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Nachrichten

19.6.2007

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KURZNEWS 19. Juni 2007

Raclettetrend / Vogelgrippe-Standortbestimmung / Agrarrohstoffpreise / BSE in Grossbrittanien / Kellogg’s-Werbung / Überseewein-Trend / Dinkel-Produktion


Mehr Raclette verkauft

(lid, 19. Juni 2007) - Die Schweizer Racletteproduzenten konnten im letzten Jahr 3,4 Prozent mehr Raclettekäse verkaufen. Dank eines ausgewogenen Marketingmix' und einer guten Konsumentenstimmung habe der Verkauf um 300 Tonnen gesteigert werden können, schreibt Raclette Suisse in einer Medienmitteilung. Seit dem Start der Absatzförderungsmassnahmen im Jahr 1994 sei die Nachfrage in den Privathaushalten um 35 Prozent oder 2'274 Tonnen auf knapp 10'000 Tonnen gestiegen.

Im Export konnte die verkaufte Menge von 636 Tonnen auf 819 Tonnen gesteigert werden. Raclette Suisse hat sich trotz der hohen Marktsättigung und zunehmendem Importdruck zum Ziel gesetzt, die Marktmenge im Inland leicht zu steigern und in den Exportmärkten bis 2011 ein Marktvolumen von 2'500 Tonnen zu erreichen. Im Streit mit dem Walliser Milchverband um die geschützte Herkunftsangabe für "Raclette" sei noch in diesem Jahr ein Entscheid des Bundesgerichtes zu erwarten, heisst es weiter.



Vogelgrippe-Projekt Constanze liefert erste Ergebnisse

(lid, 19. Juni 2007) – Im Rahmen des Dreiländer-Vogelgrippe-Projekts "Constanze" wurde bisher kein Vogel mit einem hochansteckenden Vogelgrippe-Virus entdeckt. Dies erklärten Verantwortliche des Forschungsprojekts am 19. Juni in Friedrichshafen D. Man wisse zwar, dass einige von insgesamt 80 untersuchten Bodenseeschwänen mit Vogelgrippeviren Kontakt gehabt hätten. Der Test lasse bei Schwänen aber nur den Nachweis zu, dass sie mit den Viren in Berührung gekommen sind. Der Virentyp könne damit nicht bestimmt werden. Als gefährlich gilt der Virentyp H5N1.

Forscher aus allen Bodensee-Anrainerländern haben eine stärkere Zusammenarbeit im Kampf gegen die Vogelgrippe vereinbart. Dank ihrer Arbeit würde ein erneuter Ausbruch schon heute schneller entdeckt als bei der Epidemie Anfang 2006, sagte "Constanze"-Leiter Christian Griot vom Schweizer Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI). Der Bodensee soll dank der Zusammenarbeit zu einem der am besten untersuchten Gewässer Europas werden.

Acht Monate nach Start von "Constanze" deuten erste Ergebnisse auf eine grössere Rolle heimischer Enten beim Ausbruch der Vogelgrippe hin. So verfolgten Forscher der Vogelwarte Radolfzell (D) zwölf mit Sendern ausgestattete Enten. Anders als erwartet hielten sie sich nicht nur in der Region auf, sondern flogen bis nach St. Petersburg. Die Vogelwarte Sempach zeichnete Wege beringter Vögel nach. "Die Tafelenten in Europa kommen aus von der Vogelgrippe betroffenen Regionen", stellten die Sempacher Experten fest



Agrarrohstoffe werden in Zukunft knapp und teuer

(lid, 18. Juni 2007) - Agrarrohstoffe dürften sich in den nächsten Jahren zu Knappheitsgütern entwickeln. Angesichts eines weltweit zunehmenden Wohlstands werde mit einem steigenden Verbrauch an Nahrungsmitten gerechnet. Gefragt seien dabei in Zukunft vor allem Produkte der Veredlungsindustrie. Darauf hat Klaus Holschuh, Bereichsleiter Research und Volkswirtschaft der DZ Bank AG, bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) letzte Woche hingewiesen. So sei der Fleischkonsum in China in nur zehn Jahren von 35 Millionen Tonnen auf zuletzt mehr als 50 Millionen Tonnen gewachsen, was einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 2,2 Prozent entspreche.

Für jede Tonne Fleisch würden 5 Tonnen Getreide in den Futtertrog wandern, was auch die Getreidenachfrage anheize, zitiert der Internetdienst agrarheute.com Holschuh. Der zunehmenden Nachfrage stünden im globalen Massstab rückläufige Anbauflächen und drastisch schrumpfende Reserven gegenüber. Inzwischen seien die Lagerbestände beim wichtigsten Nahrungsgetreide auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen gesunken, sagte der Experte.

Ein weiterer Megatrend sei der zunehmende Verbrauch von Biotreibstoffen, wird Holschuh zitiert. In Brasilien entfielen mittlerweile über 80 Prozent aller Neuzulassungen auf sogenannte Flexible-Fuel-Autos, ein Trend, den die Europäer regelrecht verschlafen hätten. Die US-Regierung verfolge das Ziel, den Ausstoss an Biodiesel und Biosprit bis 2017 auf jährlich 1,3 Milliarden Hektoliter zu steigern. Um diese Menge produzieren zu können, müsse die Hälfte der US-Maisernte zu Sprit verarbeitet werden. Durch den zunehmenden Importbedarf Chinas an Soja werde sich die weltweit wichtigste Ölfrucht in den nächsten Jahren kräftig verteuern, sagte der Banker voraus.

Aber auch beim Mais seien durch die boomende Nachfrage der Destillerien Preissteigerungen vorprogrammiert, was aus dem gleichen Grund auch für Zucker gelte. Beim Weizen sei aufgrund der niedrigen Lagerbestände zumindest mit leichten Preissteigerungen zu rechnen. Preistreiber beim Rohöl seien in den nächsten Jahren vor allem geopolitische Faktoren. Mit Rohstoffen - vor allem bei Rohöl und Agrarrohstoffen - lasse sich in den nächsten Jahren als Anleger gutes Geld verdienen, lautet das Fazit von Holschuh.



In Grossbritannien immer wieder BSE trotz Tiermehlverbot

(lid, 15. Juni 2007) - Aus Grossbritannien werden regelmässig Kühe mit der Krankheit BSE gemeldet, die nach dem völligen Tiermehlverbot in der Fütterung vom 1. August 1996 geboren wurden. Zuletzt seien es zwei Kühe mit den Jahrgängen 2000 und 1998 gewesen. Zwischen dem Tiermehlverbot und den Geburtsdaten der Tiere sei ein Zeitraum von 74 beziehungsweise 24 Monaten gelegen, zitiert Animal Health Online das britische Landwirtschaftsministerium.

Eine schlüssige Erklärung für diese BSE - Fälle wurde bisher nicht gegeben. Es wird aber diskutiert, dass eine Infektion mit dem BSE-Erreger möglicherweise über Milchpulver erfolgte. Bisher wurden 174 Kühe mit BSE festgestellt, die nach dem Tiermehlverfütterungsverbot geboren sind.



Kellogg`s begrenzt seine US-Werbung für Kinder

Kellogg`s will in Zukunft in Medien mit der Zielgruppe von Jungen und Mädchen bis zwölf Jahre nur noch Nahrungsmittel bewerben, die bestimmte Ernährungsstandards erfüllen. Der Cornflakes-Hersteller reagiert damit auf Beschwerden von Konsumentenschützern. Andere Produkte würden in den kommenden eineinhalb Jahren entweder angepasst oder nicht mehr für Kinder beworben, teilte der Konzern am Donnerstag mit. (kleinreport 14. Juni 2007)



Immer mehr Weine aus der südlichen Hemisphäre

(lid, 13. Juni 2007) - Der Anteil von Weinen aus der südlichen Hemisphäre an der weltweiten Produktion steigt weiter an und erreichte im vergangenen Jahr bereits 18,5 Prozent. Darauf hat gemäss dem Agrarpressedienst Agra-Europe der Generaldirektor des Internationalen Amtes für Rebe und Wein (OIV), Federico Castellucci, hingewiesen. In den neun OIV-Mitgliedsländern der Südhalbkugel, zu denen Südafrika, Argentinien, Australien, Bolivien, Brasilien, Chile, Neuseeland, Peru und Uruguay zählten, ist die Rebfläche seit 1995 stetig ausgedehnt worden.

Spitzenreiter sind gemäss Castellucci Australien und Chile, die mit einer Fläche von 169'000 Hektaren beziehungsweise 195'000 Hektaren zusammen inzwischen 10,9 Prozent der weltweiten Rebfläche stellen. Der Produktionsanteil von Weinen aus der Südhalbkugel habe innerhalb der vergangenen zehn Jahre um 3,7 Prozent zugenommen. Wie Castellucci weiter berichtete, belief sich der Anteil des Exportvolumens von Weinen aus der Neuen Welt im Jahr 2006 auf 23,2 Prozent. In den Achtzigerjahren betrug der Anteil erst 1,7 Prozent. Wichtigste Abnehmerländer sind Grossbritannien, die USA und Kanada.

In Südamerika habe Brasilien bereits eine Restrukturierung seiner Rebflächen eingeleitet und werde vermutlich beim Export noch weitere Punkte gutmachen, vermutet Castellucci. Laut Angaben der OIV dürfte 2007 Argentinien mit einer Produktion zwischen 14 und 15 Millionen Hektoliter Australien als grösste Weinnation der "Südländer" ablösen. Die australische Produktion wird voraussichtlich aufgrund der anhaltenden Dürre mit 10,3 Mio. Hektoliter um rund 4 Mio. Hektoliter geringer ausfallen als im vergangenen Jahr.



Dinkel-Produktion soll angekurbelt werden

(lid, 13. Juni 2007) - Die Nachfrage nach Dinkel wächst derzeit stärker als das Angebot. Seit 1995 ist der Dinkelabsatz im Schnitt um 10 Prozent pro Jahr gewachsen, in den letzten zwei Jahren hat sich das Wachstum sogar noch beschleunigt, wie es in einer Medienmitteilung der IG Dinkel heisst. Für die Ernte 2007 zahlt die IG Dinkel deshalb drei Franken mehr als der vertraglich vereinbarte Produzentenpreis.

Wegen der Herabsetzung der Schutzzölle auf Dinkel und der entsprechenden Preissenkung im Jahr 2005 nahm die inländische Saatfläche kaum mehr zu. Auf den 1. Juli 2007 sinken die Schutzzölle erneut um drei Franken. Die IG Dinkel setze nun mit Unterstützung der Schweizer Handelsmühlen ein Zeichen, heisst es weiter: Die Verträge, die dem sinkenden Zollschutz gerecht geworden wären, konnten neu ausgehandelt werden. Konkret werden die Preise wieder angehoben und auf dem Niveau der Ernte 2006 weitergeführt. Auch für die Ernte 2008 werden die Preise voraussichtlich gehalten, so lange nämlich, bis die Marktanteilsziele und Lagerhaltungsziele wieder erreicht sind. (gb)


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