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5.6.2012
| Druckansicht | KURZNEWS 5. Juni 2012
Hilcona schafft 100 Stellen /
Migros deklariert Produkte aus israelischen Siedlungen - Israel übt Kritik /
Zugelassene Health Claims: EU-Liste verspricht Klarheit /
SPAR übernimmt 45 Tankstellenshops
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Umsatzsteigerung bei Aryzta
05.06.2012 - (lid) – Der Backwarenhersteller Aryzta, zu welchem Hiestand gehört, konnte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2011/12 den Umsatz steigern.
Der Neunmonatsumsatz des Unternehmens mit Sitz in Zürich stieg um 5,8 Prozent auf 3,09 Milliarden Euro, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Im dritten Quartal stieg der Umsatz gar um 14,9 Prozent. In Europa spürte Aryzta aber eine gedrückte Konsumentenstimmung.
Hilcona schafft 100 Stellen
04.06.2012 - (lid) – Der Fertiggericht-Hersteller Hilcona will im Kanton Waadt rund 100 neue Stellen schaffen.Die Stellen sollen bis 2013 in Orbe geschaffen werden, wie die Nachrichtenagentur SDA nach einem Bericht von „24 Heures“ schreibt. Hilcona will 27 Millionen Franken in die Erweiterung der Sandwich- und Pizzaproduktion investieren. Grund dafür ist die starke Nachfrage.
KAGfreiland lanciert Käse in Hornform
01.06.2012 - (lid) – Die Nutztierschutzorganisation KAGfreiland lancierte heute einen Käse in Form eines Kuhhorns. KAGfreiland setzt sich seit längerem für behornte Kühe ein.
Der Hornkäse von KAGfreiland wurde heute in Zürich-Altstetten lanciert. (zvg/KAG)
Der Käse wird von zwei KAGfreiland-Betrieben mit behornten Kühen aus den Kantonen Wallis und Zürich hergestellt, wie die Organisation in einer Medienmitteilung schreibt.
Die Lancierung erfolgt im Rahmen der Aktion „Horn auf!“, bei der sich KAGfreiland für behornte Kühe einsetzt. Nach Angaben der Organisation haben 90 Prozent der Schweizer Kühe keine Hörner mehr.
Während Befürworter der Enthornung die Verletzungsgefahr von behornten Kühen in Laufställen hervorheben, sind die Gegner der Meinung, dass Kühe auch mit Hörnern im Laufstall gehalten werden können.
Migros deklariert Produkte aus israelischen Siedlungen - Israel übt Kritik
29.05.2012 - (lid) – Die Migros will künftig Produkte, die aus israelischem Siedlungsgebiet stammen, deklarieren.Bis anhin sei es den Konsumenten nicht möglich gewesen, festzustellen, ob ein Produkt aus israelischen Siedlungsgebieten stammt, schreibt die Migros in einer Medienmitteilung. Künftig sollen Produkte aus den laut UNO und Bundesrat völkerrechtlich illegalen Siedlungen, deklariert werden. Damit soll für Transparenz gesorgt werden, so die Migros. Die Deklarationen mit „Westbank, israelisches Siedlungsgebiet“ und „Ostjerusalem, israelisches Siedlungsgebiet“ sollen 2013 eingeführt werden.
30.05.2012 - (lid) – Weil die Migros Produkte aus von Israel besetzten Gebieten deklarieren will, wird sie von Israel heftig kritisiert.Man sei enttäuscht, dass sich die Migros an einer antiisraelischen politischen Kampagne beteilige, so die israelische Botschaft in der Schweiz gemäss der Nachrichtenagentur SDA. Die Kampagne ziele darauf ab, Israel anzuschwärzen und im Voraus den künftigen Status der Gebiete festzulegen.
Die Migros hat angekündigt zugunsten der Transparenz Artikel aus besetzten Gebieten zu kennzeichnen. Die umstrittenen Gebiete werden vom Bundesrat und der UNO als völlkerrechtlich illegal eingestuft.
Butterlager: Neuer Jahreshöchststand erreicht
30.05.2012 - (lid) – In der Woche vom 7. bis 13. Mai lagen 7‘149 Tonnen Butter an Lager – so viel wie noch nie in diesem Jahr. Dank Exporten konnten die Lagerbestände in der Folge aber gesenkt werden.
Die wöchentliche Butterproduktion liege derzeit weit über 1‘000 Tonnen, teilt die Branchenorganisation Butter mit. Damit werde die Nachfrage übertroffen. Die Butterexporte hätten im Mai aber stark zugenommen, so dass die Lager bis Kalenderwoche 21 auf 5‘610 Tonnen geschrumpft seien. Ab Juni 2012 sei aber wieder von tieferen Exportmengen auszugehen. Weil dann aber weniger Butter produziert werde, würden die Lager nicht weiter wachsen. Bis zum 27. Mai wurden gesamthaft knapp 7‘000 Tonnen exportiert.
Zugelassene Health Claims: EU-Liste verspricht Klarheit
(aid 30.5.2012) - Am 25. Mai 2012 hat die EU-Kommission die von langer Hand geplante Liste zugelassener Gesundheitsangaben für Lebensmittel verabschiedet - oder besser: eine erste Teilliste. Sie enthält 222 gesundheitsbezogene Angaben, überwiegend zu gesundheitlichen Wirkungen von Vitaminen und Mineralstoffen, aber auch von Walnüssen, Ballaststoffen oder ungesättigten Fettsäuren. Die Angaben haben die kritische wissenschaftliche Prüfung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erfolgreich passiert und dürfen künftig auf jedes Lebensmitteletikett - vorausgesetzt die gesetzlichen Anforderungen nach der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 sind erfüllt. Andere Gesundheitsangaben, die das EU-Zulassungsverfahren nicht bestanden haben, sind künftig, das heisst ab Dezember 2012, für Lebensmittel tabu.
Damit soll eine neue Ära in der Lebensmittelwerbung beginnen. Mehr Transparenz und das Ende von Irreführung und Täuschung in dem so sensiblen Bereich der Gesundheitswerbung für Lebensmittel versprechen sich die EU-Kommission und auch der deutsche Gesetzgeber von dem neuen System.
Doch das hat zumindest derzeit noch einen Haken: Denn die jetzt veröffentlichte Liste ist lediglich eine Teilliste. Gut die Hälfte der rund 4.400 Zulassungsanträge, die im Jahr 2008 bei der EU-Kommission eingereicht wurden, muss die EFSA noch auf ihre wissenschaftliche Fundiertheit prüfen. Und solange das Verfahren nicht abgeschlossen ist, kann von Klarheit auf dem Markt praktisch keine Rede sein.
Genau genommen geht das Chaos jetzt erst richtig los. Denn bislang galt für alle gesundheitsbezogenen Angaben dasselbe: Sie mussten wissenschaftlich fundiert sein und durften den Verbraucher nicht in die Irre führen.
Künftig gilt für 222 Gesundheitsangaben das Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt, das heisst sie dürfen nur verwendet werden, wenn sie in der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 stehen.
Rund 1.600 Zulassungsanträge lehnte die EU-Kommission ab. Mit diesen Aussagen darf künftig nicht mehr geworben werden. Welche das sind, lässt sich über das EU-Register im Internet abrufen. Wird man dort nicht fündig, kann es sein, dass der fragliche Health Claim zwar beantragt wurde, der Antrag jedoch noch in Bearbeitung ist. Für diese Angaben bleibt erst einmal alles beim Alten: Sie dürfen verwendet werden, solange sie - nach Herstellermeinung - wissenschaftlich fundiert und für den Verbraucher nicht täuschend sind.
In der Warteschleife befinden sich unter anderem Anträge zu den so genannten "botanicals", also zu Inhaltsstoffen aus Soja, Artischocke oder sonstigen Pflanzen.
Auch die meisten Anträge zur gesundheitlichen Wirkung probiotischer Joghurts liegen noch auf Eis - nicht zuletzt, weil viele Hersteller ihre Anträge zurückzogen, als durchsickerte, dass die EFSA bei ihrer Prüfung strenge Massstäbe anlegt. Bis wann nun die übrigen Zulassungsanträge abgearbeitet sein werden und damit die schon viel zitierte Botschaft "Erlaubt ist, was auf der Liste steht" auch tatsächlich gilt, das ist die grosse Frage. Laut aktueller Pressemeldung der EU-Kommission steht das Zulassungsverfahren vor dem Abschluss. Doch eigentlich sollte auch die Gemeinschaftsliste zugelassener Health Claims bereits im Januar 2010 verabschiedet werden. Zum Register zugelassener und abgelehnter Health Claims: http://ec.europa.eu/nuhclaims/
SPAR übernimmt 45 Tankstellenshops
(Spar 29.5.2012) - Die SPAR Gruppe übernimmt von der Oettinger Davidoff Group deren Tochtergesellschaft Contashop AG, Betreiberin von 45 Tankstellenshops. Damit verstärkt das St. Galler Traditionsunternehmen seine Präsenz im wachsenden Tankstellen Convenience-Markt.
Die SPAR Gruppe mit Sitz in Gossau SG ist wie die Oettinger Davidoff Group ein schweizerisches Familienunternehmen. Mit dem Kauf der Contashop AG legt die SPAR Gruppe Schweiz eine weitere Basis zum Ausbau ihres Ladenkonzepts «SPAR express» und mischt damit im dynamisch wachsenden Convenience-Markt aktiv mit.
Mitte letzten Jahres wurden die ersten zwei SPAR express Märkte zusammen mit der Contashop AG und dem AVIA Partner, A.H. Meyer & Cie. AG, in Zürich und Winterthur eröffnet. Deren Erfolge bestärkt die SPAR Gruppe in der Fortsetzung des neu eingeschlagenen Weges. Mit der Übernahme der Contashop AG verfügt SPAR nun über ein Netz von zusätzlich 45 Shops an AVIA-, BP-, Tamoil-, Ruedi Rüssel- und Miniprix-Tankstellen. Alle 45 Shops werden weitergeführt und deren rund 300 Mitarbeitende übernommen.
«Wir freuen uns, mit der im schweizerischen Detailhandel breit verankerten und dynamisch wachsenden SPAR Gruppe die ideale Eigentümerin für die Führung und weitere Entwicklung des Verkaufsstellennetzes der Contashop AG gefunden zu haben», kommentiert Hans-Kristian Hoejsgaard, der CEO der Oettinger Davidoff Group, den Entscheid zum Verkauf der Contashop AG. «Wie die Oettinger Davidoff Group ist SPAR eine private Familiengesellschaft und vertritt dieselben unternehmerischen Grundwerte wie wir. Wir wissen unsere Mitarbeitenden deshalb in guten Händen.»
«Um den sich rasch ändernden Einkaufsbedürfnissen der modernen Konsumenten sowie dem gesellschaftlichen Druck nach freieren Ladenöffnungszeiten zu entsprechen, haben wir uns entschieden, zusätzlich zu den SPAR Nachbarschaftsmärkten, das Convenience-Markt Segment zu bearbeiten. Wir freuen uns, dass wir mit der Akquisition der Contashop AG eine weitere gute Basis geschaffen haben, unser SPAR express-Konzept zu multiplizieren, » sagt Stefan Leuthold, VR Präsident der SPAR Gruppe Schweiz.
SPAR als Profi im kleinflächigen Detailhandel wird in den bestehenden Shops den Konsumenten ein umfassenderes Sortiment mit vielen Eigenmarken und frischer Convenience bieten. SPAR eröffnet somit den Tankstellenshop-Mitarbeitenden neue Perspektiven und ist der beste Garant für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des von der Contashop AG eingeschlagenen Weges.
Weltgeflügelproduktion steigt auf 101,5 Mio. t.
(MEG 24.5.2012) – Der Anstieg der Weltgeflügelfleischerzeugung setzt sich fort. Für 2011 kalkulierte die MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) eine Zunahme der Erzeugung um etwa 3,5 % auf 101,5 Mio. t.
Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht. Denn es gibt immer mehr Menschen auf
der Welt, die zudem in vielen Ländern noch einen steigenden Bedarf an tierischen
Eiweissen haben. Dies verdeutlicht der rechnerische Pro-Kopf-Verbrauch in der Welt
von 14,5 kg in 2011. Demgegenüber steht ein Verbrauch von 23,4 kg im EU-Mittel
und sogar über 50 kg in den USA.
Seit der Jahrtausendwende stieg die Weltbevölkerung laut FAO um über 14 %, die
Weltgeflügelfleischproduktion sogar um 49 %. Dies verdeutlicht den Hunger nach
Geflügelfleisch. Die gute Futterverwertung, insbesondere in der Hähnchenmast, ist
ein wichtiger Pluspunkt dieser Tierhaltung. Vor dem Hintergrund begrenzt
verfügbarer Ackerflächen und somit Futtermittel in der Welt, kommt diesem
Aspekt eine steigende Bedeutung zu. Geflügel profitiert nicht zuletzt auch davon,
dass es im Gegensatz zu anderen Tierarten weltweit nicht mit religiösen Tabus
belegt ist.
Allein um den jetzigen Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch in der Welt zu
halten, müsste die Erzeugung bis 2050 auf rund 134 Mio. t zulegen. Würde sich das
Wachstum beim Pro-Kopf-Verbrauch in gleichem Masse fortsetzten wie in den
vergangenen zehn Jahren, wäre bis 2050 nahezu eine Verdoppelung der Produktion
notwendig.
1 Kilo Fleisch so klimaschädlich wie 1600 Kilometer Autofahrt
Eine aktuelle Studie aus Österreich und den
Niederlanden zeigt, dass die Produktion von einem Kilogramm
Rindfleisch in Brasilien mit 335 Kilogramm Kohlendioxid (CO2)
genausoviel Treibhausgase erzeugt, wie eine Fahrt von über 1600
Kilometern eines durchschnittlichen europäischen PKWs! Rindfleisch
aus den Niederlanden kommt immerhin auf 22 Kilogramm CO2 oder
umgerechnet 111 Autokilometer.
Kurt Schmidinger von der Universität Wien sowie Elke Stehfest von
der PBL Netherlands Environmental Assessment Agency entwickelten
gemeinsam eine grundlegende Erweiterung der Klimabilanz von
Lebensmitteln, der weltweit gängigen Life Cycle Assessment-Methode,
kurz LCA. Diese wurde dieser Tage im International Journal of Life
Cycle Assessment online veröffentlicht.
Die wesentliche Neuerung bei dieser Berechnung ist, dass
zusätzlich zu den Emissionen aus der Produktion der Lebensmittel nun
auch der Flächenverbrauch der Produktion miteingeht. Der
Flächenverbrauch, bisher in der Bilanz ignoriert, spielt in der
Realität fürs Klima eine zentrale Rolle. Ein grosser Bedarf an Flächen
verhindert, dass auf diesen natürliche Wälder und Sträucher
nachwachsen können, die wiederum durch ihr Wachstum CO2 wie ein
Schwamm aus der Atmosphäre aufnehmen und damit das Weltklima
entlasten.
Mit der nun publizierten Erweiterung für LCAs geht der
Flächenbedarf als "verabsäumte potentielle CO2-Senke" in die Bilanz
mit ein und wird zu den Emissionen aus der Produktion dazugerechnet.
Unter den Tierprodukten schneidet in der Studie das Kilogramm
niederländisches Hühnerfleisch mit 6,2 Kilogramm CO2 oder 31
Autokilometer am besten ab. Der Autor, Geophysiker und
Lebensmittelwissenschaftler Kurt Schmidinger, warnt aber vor
Fehlschlüssen: "Die industrielle Tierhaltung ist eine Sackgasse, auch
wenn sie in der Klimabilanz manchmal besser abschneidet als die
Weidehaltung.
Ein Umstieg von Weidehaltung auf industrielle
Tierhaltung würde den Druck auf die Ackerflächen weiter enorm
steigern, mit Konsequenzen für die Welternährungssituation. Auch
unter Gesichtspunkten wie globalen Seuchen, Antibiotikaresistenzen,
Tierschutz, Biodiversität, Wasserverschmutzung, Bodenerosion und
vielen anderen ist die industrielle Tierhaltung sehr problematisch.
Pflanzliche Lebensmittel hingegen schneiden unter Einbeziehung aller
ethischen Aspekte der Welternährung tatsächlich wesentlich besser ab
als Tierprodukte".
Eiweissreiche pflanzliche Lebensmittel zeigen in der neuen Studie
auch die mit Abstand besten Klimawerte: Die Produktion von einem
Kilogramm Tofu bzw. Tempeh erzeugt 3,8 bzw. 2,4 Kilogramm CO2, das
sind umgerechnet 19 bzw. 12 gefahrene Autokilometer. (Universität für Bodenkultur Wien sowie Forschungsstelle für Ethik und Wissenschaft im Dialog - FEWD Universität Wien 24.5.2012 The International Journal of Life Cycle Assessment): http://www.springerlink.com/content/t7h218510496nh0m/
Lehrmeister des Jahres im Beruf Koch gewählt
Thomas Amstutz, mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichneter Küchenchef im Hotel
Villa Honegg in Ennetbürgen, wurde zum besten Lehrmeister des Jahres in der
Kategorie Koch gewählt. Mit dem Titel Zukunftsträger 2012 erhält er ein Preisgeld von
10'000 CHF, welches er wieder in die Ausbildung investieren kann. Der Preis wurde am
Donnerstag, 24. Mai, im Zürcher Kaufleuten verliehen.
"Die Auszeichnung ist eine sehr schöne Anerkennung und eine grosse Ehre", sagt Amstutz,
der schon früh von einer Anstellung in der Villa Honegg träumte. Nach Ausbildungen zum
Koch und Restaurationsfachmann führte ihn sein Weg zunächst auf den Bürgenstock und
nach Stans, bevor er im Winter 2010 das Zepter in der Küche der gerade wieder
hergerichteten Villa Honegg übernahm.
Seit Sommer 2011 bildet er den Lernenden Severin Portmann aus, der die Persönlichkeit
seines Lehrmeisters sehr schätzt: "Thomas Amstutz ist ruhig und entspannt. Es braucht viel,
bis er in die Luft geht. Er sieht meine Schwächen und hilft mir." Amstutz bezeichnet die
Arbeit mit den Lernenden als "Partnerschaft". Sie geht durch Höhen und Tiefen: "Es gibt
Zeiten, wo es gut klappt, es gibt Zeiten, wo es weniger klappt."
Dies bringt jedoch beide
weiter: "In den drei Jahren der Lehre wachsen wir beide aneinander." Die Ausbildung von
Lernenden im Hochklass-Segment sieht er als grosse Herausforderung: "Es ist ein
Balanceakt – zwischen der Selbständigkeit der Lernenden und der Kontrolle seiner Arbeit
oder anders gesagt zwischen dem Zulassen von Fehlern und dem Gästeanspruch." Das
Prinzip "In der Ruhe liegt die Kraft" hilft ihm, den Spagat zu schaffen.
Jedes Jahr verleihen GastroJournal und Bischofszell Nahrungsmittel den Preis
"Zukunftsträger – Lehrmeister des Jahres". Dahinter steht die Idee, das Engagement für die
handwerkliche Berufsbildung zu fördern. Die Lehrmeister, welche unermüdlich und mit
grossem Engagement Lernende ausbilden und fördern, sind die Grundlage der Qualität des
Schweizer Handwerks. Mit dem Preis erhalten sie eine verdiente Anerkennung für ihre
Leistung.
Verliehen wird der mit je 10'000 CHF dotierte Preis in den Kategorien Bäcker-
Konditor/Konditor-Confiseur, Fleischfachmann, Koch und Restaurationsfachmann.
Ausgezeichnet werden das besondere Engagement beim Vermitteln von Grundlagen,
Handwerk, Wissen und Fachkompetenz, die soziale Integration, die Förderung der
Lernenden und ihrer Persönlichkeit sowie das Hochhalten des Berufsstolzes.
Für den Preis angemeldet werden die Lehrmeister von ihren Lernenden. Dann werden sie
nach den Ausbildungs-Vorgaben des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT
beurteilt. Wenn diese erfüllt sind, werden sie von einer Jury bewertet.
Pro Kategorie werden
drei Lehrmeister nominiert. Einer von ihnen wird zum Lehrmeister des Jahres bestimmt.
Mit diesem Verfahren wird dem Anspruch an Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit und
Transparenz bei Nominierung und Juryentscheidung Rechnung getragen. Das Bundesamt
für Berufsbildung und Technologie BBT hat dem Preis dafür das Prädikat "100 Prozent
Qualität" verliehen. (Gastrosuisse 23.5.2012)
(gb)
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| 9.2.2016
| Wenn das Essen die Gene verändert | Mütter beeinflussen mit ihrer Ernährung den Fett- und Zuckerstoffwechsel der
Nachkommen durch epigenetische Veränderungen.
weiter...
| 8.2.2016
| KURZNEWS 8. Februar 2016 | Olivenöl-Preise um 20 Prozent gestiegen /
Desinfektionsmittelrückstände in Lebensmitteln nachgewiesen /
23 Mio. Europäer pro Jahr erleiden Lebensmittel-Infektionen
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| 4.2.2016
| KURZNEWS 4. Februar 2016 | Micarna-Gruppe übernimmt Gabriel Fleury SA /
Tête de Moine erhält eigenes Fest /
Weichmacher fördern Übergewicht
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| 2.2.2016
| KURZNEWS 2. Februar 2016 | Lidl steigert Export von Schweizer Lebensmitteln /
Täuschungen mit geschützten Bezeichnungen GUB / GGA /
Zu viel Milch produziert /
Warum schützt Rohmilch vor Allergien und Asthma?
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| 1.2.2016
| Schwieriges 2015 für Schweizer Käseexporte | Der geringe Käseexportzuwachs von +0.3% im 2015 wurde dank einer Exportsteigerung ausserhalb der EU erzielt. Mengenmässig wurde 1.5% weniger in die EU exportiert.
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| 28.1.2016 | Hopfenextrakt als natürliches Konservierungsmittel
| 26.1.2016 | KURZNEWS 26. Januar 2016
| 21.1.2016 | Regelmässiges Streicheln beschleunigt Kälbermast
| 19.1.2016 | KURZNEWS 19. Januar 2016
| 18.1.2016 | Migros mit stabilem Umsatz im 2015
| 14.1.2016 | Wurstwaren wegen Deklarationsmängeln beanstandet
| 12.1.2016 | KURZNEWS 12. Januar 2016
| 8.1.2016 | Coop im 2015 mit weniger Umsatz
| 6.1.2016 | KURZNEWS 6. Januar 2016
| 5.1.2016 | Kaffee wirkt entzündungshemmend und zellschützend
| 30.12.2015 | fial gegen Nahrungsmittel-Spekulation-Initiative
| 28.12.2015 | KURZNEWS 28. Dezember 2015
| 24.12.2015 | KURZNEWS 24. Dezember 2015
| 22.12.2015 | Alternativen zum abzuschaffenden Schoggigesetz
| 17.12.2015 | KURZNEWS 17. Dezember 2015
| 15.12.2015 | KURZNEWS 15. Dezember 2015
| 8.12.2015 | KURZNEWS 8. Dezember 2015
| 3.12.2015 | KURZNEWS 3. Dezember 2015
| 1.12.2015 | KURZNEWS 1. Dezember 2015
| 30.11.2015 | Offiziell beste Jung-Metzgerin: Manuel Riedweg
| 26.11.2015 | KURZNEWS 26. November 2015
| 24.11.2015 | Ernst Sutter: offiziell beste Schweizer Metzgerei
| 19.11.2015 | KURZNEWS 19. November 2015
| 17.11.2015 | KURZNEWS 17. November 2015
| 11.11.2015 | Erforscht: Zartheit von vakuum-gegartem Fleisch
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