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Nachrichten

11.6.2006

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Mengensteuerung bei Emmentaler kommt

Die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland blickt auf ein gutes Jahr 2005 zurück. Die Strukturbereinigung scheint grösstenteils abgeschlossen.



Die Lager des Emmentaler Käses wurden auf ein marktgerechtes Niveau abgebaut, Angebot und Nachfrage halten sich die Waage, die Absatz- und somit auch die Ertragssituation sind zufrieden stellend. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, haben sich die Delegierten von Emmentaler Switzerland (ES) für die Einführung einer Mengensteuerung ausgesprochen.

Das System basiert auf der Referenzmenge des Produktionsjahres 2005/2006. Die rund 32'000 Tonnen Käse können somit auch im Produktionsjahr 2006/2007 von den gut 200 ES Käsereien hergestellt werden. Zusätzlich stehen 1'500 Tonnen für allfällige neue Betriebe, für Expansionsprojekte von Käsereien oder Ähnlichem zur Verfügung. Diese Zusatzmenge wird via die Handelsfirmen, entsprechend ihres Marktanteils, an die Käsereien verteilt. Bei Bedarf kann der Vorstand ES die Mengenvorgaben vierteljährlich anpassen.

Mit der operativen Umsetzung der Mengensteuerung haben die Delegierten die Einfache Gesellschaft Mengen bewirtschaftung (EGM), einem Zusammenschluss der Emmentaler-Käser, beauftragt. Die Mengensteuerung ist vorerst befristet auf ein Jahr, die Delegierten müssen sich somit nächstes Jahr erneut zum Thema äussern, beziehungsweise Anpassungen am nun eingeführten System vornehmen.

Obwohl eine Erhöhung des Produktebeitrags grundsätzlich bejaht wird, hatte der Antrag – dem Vorstand die Kompetenz für eine Beitragserhöhung zu erteilen – keine Chance. Der Produktebeitrag dient zur Finanzierung der Aufgaben der ES (Marketing, Marken- und Herkunftsschutz sowie Qualitätssicherung). Es wurde argumentiert, dass eine Erhöhung des Produktebeitrags in einer Phase mit angebotsbedingt steigenden Einstandspreisen zu einer zusätzlichen Preissteigerung führen würde, welche vom Markt wohl nicht akzeptiert würde.

Insgesamt kann das Jahr 2005 als zufrieden stellend bezeichnet werden. Der einst hohe Lagerbestand konnte auf ein marktgerechtes Niveau reduziert werden. Die erfreuliche Absatzssituation führte sogar dazu, dass die Lager unter den optimalen Bestand fielen und es zu Lieferengpässen kam, welche bei einem gewerblich hergestellten Naturprodukt mit mindestens vier Monaten Reifezeit nicht kurzfristig kompensiert werden können.

Insgesamt bewegten sich Produktion und Absatzzahlen ungefähr auf Vorjahresniveau, wenn auch zum Teil die Entwicklungen in den Exportländern sehr unterschiedlich waren. Insbesondere in Deutschland konnte ein grosses Wachstum verzeichnet werden. Dieses ist auf neue Angebote im Bereich der vorverpackten Selbstbedienungsware zurückzuführen.

Nachdem nun in der ES eine Mengensteuerung eingeführt werden konnte, bezeichnete der Präsident Jürg Simon die rechtskräftige AOC-Registrierung als nächsten grossen Meilenstein. Das Dossier liegt derzeit beim Bundesgericht. Nachdem die Vorinstanzen allesamt zugunsten von Emmentaler AOC entschieden hatten, erwartet die ES auch vom Bundesgericht einen positiven Entscheid und hofft, dass das wichtigste Schweizer Agrarprodukt noch dieses Jahr in das Register der geschützten Ursprungsbezeichnungen aufgenommen wird. (Medienmitteilung Emmentaler Switzerland).
(gb)


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