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Nachrichten

27.5.2014

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KURZNEWS 27. Mai 2014

Grüne lancieren Lebensmittel-Initiative / Pferdefleisch: 2. koordinierter Kontrollplan der EU / Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen / Spottpreis «Rostiger Paragraph» für Veganer


Grüne lancieren Lebensmittel-Initiative

27.05.2014 - (lid) – Importierte Lebensmittel müssen Schweizer Standards genügen: Das fordert die Grüne Partei in ihrer heute lancierten Fair-Food-Initiative. Auf den Schweizer Tellern sollen künftig nur noch Lebensmittel aus einer naturnahen, umwelt- und tierfeundlichen Landwirtschaft landen, bei der faire Arbeitsbedingungen gelten. Das verlangen die Grünen in ihrer Fair-Food-Initiative, die sie heute offiziell lanciert haben. Im Visier hat die Grüne Partei in erster Linie die Importe. 50 Prozent der Lebensmittel würden heute aus dem Ausland eingeführt.

„Dadurch gelangen auch Produkte aus industrieller Massenproduktion auf den Schweizer Markt. Die industrielle Herstellung von Lebensmitteln ist für Umwelt und Tierwohl ein enormes Problem, die Arbeits- und Lebensbedingungen der landwirtschaftlichen Angestellten sind oft äusserst prekär“, sagte Maya Graf, Nationalrätin Grüne, vor den Medien. Damit Schweizer Standards nicht mehr von Importen unterlaufen werden, fordern die Grünen, dass nur noch Essen importiert werden darf, das hiesigen Mindestanforderungen entspricht.

Unterstützt werden die Grünen vom Schweizer Tierschutz. Die Produktionsstandards im Ausland würden sich oft stark unterscheiden und seien weniger streng, sagte Hansuli Huber, Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes. In der Schweiz gebe es beispielsweise Bestandes-Obergrenzen, Tiertransporte seien auf sechs Stunden beschränkt. Im Ausland kenne man solche Vorschriften nicht. Es dürfe nicht sein, dass der Tierschutz an der Grenze aufhöre.

Der Schweizer Bauernverband (SBV) hegt Sympathien für die „Fair-Food-Initiative“: Sie stosse eine Diskussion an – um Tierwohl, Umwelt, Nähe der Produktion und faire Arbeitsbedingungen. Auch dass die Grüne Partei damit eine qualitativ hochwertige Produktion und regionale Versorgung fördern will, geht für den SBV in die richtige Richtung. Problematisch sieht der er die Umsetzung der Initiative. Der SBV beteiligt sich nicht direkt an der Kampagne. Den Mitgliedern lässt er den Entscheid offen, die Initiative der Grünen zu unterstützen. Der Initiativ-Text findet sich unter: gruene.ch



Schlachtviehmärkte: Nur noch Beiträge für Tiere ab 161 Tagen

26.05.2014 - (lid) – Ab Juli 2014 gibt es für Tiere, die über die öffentlichen Märkte gehandelt werden, nur noch Beiträge und Importkontingente, wenn diese mindestens 161 Tage alt sind. Trotz starken Anstrengungen sei es nicht gelungen, die Bestimmungen nochmals anzupassen, teilt der Berner Bauernverband Lobag mit.

Die Lobag habe in vielen Gesprächen, u.a. mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann, aufzuzeigen versucht, dass die Vermarktung von Tieren im Alter zwischen 120 und 160 Tagen einen wichtigen Betriebszweig für zahlreiche Betriebe darstelle, schreibt der Verband in einer Medienmitteilung. Laut Lobag liegen rund ein Drittel der über den öffentlichen Schlachtviehmarkt gehandelten Tiere in diesem Alter. Die Lobag bedaure den negativen Entscheid und bleibe aktiv am Thema dran, heisst es weiter.



Fenaco mit erstmals über sechs Milliarden Umsatz

Das Genossenschaftsunternehmen Fenaco konnte 2013 erstmals einen Umsatz von über 6 Milliarden Franken erzielen. Im aktuellen Geschäftsjahr soll der Umsatz erneut steigen. Der Umsatz stieg um 6,1 Prozent auf 6,029 Milliarden Franken, wie die Fenaco an der Jahresmedienkonferenz in Dotzigen BE bekannt gab. Vom Mehrumsatz in der Höhe von 350 Millionen Franken sind rund 30 Millionen mit der erstmaligen Konsolidierung der Fertag-France begründet.

120 Millionen sind aufgrund höherer Rohstoffpreise zustande gekommen, die den Bauern in Form höherer Abnahmepreise weitergegeben werden konnten. Diese höheren Preise konnten im Detailhandel aber nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden, weshalb die Margen insbesondere bei Früchten, Gemüse, Kartoffeln und Fleisch sanken. Unter Berücksichtigung dieser Effekte bleibt ein reales Umsatzwachstum von rund 200 Millionen Franken oder 3,5 Prozent bestehen.

Der Umsatz wuchs in allen strategischen Geschäftsfeldern. Im Bereich "Agrar" wurde ein Wachstum von 11,2 Prozent auf 1,792 Milliarden Franken erzielt, im Bereich "Lebensmittelindustrie" von 3,3 Prozent auf 1,327 Milliarden, beim "Detailhandel" mit Landi und Volg von 4,1 Prozent auf 1,738 Milliarden und im Geschäftsfeld "Energie", der unter anderem die Agrola-Tankstellen umfasst, um 4,9 Prozent auf 1,142 Milliarden.

Der EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg leicht von 240,4 auf 242,7 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn konnte von 94,8 Millionen auf 103,2 Millionen Franken gesteigert werden. Der Unternehmensgewinn sank allerdings – insbesondere wegen der tieferen Margen – von 60,6 auf 51 Millionen Franken.

Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartet die Fenaco ein leichtes Umsatzwachstum bei weiterhin rückläufiger Bruttomarge und stabilem Ergebnis, wie der Geschäftsleitungs-Vorsitzende Martin Keller erklärte. Das Jahr 2014 habe deutlich besser begonnen als das Vorjahr, das von einem nass-kalten Frühjahr geprägt war. Insbesondere das schöne Frühlingswetter sorgte in der Landwirtschaft dieses Jahr für gute Bedingungen und bei der Fenaco für gute Umsätze im Haus- und Gartenbereich, der Lebensmittelindustrie und im Bereich Agrar.

Martin Keller betonte an der Medienkonferenz auch die Wichtigkeit von Innovationen für die Fenaco. "Ich stelle fest, dass nachhaltige Innovationen häufig durch Mitarbeitende entstehen, die nahe am Geschehen sind", sagte Keller. Als Beispiele für neue Produkte nannte Keller unter anderem den Ramseier Hochstämmer, einen Obstsaft aus 100% Hochstammobst sowie die "2er Picknickeier", in deren Verpackung bereits Aromat enthalten ist. Der Verkauf laufe bereits gut, so Martin Keller.

Volg-Chef Ferdinand Hirsig erklärte an der Fenaco-Jahresmedienkonferenz, dass Volg ab September 2014 die Belieferung von Pam- und Proxi-Läden übernehmen wird. Diese sind hauptsächlich in der Westschweiz vertreten. Volg hatte 2011 die erste eigene Filiale in der Westschweiz eröffnet, war jedoch bereits zuvor als Zulieferer für freie Detaillisten in der Romandie tätig. (LID 23.5.2014)



Pferdefleisch: Zweiter koordinierter Kontrollplan der EU

Im Amtsblatt Nr. L 95 vom 29.03.2014, S. 64 wurde eine weitere Empfehlung (2014/180/EU) der Kommission vom 27.03.2014 über einen zweiten koordinierten Kontrollplan zur Feststellung der Verbreitung betrügerischer Praktiken bei der Vermarktung bestimmter Lebensmittel veröffentlicht. Den Mitgliedstaaten werden für diese zweite Testphase folgende Massnahmen empfohlen:

• Beprobung von Lebensmitteln, die Rindfleisch als Hauptfleischzutat enthalten, und die vorverpackt oder nicht vorverpackt/lose abgegeben werden;

• Feststellung mit einem Screeningverfahren, ob die Erzeugnisse Pferdefleisch enthalten, das nicht ordnungsgemäss deklariert ist;

• Repräsentative Probenahme auf Einzelhandelsebene oder ggf. in weiteren Betrieben.

Zur Durchführung des Kontrollplanes werden im Anhang der Empfehlung detaillierte Hinweise gegeben. Der zweite Kontrollplan sieht keine Untersuchung auf Phenylbutazon-Rückstände vor. Der koordinierte Kontrollplan sollte für die Dauer eines Monats im Zeitraum vom 21.04. bis 16.06.2014 ausgeführt werden. Die Mitgliedstaaten sollten bis 22.07.2014 im vorgegebenen Format berichten.

Zudem wurde ein Durchführungsbeschluss (2014/176/EU) der Kommission vom 27.03.2014 im Hinblick auf eine Finanzhilfe der Union zu diesem koordinierten Kontrollplan zur Feststellung der Verbreitung betrügerischer Praktiken bei der Vermarktung bestimmter Lebensmittel veröffentlicht, der die Höhe der Finanzbeihilfe der EU sowie die Modalitäten der Erstattung der Kosten der Mitgliedstaaten durch die EU festlegt. (Quelle: BLL Rundschreiben Nr. 147 des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) vom 02.04.2014 / behrs)



Migros gewinnt Auszeichnung für Tierwohl-Engagement

(MGB 21.5.2014) - Die Migros setzt sich für die artgerechte Haltung von Nutztieren im Ausland ein. Für dieses Engagement ist sie mit dem Swiss Ethic Award ausgezeichnet worden. Das Swiss Excellence Forum verleiht alle zwei Jahre einen Ethik-Award an Unternehmen, die sich durch besondere ethische Leistungen auszeichnen.

Die Migros hat sich im Rahmen von Generation M zum Ziel gesetzt, bis Ende 2020 die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei all ihren Produkten aus dem Ausland einzuführen. Bei der Kaninchen- und Trutenproduktion hat die Migros mit Partnern in Ungarn bereits die Vorgaben umgesetzt, die eine artgerechte Tierhaltung wie in der Schweiz garantieren. Als nächster Schritt steht die Umstellung des Pouletimports an. Für ihr Engagement fürs Tierwohl wurde der Migros nun der Swiss Ethic Award verliehen.

Hansueli Siber, Marketing-Chef der Migros: "Diese Auszeichnung freut uns sehr. Sie würdigt, dass wir uns als erste Detailhändlerin für die artgerechte Haltung von allen Nutztieren einsetzen und nicht nur für eine Angebotsnische." Das Swiss Excellence Forum anerkennt mit dem Award die grosse gesellschaftliche Relevanz des Projektes und sieht ein grosses Ausstrahlungspotential auf weitere Akteure im In- und Ausland.

Die Migros verkauft zwar überwiegend einheimisches Fleisch, aber bei einigen Nutztieren ist sie wegen des zu kleinen einheimischen Angebots auf Importe angewiesen. Im Ausland sind jedoch die Vorgaben zur Tierhaltung in der Regel nicht auf dem hohen Niveau der Schweiz. Daher erarbeitet die Migros zusammen mit externen Partnern, wie beispielsweise dem Schweizer Tierschutz, je nach Tierart Vorgaben, die eine artgerechte Haltung wie in der Schweiz garantieren. Die Migros setzt dies für alle Nutztiere und damit für alle tierischen Produkte wie bspw. Fleisch, Eier und Milchprodukte um.



Kommission will Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen

21.05.2014 - (lid) – Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) will, dass Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausgenommen werden. Der Schweizerische Bauernverband (SBV) begrüsst den Entscheid. Die Wirtschaftskommission des Nationalrats hat mit 15 zu 10 Stimmen einem Vorentwurf zugestimmt, der vorsieht, die Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip auszunehmen.

Damit soll einer Beeinträchtigung der hohen schweizerischen Qualitätsansprüche im Lebensmittelbereich entgegengewirkt werden, teilen die Parlamentsdienste mit. Eine Minderheit beantragte, nicht auf die Vorlage einzutreten. Aus ihrer Sicht stellt das Cassis-de-Dijon-Prinzip ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Hochpreisinsel Schweiz dar, welches noch einer längeren Evaluationszeit bedarf.

Seit der Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips am 1. Juni 2010 dürfen Lebensmittel, die in einem EU-Staat zugelassen sind, auch automatisch in der Schweiz verkauft werden. Dies, sofern das Bundesamt für Gesundheit seinen Segen dazu gibt. Der Schweizer Bauernverband (SBV) moniert, dass das Cassis-de-Dijon-Prinzip zu einem Absinken der Schweizer Qualitätsstandards führt und die Konsumenten täuscht. SBV-Direktor und FDP-Nationalrat Jacques Bourgeois verlangte deshalb in einer parlamentarischen Initiative, dass Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausgenommen werden.



Jean-Claude Zimmermann wird Lehrmeister des Jahres 2014

Jean-Claude Zimmermann, Inhaber der Stadt-Metzg in Ilanz, wurde zum Lehrmeister des Jahres in der Kategorie Fleischfachmann/-frau gewählt. „Die Lernenden von Jean- Claude Zimmermann belegen serienweise erste Plätze an der Ausbeinmeisterschaft und Podestplätze an der Schweizer Meisterschaft der Fleischfachleute“, begründet die Jury ihre Wahl. Die Titel „Zukunftsträger 2014“, dotiert mit 10‘000 CHF pro Kategorie, werden am Donnerstag, 12. Juni, im Zürcher Kaufleuten verliehen.

Sein Lernender Colin Zimmermann hat Jean-Claude Zimmermann für den Preis vorgeschlagen. „Mein Lehrmeister engagiert sich seit Jahren mit Herzblut für den Berufsnachwuchs“, erklärt er. Sowohl fachlich als auch menschlich schätzt er ihn als „tolle Persönlichkeit“.

Jean-Claude Zimmermann setzt seinen Lernenden hohe Ziele und gibt klare Vorgaben. Mit Unterstützung und Anreizen motiviert er die Lernenden. So bekommen sie betriebsinternen Unterricht, in dem sie den Schulstoff wiederholen und ihr Wissen erweitern können. Praktische Ausbildungsblöcke bereiten die Lernenden auf die Lehrabschlussprüfung vor. Jean-Claude Zimmermann erfasst und bewertet regelmässig die Leistungen seiner Lernenden in Theorie und Praxis.

So eröffnet er ihnen die Chance, ihren Lohn zu verbessern: „Seit Jahren bieten wir unseren Lernenden einen zusätzlichen Leistungslohn an. Je nach Lehrjahr besteht die Möglichkeit, durch Leistung 350 Franken monatlich mehr zu verdienen“, erklärt Zimmermann. Die Lernenden werden bereits in der Lehre als vollwertiges Teammitglied mit eigenen Verantwortungsbereichen anerkannt. Ihr Wissen können sie an die nachrückenden Lernenden weitergeben. So bildet Jean-Claude Zimmermann nicht nur Berufsnachwuchs, sondern auch zukünftige Lehrmeister aus.

Die Preise "Zukunftsträger – Lehrmeister des Jahres" werden am Donnerstag, 12. Juni 2014, ab 18 Uhr im Zürcher Theaterclub Kaufleuten verliehen. Kurt Aeschbacher interviewt die Preisträger und moderiert den Abend, an dem über 450 Gäste erwartet werden. (GastroSuisse 21.5.2014)



PRESSESCHAU

Spottpreis «Rostiger Paragraph» für Veganer

Die IG Freiheit hat am Montagabend in Zürich zum achten Mal den «Rostigen Paragraphen» vergeben. Erhalten hat die Auszeichnung für «das dümmste und unnötigste Gesetz» Adriano Mannino, Co-Präsident der Giordano Bruno Stiftung Schweiz. Als Projektleiter von «Sentience Politics» fordert Mannino weniger Fleisch in öffentlichen Kantinen und will die vegane Lebensweise gesetzlich verankern lassen. In zwei Kantonen wird mittels Volksinitiative verlangt, dass die öffentliche Verwaltung den Absatz von vegetarischen und veganen Menüs fördert. Hat eine Kantine mehr als ein Menü im Angebot, muss eines davon vegan sein.

Für die IG Freiheit handelt es sich um eine unverständliche Forderung. Auch beim Konsum von Lebensmitteln stehe die Selbstverantwortung im Zentrum, heisst es in einer Mitteilung. Es stehe in der Freiheit jedes Einzelnen, sich so zu ernähren, wie er möchte. «Was eine gesunde und verantwortungsvolle Lebensweise ist, soll nicht via Gesetz vorgeschrieben werden.» Es sei keine Staatsaufgabe, die Menüpläne in Kantinen zusammenzustellen und zu überwachen, heisst es weiter. Übergeben wurde Mannino der Preis von SVP-Nationalrat Gregor Rutz. Moderiert wurde die Preisverleihung von Filippo Leutenegger, Vorsteher des Stadtzürcher Tiefbau- und Entsorgungsdepartementes.

Verliehen wird der «Rostige Paragraph» seit 2007 jährlich an Personen, die eine «besonders unsinnige Regelung» oder ein «fragwürdiges Verbot» zu verantworten haben. Ermittelt wurde der Preisträger auch dieses Jahr im Rahmen einer Internet-Abstimmung. Die IG Freiheit will mit dem «Rostigen Paragraphen» zur Zurückhaltung beim Erlass von Gesetzen und Verordnungen ermahnen. Jahr für Jahr würden neue Erlasse geschaffen, die Bürokratie und Kosten für die Wirtschaft verursachten. (Volltext: www.20min.ch)



Migros verkauft Cervelats neu auch in Russland

Für Sie gelesen in der Schweiz am Sonntag: Die Fleischvermarkterin Micarna, mit einem Jahresumsatz von 1,4 Milliarden Franken die grösste Industrietochter der Migros, hat einen neuen Markt ins Visier genommen: «Wir haben begonnen, typische Schweizer Produkte wie Cervelats und Bratwürste nach Russland zu verkaufen», sagt Micarna-Marketingchef Daniel Signer. Der Schritt nach Russland überrascht Branchenvertreter. Denn noch macht der Schweizer Fleischexport nur einen sehr geringen Anteil der Inlandproduktion aus. Bei Micarna sind es gerade mal 10 Millionen Franken, wobei 80 Prozent der Lieferungen auf Frankreich entfallen.

Wegen der aktuellen politischen Situation sei der russische Markt sehr instabil und das Wachstumspotenzial schwer zu beurteilen, sagt Signer. Zudem habe sich der Rubel in den letzten Monaten gegenüber dem Franken stark abgeschwächt, was den Marktaufbau erschwere. «Die Nachfrage nach Schweizer Qualität ist aber vorhanden, und die Kaufkraft in den Städten hat sich in den letzten Jahren verbessert.» Laut der «Lebensmittelzeitung» hat sich Micarna für 2014 eine Exportmenge von 60 Tonnen zum Ziel gesetzt. (Volltext: SAS 18.5.2014)
(gb)


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