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Nachrichten

9.12.2014

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KURZNEWS 9. Dezember 2014

Micarna übernimmt Rudolf Schär AG Thal / Folgen der EEK-Kritik am roten Fleisch / Zürich will Fleischkontrollen reduzieren / Essensvorschriften durch den Bund?


Schweiz fällt im Klima-Rating zurück

08.12.2014 - (lid) – Die Schweiz hat im aktuellen Klima-Länderrating drei Ränge eingebüsst. Den Spitzenplatz belegt Dänemark vor Schweden. Die Schweiz liegt auf Rang 11, wobei die Plätze 1 bis 3 nicht vergeben werden, weil gemäss WWF jahrelang kein Land genug getan habe, um das Ziel von maximal zwei Grad Erwärmung zu erreichen. In Tat und Wahrheit liegt die Schweiz also auf Platz 8 und damit nach wie vor in den Top Ten. Den Spitzenplatz belegt dank der dort omnipräsenten Windenergie Dänemark, gefolgt von Schweden und Grossbritannien. Am Schluss der Rangliste liegt Saudi-Arabien. Das Rating umfasst insgesamt 58 Länder.



Italien verbietet Vogelfang

05.12.2014 - (lid) – In Italien ist der Vogelfang ab sofort verboten. Druck gemacht hatte unter anderem die EU, die ein Verfahren wegen des Verstosses gegen EU-Richtlinien eingeleitet hatte und mit Millionenbussen drohte. Mit dem Entscheid der italienischen Regierung müssen sämtliche verbliebenen Grossfanganlagen ihren Betrieb umgehend einstellen, wie das "Komitee gegen Vogelmord" berichtet. Dieses Komitee hatte zusammen mit anderen Verbänden das Verfahren der EU initiiert. Brüssel hatte zuletzt mit einer Millionenstrafe gedroht, sollte Italien nicht einlenken. Bis zuletzt waren in Italien noch 92 Anlagen zum Vogelfang in Betrieb. Sie umfassten in den Regionen Lombardei und Emilia-Romagna rund 27 Kilometer Netze.



Micarna übernimmt Rudolf Schär AG Thal

Die Micarna Gruppe, einer der führenden Fleischverarbeiter der Schweiz, übernimmt den Ostschweizer Fleisch- und Wurstspezialitätenhersteller Rudolf Schär AG mit allen Mitarbeitenden und schafft somit für beide Unternehmen eine starke Basis für die Zukunft. Die Rudolf Schär AG, ein mittelständisches Unternehmen der Fleischwarenbranche wurde im Jahre 1945 in St.Gallen von Rudolf Schär gegründet.

Seit annähernd 70 Jahren hat sich das Unternehmen über die Region hinaus mit der Produktion von Brühwurst, Fleischkäse, Rohwurst, Schinkenspezialitäten und Rohpöckelware einen starken Namen geschaffen. So wurde das Unternehmen mehrfach für seine Produkte mit der Goldmedaille des Schweizer Fleischfachverbandes (SFF) ausgezeichnet.

Im Sinne einer Nachfolgeregelung übernimmt die Micarna Gruppe das Traditionsunternehmen und stellt damit die langfristige Zukunft des Unternehmens sicher. Bereits seit vielen Jahren besteht eine enge Lieferantenzusammenar-beit der beiden Unternehmen. Die Micarna Gruppe möchte nun die erfolgreiche Zusammenarbeit zum Vorteil aller Beteiligten weiterführen. Die Rudolf Schär AG wird als eigenständige Aktiengesellschaft unter Beibehaltung aller 90 Mitarbeitenden am Standort Thal weitergeführt.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Durch die Übernahme unseres Unternehmens durch die Micarna Gruppe sichern wir die nahtlose Weiterführung unseres Betriebes. Dank dem starken Partner können wir einerseits wieder in unserem Nischensegment wachsen, anderseits unsere Kräfte bündeln und die nötige Kontinuität sicherstellen“, sagt Christian Schär, aktueller und zukünftiger Geschäftsführer der Schär AG Thal.

Die Rudolf Schär AG ist ein führender Hersteller von hochwertigen und traditionellen Fleischspezialitäten aus der Region Säntis-Bodensee. Mehrfach wurde das Unternehmen am Qualitätswettbewerb des Schweizer Fleischfachver-bandes (SFF) mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Von Anfang an Qualität ist der Leitsatz des Unternehmens, der von den 90 Mitarbeitenden täglich gelebt wird. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Rudolf Schär AG einen Umsatz von 36 Millionen Franken. (Micarna 4.12.2014)



Folgen der EEK-Kritik am roten Fleisch

In einem Bericht der Eidgenössischen Ernährungskommission EEK vom Oktober 2014 wird der Konsum von rotem Fleisch kritisch kommentiert. Ein übermässiger Konsum könne langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, insbesondere der Genuss von Wurstwaren und Hackfleisch. Wo können sich solche Aussagen auf die Märkte auswirken? Davon wären z.B. die meisten Schweizer Haushalte (HH) betroffen. Der Konsum von rotem Fleisch unterscheidet sich allerdings je nach HH-Charakteristika.

Von Oktober 2013 bis September 2014 wurden Wurstwaren im Detailhandel vor allem in der Deutschschweiz (12.3kg/ HH) und in ländlichen Regionen (14.3kg/ HH) gekauft. Mit zunehmenden Einkommen und Alter steigt der Konsum (unter Berücksichtigung, dass die Bewohnerzahl pro HH mit dem Alter abnimmt). Ausgenommen sind HH mit einem hohen Einkommen (über 110'000 CHF), in denen der Hauskonsum von Wurstwaren wieder sinkt (10.8kg). Hier wird angenommen, dass der Ausser-Haus-Konsum von Fleischprodukten grösser ist als bei HH mit tieferem Einkommen. (BLW 4.12.2014)



PRESSESCHAU

Zürich will Fleischkontrollen reduzieren

Für Sie gelesen im Blick: Die Zürcher Gesundheitskommission will ausgerechnet beim Lebensmittelinspektorat sparen - und das Budget des Kantonschemikers um 180000 Franken beschneiden. Hinter dem Antrag steht eine Mehrheit aus den Parteien GLP, CVP, FDP und SVP. Grünen-Kantonsrat Robert Brunner (56) gehört zu einer Minderheit, die dagegen kämpft: «Der Kanton Zürich will mit Budgetkürzungen auf Fleischskandale reagieren. Das ist eine Verhöhnung der Konsumenten», sagt Brunner zu BLICK.

Der in der Privatwirtschaft tätige Lebensmittelingenieur unterstützt Kantonschemiker Rolf Etter (63). Dieser will, dass die Lebensmittelkontrolle auch Marktbeobachtungen durchführt. Nur wenn die Preise geprüft werden, kann Betrug mit ausländischem BiIIigfleisch verhindert werden. «Dafür brauchen die Vollzugsbehörden aber mehr Ressourcen», sagt Brunner. Auch EVP-Mann Markus Schaaf (47) ist gegen eine Kürzung des Budgets des Lebensmittelchemikers. «Was passieren kann, wenn man nur lasch kontrolliert, zeigt der Fall Cama Grischa», sagt er.

Hinzu komme das Problem mit dem Antibiotika-Fleisch. «Man darf sich nicht nur auf die internen Kontrollen der Fleischhändler verlassen. Es braucht die Stichproben des Kantonschemikers». sagt Schaaf. Es geht hier um die Sicherheit bei unseren Lebensmitteln. Die 180000 Franken sind am falschen Ort gespart. Beim Fleisch wird besonders gerne beschissen, sagt die Grüne Kathy Steiner (51). Für mehr Kontrollen, insbesondere eine bessere Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln, sprach sich Gesundheitsminister Alain Berset (42) im Nationalrat aus: «Das ist eine effektive Massnahme, um Betrugsfälle aufzudecken». (Blick 9.12.2014, www.blick.ch)



Saldo testet Rauchlachs

Saldo hat die Qualität von 15 abgepackten Portionen Zuchtlachs aus den Grossverteilern von zwei Labors untersuchen lassen. Ein erstes zertifiziertes Labor hat die Proben auf Frische und Darmbakterien (Enterobacteriaceae) überprüft. Ebenfalls gesucht haben die Tester nach den Krankheitserregern E.Coli, Staphylokokken, Listerien und Salmonellen.

Die Anzahl «aerober mesophiler» Keime, die sogenannte Gesamtkeimzahl (gemessen in kolonienbildenden Einheiten, KBE), zeigt an, wie frisch der Lachs ist. Mehr als zehn Millionen Keime im Fisch deuten darauf hin, dass der Fisch zu lange oder zu warm gelagert wurde. Finden sich gar Enterobakterien, E.Coli, Staphylokokken, Listerien oder Salmonellen im Lachs, kann das zu Durchfall und Erbrechen führen. Ein zweites Labor untersuchte den Lachs auf Rückstände von Pestiziden, Tierarzneimitteln und Quecksilber.

Das Gesamtresultat: Rund die Hälfte der Produkte erhielt die Bewertung «sehr gut». Am besten schnitten zwei der drei günstigsten Lachsproben ab. Im «Räucherlachs trockengesalzen» von Lidl und im «Atlantischen Brötlilachs» der Budget-Linie der Migros fand das Labor weniger als 1000 KBE. Das sind ausserordentlich gute Frischewerte. Beide Produkte kosten pro 100 g Fr. 2.50. Ebenfalls einwandfrei war der Rauchlachs von Mövenpick. Er ist aber mit Fr. 11.36 pro 100 g mehr als viermal teurer. Bei sechs Fischen waren die Keim- und Bakterienwerte deutlich erhöht.

saldo liess die Proben auch auf Quecksilber untersuchen. Fische nehmen dieses Schwermetall über das Meerwasser auf. Wegen der Meeresverschmutzung gibt es nur noch wenig quecksilberfreien Fisch. Das Labor fand in drei Proben etwas Quecksilber: beim Rauchlachs von Aldi, Bio-Rauchlachs der Migros und Bio-Rauchlachs von Coop – allerdings weit unter dem Grenzwert von 0,5 Milligramm pro Kilogramm.

Über das Meerwasser können Fische auch Pestizide aufnehmen. Von den Feldern gelangen die Giftstoffe in Flüsse und von dort ins Meer. Fische nehmen diese Gifte auf. saldo liess die 15 Lachsproben deshalb auch auf 500 Pestizide testen. Das Ergebnis ist für den Zuchtfisch aus Nor­wegen und Schottland erfreulich: In keiner Probe fand das Labor Spuren von Pestziden.

Gleich gut auch das Resultat der Untersuchung auf Tierarzneimittel: Kein Fisch enthielt Rückstände von Antibiotika oder von anderen Medikamenten wie Antiwurmmitteln oder Antioxidantien. Das ist erstaunlich: Im August berichtete der Westdeutsche Rundfunk, dass Lachszüchter in Norwegen häufig auf Tiermedikamente zurückgreifen. Die Zuchtfische leben oft auf engstem Raum, deshalb können sich Krankheiten schnell ausbreiten. Der Westdeutsche Rundfunk zeigte norwegische Fischfarmen, in denen die Züchter Antibiotika oder Pestizide wie Ethoxyquin in die Fischbecken gaben. So schützen sie die Fische vor Erkrankungen. Keine saldo-Probe kommt offenbar aus solch einer Fischzucht.

Im Jahr 2008 hat das Bundesamt für Gesundheit die Bakterientoleranzwerte für Fisch aufgehoben. Es begründete den Entscheid mit einer Angleichung an EU-Recht. saldo hat zur Beurteilung die frühere Hygieneverordnung beigezogen. Denn für die Konsumenten massgebend ist die Qualität und Frische der Ware, nicht ein gesetzlicher Grenzwert. Früher galt: Enthält der Fisch mehr als 10 Millionen Keime oder über 1000 Enterobakterien pro Gramm, ist er unappetitlich.

Eine hohe Gesamtkeimzahl ist nicht gesundheitsgefährdend, zeigt aber an, dass die Produkte unhygienisch verarbeitet, zu lange oder zu warm gelagert wurden. Auch eine erhöhte Enterobakterienzahl muss nicht zu einer Erkrankung führen, kann aber bei empfindlichen Menschen Durchfall oder Erbrechen verursachen. (Saldo 3.12.2014, Volltext: www.saldo.ch)



Hygieneregeln gehen bei Fondue chinoise vergessen

Die Warnung des St. Galler Amtes für Verbraucherschutz sorgte für Wirbel: Die Behörden raten «eindringlich davon ab, rohes Geflügelfleisch auf den Tisch zu stellen, sei es für Fondue chinoise, Mongolentopf, Partygrill oder vergleichbare Tafelrunden.» Die weihnächtliche Poulet-Verbannung geriet vielen Lesern in den falschen Hals. Doch Bloggerin Martina Vogler schrieb: «Das Problem ist nicht das Poulet, sondern der Bürger.»

Laut Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV gibt es für ein Fondue chinoise ohne ungewollte Nebenwirkungen zwei grundlegende Regeln zu beachten: Bei der Zubereitung soll ein Schneidebrett und ein Messer für den Salat und Rohkost verwendet werden. Für die Zubereitung von rohem Fleisch und Fisch muss ein anderes Schneidebrett und ein anderes Messer benutzt werden. Beim Essen soll immer ein Teller für das rohe Fleisch und ein anderer für das Gekochte und die Saucen verwendet werden.

Grundsätzlich gilt, dass das rohe Fleisch auf keinen Fall in Kontakt mit anderen Lebensmitteln kommen darf. Dass Schweizer beim Fondue-Chinoise-Schmaus ihr Hirn ausschalten und die Hygieneregeln gerne vergessen, ist wissenschaftlich erwiesen. ETH-Forscherin Angela Bearth, die in Risikokommunikation im Foodbereich an der ETH Zürich doktorierte, hat eine Studie über das Risikobewusstsein und den praktischen Umgang mit Geflügel in Schweizer Küchen und an Schweizer Tischen veröffentlicht.

Resultat: Das Wissen über die Gefahren des Campylobacter-Bakteriums und die Massnahmen für den korrekten hygienischen Umgang für optimale Lebensmittelsicherheit ist bei den meisten vorhanden. Aber ausgerechnet bei speziellen Anlässen – konkret dem Fondue-chinoise-Schmaus – zeigte die Studie, dass die Leute ihr Wissen nicht umsetzen. Weshalb ausgerechnet beim Weihnachtsschmaus die Hygieneregeln ganz weit hinten im Kopf verstaut werden, ist unklar. «Vielleicht liegt es an der Tradition: Man macht es einfach so, wie man es schon lange aus der Familie gewohnt ist», sagt Bearth. «Dabei wäre es wichtig, dass die Hygieneregeln auch hier eingehalten werden.»

Doch ist es überhaupt nötig, das Hühnerfleisch vom Tisch zu verbannen? Laut Bearth reicht die Einhaltung aller Hygiene-Regeln und das Trennen des Pouletfleisches auf separaten Tellern. Auch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV bestätigt: «Wenn die Hygieneregeln beachtet werden, kann eine Infektion vermieden werden.» Das Poulet, so das BLV, dürfe dann auch auf den Tisch.

Bei Detailhändlern ist man nicht erfreut über die St. Galler Warnung. Die Migros «hält nichts» von den Vorschlägen der festtäglichen Pouletverbannung, wie Sprecherin Martina Bosshard mitteilt. Die Migros halte es für möglich, dass die Warnung die Leute verunsichere und deswegen weniger Fondue chinoise gekauft werde. Bosshard: «Es gibt keinen Grund, auf Pouletfleisch zu verzichten. Wir informieren selber sehr aktiv zu den Hygienemassnahmen.» Auf allen Verpackungen stünden entsprechende Hinweise und das Personal bei den Fleischtheken sei sehr gut geschult.

Das Gastro-Gewerbe zeigt sich ebenfalls verstimmt. Es gebe «nichts gegen den Genuss von Geflügel einzuwenden», solange die Hygienerichtlinien beachtet würden, sagt der Branchenverband Gastrosuisse. Dafür gebe es verbindliche Standards in der Branche. «Negative Meldungen rund um die Ernährung bergen immer ein Risiko für Verunsicherung und damit für Umsatzeinbussen – auch im Gastgewerbe», so der Verband weiter. (3.12.2014, Volltext: www.20min.ch)



Keine Essensvorschriften durch den Bund

Der Bund solle den Schweizern keine Essensvorschriften mehr machen, fordert SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni. Rauchen gefährdet die Gesundheit, rotes Fleisch ist ungesund, im Winter Tomaten zu essen ist schlecht für die Umwelt: Der Trend hin zu einem gesunden und ökologischen Lebensstil ist allgegenwärtig.

Die SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger-Bäni ist überzeugt, dass die Gesundheitsbewegung politisch beeinfl usst wird. Das Fass zum Überlaufen gebracht hat für Flückiger-Bäni ein Bericht der Eidgenössischen Ernährungskommission. Darin appellierte die Kommission an den Bund, er solle noch eindringlicher vor dem Verzehr von rotem Fleisch warnen.

«Das ist eine unnötige Bevormundung», ärgert sich Flückiger-Bäni. Jeder könne selber für sich entscheiden, was er essen wolle. In einem neuen Vorstoss fordert sie deshalb die Abschaffung der Eidgenössischen Ernährungskommission. Die Gesundheitspolitikerin Yvonne Gilli (Grüne) widerspricht: Das Vorgehen des Bundes habe nichts mit einer Bekehrung der Bevölkerung zu tun. «Der Bund hat den klaren Auftrag, die Ö entlichkeit über Gesundheitsrisiken zu informieren», sagt sie.

Trendforscherin Karin Frick bestätigt, dass der Druck, einen gesunden Lebensstil zu führen, zunimmt. Es sei aber bereits ein Gegentrend zu spüren: «Wenn die Gesellschaft einem ein klösterliches Leben aufzwingen will, kommt ganz klar die Lust am Verbotenen.» (2.12.2014, Volltext: www.20min.ch)
(gb)


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