![]() 11.3.2010: nachrichten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
11.3.2010 Vorliebe für importierte Napolipasta steigt stetig Der Teigwarenkonsum ist im 2009 um 2 % auf 9,73 kg pro Kopf gestiegen, aber vor allem die aus Italien importierten Napoli-Pasta ohne Ei legten zu. Die Preise sanken leicht. ![]() Die SwissPasta erhebt Statistiken über Trockenteigwaren, aber ein aufstrebendes Segment auf bereits mittlerem Niveau sind Nass- bzw Frischteigwaren, welche in mehreren Herstellvarianten bestehen. Gewerbliche Hersteller produzieren rohe tagesfrische Pasta, aber industrielle wie Pastinella und Hilcona ganz oder teilweise vorgekochte. Ein grosser Teil davon sind gefüllte (bei Hilcona 80% Prozent) sowie gefüllte vorgekochte (bei Pastinella 58%). Und in der Gastronomie herrscht eine grosse Nachfrage nach Tiefkühlpasta. Bild: Premium-TK-Pasta der Nestlé-Marke Buitoni, hergestellt bei Pastinella. Die sieben schweizerischen (industriellen) Teigwarenhersteller mussten sich im Jahr 2009 erneut in einem schwierigen Marktumfeld behaupten. Der Verbrauch an Trockenteigwaren stieg nochmals um 2 % auf 75'904 Tonnen oder 9,73 kg pro Kopf der Bevölkerung. Davon profitierten die überwiegend aus Italien eingeführten Teigwaren mit einem Zuwachs von annähernd 5 %. Die Inlandproduktion ging um 2,4 % auf 48'338 Tonnen zurück. Dank der Entspannung auf den Rohstoffmärkten sind die Verkaufspreise für Teigwaren gesunken. Teigwaren bleiben damit eines der beliebtesten - und auch preiswertesten - Grundnahrungsmittel. Tabelle: Industrie-Produktion und -Export von Trockenteigwaren in Tonnen
Die inländische Teigwaren-Industrie sieht sich seit einigen Jahren einem zunehmend harten Wettbewerb mit den zu rund 95 % aus Italien importierten Teigwaren ausgesetzt. Dieser Trend hat sich im abgelaufenen Jahr weiter akzentuiert. Der Verbrauch von Teigwaren stieg auf rekordhohe 75'904 Tonnen. Davon entfielen 42'930 Tonnen auf Schweizer Teigwaren und auf 32'975 Tonnen auf Einfuhren. Damit beträgt der Importanteil 43,5 % verglichen mit 42,2 % im Vorjahr. Besonders schwierig erwies sich das Exportgeschäfte. Die Verkäufe ins Ausland gingen um 17 % auf 5'409 Tonnen zurück. Der wichtigste Exportmarkt ist weiterhin Deutschland mit einem Anteil von 61 %, gefolgt von Österreich mit 22 % und England mit 10 %. Der Rückgang der Exporte schlug sich in einer um 2,4 % tieferen Jahresproduktion von 48'338 Tonnen nieder. Tabelle: Import und Verbrauch von Industrie-Trockenteigwaren in Tonnen
Während die importierten Teigwaren überwiegend "Tipo Napoli", d.h. Teigwaren ohne Eier sind, verkaufen die inländischen Hersteller zwei Drittel ihrer Produktion als Eierteigwaren, für die ausschliesslich Eier aus Boden- und Freilandhaltung eingesetzt werden. Tabelle: Importanteil und Pro-Kopfkonsum von Industrie-Trockenteigwaren
Der wichtigste Rohstoff zur Herstellung von Teigwaren ist Hartweizen, der in den drei noch verbliebenen inländischen Hartweizenmühlen zu Griess verarbeitet wird. Im Berichtsjahr wurde der Bedarf an Hartweizen wiederum zu über 80 % aus Kanada gedeckt. (Text: Mitteilung SwissPasta. Bild und Legende: foodaktuell.ch) Über Swisspasta Mitglieder: Goldfarm AG, Mühledorf JOWA AG, Huttwil JOWA AG (Produktion in Buchs) Pasta Gala, Morges Pasta Premium AG, Frauenfeld Pasta Röthlin AG, Kerns Pastificio Simona SA, Quartino Produktebereiche: Eierteigwaren Pasta Tipo Napoli lange Teigwaren - Spaghetti, Nudeln kurze Teigwaren - Hörnli, Spiralen Ausstechteigwaren - Krawättli, Capellini Wickelware - Nidi, gewickelte Nudeln Spezialitäten - Bunte Pasta, Nudeln Hausmacherart, Vollkorn Pasta (Notabene: nur Trockenteigwaren) Wirtschaftliche Bedeutung: Anzahl Unternehmungen: 7 Anzahl Beschäftigte: 250 Umsatz pro Jahr: 125 Mio. Franken (Quelle: www.fial.ch) (gb) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||