heute offiziell um 6 Uhr morgens. Doch bereits um 3 Uhr morgens habe der Duft von Glühwein, Zwiebeln und Käsekuchen in der Luft gelegen, teilt die Stadt Bern mit.

Trotz tiefen Temperaturen besuchten Tausende Leute den Traditionsanlass, dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Damals sollen Bäuerinnen aus dem Seeland und dem Freiburgischen damit begonnen haben, ihr Germüse ab dem Martinstag am 11. November während zwei Wochen in Bern zu verkaufen, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Der Zibelemärit umfasste 604 Stände: 200 für Zwiebeln, Gemüse und Obst, 260 für Waren aller Art und 144 für Verpflegung.



Lindt & Sprüngli baut nachhaltige Kakaobeschaffung aus

21.11.2013 - (lid) – Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli will sein Nachaltigkeitsprogramm bis zum Jahr 2016 auf mehr als 45‘000 Kakaobauern in Ghana ausdehnen. Ziel sei es, die Produktivität mehr als zu verdoppel und das Einkommen der Kakaobauern zu steigern, heisst es in einer Mitteilung. Den Produzenten soll gelehrt werden, wie Kakao professionell angebaut wird. Zudem soll ihnen Zugang zu Krediten und Kakaosetzlingen gewährt werden. Lindt & Sprüngli hat 2008 ein Pilotprojekt mit 8‘000 Bauern gestartet.

Bis 2016 sollen über 45‘000 Bauern Teil des „Farming Program“ werden. Der Schweizer Schokoladenhersteller will damit den gesamten Kakaobedarf aus Westafrika abdecken. Mittels einer Spezialprämie pro gekaufte Tonne Kakao hat Lindt & Sprüngli seit 2008 über 5 Mio. US-Dollar in infrastrukturelle und soziale Projekte investiert.



Natascha Collenberg ist offiziell beste Jungbäckerin 2013

(SBC 20.11.2013) - Vom 18. bis 20. November 2013 wurden am Richemont Kompetenzzentrum in Luzern unter den besten jungen Berufsleuten der Schweiz in der Produktion Bäckerei-Konditorei sowie im Detailhandel der Bäckerei-Konditorei-Confiserie-Branche die zwei Schweizermeisterinnen 2013 erkoren.

Qualifiziert haben sich die Kandidatinnen und Kandidaten aufgrund der besten Resultate an den Qualifikationsverfahren (Lehrabschlussprüfungen) der entsprechenden Kantone. Den 21 Bäcker-Konditoren und Bäckerinnen-Konditorinnen standen fünf Stunden zur Verfü- gung, um zum Thema «Ferien» zwei mehrteilig geflochtene Zöpfe, zwei tourierte Hefesüss- teiggebäcke, drei originelle Spezialbrote, zwei Sorten Kleinbrote oder Kleingebäcke, Stückli und zwei Sorten Butterblätterteigstückli herzustellen. Im Weiteren waren drei Marzipanfigu- ren zu modellieren und ein Tortendekor umzusetzen.

Im Bereich Detailhandel verfügten die 12 Kandidatinnen drei Stunden, um ebenfalls zum Thema «Ferien» ein Schaufenster zu gestalten, vier Geschenkverpackungen zu kreieren, eine schwarze Werbetafel zu beschriften und drei Produkte-Schilder von Hand zu schreiben. Im Weiteren stand ein 5-minütiger Vortrag zum Thema «Projekt Ausstelltisch» auf dem Pro- gramm. Der schriftliche Teil umfasste Verkaufspsychologie und Warenkunde und dauerte pro Thema 30 Minuten.

Nach eingehender Prüfung der präsentierten Arbeiten verkündete die Jury, bestehend aus erfahren Fachleuten, die Gewinnerinnen:
Schweizermeisterschaft Produktion Bäckerei-Konditorei
1. Natascha Collenberg, Chur/GR (Ausbildung bei der Pasternaria Romana SA, Laax/GR)
2. Andrea Liechti, Sigriswil/BE (Ausbildung bei der Bäckerei-Konditorei Rupp, Thun/BE)
3. Barbara Hofer, Fraubrunnen/BE (Ausbildung beim Jegi-Beck, Jegenstorf/BE)
Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten sind ex aequo im vierten Rang klassiert (vollständige Rangliste abrufbar auf www.forme-deine-zukunft.ch, Rubrik «Wettkämpfe»).



PRESSESCHAU

Gentech-freie Soja ist ein Kostentreiber

Für Sie gelesen im Schweizerbauer: Die Schweizer Landwirtschaft will nichts von Gentechnik wissen. Das hat seinen Preis: GVO-freie Soja verursacht Mehrkosten in Millionenhöhe. Und: Weil das Angebot aus Brasilien knapp ist, wird sie neu auch in grösseren Mengen aus Indien importiert.

Sojabohnen enthalten 25% Fett und 37% Eiweiss. Und das macht sie begehrt. Sie liefern den Rohstoff für Lebensmittel wie Tofu oder Speiseöl, für Kosmetik, Plastik, Agrotreibstoffe und Tiernahrung. In den letzten Jahren hat die Sojabohne eine steile Karriere hingelegt: Die weltweite Anbaufläche hat sich seit Anfang der 1980er Jahre auf rund 106 Mio. Hektaren verdoppelt, die Produktion hat sich mit letztjährig 253 Mio. Tonnen fast verdreifacht. Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht.

Auch in der Schweiz nicht. Weil die Bauern den Bedarf an Eiweissfuttermitteln längst nicht selber decken können, müssen Proteine importiert werden. 266'000 Tonnen Sojaschrot waren es im letzten Jahr – fast zehn Mal mehr als 1990. Diese landeten im Futtertrog von Kühen, Schweinen und Geflügel. In der Fleisch- und Milchproduktion ist der Eiweisslieferant Soja kaum mehr wegzudenken.

Kraftfutter liefert Nutztieren Energie und Eiweiss. Bei beiden Komponenten ist die Schweiz in hohem Mass auf Importe angewiesen. Die Produktion von Futtergetreide (Energie) ging in den letzten 20 Jahren um 40 Prozent auf rund 450'000 Tonnen zurück. Damit kann knapp die Hälfte des Futtergetreide-Bedarfs gedeckt werden. Bei den Eiweissfuttermitteln liegt der Selbstversorgungsgrad bei lediglich 15 Prozent. 430'000 Tonnen Eiweissfuttermittel mussten im letzten Jahr importiert werden, davon waren 60 Prozent Sojaschrot

Für den Boom gibt es viele Gründe: Die Bauern haben in den letzten Jahren die Milchproduktion stetig ausgedehnt. Ausserdem bedürfen die auf Hochleistung gezüchteten Kühe einer eiweissreichen Fütterung. Auch die Zunahme der Geflügel-Produktion hat die Nachfrage nach Soja angekurbelt. Der Pouletbestand nahm seit 2000 um über 60 Prozent auf letztjährig 6,2 Mio. Tiere zu. Auch das totale Verfütterungsverbot von Tiermehl im Gefolge der BSE-Krise sowie das Verbot der Schweinesuppe haben Soja zu einem unverzichtbaren Eiweiss-Lieferanten in der Tierproduktion gemacht.

Produziert werden Sojabohnen hauptsächlich in drei Ländern: Argentinien, Brasilien und den USA. Rund 80 Prozent der weltweit angebauten Soja ist gentechnisch verändert. Bauern in den USA und Argentinien setzen fast ausschliesslich auf GVO-Saatgut, während in Brasilien auf rund 10 Prozent der Anbaufläche herkömmliche Sojabohnen angepflanzt werden. Noch. "Der Anbau von herkömmlicher Soja ist seit Jahren rückläufig", erklärt Rudolf Marti, Geschäftsführer der Vereinigung der Schweizerischen Futtermittelfabrikanten.

Das knapper werdende Angebot sowie eine aufwendigere Logistikkette machen konventionelle Soja gegenüber GV-Soja immer teurer. Kosteten vor ein paar Jahren 100 kg GVO-freie Soja 2 bis 3 Franken mehr, liegt heute die Differenz bei rund 15 Franken. Auf rund 40 Mio. Franken beliefen sich die Mehrkosten für eine GVO-freie Fütterung pro Jahr, rechnet Marti vor. Kosten, die die Bauern am Markt nicht entschädigt erhielten.

Steigen die Preise weiter, könnten die Bauern womöglich bald die kostengünstigere GV-Soja fordern: "GVO-frei bleiben wir solange es verfügbar und bezahlbar ist", schreibt Felix Grob, Geschäftsführer des Schweizerischen Schweineproduzentenverbandes, Suisseporcs, in der neusten Ausgabe der Verbandszeitschrift.

Die Beschaffung von Soja aus Brasilien ist derzeit besonders schwierig: "Die Situation ist kritischer denn je", erklärt Marti. Grund für das knappe Angebot sind logistische Probleme sowie ein Grosshändler, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Futtermittelhändler haben deshalb bereits nach neuen Beschaffungsmärkten Ausschau gehalten. Fündig geworden sind sie in Indien, das als Soja-Lieferant bislang keine Rolle spielte.

2012 beliefen sich die Importe aus Indien auf die Kleinstmenge von 1'032 Tonnen. Anders im laufenden Jahr: Von Januar bis August wurden bereits knapp 12'000 Tonnen eingeführt. Damit ist Indien – wenn auch mit grossem Abstand zu Brasilien – bereits zum zweitwichtigsten Soja-Lieferanten für die Schweizer Landwirtschaft geworden.

Weil die Sojaproduktion in Brasilien wegen Abholzung von Regenwald und zweifelhaften Arbeitsbedingungen immer wieder in der Kritik stand, haben Produzentenverbände wie der Schweizerische Bauernverband und Bio Suisse sowie Detailhändler wie Migros und Coop im Jahr 2011 das Soja Netzwerk Schweiz gegründet. Dessen Ziel ist die Förderung einer umwelt- und sozialverträglichen Sojaproduktion. In Indien allerdings ist das Soja Netzwerk Schweiz nicht tätig.

Doch inwiefern verträgt sich das Bild einer nachhaltigen Schweizer Landwirtschaft, das von deren Vertretern gern gezeichnet wird, mit Soja-Importen aus Indien, in dem laut FAO rund 200 Mio. Menschen an Hunger leiden? Rudolf Marti hält die Einfuhren für bedenklich: "Sojalieferungen aus Indien setzen für den guten Ruf der Schweizer Tierproduktion kaum positive Signale." Würde auch in der Schweiz GV-Soja eingesetzt, könnte man Soja aus den USA beziehen. Damit liessen sich negative Schlagzeilen vermeiden, wie sie im Zusammenhang mit dem Soja-Anbau in Schwellenländern immer wieder auftauchen.

Das Verfüttern von Gentech-Soja hätte noch weitere Vorteile: Die Beschaffung wäre einfacher und die Produktionskosten könnten gesenkt werden. Auf GVO-Basis produzierte Produkte seien ohnehin schon längst präsent in der Schweiz. Marti weist darauf hin, dass – ausser in Norwegen und der Schweiz – GV-Soja in ganz Europa verfüttert werde. Eier aus Deutschland oder Milchprodukte aus Frankreich, die in der Schweiz verkauft werden, stammten mit grösster Wahrscheinlichkeit von Tieren, die GV-Soja gefressen hätten.

Marti glaubt, dass die Beschaffung von GVO-freier Soja künftig noch schwieriger werde, weil der Trend weltweit in Richtung GV-Soja geht. In Grossbritannien hätten grosse Supermarktketten auf das knappe Angebot bereits reagiert, indem sie neu auch Produkte verkaufen, die von Tieren stammen, die mit GVO-Soja gefüttert wurden.

In der Schweiz wäre das Verfüttern von GV-Soja erlaubt, im Gegensatz zu deren Anbau. Letztmals wurde im Jahr 2007 eine winzige Menge von 55 Tonnen GVO-haltiger Futtermittel importiert (0,01 Prozent der Futtermittel-Einfuhren). Für den Schweizerischen Bauernverband ist eine GVO-freie Fütterung aber sakrosankt. Grund: "Die GVO-freie Fütterung ist gegenwärtig ein wichtiges Kriterium zur Positionierung der Schweizer Produkte", erklärt Martin Rufer vom Schweizerischen Bauernverband. GVO-freie Produkte seien ein Mehrwert, mit dem man bei den Konsumenten punkten wolle. Denn diese seien gegenüber Gentechnik kritisch eingestellt.

Allerdings ist dieser Mehrwert einer GVO-freien Fütterung für die Konsumenten nicht ersichtlich, weil dieser nicht ausgelobt werden darf. Der Bauernverband fordert deshalb eine Praxis wie in Deutschland und Österreich, wo Lebensmittel als "Ohne Gentechnik hergestellt" deklariert werden dürfen. "Wir brauchen in der Schweiz ebenfalls die Möglichkeit für die Auslobung der GVO-freien Fütterung. Nur so können wir die Botschaft der GVO-freien Fütterung bis zum Konsumenten transportieren und die Mehrkosten mittelfristig am Markt holen", so Rufer. Das Bundesamt für Gesundheit wird voraussichtlich bald eine entsprechende Verordnungsanpassung in die Vernehmlassung schicken.

Eine GVO-freie Produktion begrüsst auch die Stiftung für Konsumentenschutz. "Die Ablehnung von GVO auf dem Teller ist bei den Konsumentinnen und Konsumenten seit Jahren konstant hoch", erklärt Josianne Walpen. Aber auch Einfuhren herkömmlicher Soja aus Brasilien oder Indien stossen auf Skepsis: "Den Import von Soja als Futtermittel für unsere Nutztiere sehen auch wir als ökologisch und ethisch fragwürdig an."

Um unabhängiger von den Importen aus Übersee zu werden, soll der Soja-Anbau in Europa gefördert werden. Soja wird auch in der Schweiz angebaut, im letzten Jahr auf 1'085 Hektaren. Wenn sämtliche hierzulande verfütterte Soja in der Schweiz angebaut würde, wären rund 110'000 Hektaren nötig, was einem Viertel des ackerfähigen Landes entsprechen würde. Dies hat Priska Baur in einer für Greenpeace verfassten Studie errechnet.

Eine Ausweitung der Anbaufläche ist indes wenig realistisch: Ausländische Soja zu importieren ist billiger. Zudem lohnt sich der Anbau ausschliesslich für die Verfütterung nicht. Erst wenn aus den Sojabohnen gleichzeitig Öl (Speiseöl, Biodiesel) hergestellt wird, rechnet sich der Soja-Anbau. ( Volltext: http://www.schweizerbauer.ch/artikel_13131.html?NL=3 vom 7.11.2013)



MESSETIPP

Schweizer Gastromesse Goûts et Terroirs 2013: Von A wie Arche bis Z wie Zaziki – eine kulinarische Rundreise

Nun dauert es nur noch eine Woche bis die 14. Ausgabe des Salons „Goûts et Terroirs » im Espace Gruyère die Türen öffnet. Die Schweizer Gastomesse für einheimische Spezialitäten erwartet vom Mittwoch 27. November bis Sonntag 1. Dezember über 40‘000 Feinschmecker aus der ganzen Schweiz. Hier als Hors d‘oeuvre kurz die Höhepunkte dieser Ausgabe.

Christophe Darbellay, Präsident der Gastromesse freut sich am 27. November den seiner Meinung nach „schönsten Weihnachtsmarkt der Schweiz“ eröffnen zu dürfen. Hier könne man die perfekten Weihnachtsgeschenke einkaufen, nachhaltig und mit Leidenschaft produzierte Raritäten, welche man in solcher Auswahl kaum anderswo finden kann. Produkte mit einer Seele, einem Gesicht und Herz, so beschreibt Darbellay die Terroir-Produkte, welche in Bulle die Gourmets beglücken werden.

Kalimera Griechenland! Mit diesem Gruss erwärmt das mediterrane Land als ausländischer Ehrengast die Besucher mit Geschmack, Düften und Aromen. Wussten Sie, dass die mediterrane Küche Griechenlands ein immaterielles Kulturerbe der UNESCO ist? Der Mix aus Gerichten und Getränken aus sonnenverwöhnten Gemüsen und Früchten, Olivenöl, mit wenig Fisch, Fleisch und Milchprodukten der lokalen, extensiv gehaltenen Nutztiere soll der Grund für die Langlebigkeit der Griechen sein, argumentiert die Unesco. Ausserdem hätte sich der Speisezettel der Griechen über die Jahrtausende wenig verändert.

Diese Auszeichnung fördert traditionelle Anbaumethoden und die kleinstrukturierte Landwirtschaft, und damit das typische Landschaftsbild Griechenlands. Machen Sie die virtuelle Reise zwischen der Ägäis und dem Peloponnes, lernen Sie die touristischen Sehenswürdigkeiten und traditionellen Tänze kennen, und vor allem die lokalen sonnengetränkten Spezialitäten wie Honig, Wein und Olivenöl.

Wer kennt ihn nicht den berühmten Marienkäfer der Bauernvereinigung IP-SUISSE, welcher Schweiz weit 20‘000 Bauernfamilien angeschlossen sind. Neben ihrem Engagement für eine ökologisch und tierfreundlich hergestellte Lebensmittelproduktion, setzt sich die Vereinigung auch im Kleinen ein. So bauen IP-SUISSE-Bäuerinnen mit Schulklassen einen Garten an, um schon die Kinder für saisonale einheimische Gemüse und für eine nachhaltige Anbauweise zu sensibilisieren.

IP-SUISSE präsentiert in Bulle mit der Bäckermeister-Vereinigung Naturel seinen Getreidesektor. Vom Anbau des Getreides durch die engagierten Bauernbetriebe bis zum Backen erfährt der Besucher alles über naturnah produziertes Brot und köstliche Backwaren, welche ohne chemische Zusatzmittel durch die zwei am Stand präsenten Freiburger Naturel-Bäcker gezaubert werden.

Slow Food postuliert ein Recht auf gutes, authentisches und fair hergestelltes Essen für alle, sagt Josef Zisyadis, Ko-Präsident von Slow Food Schweiz. Heuer feiere die Schweizer Bewegung ihr 20-jähriges Jubiläum und werde in Bulle Raritäten wie „Plan Robert“, Zincarlin und St. Galler Ziegenwurst präsentieren, fügt er hinzu. Mit seinen Presidi unterstützt und fördert Slow Food weltweit wertvolle, traditionelle Lebensmittel, deren Produktion vom Verschwinden bedroht ist und nimmt sie in die „ Arche des Geschmacks“ auf. „Eat it to save it“, lautet das Credo.

Entdecken Sie die Geheimnisse dieser wunderbaren Spezialitäten und lernen Sie ihre Produzenten kennen, ruft Zisyadis die Besucher der Gastomesse auf. Er lädt Sie ein, zu entdecken, wie genussvoll und bereichernd es ist, traditionelles Wissen zu bewahren und regional verwurzelte Unternehmen zu beleben.

Verpassen Sie all die anderen Termine nicht, welche seit Jahren den Erfolg des „Goûts & Terroirs“ mit ausmachen: die Gourmet-Arena, in der sich heuer so viele hochdotierte Starköche ein Stelldichein geben wie noch nie: Décotterd, Ayer, Crisci um nur die 18er GaultMillau-Punkte-Chefs zu nennen, lassen den Gourmets das Wasser im Munde zusammenlaufen. Auf eine aussergewöhnliche People/Topchef-Begegnung darf man gespannt sein: wird es das Gespann Benoît Violier-Christian Constantin am Freitagnachmittag schaffen, Spitzengastronomie und Fussball-„Kultur“ zu kulinarischen Golden Goals zu sublimieren? Unumgänglich für Weinliebhaber wird die Vorführung des „Weltbesten Sommelier 2013“ Paolo Basso sein, wenn er ihnen sein exklusives Wissen zugänglich macht.

Einmalig im Kanton: Über 450 Freiburger Kinder werden in dieser 14. Ausgabe der Gastromesse nicht die Schulbänke drücken, sondern mit Genuss die Bänke der „Schule des Geschmacks“ drücken dürfen. Für die grossen Gourmets laden die Geschmacks-Workshops mit herausragenden Moderatoren dazu ein, Exklusives über Wein, Käse, Macarons und das Kochen mit Wildkräutern zu erfahren. Trumpfen Sie an Anlässen in der Festtagszeit mit ihrem einmaligen, gastronomischen Wissen aus prominenter Hand auf.

Mehr als 280 Aussteller werden Ihren Gaumen und die Nase auf über 9.000 m2 mit Geschmäckern, Düften und Aromen verführen. Ob eine gute Flasche seltener Absinthe aus dem Val de Travers, ein Glas eingemachte „Poire à Botzi AOP“, eine rassige Wildschwein-Trockenwurst oder ein üppiges Assortiment als Geschenkkorb, lassen Sie sich an der Gastromesse für heimische Genüsse mit Ideen für köstliche, exklusive und willkommene Festtagsgeschenke inspirieren.

Schweizer Gastromesse « Goûts et Terroirs »
www.gouts-et-terroirs.ch
Mittwoch 27. November bis Sonntag 1. Dezember
(gb)


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9.2.2016
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Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
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