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19.5.2014

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KURZNEWS 19. Mai 2014

ORIOR übernimmt Bio-Tofu-Spezialist Noppa AG / Max Havelaar legt kräftig zu / Verarbeiter gegen rasche Milchmarktöffnung / Erfolgreicher GAV-Abschluss im Metzgereigewerbe


ORIOR übernimmt Bio-Tofu-Spezialist Noppa AG

(Orior 19. Mai 2014) - Fredag AG, ein Tochterunternehmen der im Frisch-Convenience-Food und in der Fleischveredelung führenden Schweizer Lebensmittelgruppe ORIOR, hat rückwirkend per 1. Mai 2014 das auf Bio-Tofu spezialisierte Unternehmen Noppa AG mit Sitz in Rüti (ZH) übernommen.

Noppa AG ist ein führender Schweizer Bio-Tofu-Produzent im Premium Bereich. Das 10-jährige Unternehmen verarbeitet pro Jahr rund 150 Tonnen Bio-Soja zu qualitativ und geschmacklich hochwertigen Tofu-Spezialitäten. Die Gründer, Noppa und Jörg Helbling, werden das ORIOR Team verstärken. Der Produktionsstandort Rüti (ZH) mit den bestehenden 15 Mitarbeitenden wird weitergeführt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit dieser Arrondierung baut ORIOR ihre vegetarische Kompetenz aus. Sowohl das Produktportfolio wie auch die Kundenbasis unterstützen die starke Positionierung von ORIOR im überproportional wachsenden Markt für vegetarische Convenience Produkte zusätzlich.

Mit dem gelungenen Abschluss dieser Transaktion verlässt Stefan H. Jost, Leiter International, New Business und Export sowie Mitglied der Konzernleitung der ORIOR AG, nach 4-jähriger, erfolgreicher Tätigkeit, das Unternehmen im laufe des Sommers um eine neue Herausforderung anzunehmen.

ORIOR ist eine traditionsreiche Schweizer Lebensmittelgruppe, spezialisiert auf Frisch-Convenience-Food und Fleischveredelung. Sie hält mit ihren innovativen Produkten und den Marken «Rapelli», «Ticinella», «Spiess», «Fürstenländer Spezialitäten», «Le Patron», «Pastinella», «Fredag» und «Nature Gourmet» führende Positionen in rasch wachsenden Nischenmärkten im Schweizer Detailhandel und in der Gastronomie sowie in ausgewählten Absatzkanälen im benachbarten Ausland.



Max Havelaar legt kräftig zu

19.05.2014 - (lid) - Der Umsatz mit Fairtrade-zertifizierten Produkten belief sich im 2013 auf 434 Mio. Franken, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 15,7 Prozent entspricht. Die grössten Produkte-Kategorien waren im 2013 wie in den Jahren zuvor Bananen und Blumen. Der Umsatz mit Fairtrade-Bananen belief sich auf rund 96 Mio. Franken – 12,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit Blumen wurden knapp 80 Mio. Franken, mit Kaffee 47 Mio. Franken und mit Fruchtsäften knapp 50 Mio. Franken erwirtschaftet, teilt die Max Havelaar-Stiftung mit. Per Ende 2013 waren über 2‘000 Produkte mit dem Fairtrade Max Havelaar-Label erhältlich.

Im letzten Jahr erhielten die Fairtrade-zertifizierten Bauern in den Entwicklungs- und Schwellenländern zusätzlich zu den Verkaufserlösen über 100 Mio. Franken, welche für gemeinschaftliche Projekte und zur Verbesserung der Produktivität verwendet wurden. Trotz des letztjährig guten Resultats besteht laut der Max Havelaar-Stiftung weiterhin Handlungsbedarf: Der Marktanteil bei Schlüsselkategorien wie Kakao oder Baumwolle sei noch immer tief. Um das zu ändern, dürfen seit diesem Jahr Zutaten wie Kakao, Zucker und Baumwolle einzeln zertifiziert werden und nicht mehr nur ganze Produkte.



Verarbeiter sehen Milchmarktöffnung nicht als vorrangiges Ziel

16.05.2014 - (lid) – Die Bauern lehnen eine vollständige Liberalisierung des Milchmarktes vehement ab, auch für die Verarbeiter steht eine Grenzöffnung derzeit nicht zuoberst auf der Prioritätenliste. Emmi befürwortet zwar eine kontinuierliche und umfassende Marktöffnung, eine rasche sektorielle Liberalisierung sieht der grösste Schweizer Milchverarbeiter aber kritisch. Mit dem Erstarken des Frankens habe sich die Ausgangslage verändert. „Die gesamte Wertschöpfungskette hat innert kurzer Frist stark an internationaler Wettbewerbsfähigkeit eingebüsst”, sagt Emmi-Sprecherin Sibylle Umiker. Deshalb bräuchte die Milchbranche Zeit, um sich an die neuen Rahmenbedingungen anpassen zu können.

Kritisch beurteilt Emmi auch, dass die Bauern auf zusätzliche Bundesgelder angewiesen sind, um ihr Einkommen halten zu können. „Dadurch entsteht eine ungewisse und gefährliche Abhängigkeit von politischen Entscheiden”, so Umiker. Emmi befürchtet, dass in der politischen Diskussion womöglich nur über Begleitmassnahmen für Bauern diskutiert werden könnte. Umiker: „Es ist zu befürchten, dass die ungleich langen Spiesse der Verarbeitungsindustrie gegenüber den Mitbewerbern in der EU vergessen gehen.”

Insgesamt beurteilt Emmi den aktuellen Zeitpunkt als gefährlich für eine Marktöffnung. In der EU stehe das Ende der Milchquote bevor, dazu komme die Reform der EU-Agrarpolitik und eine unsichere Wirtschaftslage. Es bestehe die Gefahr, dass die Schweizer Milchproduktion mit offenen Grenzen auf eine Nischen- und Spezialitätenproduktion reduziert werde.

Auch für den Milchverarbeiter Hochdorf ist die Liberalisierung des Milchmarktes kein vorrangiges Ziel: „Eine Grenzöffnung steht nicht zuoberst auf der Prioritätenliste”, sagt Hochdorf-Sprecher Christoph Hug. Jedoch befürworte man eine Öffnung grundsätzlich. Nötig seien aber entsprechende Begleitmassnahmen, so Hug. Denn Hochdorf sei auf eine funktionierende Schweizer Landwirtschaft angewiesen. „Wir brauchen Schweizer Milch.” Mit Swissness lasse sich gerade im Export punkten. „Wir bereiten uns vor, um punkto Effizienz und Produktivität mit der Konkurrenz aus der EU mithalten zu können, falls eine Liberalisierung dereinst kommt.”

Lorenz Hirt, Direktor der Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie, erinnert daran, dass bereits heute rund zwei Drittel der Milchmenge in Konkurrenz zum Ausland stehen. Die Branche verliere jedes Jahr Marktanteile, ohne dass sie im Ausland entsprechende Wachstumsmöglichkeiten habe. Eine Öffnung biete eine langfristige Perspektive.

„Da wir auf eine stabile und gesunde Rohstoffbasis aus dem Inland angewiesen sind, fordern wir Begleitmassnahmen, die den Wertschöpfungsverlust für die gesamte Branche ausgleichen“, sagt Hirt. Der bundesrätliche Bericht mache hierzu konkrete Angaben und liefere die Grundlagen für eine Bewertung einer Marktöffnung. Eine abschliessende Beurteilung der im Bericht enthaltenen Aussagen als richtig oder falsch sei zum heutigen Zeitpunkt noch unseriös.



Erfolgreicher GAV-Abschluss im Metzgereigewerbe

(SFF 15. Mai 2014) – Die Sozialpartner des Metzgereigewerbes, d.h. der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) auf der Arbeitgeberseite und der Metzgereipersonal-Verband der Schweiz (MPV) auf der Arbeitnehmerseite haben sich in intensiven Verhandlungen auf eine Fortführung ihres bestehenden und für allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrages (GAV) von bisher vier auf neu drei Jahre, d.h. bis Ende 2017, geeinigt. Nebst diversen redaktionellen Verbesserungen wurden auch einige Anpassungen an die aktuellen Begebenheiten vorgenommen.

Wie bei derartigen Verhandlungen nicht anders zu erwarten ist, verliefen diese sehr intensiv, aber immer von gegenseitigem Respekt geprägt. Dabei kamen die einzelnen Delegationen nicht darum herum, in einzelnen Punkten nachzugeben, während man sich in anderen besser durchsetzen konnte.

So betreffen wichtige Neuerungen
● die Unterstellung der Lernenden unter den GAV,
●die generelle Schriftlichkeit von Arbeitsverträgen für Arbeitsverhältnisse über drei Monate,
●eine Erhöhung der Probezeit auf generell drei Monate bzw. bei befristeten Arbeitsverhältnissen neu von einem Monat,
●die vom Seco neu vorgegebenen schriftliche Erfassung der Arbeitszeit,
●eine Empfehlung zum Rückbehalt der Ferienentschädigung bis zum realen Ferienbezug,
●eine klarere Feiertagsregelung, die Anrechnung der Lehrzeit an die Dienstdauer, etc..

Daneben wurde auch darauf geachtet, dass diverse, bislang oft verwirrende Passagen, wie dies zum Beispiel in Bezug auf die Krankentaggeldversicherung noch der Fall ist, besser ausformuliert wurden. Unabhängig vom nun erfolgten GAV-Abschluss finden die Lohnverhandlungen jeweils im Herbst statt.

Als nächster Schritt wird nun beim Seco die Allgemeinverbindlichkeit für den neuen GAV mit dem Ziel beantragt, diesen wie vorgesehen per 1.1.2015 in Kraft zu setzen. Mit diesem Vorgehen sind beide Parteien überzeugt davon, einen Weg gefunden zu haben, um den bisherigen Arbeitsfrieden im Fleischsektor auch in Zukunft zu gewährleisten.



Adrian Britschgi ist Lehrmeister 2014 als Bäcker-Konditor-Confiseur

Adrian Britschgi, Inhaber der Café Konditorei Schlüssel AG in Menzingen, wurde zum Lehrmeister des Jahres in der Kategorie Bäcker-Konditor/Konditor-Confiseur gewählt. "Adrian Britschgi hat grosse Freude daran, den Lernenden sein Fachwissen vermitteln zu können. Er gibt den Lernenden und der Branche sehr gute Impulse", begründet die Jury ihre Wahl. Die Titel "Zukunftsträger 2014", dotiert mit 10'000 CHF pro Kategorie, werden am Donnerstag, 12. Juni, im Zürcher Kaufleuten verliehen.

Seine Lernende Rahel Röllin hat Adrian Britschgi für den Preis vorgeschlagen. "Er besitzt ein riesiges Fachwissen, mit dem er auf jedes Problem eine Antwort hat. Durch seine Berufserfahrung und seine kreativen Ideen entstehen immer wieder Produkte, die uns faszinieren", begründet sie die Wertschätzung für ihren Chef. Weiterhin betont sie "seine humorvolle Art und seine Freude am Beruf, die für Motivation und gute Stimmung bei der Arbeit sorgen."

Adrian Britschgi fordert und fördert seine Lernenden: "Meine Erwartungen an die Lernenden sind sehr hoch", sagt er und ergänzt: "Damit verpflichte ich mich, eine Vorbildfunktion einzunehmen und mir selbst hohe Ziele zu setzen." Um die Lernenden in ihrer Entwicklung zu unterstützen, führt er halbjährlich Qualifikationsgespräche mit ihnen durch. Grossen Wert legt er auf die Praxis: "Alle Sonntage bestreite ich allein mit einem Lernenden, dabei haben auch persönliche Gespräche Platz." Auch nach der Lehre fördert er die Karriere seiner Lernenden und hilft bei der Suche nach einem Arbeitsplatz.

Die Preise "Zukunftsträger - Lehrmeister des Jahres" werden am Donnerstag, 12. Juni 2014, ab 18 Uhr im Zürcher Theaterclub Kaufleuten verliehen. Kurt Aeschbacher interviewt die Preisträger und moderiert den Abend, an dem über 450 Gäste erwartet werden.

Seit 2011 verleihen das GastroJournal und Bischofszell Nahrungsmittel AG den Titel "Zukunftsträger" in den Kategorien Bäcker-Konditor-Confiseur, Fleischfachmann/-frau, Koch, Restaurationsfachmann/-frau. Hinter dem Preis steht die Idee, das Engagement für die handwerkliche Berufsbildung zu fördern. Die Lehrmeister, welche unermüdlich und mit grossem Einsatz Lernende ausbilden und fördern, sind Grundlage der Qualität des Schweizer Handwerks. Mit dem Preis erhalten sie eine verdiente Anerkennung für ihre Leistung.

Ausgezeichnet werden das besondere Engagement beim Vermitteln von Grundlagen, Handwerk, Fachkompetenz und Wissen, aber auch die soziale Integration, die Förderung der Lernenden und ihrer Persönlichkeit sowie das Hochhalten des Berufsstolzes.

Für den Preis angemeldet werden die Lehrmeister von ihren Lernenden. Eine unabhängige Fach-Jury bewertet die Kandidaten. Pro Kategorie werden drei Lehrmeister nominiert, die von der Jury besucht und beurteilt werden. Einer davon wird zum Lehrmeister des Jahres bestimmt. Mit diesem Verfahren wird dem Anspruch an Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit und Transparenz bei Nominierung und Juryentscheidung Rechnung getragen. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat dem Preis dafür das Prädikat "100 Prozent Qualität" verliehen. Die Preisträger in den weiteren Kategorien werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben. (GastroSuisse 14.5.2014)



Die USA sind der grösste Weinmarkt

13.05.2014 - (lid) – Die USA sind das Land mit dem grössten Weinkonsum. Bis anhin belegte Frankreich den Spitzenplatz. 29 Mio. Hektoliter Wein wurden im letzten Jahr in den USA getrunken, in Frankreich waren es 28 Mio. Hektoliter, zitiert die Nachrichtenagentur SDA die Internationale Weinorganisation (OIV). Beim Pro-Kopf-Konsum liegen die US-Amerikaner jedoch deutlich hinter den Franzosen. Die Vereinigten Staaten hätten sich zum grössten Weinmarkt entwickelt, weil die Franzosen immer weniger Wein trinken würden. So schrumpfte der Weinkonsum in Frankreich im 2013 gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent. Der drittgrösste Weinmarkt ist Italien (knapp 22 Mio. hl), gefolgt von Deutschland (etwas mehr als 20 Mio. hl) und China (knapp 17 Mio. hl).



Vorschuss-Lorbeeren für gesundes Resveratrol nur ein Hype?

Viele Franzosen essen gern deftig, dennoch leiden sie vergleichsweise selten an mit dieser Ernährungsweise verbundenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diesen „French Paradox" genannten Effekt schreibt man der Wirkung von Rotwein zu und auch der verantwortliche Inhaltsstoff galt bereits als identifiziert: das Antioxidans Resveratrol. Dieses ist auch in anderen Nahrungsmitteln enthalten, die als gesund gelten: beispielsweise in Kakao und Beerenobst.

Einige Studien schienen den positiven Effekt der Substanz bereits zu belegen und so füllten sich die Regale mit Nahrungsergänzungsprodukten, die den angeblichen Wunderstoff enthalten. Doch nun sorgen US-Forscher für Ernüchterung: Ihren Studienergebnissen zufolge scheint Resveratrol doch nicht das Gesundheits-Geheimnis von Rotwein und Co zu sein.

Richard Semba von der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore sind dem Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Resveratrol und gesundheitlichen Effekten durch einen cleveren Ansatz nachgegangen: Sie erfassten nicht die Wirkung von Nahrungsmittelergänzungen, sondern untersuchten den Zusammenhang zwischen einem Abbauprodukt des Resveratrols im Urin von Probanden und deren gesundheitlichen Parametern in einem Zeitraum von neun Jahren.

Die Urinproben der insgesamt 783 Studienteilnehmer dokumentierten also, wie viel Resveratrol sie regelmässig über ihre typische Ernährungsweise zu sich nehmen. Zusätzlich erfassten die Wissenschaftler die Sterberaten und Gesundheitszustände der Probanden, die zu Studienbeginn mindestens 65 Jahre alt waren.

Die statistischen Auswertungen ergaben: Wer besonders viel Resveratrol über die Nahrung aufnimmt, besitzt gegenüber Menschen, die kaum Spuren des angeblichen Wunderstoffes im Urin besitzen, keine gesundheitlichen Vorteile. Die Sterberate, Häufigkeit von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Anzeichen von Entzündungen im Blut der Probanden waren den Statistiken zufolge nicht mit der Aufnahme von Resveratrol gekoppelt. Das Fazit von Richard Semba lautet: „Die Resveratrol-Geschichte scheint ein weiteres Beispiel für einen Gesundheits-Hype zu sein, der einer Überprüfung nicht standhält".

Doch das bedeutet nicht, dass die typisch Resveratrol-haltigen Lebensmittel wirkungslos sind, betonen die Forscher. Studien haben die positiven Effekte eines moderaten Rotweinkonsums bereits gut dokumentiert und auch die günstigen Wirkungen von dunkler Schokolade und Beerenobst sind belegt. „Die positiven Effekte kommen aber offenbar von anderen Polyphenolen oder Substanzen in diesen Lebensmitteln", sagt Semba. „Es handelt sich um komplexe Nahrungsmittel – unsere Studienergebnisse belegen nur, dass Resveratrol nicht das Geheimnis hinter ihren Gesundheitseffekten zu sein scheint", so der Forscher. (JAMA Intern Med. – wissenschaft.de)



TAGUNGSTIPP

11. Symposium «Fleisch in der Ernährung»

Am Donnerstag, 22. Januar 2015 findet das 11. Fachsymposium von Proviande / «Schweizer Fleisch» in Bern statt. Behandelt werden diverse Aspekte rund um das Thema «Fleisch in der Ernährung – gestern – heute - morgen». Weitere Infos sowie die Interessentenliste um sich unverbindlich einzutragen finden Sie hier: http://www.schweizerfleisch.ch/symposium

Im Wandel der Zeit. Fleisch in der Ernährung gestern – heute - morgen
Datum: Donnerstag, 22. Januar 2015 (ganzer Tag)
Ort: BERNEXPO, Bern
Das Symposium findet unter dem Patronat der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE und des Schweizerischen Verbandes der diplomierten Ernährungsberater/-innen SVDE statt.
(gb)


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Wenn das Essen die Gene verändert
Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
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KURZNEWS 4. Februar 2016
Micarna-Gruppe übernimmt Gabriel Fleury SA / Tête de Moine erhält eigenes Fest / Weichmacher fördern Übergewicht
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KURZNEWS 2. Februar 2016
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