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Nachrichten

9.3.2007

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2006 weniger Trockenteigwaren konsumiert

Für die Schweizer Trockenpasta-Hersteller war das Jahr 2006 weniger gut als das Rekordjahr 2005: Der Inlandkonsum schrumpfte um 6%, und die Importquote stieg.


Das Jahr 2006 brachte der inländischen Teigwarenindustrie (Bild: bei Pastinella) nicht mehr die gleich erfreulichen Resultate wie das Vorjahr. Zwar konnten die Exporte um 7 % gesteigert werden, aber mit 70'900 Tonnen blieb der Inlandverbrauch um 6 % hinter dem Rekordergebnis von 2005 zurück. Und der Marktanteil der importierten Teigwaren stieg erstmals auf über 40 %.

Bei einem Pro-Kopf-Konsum von 62 Pastatellern nimmt die Schweiz in Europa nach Italien immer noch mit grossem Abstand den 2. Rang ein. Aber der Pro-Kopf-Konsum ging im 2006 von 10 kg auf 9,4 kg zurück.

Als Folge von Zusammenschlüssen und Betriebsschliessungen verringerte sich die Zahl der in der Schweiz tätigen Teigwarenfabriken kontinuierlich. Vor 20 Jahren zählte man noch 15 Unternehmen, aber heute sind dem Branchenverband "SwissPasta" noch sieben Herstellbetriebe von Trockenteigwaren angeschlossen. Deren Produktion ging im Berichtsjahr um 10,2 % auf 47'275 Tonnen zurück. Davon wurden 41'900 Tonnen (- 12 %) im Inland abgesetzt.

Das Jahr 2005 war durch einen rekordhohen Konsum von 75'300 Tonnen gekennzeichnet. Dieser Wert wurde im Jahr 2006 nicht mehr ganz erreicht. Insgesamt wurden noch 70'900 Tonnen verkauft. Davon entfielen 29'000 Tonnen auf die Importe.

Chancen im Export

Die Exporte nahmen dagegen um 7,1 % auf 5'300 Tonnen zu. Angesichts der Sättigung des Inlandmarktes und des zunehmend harten Preiswettbewerbs suchen die inländischen Hersteller weiterhin Absatzmöglichkeiten für Teigwarenspezialitäten im umliegenden Ausland.

Dank der hohen Qualität und nunmehr gegenüber der EU verbesserten Zollbedingungen dank der bilateralen Abkommen konnte der Exportanteil leicht gesteigert werden. Er erreichte im Berichtsjahr 11,3 % verglichen mit 9,5 % im Vorjahr. (Medienmitteilung SwissPasta / fial)

Frischpasta sind Wachstumsstars

Die SwissPasta erhebt nur Statistiken über Trockenteigwaren, aber ein aufstrebendes Segment auf bereits mittlerem Niveau sind Nass- bzw Frischteigwaren, welche in mehreren Herstellvarianten bestehen. Gewerbliche Hersteller produzieren rohe tagesfrische Pasta, aber industrielle wie Pastinella und Hilcona ganz oder teilweise vorgekochte.

Ein grosser Teil davon sind gefüllte (bei Hilcona beispielsweise achtzig Prozent) sowie gefüllte vorgekochte (bei Pastinella 58 Prozent). Und in der Gastronomie herrscht eine grosse Nachfrage nach Tiefkühlpasta. (foodaktuell-Recherche) (gb)


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