Die Vielzahl attraktiver Schweizer Delikatessen an der Goûts & Terroirs 2006 und der Wechsel des Messemonats vom Juni zum November bescherte einen Besucherrekord.
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Über 35 000 BesucherInnen aus der ganzen Schweiz fanden vom 1. bis 5. November 2006 den Weg zur Goûts & Terroirs 2006, der Schweizer Publikumsmesse für einheimische Spezialitäten in Bulle FR, der Hauptstadt des Greyerzerlandes. Gastkanton war dieses Jahr Graubünden.
250 kleinere und mittlere Produzenten aus allen Teilen der Schweiz präsentierten und verkauften auf einer Ausstellungsfläche von 8000 m2 eine grosse Palette einheimischer Produkte - traditionelle regionale (viele AOC / IGP) oder aber innovative Spezialitäten von erstklassiger Qualität. Der Umsatzerfolg an den Ständen war gemäss Angaben der Aussteller durchwegs sehr gut.
Die 7. Goûts & Terroirs fand erstmals nicht mehr im Frühsommer, sondern im Herbst statt.
Der Wechsel lohnte sich, denn einerseits war die Auswahl der Spezialiäten wesentlich grösser und andererseits stieg die Besucherzahl um fast 50 Prozent an. Auffallend viele Besucher reisten mit dem öffentlichen Verkehrsmittel an und profitierten vom Spezialangebot der SBB.
Wesentlich zum Erfolg trugen die Sonderausstellungen bei:
Swiss Bakery Trophy, die vom Westschweizer Bäckermeisterverband organisierte Qualitätsprämierung von Bäckerei-, Konditorei- und Confiserieprodukten,
Ausländische Gastregion Elsass mit Haute-Vallée de la Bruche,
Schweizer Gastregion Val Poschiavo,
Ausstellung zur «Ernährung in der Urgeschichte»,
Hotelfachschule Glion,
Fribourg Solidaire,
der erste Fotowettbewerb zum Thema «Handwerker-Gesten»,
der 4. Westschweizer Honigwettbewerb
zahlreiche Geschmackateliers, Symposien und Workshops zu «Schweizer Spezialiäten».

Das Publikum konnte sowohl die Experten- und Konsumenten-Juroren der Swiss Bakery Trophy in ihrem Glashaus beim «Taxieren» (Bild) beobachten wie auch die Wettbewerbs-Produkte aus der Nähe betrachten.
Die Swiss Bakery Trophy bot dem handwerklichen Bäcker-, Konditor- und Confiseur-Gewerbe eine optimale Gelegenheit, die besten Eigenkreationen des Betriebs benoten lassen. Die über 1300 Produkte kamen aus allen 26 Kantonen der Schweiz sowie aus dem Fürstentum Liechtenstein.
Die Medaillen-Gewinner werden in einer Broschüre des Schweizer Bäcker- und Konditorenmeisterverbandes SBKV veröffentlicht. foodaktuell wird über die prämierten Produkte in den nächsten Tagen berichten.
Jeden Tag verlieh die Jury einem Produkt, das in Originalität, Aussehen, Geschmack und Präsentation überzeugte, den Spezialpreis «Coup de Coeur». Die Tagessieger hiessen:
Mittwoch: Bäckerei-Konditorei Beat Eberhard in Mägenwil AG für sein «Häxetanne-Brot».
Donnerstag: Paneteria-Pasticceria Poncini in Maggia TI für sein Produkt «Delizia all’Albicocca».
Freitag: Boulangerie Stéphane Mercuri in Senarclens VD für das «Duo des bois».
Samstag: Bäckerei-Conditorei-Confiserie Pfyl in Hedingen ZH für den «Goldschatz».
Sonntag: Confiserie-Pâtisserie Bertherin in Freiburg FR für «Le Boréal».
Der Freiburger Vacherin, der am 3. November als geschützte Herkunftsbezeichnung (Appellation d’origine contrôlée, AOC) eingetragen wurde, erhielt sein Diplom anlässlich der Goûts & Terroirs. Es ist der achte Schweizer Käse, der die AOC-Bezeichnung führen darf. Sie ist eines der besten Werbemittel für eine Landwirtschaft, die marktnah und qualitätsbewusst produziert. Die Milch für den AOC-Vacherin darf im Kanton Freiburg sowie in den Berner Enklaven Claveleyres und Münchwiler produziert werden.
Die nächste Goûts & Terroirs findet vom Mittwoch, 31. Oktober bis Sonntag, 4. November 2007 wiederum im Ausstellungs- und Kongresszentrum Espace Gruyère in Bulle FR statt. (Quellen: Goûts & Terroirs und LID. Bilder: foodaktuell)
(gb)
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