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Cash+Carry Angehrn:
Frische für Profis
an neun Standorten
in der Deutschschweiz.
Direkt zur
CCA-Website:
www.cca-angehrn.ch
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Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband
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15.5.2012
| Druckansicht | KURZNEWS 15. Mai 2012
Neue Fachmesse in Köln: C-Shop Cologne /
Migrolino lanciert Eigenmarke /
Bundesrat will Ladenöffnungszeiten nicht vereinheitlichen /
Lyss BE führt Vegi-Tag ein
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Neue Fachmesse in Köln: C-Shop Cologne
Convenience im Alltag - das bedeutet innovative Shop- und Sales-Konzepte, die den Konsumenten auf seinem Weg zur Arbeit, in der Freizeit und auf Reisen mit dem Nötigen schnell und unkompliziert versorgen. Dazu gehören Speisen und Getränke ebenso wie Zeitschriften und Briefmarken, Rauchwaren und Stadtpläne, Handy-Karten, Handcreme und vieles mehr. Die neue Fachmesse C-Shop Cologne - The European Convenience Show - vom 4. bis 6. November 2012 in Köln wird diese für Shopbetreiber wie für Produktanbieter sowie Dienstleister hochattraktive Vertriebsschiene kompetent abbilden; ein Messekonzept, das gut im Markt ankommt.
Mit einem vielseitigen Rahmenprogramm unter der Motto "CS Know-how" bietet die C-Shop Cologne ihren Besuchern spannenden Zusatznutzen. An allen Messetagen greift der Experten-Talk mit Vertretern der Branche aktuelle Themen auf und fördert den Informationsaustausch im Convenience-Markt. Dabei geht es um praxisorientierte Themen wie Sortiments-Optimierung, die Verbindung von impulsgerechter Shop-Gestaltung und Aufenthaltsqualität sowie Convenience-Gastronomie.
Zur C-Shop Cologne werden Produkte aus den Bereichen Food, Non-Food und Dienstleistungen gezeigt, die speziell auf Convenience-Stores zugeschnitten sind. Dies umfasst auch Franchise-Konzepte, Foodservice und Shopeinrichtungen. Angesprochen sind Produzenten von Nahrungsmitteln und Getränken, Nonfood-Anbieter sowie Dienstleister aus den Bereichen Sicherheit, IT, Zahlungssysteme, Vollversorgung, Beratung und Ladenbau.
Das Angebot richtet sich an Shop-Betreiber wie Kioske, Bahnhof- und Flughafenshops, Tabakwaren-, Schreibwaren und Zeitschriftengeschäfte, Bäckereien und Metzgereien, Tankstellen und Raststätten, Immobilienentwickler und Franchiseunternehmer, Kantinenbetreiber und Grossveranstalter sowie den Lebensmittelhandel. Die C-Shop Cologne ist sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite für Marktteilnehmer aus ganz Europa konzipiert und soll den internationalen fachlichen Austausch zum Thema "Convenience Store" fördern. www.cshopcologne.de (Kölnmesse 15.5.2012)
"Das Beste der Region" wächst
11.05.2012 - (lid) – Der Verein "Das Beste der Region" konnte an der Delegiertenversammlung zwei neue Mitglieder aufnehmen.
Die Standortförderung Limmattal und der Verein Region Thal wurden einstimmig als neue Mitglieder aufgenommen, wie die Bauernzeitung in der aktuellen Ausgabe schreibt. Der Verein umfasst damit neu 18 Mitgliedsorganisationen.
Die Delegierten stimmten zudem der Unterzeichnung der Qualitäts-Charta zu.
Migrolino lanciert Eigenmarke
Im Rahmen der Differenzierungsstrategie hat sich Migrolino
entschieden, eine eigene strategische Sortimentsmarke für hochwertige
Frische- und Convenience-Produkte zu lancieren.
Dank der prägnanten, transparenten Verpackungsgestaltung in
Gelb-Schwarz und einem einzigartigen Nummernkonzept stechen die
Produkte der neue Migrolino-Eigenmarke im Kühlregal deutlich heraus.
Die neue Migrolino-Produktelinie mit qualitativ hochwertigen
Frische- und Convenience-Produkten ist ab sofort in allen
Migrolino-Shops erhältlich. Die Auswahl ist gross - das Angebot
umfasst über 120 gekühlte Frische-Produkte: Sandwiches, Wraps,
Backwaren, Fruchtsäfte, Smoothies, Joghurt, Birchermüesli, Salate
(ready-to-eat oder abgepackt), Früchte/Gemüse (ready-to-eat) und
Grillfleisch. Weitere Produkte werden in den kommenden Monaten
laufend ins Sortiment aufgenommen.
Jedes Produkt kann über seine prominent platzierte Nummerierung
rasch und eindeutig identifiziert werden. Migrolino ermöglicht
dadurch ein einfaches und unkompliziertes Einkaufserlebnis: Nummern
der Lieblingsprodukte merken und beim nächsten Einkauf entfällt das
lange "Rumstöbern" vor dem Regal.
Die Migrolino-Eigenmarke wurde in enger Zusammenarbeit mit der
Zürcher Branding-Agentur Schneiter Meier konzipiert und realisiert.
Ab Mitte Mai wird die Markteinführung durch eine nationale
Kommunikationskampagne begleitet.
Migrolino, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des
Migros-Genossenschafts-Bund, ist ein führender Anbieter im Schweizer
Convenience-Markt mit Shops an Bahnhöfen, Tankstellen oder weiteren
gut frequentierten Orten. Migrolino steht für "Maximum Convenience": einfaches, unkompliziertes
Einkaufserlebnis sowie schnelles, bequemes Konsumieren. Ende April 2012 ist Migrolino an 174 Standorten in der Schweiz
präsent. Wenn immer möglich ist Migrolino an 365 Tagen im Jahr von 6
bis 22 Uhr geöffnet. (MGB 11.5.2012)
Migros mit grosser Preisabschlagsrunde
Die Migros senkt am 14. Mai 2012 abermals und
dauerhaft die Verkaufspreise, diesmal von über 520 Produkten des
täglichen Bedarfs um durchschnittlich
über acht Prozent. Die Migros gibt hierzu erneut
Produktivitätssteigerungen und Einsparungen aus der Beschaffung
direkt an die Kunden weiter. Seit Ende 2010 hat die Migros nun
bereits die Preise von über 7075 Produkten gesenkt und mehr als 660
Millionen Franken in günstigere Preise investiert.
Beim aktuellen Preisabschlag werden über 520 Artikel ab 14. Mai
2012 in der ganzen Schweiz um bis zu 20 Prozent günstiger, wobei etwa
die Hälfte der Investitionen erneut in Frischprodukte des täglichen
Bedarfs fliessen. Abgeschlagen werden insbesondere Käse- und
Milchprodukte, Geflügelprodukte (Charcuterie und Frischfleisch),
sowie Pflege- und Hygieneprodukte und das Hundefuttersortiment von
Asco. Durchschnittlich beträgt der gesamte Preisabschlag 8.3 Prozent. (MGB 11.5.2012)
Bundesrat will Ladenöffnungszeiten nicht vereinheitlichen
10.05.2012 - (lid) – Die Kantone sollen weiterhin für die Ladenöffnungszeiten zuständig sein, findet der Bundesrat. Von einer national einheitlichen Lösung will die Landesregierung nichts wissen.
Der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen forderte in einer Motion den Bundesrat auf, die Ladenöffnungszeiten auf nationaler Ebene zu vereinheitlichen und massvoll auszuweiten. Die heutige Situation gleiche einem Flickenteppich. Restriktive Öffnungszeiten würden heutigen Arbeits-, Lebens- und Konsumgewohnheiten nicht mehr gerecht. Wer an Wochenenden oder abends einkaufen wolle, suche grössere Bahnhöfe, Flughäfen oder Tankstellen auf. Das Nachsehen habe der Detailhandel.
Der Bundesrat sieht indes keine Notwendigkeit für eine Änderung der heutigen Praxis. Er will das Festlegen der Landenöffnungszeiten weiterhin in der Hoheit der Kantone belassen. Denn die wirtschaftlichen, kulturellen und geographischen Verhältnisse in der Schweiz seien unterschiedlich. Es liege in der Verantwortung der Kantone, allfällige Nachteile für den Detailhandel durch liberalere Ladenöffnungszeiten zu reduzieren.
Migros erhöht Beteiligung an Cash+Carry Angehrn auf 80 %
Nachdem der Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) im
Herbst 2006 mit Cash+Carry Angehrn (CCA) eine strategische
Zusammenarbeit eingegangen war und sich mit 30 Prozent am
Familienunternehmen beteiligt hat, wird der Anteil per 1. Juli 2012
auf 80 Prozent erhöht. Die restlichen 20 Prozent der im
Abholgrosshandel tätigen CCA bleiben im Besitz der Familie Angehrn,
die sich weiterhin operativ engagiert und im Verwaltungsrat vertreten
sein wird.
Die von den Gebrüdern Martin und Thomas Angehrn in fünfter Generation
geführte CCA betreibt neun Abholgrosshandelsmärkte für das
Gastgewerbe, Spitäler, Heime, Betriebsverpflegung sowie Dorf- und
Quartierläden.
Mit der Erhöhung der Beteiligung auf 80 Prozent baut die Migros
den Grosshandel weiter aus. "Dank diesen Synergien können wir unseren
Kunden im Abhol- und Zustellgrosshandel künftig mehr
Einkaufsflexibilität, umfassendere Dienstleistungen und noch
attraktivere Sortimente bieten", freut sich Walter Huber, Leiter der
Migros-Industrie über die Partnerschaft. Auch der Schweizer
Cash+Carry Pionier Paul Angehrn senior freut sich über die
zukunftsorientierte Weiterführung seines Lebenswerkes.
Thomas Angehrn wird per 1. Juli in den Verwaltungsrat wechseln und
Martin Angehrn wird in der Geschäftsleitung von CCA weiterhin für
Beschaffung, Marketing und Verkauf zuständig bleiben. André Hüsler,
der innerhalb der Migros-Industrie für den Bereich Grosshandel
verantwortlich ist, wird die strategische Weiterentwicklung von CCA
leiten. Für die Mitarbeitenden wird es keine Änderungen geben. Auch
ist kein Stellenabbau geplant.
Die Grosshandelsfirma Angehrn wurde 1893 in St. Gallen gegründet
und ist heute der traditionsreichste Engrosmarkt der Schweiz. Das
Unternehmen mit Hauptsitz in Gossau/SG betreibt 9 Cash+Carry Märkte
in der Deutschschweiz. Das Unternehmen wird in fünfter Generation von
den Gebrüdern Martin und Thomas Angehrn geführt. Cash+Carry Angehrn
ist spezialisiert auf "Frische für Profis" und bietet den Kunden aus
dem Gastgewerbe und dem Lebensmittelhandel ein einzigartiges
Vollsortiment mit massgeschneiderten Dienstleistungen an. (CCA / MGB 10.5.2012)
Alfred Sutter ist Lehrmeister des Jahres als Bäcker-Konditor-Confiseur
Alfred Sutter, Geschäftsführer der Böhli AG in Appenzell, wurde zum Lehrmeister des
Jahres in der Kategorie Bäcker-Konditor/Konditor-Confiseur gewählt. Mit dem Titel
Zukunftsträger 2012 erhält er ein Preisgeld von 10'000 CHF, welches er wieder in die
Ausbildung investieren kann. Der Preis wird am Donnerstag, 24. Mai, im Zürcher
Kaufleuten verliehen.
"Geben und Nehmen" heisst das Erfolgsrezept von Alfred Sutter bei der Lehrausbildung. Er
begleitet seine Lernenden bei den Prüfungen, bespricht ihre Arbeiten mit ihnen, hilft bei der
Umsetzung von eigenen Kreationen und sucht nach Lösungen, wenn etwas nicht klappt.
Karin Fuchs, Lernende im Böhli-Beck in Appenzell, hat ihren Lehrmeister als Kandidaten für
den Preis vorgeschlagen. "Alfred Sutter schenkt uns Lernenden sehr viel Vertrauen. Er ist
immer für uns da, er schaut zu uns und er weiss auf alles eine Antwort", beschreibt sie ihren
Chef. "Er ist sehr genau. Aber er sagt nie, du musst, er sagt nur ich würde. Das schätze ich
an ihm", ergänzt sie.
Alfred Sutter, der zusammen mit seinem Bruder Markus den elterlichen Betrieb Böhli AG in
Appenzell führt, freut sich sehr über den Preis: "Wenn ich daran denke: ein schweizweiter
Titel und meine Lernenden haben mich vorgeschlagen." Die Leidenschaft für den Beruf und
die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen sind seine Motivation, sich in der Ausbildung zu
engagieren. Sein Ziel ist es, dass die Lernenden am Ende ihrer Lehre in einen anderen
Betrieb wechseln können und dort als vollwertige Konditor-Confiseure arbeiten. Dafür
unterstützt er seine Lernenden in ihrem Ehrgeiz: "Wenn ihr einen 6er anstrebt, unterstütze
ich euch und helfe euch sehr gerne. Wenn ihr einen 4er wollt, helfe ich euch nicht. Das
schafft ihr auch ohne mich."
Jedes Jahr verleihen GastroJournal und Bischofszell Nahrungsmittel den Preis
"Zukunftsträger – Lehrmeister des Jahres". Dahinter steht die Idee, das Engagement für die
handwerkliche Berufsbildung zu fördern. Die Lehrmeister, welche unermüdlich und mit
grossem Engagement Lernende ausbilden und fördern, bilden die Grundlage der Qualität
des Schweizer Handwerks. Mit dem Preis erhalten sie eine verdiente Anerkennung für ihre
Leistung.
Vergeben wird der mit je 10'000 CHF dotierte Preis in den Kategorien Bäcker-
Konditor/Konditor-Confiseur, Fleischfachmann, Koch und Restaurationsfachmann.
Ausgezeichnet werden das besondere Engagement beim Vermitteln von Grundlagen,
Handwerk, Wissen und Fachkompetenz, die soziale Integration, die Förderung der
Lernenden und ihrer Persönlichkeit sowie das Hochhalten des Berufsstolzes.
Für den Preis angemeldet werden die Lehrmeister von ihren Lernenden. Dann werden sie
nach den Ausbildungs-Vorgaben des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT
beurteilt.
Wenn diese erfüllt sind, werden sie von einer Jury bewertet. Pro Kategorie werden
drei Lehrmeister nominiert, aus denen die Lehrmeister des Jahres bestimmt werden.
Mit diesem Verfahren wird dem Anspruch an Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit und
Transparenz bei Nominierung und Juryentscheidung Rechnung getragen. Das Bundesamt
für Berufsbildung und Technologie BBT hat dem Preis dafür das Prädikat "100 Prozent
Qualität" verliehen. Die Preise "Zukunftsträger 2012 – Lehrmeister des Jahres" werden am Donnerstag, 24. Mai
2012, ab 18 Uhr im Zürcher Theaterclub Kaufleuten verliehen.
Schweizer Weine und Spirituosen nun in EU besser geschützt
BLW, 08.05.2012 - Im Rahmen einer Weiterentwicklung von Anhang 8 (Spirituosen) des Agrarabkommens zwischen der Schweiz und der EU konnte die Bezeichnung „Damassine" nun auch ohne Ortsangabe in der EU geschützt werden. Zudem wurde das aktuelle Schweizer Verzeichnis der geschützten Weinbezeichnungen in den Anhang 7 (Handel mit Weinbauerzeugnissen) integriert. Somit gilt der Schutz der aktuellen Schweizer Weinbezeichnungen auch in der EU. Die beiden aktualisierten Anhänge sind am 4. Mai 2012 in Kraft getreten.
Die Schweiz und die EU haben die Listen der geschützten Bezeichnungen im Bereich der Spirituosen angepasst. In der Schweiz ist z.B. „Damassine" seit dem 9. März 2010 als geschützte Ursprungsbezeichnung (GUB) registriert. Damit wird der Schutz ohne Hinzufügung geografischer Ergänzung ebenfalls auf die EU ausgeweitet. Dies stellt einen Vorteil gegenüber der bisherigen Regelung mit der EU dar, die den Schutz dieser Bezeichnung bisher nur im Zusammenhang mit einer Ortsangabe anerkannt hat (z.B. Damassine d'Ajoie). Mit der neuen Regelung darf die Bezeichnung „Damassine" nur noch für das Schweizer Produkt verwendet werden.
Aufgrund von wichtigen Anpassungen sowohl im Schweizer als auch im EU-Verzeichnis der Weinbezeichnungen mussten auch im Anhang 7 des Agrarabkommens betreffend Weinerzeugnisse einige Änderungen vorgenommen werden. Auf Schweizer Seite konnte das neue Verzeichnis der geschützten Weinbezeichnungen, das rund 80 GUB enthält, in den Anhang 7 integriert werden. Damit wird auch die Straffung des Schweizer GUB-Verzeichnisses (mit Regionalbezeichnungen wie « Lavaux » und „La Côte") im Agrarabkommen übernommen. Die zwei Abkommensänderungen wurden am 3. Mai 2012 in Brüssel unterzeichnet und sind einen Tag später in Kraft getreten.
PRESSESCHAU
Lyss BE führt Vegi-Tag ein
Für Sie gelesen im «Blick am Abend»: Der Umwelt zuliebe führt die Seeländer Gemeinde Lyss den schweizweit ersten fleischfreien Wochentag ein. In örtlichen Restaurants, Kinderhorten und Altersheimen kommt donnerstags zukünftig nur noch vegetarische Kost auf den Tisch. (BaA 4.5.2012).
Für Sie gelesen in www.vegi-tag.ch: Warum ein vegetarischer Wochentag? Dazu Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger: «Mein Bekenntnis zu Vegetarismus ist in erster Linie ein politisches. Durch das Wasser und Futter, welches weltweit für das Schlachtvieh gebraucht wird, fehlt Millionen von Menschen genügend Nahrung. Zudem produzieren Rinder und Kühe einen erheblichen CO2-Ausstoss, der seinen Teil zur Klimaänderung leistet. Die Folgen sind Hunger, Krieg und Migration.» Es gibt viele Gründe, weshalb ein fleischfreier Wochentag Sinn macht: zB für die Umwelt und das Klima, für die Gesundheit und für die Tiere. Gemäss www.vegi-tag.ch stehen 7 weitere Städte einem Vegi-Tag positiv gegenüber, 9 zeigen jedoch kein Interesse und 30 haben die Anfrage der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus SVV nicht beantwortet.
KOMMENTAR
zum Beitrag über MSC-Siegel in der TV-Sendung Frontal21
Alle MSC- (Marine Stewardship Council) zertifizierten Fischereien haben in einer
unabhängigen Bewertung gezeigt, dass ihre Bestände gross genug sind,
um die fischereilichen Aktivitäten zu stützen und dass ihre
Tätigkeiten der Meeresumwelt keine irreparablen Schäden zufügen. Über
die Lizenzerträge, die der gemeinnützige MSC aus dem Verkauf von
Fisch mit seinem Siegel erhält, finanziert er zum Beispiel die
Weiterentwicklung seiner Standards, damit das MSC-Siegel auch
weiterhin das weltweit anerkannteste Programm zur Zertifizierung
nachhaltiger Fischereien bleibt.
Verbraucher können deshalb dem
MSC-Siegel vertrauen und der MSC widerspricht den Aussagen der
TV-Sendung Frontal21 am 08. Mai 2012.
Der MSC wurde 1997 gegründet. Heute, 15 Jahre später, sind 154
Fischereien weltweit nach dem MSC-Standard für nachhaltige
Fischereien zertifiziert. Dies entspricht etwa sechs Prozent der
jährlich weltweit gefangenen Menge an Fisch. Die zertifizierten
Fischereien haben gezielt darauf hingearbeitet, die Anforderungen des
MSC-Standards zu erfüllen. Auch nach erfolgter Zertifizierung müssen
die Fischereien weiterhin an sich arbeiten und kontinuierlich ihre
gute Leistung unter Beweis stellen.
So hat etwa die Hoki-Fischerei in
Neuseeland ihre Bestände vollständig wieder aufgebaut, die
Seehecht-Fischerei in Südafrika hat den Beifang an Seevögeln
drastisch reduziert und die Schollen-Fischerei in Holland hat
freiwillig Gebiete für ihre Fischerei gesperrt. "Diese Beispiele
belegen den positiven Beitrag des MSC-Programms und zeigen, dass
Verbraucher beim Kauf von Fisch mit MSC-Siegel den Fischbeständen und
der Meeresumwelt helfen", sagt Marnie Bammert, Leiterin des MSC-Büros
für den deutschsprachigen Raum in Berlin.
Der MSC ist eine gemeinnützige Einrichtung, die aus der
Zertifizierung von Fischereien keine Gelder erhält. Der grösste Teil
des MSC-Budgets stammt aus Fördermitteln und aus Lizenzgebühren, die
Produzenten und Händler für die Nutzung des MSC-Logos an den MSC
abführen. Die Lizenzgebühren werden vollständig in das MSC-Programm
reinvestiert und beispielsweise für die Weiterentwicklung der
Standards und für Forschungsarbeiten ausgegeben. So stellt der MSC
sicher, dass neue, wissenschaftlich anerkannte Erkenntnisse in seinen
Anforderungen Berücksichtigung finden und die MSC-Kriterien
weltweiter Best Practice entsprechen.
Der MSC widerspricht der Aussage in Frontal21, dass etwa ein
Drittel der Fischbestände, die von MSC-zertifizierten Fischereien
befischt werden, zu klein sind und zu hart befischt werden.
Zertifizierungen nach MSC-Standard erfolgen auf Basis der
Definitionen für 'überfischt' und 'Überfischung' wie sie von der
Welternährungsorganisation (FAO) niedergeschrieben sind. Dies sind
beides internationale, wissenschaftlich abgestimmte und anerkannte
Definitionen. Folgend der Referenzwerte, die sich aus diesen
Definitionen ergeben, sind die Bestände nicht überfischt und
Fischereien, die nach dem MSC-Standard zertifiziert sind, nutzen ihre
Zielartbestände nachhaltig.
In Frontal21 wurde der Seelachs-Bestand in der Nordsee als
Beispiel angeführt und behauptet, dass dieser Bestand kurz vor dem
Zusammenbruch stehe. Diese Aussage ist nicht richtig. Der
Seelachsbestand in der Nordsee hat in den letzten Jahren sehr
schwache Nachwuchsjahrgänge produziert und der Bestand ist in der
Folge zurückgegangen. Es gibt jedoch noch immer genug Elterntiere, um
sicherzustellen, dass die Nachwuchsproduktion deshalb nicht
eingeschränkt ist.
Das Fischereimanagement hat auf die Abnahme mit
einer Senkung der Fangmengen reagiert. Diese Massnahme greift bereits,
der Bestand entwickelt sich wieder positiv und so besteht keine
Notwendigkeit, der Fischerei das MSC-Siegel zu entziehen. Nachhaltige
Fischereien zeichnen sich dadurch aus, dass sie verantwortungsbewusst
auf veränderte Bedingungen reagieren. Dies hat die Seelachs-Fischerei
getan und Verbraucher sollten dies unterstützen, indem sie weiterhin
Seelachs mit MSC-Siegel kaufen.
Auch die kürzlich zertifizierte Schwertfisch-Fischerei wurde in
Frontal21 aufgegriffen. Es ist richtig, dass diese Fischerei Haie und
Schildkröten beifängt, doch die Bewertung nach MSC-Standard hat
gezeigt, dass dies die Bestände nicht an ihrer Erholung hindert, da
diese Fischerei nicht der grösste Einflussfaktor auf die Tiere ist.
Trotzdem hielten die Prüfer fest, dass die Leistung der Fischerei in
diesem Bereich verbessert werden kann und definierten sechs Auflagen,
welche die Fischerei innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens
erfüllen muss, um weiterhin zu zeigen, dass ihre Einwirkungen auf
diese Arten akzeptabel sind.
Über den südafrikanischen Seehecht wurde in der Sendung gesagt,
dass er bedroht sei. In den Gewässern vor Südafrika sind zwei
Seehechtarten zu finden. Der Bestand des in seichteren Gewässern
lebenden Kap-Seehechts wird nachhaltig befischt und ist auf einem
gesunden Niveau. Der Bestand des Tiefenwasser-Kap-Seehechts ist
hingegen niedriger. Daher hat die südafrikanische Seehecht-Fischerei
einen Erholungsplan eingeführt, der den Bestand wieder stärken soll.
Auch diese Massnahme war Folge einer Zertifizierungsauflage. Die
neueste Bestandsbewertung zeigt, dass der Erholungsplan erste
positive Auswirkungen hat.
Die MSC-Kriterien wurden von über 200 Wissenschaftlern,
Umweltschützern und anderen Interessengruppen während eines
zweijährigen Prozesses definiert und stellen einen breiten
wissenschaftlichen Konsens dar. Die Kriterien schreiben nicht vor,
welche Fanggeräte eingesetzt werden dürfen oder wofür der gefangene
Fisch verwendet werden darf. Vielmehr geben sie vor, wie das Ergebnis
der Fischerei auszusehen hat.
Das MSC-Programm hilft dabei,
notwendige Änderungen im Management von Fischereien voranzubringen
und hat bereits zu beachtlichen Verbesserungen für die marine Umwelt
geführt. Diesen überaus wichtigen Aspekt des MSC-Programms haben die
Macher des Frontal21-Beitrages leider ausser Acht gelassen. "Es sind
gerade diese Veränderungen, die dabei helfen, die weltweite Fischerei
zu einem nachhaltigeren Sektor zu machen. Verbraucher können sich
darauf verlassen, dass nur nachhaltig arbeitende Fischereien mit dem
MSC-Siegel ausgezeichnet werden. Über den Kauf von Fisch mit unserem
blauen Siegel unterstützen sie diese Fischereien und geben ihnen
Anerkennung", sagt Marnie Bammert. (Text: MSC)
(gb)
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| 9.2.2016
| Wenn das Essen die Gene verändert | Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der
Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
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| 8.2.2016
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Desinfektionsmittelrückstände in Lebensmitteln nachgewiesen /
23 Mio. Europäer pro Jahr erleiden Lebensmittel-Infektionen
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Warum schützt Rohmilch vor Allergien und Asthma?
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| 28.1.2016 | Hopfenextrakt als natürliches Konservierungsmittel
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| 21.1.2016 | Regelmässiges Streicheln beschleunigt Kälbermast
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| 8.1.2016 | Coop im 2015 mit weniger Umsatz
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| 17.12.2015 | KURZNEWS 17. Dezember 2015
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| 8.12.2015 | KURZNEWS 8. Dezember 2015
| 3.12.2015 | KURZNEWS 3. Dezember 2015
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| 19.11.2015 | KURZNEWS 19. November 2015
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| 11.11.2015 | Erforscht: Zartheit von vakuum-gegartem Fleisch
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