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23.6.2015

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KURZNEWS 23. Juni 2015

Insekten sollen künftig als Lebensmittel gelten / Fructose treibt Teufelskreis an / Wie man Kinder für gesunde Lebensmittel gewinnt


Insekten sollen künftig als Lebensmittel gelten

Im Lebensmittelrecht kommt es zu einem Paradigmenwechsel. Künftig sollen alle Lebensmittel erlaubt sein, die sicher und gesetzeskonform sind. Bisher waren nur solche erlaubt, die explizit umschrieben und bewilligt waren. Auch Insekten gelten erstmals als Lebensmittel. Als Lebensmittel zulässig sein sollen neu Mehlwürmer (Tenebrio molitor im Larvenstadium), Heimchen (Acheta domesticus) sowie Wanderheuschrecken (Locusta migratoria), wie es in der Verordnung über Lebensmittel tierischer Herkunft heisst, die heute zusammen mit weiteren Verordnungen des Lebensmittelrechts in Anhörung ging. (LID 22.6.2015)



Äss-Bar in Bern mit Backwaren vom Vortag gestartet

22.06.2015 – (lid) – Die Berner Äss-Bar konnte seit Anfang März bereits rund 10 Tonnen Backwaren verkaufen und damit einen Beitrag gegen Food Waste leisten. 3'323 Kisten gefüllt mit Backwaren der mittlerweile 11 Partnerbäckereien konnten bereits in das Kellerlokal der Äss-Bar getragen und die Ware verkauft werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

In der Äss-Bar werden Backwaren und Patisserie verkauft, die am Vortag von den Bäckereien bis Ladenschluss nicht verkauft werden konnten. Sie werden in der Äss-Bar zu einem reduzierten Preise angeboten. Alles, was auch dort nicht verkauft werden kann, wird zu Tierfutter oder Biogas verarbeitet und somit nicht verschwendet. Mitinhaberin der Berner Äss-Bar ist die Oekonomische und Gemeinnützige Gesellschaft Bern (OGG). Unter der Marke Äss-Bar gibt es auch Filialen in Zürich und seit diesem Monat in Winterthur.



Fructose treibt Teufelskreis an

ETH-Forscher finden einen bis dato unbekannten, von Fruktose abhängigen molekularen Mechanismus, der zu Herzvergrösserung und –versagen beitragen kann. nsbesondere Fertigprodukte, Limonaden aber auch die vermeintlich gesunden Fruchtsäfte enthalten künstlich beigegebenen Fruchtzucker – oft in rauen Mengen. Fruktose hat in den vergangenen Jahrzehnten den Nahrungsmittelmarkt erobert, da sie als weniger schädlich als Glukose galt.

Im Gegensatz zu Glukose bewirkt Fruktose kaum eine Insulinausschüttung und der Glukosespiegel im Blut steigt nur wenig an. Die als schädlich geltenden und - bei jeder Aufnahme von glukosehaltiger Nahrung - wiederkehrenden Insulinspitzen können so vermieden werden. Ausserdem empfindet der Mensch Fruktose als deutlich süsser im Geschmack. Der Nachteil: Die Leber wandelt Fruktose sehr effizient in Fett um. Wer übermässig viel Nahrungsmittel mit hohem Fruktoseanteil konsumiert, kann mit der Zeit an Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung mit Leberverfettung und Insulinresistenz leiden, ein Krankheitsbild das Mediziner unter dem Begriff Metabolisches Syndrom zusammenfassen.

Wilhelm Krek, Professor für Zellbiologie am Institut für Molekulare Gesundheitswissenschaften der ETH Zürich und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Peter Mirtschink zeigen nun in einer neuen Publikation eine weitere brisante «Nebenwirkung» von Fruktose auf. Die Forscher haben einen bis dato unbekannten molekularen Mechanismus entdeckt, der Fruktose als einen wesentlichen Treiber für unkontrolliertes Wachstum des Herzmuskels identifiziert, das bis hin zum tödlichen Herzversagen führen kann. Die Studie wurde soeben in Nature veröffentlicht.

Leidet der Mensch unter Bluthochdruck, muss das Herz wachsen, um das Blut stärker in den Kreislauf pumpen zu können. Die wachsenden Herzmuskelzellen brauchen jedoch viel Sauerstoff. Da dieser aber während des erhöhten Wachstums nicht genügend zur Verfügung gestellt werden kann, stellen die Zellen ihre Energiegewinnung um. Statt Energie aus Fettsäuren zu gewinnen, nutzen sie vermehrt die sogenannte Glykolyse, also die sauerstofflose Aufspaltung von Zuckern. Steht den Herzmuskelzellen neben der Glukose auch Fruktose zur Verfügung, kommt eine fatale Kettenreaktion in Gang.

Die Forschungsgruppe um Krek zeigt mit ihrer Studie auf, dass der Sauerstoffmangel in den Herzzellen das Molekül HIF auf den Plan ruft. Dieses ist ein universeller molekularer Schalter, der immer bei krankhaften Wachstumsprozessen, sei es bei Herzvergrösserung oder Krebs, in Aktion tritt. In den Herzmuskelzellen sorgt er dafür, dass das zentrale Enzym des Fruktose-Stoffwechsels, die Ketohexokinase-C (KHK-C), gebildet wird. KHK-C hat eine hohe Affinität für Fruktose und kann diese daher sehr effizient verarbeiten. Die Bildung von KHK-C wirkt sich auch verstärkend auf die Glykolyse aus. Da die Verstoffwechselung von Fruktose keine negative Rückkopplung kennt beginnt ein Teufelskreis, der zum Herzversagen führen kann.

Überprüft haben die Forscher diesen Mechanismus nicht nur an Mausmodellen, sondern auch an biologischen Proben von Patienten. Diese litten an krankhafter Herzvergrösserung mit entsprechender Verengung an der Herzklappe zur Hauptschlagader. Bei Operationen am Herzen konnten Chirurgen Proben von Herzmuskelzellen gewinnen, in welchen die ETH-Forscher tatsächlich sowohl mehr HIF- als auch KHK-C Moleküle nachweisen konnten. Bei Mäusen, die an chronischen Bluthochdruck litten, schalteten die Forscher das KHK Enzym aus. Dadurch liess sich die Vergrösserung des Herzens tatsächlich verhindern.

Weiterer bemerkenswerter Fakt ist: Von KHK-C gibt es im Körper eine sehr ähnliche Variante, das Enzym KHK-A, das keine Vorliebe für Fruktose hat. Beide Enzyme haben aber den gleichen genetischen Code. Wesentlich ist, dass der Bauplan für die beiden Enzyme, also die Boten-RNS, die eine Abschrift des entsprechenden Gens ist, nach Bedarf von einem molekularen Schneidewerkzeug in verschiedener Weise zugeschnitten wird. Somit können aus einem Gen zwei Baupläne und folglich zwei verschiedene Enzyme generiert werden. Die Fachleute nennen diesen Vorgang «alternatives Spleissen». «Rund 95 Prozent aller Gene des Menschen werden alternativ gespleisst», sagt Krek, «nur so kann die ausserordentliche Vielfalt an Proteinen, Enzymen und Regulatoren im menschlichen Körper überhaupt gebildet werden.»

Normalerweise stellen nur Leberzellen das Fruktose-affine KHK-C-Enzym her. Die anderen Organe bilden fast ausschliesslich KHK-A. Die ETH-Forscher zeigen nun zum ersten Mal auf, dass auch ein Organ wie das Herz dazu in der Lage ist, das effizientere der beiden Enzyme zu erzeugen, wenn es krankhaften Stressoren ausgesetzt ist. Dabei aktiviert HIF das molekulare Schneidewerkzeug SF3B1. Interessanterweise ist SF3B1 bei vielen Krebsarten häufig genetisch verändert, was möglicherweise darauf hindeutet, dass auch das Wachstum von Krebs durch Fruktose beeinflusst werden könnte.

Fruktose ist in zahlreichen Nahrungsmitteln, vor allem aber in Süssgetränken und Limonaden in grossen Mengen zugegeben. In den USA stieg so der Konsum von stark fruktosehaltigem Maissirup zwischen 1970 und 1997 von 230 Gramm pro Jahr und Kopf auf über 28 Kilogramm. Der Verzehr von einer normalen Tagesration Früchten ist laut Peter Mirtschink aber unbedenklich und gesund. «Früchte enthalten neben Fruktose auch zahlreiche wichtige Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe», sagt er.

Vermeiden sollte man jedoch stark gezuckerte Limonaden und Fruchtsäfte – diese sind oft nachgesüsst –, und auf Fertiggerichte und andere Speisen, bei denen grosse Mengen an Fruktose als Geschmacksträger eingesetzt werden. «Dieses Surplus an Fruktose kann bereits dazu beitragen, den von uns beschriebenen Mechanismus in Gang zu setzen, wenn einer der Stressfaktoren wie Herzklappenerkrankungen oder Bluthochdruck vorhanden sind», betont Mirtschink. (ETH Zürich 17.6.2015, Mirtschink P et al. HIF-driven SF3B1 induces KHK-C to enforce fructolysis and heart disease. Nature, advanced online publication, 17 June 2015. DOI: 10.1038/nature14508)



Schweizerische Verpackungsbranche stagniert

(SVI 15.6.2015) - Die schweizerische Verpackungsindustrie verzeichnet stagnierende Umsätze im Jahr 2014. Die in der Statistik des Schweizerischen Verpackungsinstitutes SVI erfassten 235 Betriebe erzielten mit 18'869 Mitarbeitern einen Umsatz von CHF 6,4 Mrd. Das entspricht einem leichten Wachstum von 0,4% im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklungen sind je nach Packstoff unterschiedlich.

Auch dieses Jahr erfasst das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI die Wirtschaftszahlen der Verpackungsbranche, da es weiterhin keine amtliche Statistik gibt. Dabei werden die Zahlen zu Umsatz, der Anzahl der Betriebe und der Mitarbeitenden erhoben. Basis der Erhebung 2014 ist eine Umfrage des SVI bei den Packmittelverbänden und Organisationen. Die Zahlen, welche nach Packstoffen getrennt sind, zeigen die Produktion auf, nicht den Konsum oder den Verbrauch von Verpackungen in der Schweiz.

Die Umsätze haben sich um 0,4% Prozent auf neu CHF 6,478 Mia. erhöht. Bei Aluminium bleibt der Umsatz gleich. Bei Karton (-3,8 %), Glas (-2,23 %) und Stahl- und Weissblech (-18.0 %) sind Rückgange zu verzeichnen. Gewachsen sind die Packstoffe Holz (+ 3,67%), Verpackungsmaschinen (+ 2,93%), Kunststoff (+0.99%) sowie Wellkarton (+ 0,25%). Die Anzahl der erfassten Betriebe (235) erhöhte sich leicht, auch die Beschäftigung hat sich verbessert (+1,7%). Insgesamt zählt die Verpackungsindustrie der Schweiz nun 18‘869 Mitarbeitende.

Nach einem leichten Rückgang von 1,5% im Jahr 2013 gab es 2014 eine leichte Erholung. Die wirtschaftliche Situation bleibt aber schwierig. Der Preisdruck von Seiten der Kunden sowie von ausländischen Anbietern ist enorm, die Margen sinken. Des Weiteren war für die Exportwirtschaft die Nachfrage in den europäischen Absatzmärkten deutlich rückläufig. Die Frankenstärke erschwert die Situation zusätzlich. Die unsichere wirtschaftliche Situation dämpft die Erwartungshaltung.

Dazu kommen regulatorische Eingriffe von Seiten des Staates sowie Initiativen, welche das schweizerische Unternehmertum gefährden. „Die Rahmenbedingungen für die schweizerische Wirtschaft müssen verbessert werden. Vor allem die Regulierungskosten gilt es jetzt abzubauen, um so die negativen Folgen des Euro-Kurses für Unternehmen abzufedern. Hier ist ganz klar die Politik gefragt, welche jetzt handeln muss.“ stellt Philippe Dubois, Präsident des Schweizerischen Verpackungsinstituts, fest.

Die Marketingfunktion als Königsdisziplin der Verpackung ist das Jahresthema des SVI im Jahr 2015. Die Verpackung spielt im Marketing eine höchst wichtige, aber oft unterschätzte Rolle im Kaufprozess. 80% aller Kaufentscheide werden am Point of Sales getroffen: Dabei ist die Verpackung oftmals das Hauptargument für den Kauf eines Produkts. Die Marketingfunktion kann dabei in drei Teile gegliedert werden: Information, Identifikation und Kommunikation.

Die Verpackung erfüllt dabei folgende Funktionen: eine Marke oder Firma in ihrem Wiedererkennungs-wert zu stärken, den Verbraucher bezüglich Packgut, Gebrauch, Entsorgung (der Verpackung, allenfalls des Inhaltes) informieren sowie den Verbraucher mittels ihrer grafischen Gestaltung, allenfalls auch Form und Art der Verpackung, zum Kauf motivieren. www.svi-verpackung.ch



Wie man Kinder für gesunde Lebensmittel gewinnt

Wenn die Verpackung verlockend gestaltet ist, greifen Grundschulkinder auch zu gesunden Lebensmitteln. Das hat eine Studie mit dem Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund unter Federführung von Wissenschaftlern der Universität Bonn ergeben. Die Resultate sind vorab online im Fachjournal „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht. Die Endfassung erscheint in Kürze.

Kinder greifen bei Snacks besonders gerne zu, wenn die Verpackung ansprechend gestaltet ist. „Die Süssigkeitenindustrie hat sehr viel Erfahrung damit, wie sich mit Marketingeffekten der Produktabsatz bei Kindern steigern lässt“, sagt Prof. Bernd Weber vom Center for Economics and Neuroscience (CENs) der Universität Bonn. „Vergleichsweise gibt es aber nur wenige Erkenntnisse darüber, wie sich solche Marketingeffekte für gesunde Lebensmittel nutzen lassen.“ In diese Lücke stösst eine Studie, die ein Team um Prof. Weber zusammen mit Wissenschaftlern um Prof. Dr. Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund durchgeführt hat.

Insgesamt 179 Jungen und Mädchen von Dortmunder Grundschulen nahmen an dem Forschungsprojekt teil. Die Acht- bis Zehnjährigen konnten zwischen drei identischen Joghurt-Früchtemüsli-Snacks wählen, die nach den Empfehlungen des FKE hergestellt worden waren, nur die Verpackungen waren unterschiedlich gestaltet: Erstens eine schlichte Standardverpackung, zweitens eine Verpackung mit zusätzlichen Gesundheitshinweisen und drittens mit für Kinder besonders attraktiven Zeichentrickfiguren.

Wie gross ist die Motivation der Grundschüler, an einen bestimmten Snack aus dem Dreiersortiment heranzukommen? Dies ermittelten die Forscher mit einem speziellen Messgerät, welches die Handgriffstärke misst. Es zeigt an, mit welcher Kraft die Kinder mit einer Hand zudrückten, wenn sie ihre Wunschpackung mit dem Müsli haben wollten. „Wir konnten mit diesem Handdynamometer ablesen, wieviel Anstrengung die Kinder bereit waren, für das Produkt zu leisten“, erläutert Erstautorin Laura Enax aus Prof. Webers Team. Anschliessend durften die Kinder auch von den Snacks in den unterschiedlichen Verpackungen kosten.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Motivation der Kinder für das Müsli in der Verpackung mit den attraktiven Zeichentrickfiguren am grössten war. Die Messungen mit dem Dynamometer ergaben, dass sie besonders viel Kraft aufwendeten, um an diesen kindgerecht offerierten Snack heranzukommen. Auch beim Geschmackstest schnitt das Müsli mit den spassigen Zeichentrickfiguren am besten ab. Sowohl die Standardverpackung als auch die an die Gesundheit appellierende Verpackung fiel in der Gunst der Kinder deutlich ab. Sowohl die Ergebnisse der Befragung als auch die Messung der Druckkraft trugen dazu bei, die spätere Produktwahl zu erklären. Dies weise darauf hin, dass nur die Befragung der Kinder alleine nicht ausreicht, um zu erfassen, was die Kinder lieber mögen, so die Forscher.

„Es handelt sich dabei um einen klassischen Marketingplaceboeffekt“, sagt Prof. Weber. Wie bei einem Scheinmedikament (Placebo) wird bestimmten Produkten eine Wirkung zugesprochen, ohne dass dies durch den Inhalt gerechtfertigt wäre. Bei der Studie war in jedem Becher der identische Joghurt-Früchtemüsli-Snack, trotzdem glaubten die Grundschulkinder zu erkennen, dass sich der Geschmack in den verschiedenen Verpackungen voneinander unterscheidet.

„Attraktiv gestaltete Lebensmittelverpackungen können Kinder zu ungesunden Lebensmitteln verführen“, sagt Prof. Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund. „Solche Marketingeffekte lassen sich jedoch auch dazu nutzen, den Nachwuchs für gesunde Lebensmittel zu gewinnen.“ Die in der Studie herausgearbeitete Methode könne etwa eingesetzt werden, um zu untersuchen, wie die Attraktivität von Schulmilch oder Vollkornsandwiches gesteigert werden kann.

Die Wissenschaftler wollen in weiteren Studien untersuchen, ob insbesondere stark übergewichtige Kinder besonders für Marketingplaceboeffekte auf Verpackungen empfänglich sind. (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 17.6.2015, Publikation: Food packaging cues influence taste perception and increase effort provision for a recommended snack product in children, Fachjournal „Frontiers in Psychology“)
(gb)


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