![]() 30.7.2010: nachrichten | ||||
30.7.2010 Traitafina produziert künftig nur noch in Lenzburg Traitafina wird bis Ende 2010 nur noch in Lenzburg produzieren. Der Betrieb in Egliswil wird geschlossen wegen Brandschäden und die Produktion ohne Stellenabbau nach Lenzburg verlegt.
Am 13. November 2009 wurden grosse Teile des Produktionsgebäudes der TRAITAFINA AG in Egliswil durch einen Brandfall zerstört. Bei Reinigungsarbeiten hatte sich eine industrielle Friteuse entzündet. Dies war der Auslöser dieser Brandkatastrophe, die glücklicherweise nur Sachschaden verursachte. Im Betrieb Egliswil waren 4 verschiedene Produktionslinien aktiv: Herstellung von - Salatdressings und Dipsaucen - Traiteursalate - Fertigmenues - panierte und fritierte Convenience Produkte Unmittelbar nach dem Brand konnten drei dieser Produktionslinien improvisiert im Betrieb Lenzburg und in der Ruine Egliswil in Prozess genommen werden. Die Produktion von panierten und fritierten Produkte konnten zu Partnerunternehmen verlegt werden. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben in den letzten Monaten drei Varianten für die Zukunft des Standortes Egliswil geprüft: 1. Wiederaufbau in Situation wie vor dem Brand, d. h. Wiederherstellung der Gebäudekubatur wie zuvor und damit Weiterherstellung des ganzen Programmes wie gehabt. 2. Neue Bedachung der Brandruine mit dem Ziel Salatdressings, Dipsaucen und Traiteursalate weiterhin in Egliswil herzustellen und die übrigen Bereiche definitiv in Lenbzurg zu etablieren. 3. Endgültige Aufgabe des Standortes Egliswil und Umnutzung des Areals z. B. für eine Wohnüberbauung. Ende Juli haben nun Verwaltungsrat und Geschäftsleitung entschieden. Der Produktionsstandort Egliswil wird definitiv aufgehoben. Bis Ende 2010 werden alle Produktionslinien in den Betrieb Lenzburg verlagert. Dies führt zu einer strukturellen Neuausrichtung der Fabrik in Lenzburg. Neben dem Fleisch-, Fleischwaren- und Charcuterie-Geschäft wird der Betrieb eine markante Ausweitung im Convenience-Bereich erfahren. Diese Neuausrichtung erfordert bedeutende Investitionen, denen aber durch geringere Logistikkosten und Konzentration im Management, Einsparungen gegenüber stehen. Zur Zeit sind in Egliswil noch 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Verlaufe der nächsten 5 Monaten werden alle Mitarbeiter von Egliswil, Zug um Zug im Betrieb Lenzburg eingesetzt. Somit gehen keine Arbeitsplätze verloren. 2/3 aller Beschäftigten werden einen eher kürzeren und etwa 1/3 einen etwas längeren Arbeitsweg haben. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist in Lenzburg für alle günstiger. Bezüglich der Umnutzung des Areals Egliswil sind noch keine Entscheide gefallen. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der TRAITAFINA AG sind überzeugt, mit diesem Entscheid den richtigen Schritt für eine erfolgreiche Zukunft zu tun. Vor Jahren konnten um das Areal des Betriebes Lenzburg genügend Bauland-Reserven erworben werden. Damit wurde die Möglichkeit für eine Kapazitätsausweitung in kommenden Jahren geschaffen. (Mitteilung Traitafina 29.7.2010) | ||||