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22.10.2104

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KURZNEWS 22. Oktober 2014

Wirtschaftskommission will Lebensmittel von Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen / Rohmilch enthält Schutzstoffe gegen Infektionen / Kassensturz kritisiert Chicken Nuggets


Lebensmittel von Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen

22.10.2014 - (lid) – Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) will Lebensmittel vom Cassis-de-Dijon-Prinzip ausnehmen. Sie legt dem Nationalrat einen entsprechenden Vorschlag unverändert vor. Im Vernehmlassungsverfahren der von Nationalrat und SBV-Direktor Jacques Bourgeois eingereichten parlamentarischen Initiative hatten sich 16 Kantone positiv zur Vorlage geäussert, während 8 Kantone sie ablehnten.

Bei den Parteien stimmen die BDP, die SVP und die Grünen der Initiative zu, während sie von CVP, FDP, Grünliberalen und SP abgelehnt wird, wie die Parlamentsdienste mitteilen. Die WAK-N hat nun mit 15 zu 10 Stimmen entschieden, dem Nationalrat den ursprünglichen Vernehmlassungsentwurf vorzulegen. Die Mehrheit der Kommission ist der Meinung, dass das Cassis-de-Dijon-Prinzip bei Lebensmitteln die schweizerischen Qualitäts- und Produktionsstandards verwässert. Im Nationalrat wird das Geschäft in der nächsten Frühjahrssession behandelt.



Daniel Lutz wird neuer Group CEO der ORIOR AG

Der Verwaltungsrat der ORIOR AG ernennt Daniel Lutz zum neuen CEO. Daniel Lutz (Jahrgang 1966) ist Schweizer und leitet heute als Managing Director Nestlé Food and Beverage die Region Greater China. Er wird die Führung von ORIOR im Februar 2015 übernehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Gruppe weiterhin ad interim von Bruno de Gennaro geleitet.

Daniel Lutz ist ein ausgewiesener und erfahrener Food-Spezialist mit sehr guten Kenntnissen des Schweizer Marktes und insbesondere des Detailhandels. Der studierte Ökonom war während mehrerer Jahre Leiter der Nestlé-Division Frisco-Findus in Rorschach (SG), wo er sowohl für die Produktion als auch für den Vertrieb und das Marketing verantwortlich war. Zuvor war er für Nestlé in verschiedenen Führungspositionen in der Schweiz, in Mexiko und in Malaysia tätig gewesen. Heute ist Daniel Lutz als Managing Director von Nestlé Food and Beverage in China, Hongkong und Taiwan für einen Milliardenmarkt zuständig.

ORIOR Verwaltungsratspräsident Rolf U. Sutter erklärt: «Daniel Lutz bringt die für uns wichtige Kombination von internationalem Know-how und exzellenten Kenntnissen des Schweizer Marktumfelds mit. ORIOR ist ein breit aufgestelltes Unternehmen mit verschiedenen Produktkategorien und Standorten. Ein entsprechend vielschichtiges Geschäft leitet Daniel Lutz heute sehr erfolgreich. Zudem überzeugte er uns von Anfang an durch seine bescheidene Art, seine Führungsqualitäten, das strategische Denken und durch den Anspruch, etwas Nachhaltiges zu erschaffen.»

Daniel Lutz sagt zu seiner neuen Aufgabe: «Die Story der ORIOR ist einmalig. Es ist mir eine Ehre, diese Gesellschaft in die Zukunft zu führen. Die Qualität des Produktsortiments, die Innovationskultur und der einzigartige Spirit sind für mich die Grundlage und der Ansporn, die ORIOR Geschichte weiterzuschreiben.»

Ein grosses Dankeschön spricht der Verwaltungsrat schon heute Bruno de Gennaro aus. Ihm ist es in nur kurzer Zeit gelungen, strategisch wie auch resultatmässig entscheidende Akzente zu setzen. Als Leiter des ORIOR Segments Convenience und als Mitglied des Management Board wird Bruno de Gennaro auch zukünftig eine Schlüsselperson für ORIOR sein.

ORIOR ist eine traditionsreiche Schweizer Lebensmittelgruppe, spezialisiert auf Frisch-Convenience-Food und Fleischveredelung. Sie hält mit ihren innovativen Produkten und den Marken «Rapelli», «Ticinella», «Spiess», «Fürstenländer Spezialitäten», «Fredag», «Pastinella», «Le Patron» und «Nature Gourmet» führende Positionen in rasch wachsenden Nischenmärkten im Schweizer Detailhandel und in der Gastronomie sowie in ausgewählten Absatzkanälen im benachbarten Ausland. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die ORIOR Gruppe mit 1300 Mitarbeitenden einen Umsatz von CHF 520.0 Mio. (Orior 22.10.2014)



Rohmilch enthält Schutzstoffe gegen Infektionen

Säuglinge, die rohe Kuhmilch bekommen, werden seltener krank als H-Milch-Trinker, wie eine Studie von LMU-Allergologen zeigt. Die Forscher plädieren für neue Verfahren bei der Milchproduktion, um schützende Inhaltsstoffe zu bewahren. Rohe Kuhmilch schützt Kinder vor Atemwegsinfekten, Fieber und Mittelohrentzündung.

Das zeigt eine europaweite Studie unter der Leitung von Professor Erika von Mutius, Professorin für Pädiatrische Allergologie an der LMU und Leiterin der Asthma- und Allergieambulanz am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU, über die aktuell in der Fachzeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology berichtet wird. Da Rohmilch jedoch auch krankmachende Mikroorganismen enthalten kann und ihr Verzehr daher ein hohes gesundheitliches Risiko birgt, plädieren die Forscher für neue schonende industrielle Verfahren, bei denen die schützenden Inhaltsstoffe der unbehandelten Milch erhalten bleiben.

Im Rahmen der Langzeitstudie PASTURE hielten rund 1000 Mütter Ernährung und Gesundheit ihres Kindes bis zum ersten Lebensjahr wöchentlich fest. „Kinder, die unbehandelte Kuhmilch tranken, hatten ein deutlich niedrigeres Risiko für Schnupfen, Atemwegsinfekte, Fieber und Mittelohrentzündungen als Kinder die kommerziell hocherhitzte Milch tranken“, sagt Dr. Georg Loss vom Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU und Erstautor der Publikation. Ihr Risiko, etwa an Atemwegsinfektionen zu erkranken, sank um bis zu 30 Prozent.

Dieser Effekt schwächte sich etwas ab, wenn die Milch von den Eltern erwärmt wurde. Pasteurisierte Milch, die industriell erhitzt wird, schützte noch vor fieberhaften Erkrankungen, während dieser Effekt bei H-Milch gar nicht mehr bestand. Die Ergebnisse sind der Studie zufolge unabhängig von anderen möglichen Einflussfaktoren wie der Ernährung der Kinder.

„Die unterschiedlich schützenden Effekte der Milchtypen beruhen vermutlich auf bestimmten hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen der Milch. Vor allem bei Atemwegsinfekten und Mittelohrentzündung scheinen Inhaltsstoffe, die in Rohmilch vorkommen, aber nicht in erhitzter Milch, eine tragende Rolle zu spielen“, sagt Loss.

Im Alter von zwölf Monaten wurde den Kindern Blut abgenommen, das immunologisch untersucht wurde. Säuglinge, die Rohmilch tranken, hatten niedrigere Normalwerte des Entzündungsparameters CRP (C-reaktives Protein), der Ärzten Auskunft über Entzündungen im Körper gibt. „Höhere Entzündungswerte hängen mit der Entwicklung chronischer Erkrankungen wie Asthma und Übergewicht zusammen, wie aus anderen Studien bekannt ist. Der Konsum von Rohmilch könnte also das Risiko senken, später an Asthma zu erkranken“, sagt Loss.

Bei der industriellen Verarbeitung wird Milch erhitzt, beim Pasteurisieren auf Temperaturen zwischen 72 und 75 Grad Celsius, bei der Herstellung von H-Milch auf Temperaturen um 135 Grad Celsius. Zudem wird die Milch homogenisiert, damit sich das Fett verteilt und sich kein Rahm bildet. „Beim Verzehr von Rohmilch ist Vorsicht geboten“, sagt Loss. Unbehandelt als Rohmilch kann Milch bakteriell belastet sein und verschiedene Krankheiten wie Listeriose, Tuberkulose und EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli) basierte Durchfallerkrankungen und schwere Niereninsuffizienz auslösen.

Die Forscher regen daher an, neue Verfahren bei der industriellen Milchverarbeitung zu entwickeln: „Durch neue schonende Verfahren könnte ein gesundheitlich unbedenkliches Milchprodukt erzeugt werden, das noch die schützenden Inhaltsstoffe von Rohmilch enthält, aber nicht die krankmachenden Mikroorganismen“, sagt Loss.

Kuhmilch liefert neben Fett und Kohlenhydraten Proteine, die das Immunsystem beeinflussen können. „Die Zusammensetzung von Kuhmilch und Muttermilch ist in vielen Aspekten sehr ähnlich“, sagt Loss. Es ist schon länger bekannt, dass Stillen Kinder vor Infektionen schützt. Die Mechanismen, wie Mutter- oder Kuhmilch das Immunsystem des Kindes beeinflussen, um vor Infektionen zu schützen, sind noch ungeklärt. Möglich ist zum Beispiel, dass Inhaltsstoffe direkt mit Viren agieren oder dass sie einen Einfluss auf die Darmflora haben, wodurch sich das Immunsystem positiv entwickelt.

Die Gabe von Kuhmilch ist heute umstritten, weil Säuglinge und Kleinkinder auch allergisch darauf reagieren können. In der PASTURE-Studie hatten bis zum ersten Geburtstag nur zwei Prozent aller Kinder Allergien auf Kuhmilch oder andere Nahrungsmittel. Die positiven Effekte des Landlebens auf die Immunabwehr wurden bereits in mehreren Untersuchungen bestätigt. „Kinder, die auf einem traditionellen Bauernhof mit Milchvieh aufwachsen, sind am besten vor allergischen Reaktionen geschützt“, fasst Erika von Mutius die bisherigen Ergebnisse zusammen.

An der PASTURE Studie nahmen 1000 schwangere Frauen aus ländlichen Regionen in Bayern, Finnland, Frankreich, der Schweiz und Österreich teil, etwa die Hälfte lebt auf Bauernhöfen. Ihre Kinder werden bis zu ihrem zehnten Lebensjahr wissenschaftlich begleitet, um die Umwelteffekte bei der Entstehung von Asthma und Allergien zu untersuchen.

Auch die Ernährung der Mütter während der Schwangerschaft wurde berücksichtigt. Neben der LMU sind das Deutsche Zentrum für Lungenforschung und die Universitäten in Ulm, Marburg, Basel, Helsinki, Kuopio (Finnland), und Besançon (Frankreich) beteiligt sowie Wissenschaftler der Kinderspitäler in St. Gallen und Schwarzach (Österreich). (Journal of Allergy and Clinical Immunology / Ludwig-Maximilians-Universität München 20.10.2014)



Gesunde Ernährung muss gemäss neuer Studie nicht teuer sein

Gesunde Ernährung ist teuer – so die allgemeine Annahme. Falsch. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist auch mit einem kleinen Budget möglich. Dies zeigt eine Untersuchung, die das BLV in Auftrag gegeben hat. Die Resultate liegen nun im Bericht „Kosten gesunder Ernährung“ vor.

Die Untersuchung wurde von der Berner Fachhochschule, Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften im Auftrag des BLV durchgeführt. Dabei wurden in einem ersten Schritt 20 Personen aus verschiedenen Haushaltstypen zu ihren Essgewohnheiten sowie ihrem Ernährungswissen interviewt. Anhand dieser Informationen liessen sich Wochenmenüpläne einer eher ausgewogenen sowie einer eher unausgewogenen Ernährung zusammenstellen.

Mit Hilfe der Schweizer Lebensmittelpyramide wurden die Pläne kontrolliert und so angepasst, dass drei verschiedene Warenkörbe zusammengestellt werden konnten:
1. Ein gesunder, ausgewogener Warenkorb mit frischen Produkten
2. Ein gesunder, ausgewogener Warenkorb mit mehreren Fertig- und Halbfertigprodukten wie Tütensuppen, Tiefkühl-Pizza, Tortellini und gewaschener Salat
3. Ein ungesunder bzw. unausgewogener Warenkorb mit wenig Früchten und Gemüse, viel Stärkeprodukten und Fleisch, sowie Süsswaren und Süssgetränken.

Anschliessend wurden die Kosten für die einzelnen Warenkörbe berechnet. Damit sie vergleichbar blieben, wurde das jeweils günstigste Produkt der entsprechenden Kategorie gekauft. Die Resultate der Untersuchung zeigen, dass die Kosten für einen gesunden Warenkorb für einen Paarhaushalt sich pro Woche auf rund 109 Franken belaufen. Der ungesunde Warenkorb kostet ungefähr 95 Franken. Damit ist der gesunde, ausgewogene Warenkorb mit frischen Produkten nur wenig teurer ist als der ungesunde Warenkorb. Am teuersten war der gesunde Warenkorb mit mehreren Fertig- und Halbfertigprodukten. Die Kosten beliefen sich auf ungefähr 145 Franken pro Woche.

Kosten für gesunden Warenkorb weit unter den Durchschnittsausgaben Die Kosten für den gesunden Warenkorb liegen zudem weit unter den durchschnittlichen Ausgaben für Lebensmittel für einen Paarhaushalt mit niedrigem Einkommen. Ein Paarhaushalt unter 65 Jahren mit einem Bruttoeinkommen unter 7600 Franken gibt gemäss Bundesamt für Statistik (2011) 153 Franken pro Woche für Lebensmittel aus.

Zusätzlich zur Untersuchung wurden etwas über 900 Personen befragt. Daraus zeigte sich, dass der Wunsch zur gesunden Ernährung bei Konsumentinnen und Konsumenten vorhanden ist. Die befragten Personen wussten durchaus, wie man bewusst die Kosten tief halten kann, indem man zum Beispiel Aktionen beachtet und Tee anstatt Süssgetränke konsumiert. Aber es gibt Lücken im Ernährungswissen. Dadurch ist es für Konsumentinnen und Konsumenten schwierig sich konsequent gesund und auch günstig zu ernähren. Das BLV engagiert sich hier gemeinsam mit seinen Partnern um die Bevölkerung zu informieren. (BLV 21.10.2014)



PRESSESCHAU

Kassensturz kritisiert Chicken Nuggets

«Kassensturz» hat Nuggets von Fast Food Ketten und Grossverteilern im Labor analysieren lassen. Das Resultat: Die Fleischqualität ist erstaunlich gut. Hingegen beim Fleischanteil gibt es enorme Unterschiede. Mickrige 37 Prozent Fleisch enthalten die Chicken Nuggets von Prix Garantie aus dem Coop. Der Rest ist Panade. Auch die Chicken Nuggets von McDonald’s enthalten wenig Pouletfleisch: 47 Prozent. Das ist nicht einmal die Hälfte.

«Unser Rezept ist eine Balance zwischen Fleisch und Panade, zwischen saftigen und knusprigen Anteilen. Dieses Rezept lieben unsere Gäste», sagt Rainer Rufer. Er ist verantwortlich für Qualität, Einkauf und Umwelt bei Mc Donald’s Schweiz. Am meisten Fleisch enthalten die Nuggets «Pour les Gourmets» von Aldi. 10 Franken 60 kostet das Kilo. Die Nuggets gehören zu den günstigsten im Test. Der Fleischanteil beträgt 69 Prozent.

«Kassensturz» und die Westschweizer Konsumentensendung «A Bon Entendeur» liessen im Kantonalen Labor in Genf insgesamt 13 verschiedene Chicken Nuggets analysieren. 5 Proben aus TakeAway und Restaurant und 8 Proben aus dem Detailhandel. Mitarbeiter des Kantonalen Labors in Genf analysierten unter anderem auch die Fleisch-Qualität. Sie suchten nach minderwertigem Fleisch und Knochen. Erfreulich. Sämtliche getesteten Produkte zeigten gute Werte.

«Wir fanden nur wenig Bindegewebe. Im Fleisch war viel Muskelanteil und wenig Haut und Sehnen. Das hat uns angenehm überrascht.» sagt der Genfer Kantonschemiker Patrick Edder. Doch aber beim zweiten Test-Kriterium, dem Fleischanteil gab es enorme Unterschiede. Mittels verschiedenen Protein-Analysen mass das Labor, ob die deklarierten Fleisch-Werte der Hersteller stimmten oder nicht. Der Test zeigt: Einige Chicken Nuggets haben mehr Panade als Fleisch. Bei den Chicken Nuggets von Burger King konnte das Labor überhaupt keine Werte ermitteln. Das Fast Food Restaurant verschweigt den Fleisch-Anteil. Er sei ein Bestandteil des Rezepts, das man geheim halte.

Bei den Chicken Nuggets mit Schweizer Fleisch aus dem Coop-Restaurant und den Nuggets von Lidl stellte das Labor Fehler bei der Deklaration fest. Kantonschemiker Patrick Edder: «Die zwei Proben haben mich irritiert. Der Proteingehalt, welchen wir gemessen haben ist wesentlich tiefer als der ausgewiesene Wert.» Coop zeigt sich erstaunt und betont, eigene Tests hätten bessere Werte ergeben. Discounter Lidl rechtfertigt die grosse Differenz, dass Proteingehalte von Rohprodukten nicht stabil seien. (Volltext: www.srf.ch, Sendung 21.10. 2014)
(gb)


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