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30.6.2015
| Druckansicht | KURZNEWS 30. Juni 2015
Good News: nur wenige falsche Angaben bei Fleischherkunft /
Carna Grischa gibt definitiv auf /
Fruchtzucker erzeugt weniger Belohnungsgefühle im Gehirn
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Good News: nur wenige falsche Angaben bei Fleischherkunft
Das Zürcher Kantonslabor hat die Angabe der Fleischherkunft in Restaurants vertieft kontrolliert. Dabei zeigte sich, dass manchmal Kindermenus vergessen gehen. Konsumentinnen und Konsumenten möchten im Restaurant gerne wissen, woher das angebotene Fleisch stammt. Die Fleischherkunft muss daher von Gastronomiebetrieben schriftlich bekannt gegeben werden. Finanziell besonders lukrativ wäre eine Täuschung bei Poulet, da ausländische Ware deutlich günstiger ist als Schweizer Poulet.
Obwohl dieses Thema bei Routineinspektionen stichprobenweise kontrolliert wird, wollten es die Lebensmittelkontrolleure des Kantonalen Labors Zürich noch genauer wissen. Dazu wurde von Januar bis März 2015 eine Inspektionskampagne durchgeführt.
In 54 Restaurants wurde bei 89 Gerichten mit Poulet die ausgelobte Fleischherkunft vertieft mittels Kontrolle der Verpackungen oder Lieferscheinen überprüft.
In drei Fällen (3.4 %) wurden fehlerhafte Angaben entdeckt. Dabei lobten die beanstandeten Restaurants grosszügig aus, alles Geflügel stamme aus der Schweiz, vergassen jedoch einzelne Menukomponenten wie Chickennuggets mit ausländischer Herkunft. Während diese Betriebe für die Hauptgerichte korrekterweise das ausgelobte Schweizer Geflügel verwendeten, stammten Chickennuggets oder Trutenbrust aus Brasilien, Argentinien oder Ungarn. In diesen Fällen wurde die umgehende Korrektur auf der Speisekarte verfügt.
Insgesamt kann der Kunde dem Gastgeber also vertrauen: Die schriftlich deklarierte Fleischherkunft stimmt. Trotzdem wird die Lebensmittelkontrolle weiterhin anlässlich der Inspektion die Herkunft des Fleisches stichprobenweise überprüfen. (KLZH 30. Juni 2015)
Starker Franken kurbelt Einkaufstourismus an
30.06.2015 – (lid) – Der Einkaufstourismus hat mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015 deutlich zugenommen. Vor allem Lebensmittel werden im Ausland eingekauft. Dies zeigt eine Studie der Universität St. Gallen.
Das Forschungszentrum für Handelsmanagement an der Universität St.Gallen hat 3‘000 Einkaufstouristen in der Deutschschweiz befragt. Die Ergebnisse wurden heute veröffentlicht, hier die wichtigsten Resultate:
- Die Aufgabe des Euro-Mindestkurses Mitte Januar 2015 hat den Einkaufstourismus befeuert: Rund die Hälfte der Befragten gaben an, seither mehr im grenznahen Ausland einzukaufen.
- Am häufigsten werden Lebensmittel und Drogerie-Artikel im Ausland eingekauft. Mit einem Umsatzabfluss von 2,8 Mia. Franken ist die Schweizer Lebensmittelbranche am stärksten betroffen. Insgesamt verliert der Schweizer Detailhandel rund 9 Mia. Franken durch den Einkaufstourismus.
- Konsumenten nehmen teils weite Wege in Kauf. Im Durchschnitt fahren Einkaufstouristen fast eine Stunde und nehmen einen Weg von ca. 50 km auf sich. Mehr als 20% der Konsumenten nehmen einen Weg von über einer Stunde in Kauf.
- Vom Einkaufstourismus sind nicht nur grenznahe Regionen der Schweiz betroffen. Auch Konsumenten aus den Kantonen Zug, Luzern, Schwyz und Bern decken mehr als 30 % ihres Bedarfes im Ausland.
- Im Durchschnitt kaufen Konsumenten ca. 8,5 Mal pro Jahr Lebensmittel im Ausland ein. Pro Einkauf geben sie durchschnittlich rund 155 Franken für Lebensmittel aus.
Die 96-seitige Studie „Einkaufstourismus Schweiz 2015“ der Universität St. Gallen kann für 89 Franken hier bestellt werden.
Carna Grischa gibt definitiv auf
Der Bündner Fleischhändler Carna Grischa muss sieben Monate nach der Aufdeckung von Falschdeklarationen definitiv aufgeben. Die Firma in Landquart ist pleite. 27 Mitarbeitende wurden über das Aus informiert. Der als Sanierer vom Unternehmen geholte Martin Niederberger bestätigte am Montag eine Meldung des Newsportals blick.ch über den Konkurs. Gescheitert sei die Firma Carna Grischa letztlich am fehlenden Eigenkapital, sagte Niederberger.
Nach der Pleite der Mutterfirma Carnaworld Holdig AG im Kanton Zug sei das Bündner Unternehmen, das operativ nicht schlecht unterwegs gewesen sei, auf neues Geld angewiesen gewesen. Eine Lösung sei gefunden worden und habe bis am Wochenende Bestand gehabt. Am Montagmorgen habe sie sich dann zerschlagen, sagte Niederberger. Insgesamt 27 Beschäftigte verlieren ihre Stelle, 12 davon waren in Teilzeit angestellt. Sie waren Mitte Montagnachmittag schon nicht mehr in den Betriebsräumlichkeiten in Landquart, sondern auf dem Weg nach Hause.
Der Fleischhändler war letzten November wegen Falschdeklarationen in die Schlagzeilen und dann ins Visier der Bündner Staatsanwaltschaft geraten. Pferde- wurde offenbar als Rindfleisch verkauft, ungarisches Poulet als schweizerisches oder Gefrier- als Frischfleisch. Falschdeklarationen wurden von der Unternehmensspitze eingeräumt. Noch nicht klar ist das Ausmass. Die polizeilichen Ermittlungen sind inzwischen abgeschlossen.
Der Fall Carna Grischa liegt zur weiteren Bearbeitung vollständig bei der Staatsanwaltschaft. Das Unternehmen befand sich zuletzt in provisorischer Nachlassstundung. Die Enthüllungen um die Falschdeklarationen hatten ihm aber stark zugesetzt: Laut Niederberger wäre die Firma in diesem Jahr hochgerechnet auf einen Umsatz von zehn Millionen Franken gekommen. Vor dem Bekanntwerden der Tricksereien waren pro Jahr etwa 25 Millionen Franken umgesetzt worden. (sda 30. Juni 2015)
Freihandel mit China: Bund zieht positive Bilanz
30.06.2015 – (lid) – Vor einem Jahr haben die Schweiz und China ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Dieses stosse bei Schweizer Unternehmen auf grosses Interesse, teilt der Bund mit. Exporte nach China hätten zugenommen.
Vor rund einem Jahr trat das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China in Kraft. Laut dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung handelte es sich dabei um einen Meilenstein der Aussenwirtschaftspolitik. Die Exporte nach China nahmen seither um 3 Prozent zu, die Importe legten um 4 Prozent zu.
Das Freihandelsabkommen eröffne der Schweizer Exportwirtschaft neue Chancen und diene der Sicherung von Arbeitsplätzen im Inland, heisst es in einer Mitteilung des Bundes. Das Abkommen verbessere auch den Schutz des geistigen Eigentums sowie generell die Vorhersehbarkeit und Rechtssicherheit für die wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen der Schweiz und China.
China ist nach den USA die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt und einer der wichtigsten Aussenwirtschaftspartner der Schweiz.
Deutsche Literaturstudie: Milch ist gesund
25.06.2015 – (lid) – Das Kompetenzzentrum für Ernährung Bayerns hat zusammen mit dem Max Rubner-Institut die internationale wissenschaftliche Literatur zum Thema Milch unter die Lupe genommen. Fazit: Die Ernährung mit Milch bringe Vorteile.
Fast 400 Studien rund ums Thema Milch haben das Kompetenzzentrum für Ernährung und das Max Rubner-Institut im Auftrag des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten untersucht. Die Resultate wurden im Bericht „Freispruch für die Milch“ kürzlich publiziert.
Wer Milch im Rahmen der Konsumpfehlungen (zwei bis drei Portionen täglich) geniesse, müsse mit keinen negativen Folgen für seine Gesundheit rechnen. „Ganz im Gegenteil, erste Hinweise lassen eine Schutzwirkung durch einige Milchinhaltsstoffe bei diversen Erkrankungen vermuten“, heisst es in einer Mitteilung.
Das Kalzium, die Fettsäure CLA sowie die Molkenproteine würden mit einer gewissen Schutzwirkung bei verschiedenen Krebserkrankungen in Verbindung gebracht. So können bereits ein Glas Milch pro Tag das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, verringern. Eine ausreichende Zufuhr von Kalzium erhöhe nachweislich die Knochendichte.
Anders als in den Medien häufig publiziert werde, schütze Milch eher vor Herzkreislauferkrankungen und habe einen positiven Einfluss auf den Blutdruck. Eine Studie habe gezeigt, dass eine Ernährung mit ausreichend Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie mit zwei bis drei Portionen fettarmer Milchprodukte pro Tag einer Ernährung ohne Milchprodukte überlegen sei.
Fruchtzucker erzeugt weniger Belohnungsgefühle im Gehirn
Fruchtzucker (Fructose) sättigt nicht nur weniger, sondern stimuliert auch das Belohnungssystem im Gehirn in geringerem Mass als Traubenzucker. Dies könnte zu einem überhöhten Konsum mit ungesunden Folgen führen, berichten Forschende der Universität Basel in einer Studie, die in der Fachzeitschrift «Plos One» veröffentlicht wurde. Industrieller Fruchtzucker in Süssgetränken und Fertigmahlzeiten wird für verschiedene Erkrankungen mit verantwortlich gemacht.
Fruchtzucker oder Fruktose ist ein natürlicherweise in Früchten und Gemüse enthaltenes Kohlenhydrat und in dieser Form unbedenklich. Trotz ihrer ähnlichen Struktur wirken Fruktose und Glukose – also reiner Traubenzucker – auf den Körper ganz unterschiedlich: Die Einnahme von Glukose führt innert Minuten zu einem starken Anstieg vom Insulin im Blut, während die Fruktose die Insulinausschüttung nur wenig stimuliert.
Die unterschiedlichen Wechselwirkungen der beiden Zuckerarten zwischen Magen-Darm-Trakt und Gehirn haben nun Forschungsteams um Prof. Christoph Beglinger vom Universitätsspital und Prof. Stefan Borgwardt von den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel genauer untersucht; ihre Arbeit wurde vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Die Forschenden benutzten dabei kombinierte pharmakologische und bildgebende Methoden wie die funktionelle Magnetresonanztomografie (MRI).
In der placebokontrollierten Doppelblind-Studie erhielten zwölf gesunde, junge Männer mittels einer Magensonde je einmal Fruktose, Glukose und Placebo verabreicht. Den Probanden wurden darauf Blutproben zur Bestimmung von Sättigungshormonen entnommen, sie wurden nach ihrem Sättigungsgefühl befragt und mittels einer funktionellen MRI wurde ihre Gehirnaktivität im Ruhezustand untersucht.
Ergebnis der Pilotstudie: Fruktose ist im Vergleich zu Glukose weniger gut in der Lage, Sättigungsgefühle hervorzurufen und die Belohnungssysteme im Gehirn zu stimulieren. Die Auswertung der MRIs zeigte nämlich, dass sich die beiden Zuckerarten in der Netzwerkaktivierung innerhalb des limbischen Systems mit Hippocampus und Amygdala deutlich unterscheiden – in jener Hirnregion, die Emotionen und Triebe reguliert. Zudem stiegen die Sättigungshormone im Blut nach dem Fruktosekonsum kaum bis wenig an – im Gegensatz zur Glukose, die ein starkes Signal hervorrief. Das subjektive Sättigungsgefühl war tendenziell ebenfalls weniger von der Einnahme von Fruktose beeinflusst.
«Die Studie könnte erste wichtige Hinweise über die fehlenden sättigenden und belohnenden Effekte von Fruktose liefern», sagen die Erstautorinnen Dr. Bettina Wölnerhanssen und Dr. Anne Christin Meyer-Gerspach. Wieweit dabei der unterschiedliche Insulinspiegel oder andere Einflüsse eine Rolle spielen, müssten weitere Untersuchungen mit mehr Probanden zeigen. Hinweise aus der Forschung mehren sich, dass die isolierte, industriell hergestellte Fruktose – wie sie sich zunehmend in Süssgetränken, Süssigkeiten und Fertigprodukten findet –, dem menschlichen Organismus Probleme bereiten: Fruktose steht im Verdacht, verschiedene Erkrankungen wie Übergewicht, Diabetes, Leberverfettung und Gicht zu begünstigen.
(Departement Biomedizin von Universität und Universitätsspital Basel, 25.6.2015, Originalbeitrag: Bettina Karin Wölnerhanssen, Anne Christin Meyer-Gerspach, André Schmidt, Nina Zimak, Ralph Peterli, Christoph Beglinger, Stefan Borgwardt, Dissociable Behavioral, Physiological and Neural Effects of Acute Glucose and Fructose Ingestion: A Pilot Study, Plos One, published June 24, 2015, doi: 10.1371/journal.pone.0130280)
Bundesrat lehnt Initiative "Für Ernährungssicherheit" ab
24.06.2015 – (lid) – Der Bundesrat spricht sich gegen die Volksinitiative "Für Ernährungssicherheit" des Bauernverbandes aus. Er hält die Anliegen der Initiative mit der geltenden Verfassung bereits für abgedeckt.
Der Bundesrat anerkenne die Bedeutung der Ernährungssicherheit, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Initiative werde jedoch abgelehnt, weil die Ernährungssicherheit in der Schweiz sehr hoch sei und die Anliegen der Initiative in der geltenden Verfassung bereits umfassend abgedeckt seien.
Gemäss Bundesrat impliziert die Initiative, dass mit der aktuellen Agrarpolitik die landwirtschaftliche Produktion geschwächt wird. Der Bundesrat verneint dies und verweist darauf, dass in den vergangenen drei Jahren die Schweizer Landwirtschaft im Mittel auf Rekordniveau produziert hat. Im Bereich des Kulturland-Schutzes hält der Bundesrat das Anliegen bereits für ausreichend in der Verfassung und dem Raumplanungsgesetz abgedeckt.
Der Bundesrat hatte zunächst einen Gegenvorschlag zur Initiative lancieren wollen. Nachdem der Vorschlag in der Vernehmlassung aber fast nur auf Ablehnung gestossen war, verzichtete er darauf, diesen vors Volk zu bringen.
Hochschule Hannover findet kanzerogene Stoffe in rotem Fleisch
(aid 10.6.2015) - Zahlreiche Studien legen den Verdacht nahe, dass der Verzehr von
rotem Fleisch sowie daraus verarbeiteten Erzeugnissen das Risiko erhöht, an
Krebs zu erkranken. Professor Pablo Steinberg von der Stiftung Tierärztliche
Hochschule Hannover nahm anlässlich der 50. Kulmbacher Woche, die Anfang Mai
vom Max Rubner-Institut in Kulmbach veranstaltet wurde, eine
Bestandsaufnahme vor.
Pro Jahr werden rund 70.000 Dickdarmkrebsfälle neu
diagnostiziert. Die Erkrankung trifft Männer und Frauen zu gleichen Teilen und nur 10
Prozent der Fälle sind auf vererbte genetische Veränderungen zurückzuführen.
Zu den wichtigsten Risikofaktoren, so Steinberg, gehört die Ernährung, wobei
insbesondere die sogenannte "Western style diet" - hoher Konsum von rotem
Fleisch und tierischen Fetten sowie eine ballaststoffarme Ernährung - mit
einem erhöhten Darmkrebsrisiko einhergeht. Weitere Risikofaktoren sind: ein
hoher Alkoholkonsum, Rauchen, wenig körperliche Aktivität sowie chronisch
entzündliche Darmerkrankungen.
Beim Erhitzen von Fleisch entstehen verschiedene erbgutschädigende Stoffe
wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, heterozyklische
aromatische Amine und N-Nitrosamine. Heterozyklische aromatische Amine (HCA)
entstehen vor allem in der Kruste von gebratenem/gegrilltem Fleisch. Die
gebildete Menge ist umso grösser, je länger das Fleisch gebraten/gegrillt
wird.
Im Körper werden die HCAs zu toxischen Abbauprodukten umgewandelt, die
dann mit den Dickdarmstammzellen in Kontakt kommen. Aufgrund der sehr
geringen mit der Nahrung aufgenommenen HCA-Mengen, wird allerdings das damit
verbundene Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, als sehr gering
eingeschätzt, so Steinberg. Neuere Studien haben in der Zwischenzeit das Interesse auf sogenannte
endogen gebildete Nitrosoverbindungen gelenkt, die vermehrt nach dem Verzehr
von rotem Fleisch gebildet werden.
Fleisch ist besonders reich an Häm
(Verbindungen mit Eisen, zum Beispiel Bestandteil der roten Blutkörperchen)
und das fördert die Bildung von endogenen Nitrosoverbindungen. Deren
mengenmässig wichtigste Vertreter sind das Nitrosyl-Häm und die
S-Nitrosothiole. Sie führen zur Bildung von sogenannten spezifischen
DNA-Addukten. Das sind Verbindungen, die zu Mutationen und zur Entstehung
von Krebszellen führen können.
Eine konkrete Verzehrsempfehlung für rotes Fleisch aufgrund von
Untersuchungsergebnissen sei schwer zu treffen, so Professor Steinberg, er
halte jedoch 300 bis 500 Gramm pro Woche für unproblematisch.
Wichtig ist auf jeden Fall, sich an die Empfehlungen von
Ernährungswissenschaftlern zu halten: das Fleisch aus der Pfanne
beziehungsweise vom Grill nehmen, sobald es gar ist; beim Holzkohle-Grillen
mit "Glut von unten", mageres Fleisch aussuchen, Grillschalen verwenden;
verkohlte Stellen abschneiden.
Luma Beef gewinnt den SEF-Jungunternehmerpreis
Fleischveredelung mit Schimmelpilz: das Schaffhauser Jungunternehmen Luma Beef hat mit diesen Geschäftskonzepten den Swiss Economic Award 2015 erhalten. Die Preise wurden am 17. Swiss Economic Forum in Interlaken vor über 1350 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien wie in den letzten Jahren in drei Kategorien vergeben: In Produktion/Gewerbe zeichnete die von der Unternehmerin Carolina Müller-Möhl präsidierte Jury die Luma Beef GmbH aus Neuhausen (SH) aus.
Die 2010 gegründete Firma hat laut den Angaben das weltweit einzige zugelassene Verfahren zur Veredelung von Frischfleisch mit Edelschimmelpilz entwickelt. Der Pilz wachse von aussen in das Fleisch hinein und verzehre dabei Faserstränge, hiess es.
Die Jury zeigte sich insbesondere auch von der Markt- und Markenstrategie sowie von der Leidenschaft der beiden Firmengründer Lucas Oechslin und Marco Tessaro überzeugt. Die Produkte werden per Post oder Kurier an Gourmetrestaurants und Privatpersonen ausgeliefert.
Der Swiss Economic Award ist laut den Organisatoren der bedeutendste Jungunternehmerpreis der Schweiz. Aus über 300 Bewerbungen wurden neun Finalisten bestimmt, welche die Jury nach 16 Kriterien bewertete. Die drei Gewinner werden mit einem Preisgeld von 75'000 Franken prämiert und erhalten einen vereinfachten Einstieg in die Wachstumsinitiative «SEF4KMU». (sda/htr 5.6.2015)
(gb)
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