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7.12.2006

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Good news: kaum Beanstandungen bei Tee

Das kantonale Labor Basel beanstandete nur zwei von 17 Tee-Proben, und dies nur wegen falscher oder fehlender Deklaration. Toleranzwerte waren nicht überschritten.



Das Kantonale Labor Basel untersuchte Schwarztee, Mate-Tee auf polycyclische, aromatische Kohlenwasserstoffe (Rauchbestandteil), Pestizide, Bromid (Lagerschutzmittel gegen Insekten), Coffein, Theobromin und Wassergehalt. Drei der 17 Stichproben waren Mate- bzw. Rauchtees. Ein Schwarztee stammte aus biologischer Produktion. Aufgrund der erfreulichen Resultate ist vorderhand keine weitere Kontrolle vorgesehen.

Der Wassergehalt der Teeproben betrug zwischen 4.1 und 9.1 %, war also in keinem Falle über der Toleranz und entsprach dem Erfahrungswert (< 7%).

Der Coffeingehalt der Proben (notabene: Teein ist dasselbe wie Coffein) variierte von 0.7 bis. 3.4 % mit einem Mittelwert von 2.5 % und entsprach dem Erfahrungswert von mindestens 1.5 %.

Die Theobromingehalte betrugen im Mittel 0.3 % (0.2 bis 0.45 %).

In elf der 17 Proben war Benzo(a)pyren enthalten (0.006 – 0.05 mg/kg). Der Toleranzwert von 0.5 bzw. 0.15 mg/kg wurde jedoch nie überschritten.

Der Anteil von Benzo(a)pyren zur Summe aller polycyclischen, aromatischen Kohlenwasserstoffe PAK beträgt weniger als 1%. Die Schwarztees enthielten 0.04 bis 0.4 mg/kg PAK. Ein Matetee enthielt total ca. 2 mg/kg PAK (zur Hauptsache Fluoranthen, Benzo(a)anthracen, Phenanthren und Benzo-Fluoranthene).

Ein Rauchtee und ein Mate-Tee waren offensichtlich mit Methylbromid behandelt worden. Die Bromidkonzentrationen lagen bei 20 und 29 mg/kg. Der Toleranzwert von 50 mg/kg war damit eingehalten.

Ein Darjeeling-Tee enthielt Spuren des Insektizids Endosulfan. Ein Ceylon-Tee wies Spuren von Malathion auf. Die entsprechenden Grenz- bzw. Toleranzwerte waren eingehalten. Zwei Teeproben wiesen Kennzeichnungsmängel auf. Bei einem Tee fehlte die Datierung und das Warenlos auf der Etikette.

Ein Earl Grey-Tee war mit "Bergamotte" deklariert, was auf ein natürliches Aroma hinweist. Die Aromaanalyse ergab jedoch, dass der Tee mit naturidentischem Aroma versetzt war. Beide Proben mussten beanstandet werden.

Tee-Produktion

Schwarztee wird durch Welken, Rollen und Fermentieren der Teeblätter des Teestrauchs, Camellia sinensis L.O. Kunze, hergestellt. Die wichtigsten Anbauländer sind Indien, Sri Lanka, Japan und China. Für Rauchtee (Lapsang Souchong) werden die Teeblätter über einem Feuer aus harzreichem Holz getrocknet.

Mate-Tee stammt vom Mate-Baum, Ilex paraguariensis St. Hil., und ist botanisch der Familie der Stechpalmengewächse zugehörig. In Argentinien, Brasilen und Paraguay wird Mate in grossem Umfang angebaut (jährlich ca. 480’000 Tonnen).

Im 18. Jahrhundert wurden spanische Jesuiten in der argentinischen Nordprovinz Misiones auf den Matetee aufmerksam. Von daher kommt auch die Bezeichnung Jesuiten- oder Missionstee. Matetee wird aus den frischen Blättern hergestellt: Ein kurzes Erhitzen auf 400 °C über dem Holzfeuer inaktiviert die Enzyme. Es folgt eine Vor- und Nachtrocknung, eine grobe Zerkleinerung und die Aussiebung von Grobbestandteilen.

Der Tee wird dann während 9 Monaten gelagert, dabei steigt die Feuchtigkeit wieder auf ca. 7.5% an. Der direkte Kontakt mit Holzrauch ist eine potenzielle Quelle für die Bildung von unerwünschten polycyclischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). (Medienmitteilung KL BS, Bild: deutscher Teeverband)
(gb)


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